Das Schwarze Loch in meinem Herzen

GeschichteHumor, Romanze / P16
Laxus Dreyar Lisanna Strauss Makarov Dreyar Mirajane Strauss
13.08.2019
16.09.2019
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Der Donnerjunge und der Dämon

Fairy Tail. Ein Ort der Familie. Ein Ort an dem Wünsche wahr werden. So wie es schien für alle, außer Mirajane Strauss. Umgeben von den Menschen, die sie liebte fühlte sie sich einsam. Besonders in letzter Zeit.
So wie es schien wurde die Familie, die sie umgab mit jedem Tag glücklicher. Während es bei ihr den gegenteiligen Effekt zu haben schien. Jeder Tag, der verstrich drückte sie immer weiter in die Richtung des schwarzen Loches, welches sie zu verschlingen drohte.
Jedes mal, dass sie einen Blick auf ihre Geschwister warf wurde es schlimmer. Elfman und Evergreen redeten davon zu heiraten und Bixlow und Lisanna warfen sich ohne Pause Blicke zu, welche förmlich "Schlafzimmer" schrien. Mirajane gönnte ihnen ihr Glück von ganzem Herzen. Wirklich.
Doch alleine mit ansehen zu müssen, wie sich ihre Geschwister immer weiter von ihr zu entfernen schienen riss ihr das Herz heraus. Denn jeden Schritt, den die beiden jüngeren Strauss Geschwister taten, war ein Schritt weiter in die Selbstständigkeit, einen Schritt weiter von ihr weg. Sie brauchten sie nicht mehr. Lisanna und Elfman brauchten keine große Schwester mehr, die sie vor all dem Bösen beschützen musste. Und das Monster in ihrer Brust brüllte. Die hässlichen Klauen der Eifersucht schienen an ihr zu nagen und sie immer weiter zu verschlingen.
Selbst der Alltag in der Gilde schien sich von Tag zu Tag weiter zu verändern. Levy und Gajeel erwarteten ihr erstes Kind und Biskar und Alzak sogar schon ihr zweites. Selbst zwischen Natsu und Lucy schien sich etwas grundlegend verändert zu haben, doch was genau, hatte noch keiner der beiden verraten. Sogar Happy hielt seinen Mund, was an sich schon gruselig genug war. Zusammengefasst, alle lebten weiter, bis auf Mirajane, welche alleine zurück blieb.
Keiner hier brauchte mehr ihre Einmischung. Es gab so gut wie keine Gildenmitglieder, die ihren Rat in Sachen Liebe zu brauchen schien. Wer brauchte auch schon Rat von einem Mädchen, welches sich nicht mehr sicher war, was Liebe wirklich bedeuten sollte. Insgesamt fühlte Mirajane sich, als ob niemand sie zu brauchen schien. Und wieder meldete es sich, das Monster in ihrer Brust.
Unachtsam polierte Mira einige der frisch gewaschenen Gläser bevor sie diese zurück in das Regal stellen konnte. Mit einem knack brach das Glas. Es schien so, als hätte sie wieder einmal zu stark zugedrückt. Ohne den Schmerz zu spüren starrte Mira auf ihre Hand, an der das Blut langsam aber stetig herunter zu fließen schien. Seufzend schmiss sie die Überbleibsel des Glases in den Müll und machte sich auf in die Krankenstation der Gilde um sich ein Pflaster zu besorgen. Den besorgten Blick des Masters im Nacken, der zu spüren schien, dass irgendetwas nicht in Ordnung zu sein musste.
Immer noch spürte sie den Schmerz nicht. Es war als wäre ihr ganzer Körper taub.
Auf der Krankenstation angekommen setzte Mira sich an den Schreibtisch und inspizierte ihre Wunde. So wie es schien war immer noch eine kleine Scherbe in der Wunde. Unachtsam drückte sie auf die Wunde, in der Hoffnung endlich etwas spüren zu können, doch es passierte nichts. Kein Schmerz, nur noch mehr Blut, welches langsam aus der Wunde floss.
Resigniert sprühte Mirajane etwas Desinfektionsmittel auf die Pinzette und entfernte den Glassplitter, bevor sie es mit einem Pflaster verschloss.
Keine zehn Minuten später stand Mira wieder an der Bar und schaute auf die immer leerer werdende Gilde. Der Master zu ihrer rechten hob sein Glas und schien sie über den Rand seines Bieres zu beobachten.
„Vielleicht ist es an der Zeit für dich wieder auf Aufträge zu gehen?“ Der Master blickte sie nicht einmal an, aber wen konnte er sonst meinem.
„Sie wissen doch Master, ich bin glücklich wo ich bin.“ Das Lächeln auf Mirajanes Gesicht konnte ihre Augen nicht erreichen, doch Makarov schien es hin zu nehmen.
„Mirajane.“ Kam es tadelnd von dem alten Mann. „Tu mir einen Gefallen mein Kind.“
Überrascht sah Mira Makarov an. „Was denn?“
„Ich habe ein Dokument, dringendster Wichtigkeit. Und es muss Yazima so schnell wie möglich erreichen.“ Mit verklärtem Blick nahm Makarov noch einen weiteren Schluck seines Bieres.
„Yazima? Das ehemalige Ratsmitglied, dass jetzt ein Restaurant führt, Yazima?“ Makarov nickte.
„Ich fühle mich hier wohl an der Bar,“ erwiderte Mirajane nur.
„Das ist es nicht warum du gehen sollst. Erza ist auf einem Auftrag, Natsu und Gray haben nur Flausen im Kopf. Ich brauche jemanden auf den ich mich verlassen kann. Und nimm Laxus mit.“
Vor Schock riss Mirajane die Augen auf. Wie wichtig konnten diese Dokumente denn sein, dass nicht nur ein S-Klasse Magier, sondern gleich zwei sie beschützen mussten.
„Komm morgen früh zur Gilde, dann gebe ich dir was du brauchst. Außerdem musst du Laxus bei sich zuhause abholen, der arme Junge weiß noch von nichts.“
Schweigend wandte Mirajane sich ab. Wie es schien, war das Gespräch nun beendet und sie konnte sich wieder ihren Gläsern zuwenden.  
Keine zwei Stunden später drehte Mira ihren Haustürschlüssel im Schloss und wurde von der ihr nun so bekannten Dunkelheit empfangen. Ohne das Licht anzuschalten suchte sie sich ihren Weg in ihr Schlafzimmer und legte sich immer noch voll bekleidet auf ihr Bett.
Die Rastlosigkeit, welche früher ein Teil ihres Charakters war, schien vollkommen verschwunden zu sein. Da war nur noch Dunkelheit. Leere.
Eine Träne, die so einsam schien wie sie, entfloh ihrem Auge. Tief einatmend schloss sie sie letzten Endes.
In ihrem Leben fehlte es an Wärme. Zitternd zog sie sich ihre Decke über den Kopf. Doch tief in ihr ruhte die Gewissheit, dass eine einzelne Decke ihr nicht helfen würde.
Sie wusste genau, was sie brauchte. Eine Person neben sich. Das Gefühl nicht länger alleine zu sein.
In letzter Zeit hatte sie alles darum gegeben nicht alleine zu sein. Sie hatte Männer mit zu sich nach Hause genommen, von denen sie nach wenigen Minuten schon den Vornamen vergessen hatte. Einfach nur, um nicht länger alleine zu sein. Doch mit jedem Morgen, mit einem weiteren bedeutungslosen Verschwinden ihrer Lover, schien es schlimmer zu werden, das Loch in ihrer Brust größer. Sie versuchte krampfhaft etwas zu fühlen, was einfach nicht da war.
Fairy Tail stand für Familie. Für Geborgenheit. Und doch war sie einsam.
Da war niemand, der sie nachts in den Arm nahm, niemand der ihr einfach nur über den Kopf streichelte ohne etwas im Gegenzug zu erwarten. Es war so, als würde für Mirajane die Zeit stillstehen. Während alle anderen voran ins Licht zu schreiten schienen, blieb sie zurück.  
In der Dunkelheit.
Alleine.

Der nächste Morgen brachte nicht das was Mirajane erwartet hatte. Anstelle von dem gemeldeten Sonnenschein zogen tief liegende Gewitterwolken über den sonst so fröhlichen wirkenden Himmel.
Resigniert stand Mira vor ihrem Kleiderschrank. Einerseits waren ihre Kleider wunderschön, doch praktisch waren sie nicht. Falls sie wirklich kämpfen musste würde sie sich nur in ihrem langen Rock verheddern. Ein Anfängerfehler, den sie nicht mehr in Kauf nehmen wollte.
Ohne einen weiteren Gedanken an ihre Kleiderwahl zu verschenken zog sie ein altes Outfit aus dem überdimensionalen Kleiderschrank.
Ihre Kleidung ähnelte dem Outfit, welches sie als Teenager oft getragen hatte. Overknee Boots aus Leder die kurz vor einer ebenfalls schwarzen Hot-Pants endete. Der kleine Strich an Haut zwischen Schuhen und Hosen zeigte gerade so viel Haut, dass man ihr Gildenzeichen erkennen konnte. Doch anstelle von dem Bralette, den sie in ihrer Jugend getragen hatte streifte sie sich ein dunkelviolettes Top über. Abschließend zog sie sich noch eine flauschige Jacke über, da der Weg bis zu Yazimas Restaurant weit werden würde. Besonders mit Laxus, der im ersten Teil der Reise mehr Ballast als Hilfe sein würde.

Mit einem Regenschirm in der Hand erreichte Mirajane wenig später die Gilde und wurde schon von zwei ihrer Familienmitgliedern erwartet.
Makarov beäugte ihr Outfit und Lisanna sah sie einfach nur entsetzt an.
„Schwesterchen, was trägst du denn?“ Schockiert starrte sie einfach nur.
„Ich bin für ein paar Tage weg. Der Master schickt mich und Laxus auf einen kleinen Auftrag, aber keine Sorge, ich werde bald wieder da sein.“ Mit dem typischen Mirajane Lächeln, nahm die weißhaarige die versigelten Dokumente entgegen und machte sich auf den Weg. Bevor sie die Gilde wieder verlassen konnte, drehte sie sich noch einmal um und winkte den beiden zu. Alleine durch ihre Reflexe gelang es ihr das Objekt zu fange, welches der Master ihr mit einem wissenden Lächeln zuwarf. In ihrer Hand lag ein kleiner Schlüssel, ähnlich wie der ihrer kleinen Wohnung. Mit einem Augenzwinkern drehte Mirajane sich um und verließ nun wirklich die Gilde.

Ihre Füße trugen sie zielstrebig zu Laxus kleinem Haus am Stadtrand. Bisher war sie erst einmal hier gewesen. Doch das kleine Häuschen war wirklich wunderschön. Es wirkte etwas älter, jedoch in einem Top zustand. Hinter dem Haus ragten riesige Tannen in den Himmel. Aus dem Augenwinkel bemerkte sie den Schutzzauber, der um das Anwesen liegen musste. Vorsichtig versuchte Mira den Bann zu durchtreten und es klappte. Welchen Bann hatte Laxus Freed wohl um das Haus legen lassen? Keine fremden Menschen? Keine Menschen mit schlechtem Vorhaben? Vielleicht konnten auch nur bestimmte Leute den Vorgarten betreten, doch das schien ein Rätsel für einen anderen Tag zu sein.
Zielstrebig lief Mira auf die Tür zu, die auch kurz bevor sie klingeln konnte geöffnet wurde.
Im Türrahmen stand ein oberkörperfreier, verschwitzter Laxus, der nur eine Augenbraue hochzog.
„Die Schönheit der Feen, womit habe ich denn die Ehre verdient?“ Ein leicht spöttisch, aber auch jungenhaftes Grinsen lag auf dem Gesicht des Dragon Slayers.
„Wir haben einen Auftrag, Donnerjunge.“ Bei dem alten Spitznamen schlich sich ein kleines Lächeln auf Miras Gesicht, da Laxus‘ Grinsen einen Moment lang verschwand bevor er herzhaft zu lachen anfing.
„Ich bin der Blitz, oh teuerste Zuckerpuppe, Donner ist viel zu langsam für mich.“
„Ich nenn' es wie ich's sehe.“ Die Schultern hochziehend grinste Mira den Mann vor sich an. Es tat gut, den Jungen wiederzuerkennen, den sie für immer verloren geglaubt hatte. Leicht spöttisch, doch herzensgut, so war Laxus gewesen, bevor Ivan ihn mit seinen Lehrmethoden vergiftete hatte. Bevor Laxus von seinem Machtdurst verschlungen wurde. Klar von Zeit zu Zeit sah sie immer noch Spuren von dem bösen Laxus, doch was sie unfassbar glücklich machte, war, dass sie auch gleichermaßen Spuren von dem Jungen von früher wiedererkennen konnte. Obwohl der Mann vor ihr sich grundlegend verändert hatte, war er immer noch bis zu einem gewissen Grad der Junge von früher. Ihre erste große Liebe.
„Der Master hat uns Dokumente gegeben, die wir zu Yazima bringen sollen.“ Laxus kniff seine Augen zusammen.
„Wir beide?“ Laxus Gesicht wurde noch verkniffener. „Wie wichtig sollen diese Dokumente denn sein, dass wir sie zu zweit dort abliefern sollen. Gramps weiß echt, wie man Leute herum kommandiert.“
Grummelnd drehte der Dragon Slayer sich um und gab ihr zu verstehen ihm zu folgen.
„Übrigens, hübsches Outfit, Mira.“
Eine leichte Röte legte sich über Miras Gesicht, ihren Blick auf Laxus Rückenmuskeln gerichtet. Bei jeder Bewegung schienen seine Muskeln über seinen Rücken zu tanzen, um sein Tattoo herum. Nur mit Mühe konnte Mirajane sich selber davon abhalten, nicht mit ihren Fingern, den klaren, schwarzen Linien zu folgen. Der Blondhaarige war schon immer gutaussehend gewesen, die Narben auf seinem Körper schienen dem auch keinen Abbruch zu tun. Sie unterstrichen eher noch seine Wildheit.
„Gib mir eine halbe Stunde.“ Mit den Worten verschwand der Dragon Slayer die Treppe hinauf, immer zwei Stufen auf einmal nehmend. Neugierig wie sie war sah sie sich in Laxus Wohnzimmer um. Der Raum war sowohl stilvoll wie auch gemütliche eingerichtet. Es herrschte eine Sauberkeit, die sie dem Mann gar nicht zugetraut hatte. In der einen Ecke stand ein Fernseh-Lacrima und eine ganze Wand wurde von einem Bücherregal eingenommen. Doch nicht nur Bücher schmückten das wandhohe Regal. An einigen Stellen standen Fotorahmen, kleine Habseligkeiten und in der rechten Mitte stand eine kleine Holzfigur in der Form eines Blitzes.
Ein warmes Gefühl überkam sie, als sie die kleine Figur in die Hand nahm. Am Fuße des Blitzes war das Fairy Tail Symbol eingraviert.
Laxus polternde Schritte kündigten ihn an, doch Mira schaffte es nicht, sich zu ihm herum zu drehen. Wenn sie ihm jetzt in die Augen sehen würde, würde sie wahrscheinlich vollkommen zusammenbrechen. Und das wollte sie Laxus und auch sich selber ersparen.
„Du hast sie immer noch.“ Tränen standen ihr in den Augen.
„Es ist eines meiner schönsten Erinnerungen an meine Kindheit.“ Es schien ihm nicht schwer zu fallen über seine Gefühle zu reden. Irgendetwas an Laxus war anders, vielleicht war es auch einfach nur die Tatsache, dass sie bei ihm zuhause waren. In seinem Refugium. Wo er einfach nur er sein konnte.
Ohne zu antworten stellte Mira die kleine Figur zurück in das Regal.
„Lass uns gehen.“

Der Weg bis zum 8island war ereignisloser als erwartet. Niemand schien den beiden besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Für die anderen waren die beiden nur zwei weitere Gildenmagier unterwegs.
Was Mira jedoch nicht erwartet hatte, war, wie gut sie sich mit Laxus zu verstehen schien. Im Zug war der Dragon Slayer größtenteils unansprechbar gewesen, doch danach. Sie schwelgten in Erinnerungen und Mira schien, als ob sie eine ganz andere Seite von Laxus zu Gesicht bekam.
Klar, der Mann war immer noch kurz angebunden, doch blaffte er sie nicht an, sondern nur die Menschen um sie herum. Bei ihm fühlte sie sich wieder wie das fünfzehnjährige Mädchen von früher. Doch ohne den ganzen Ballast.
„Bixlow, der Typ ist ein Idiot, aber ein guter Mensch. Ich weiß nicht wie oft er schon fast an seiner eigenen Zunge erstickt ist.“ Grinsend schaute der Dragon Slayer auf die Take-Over-Magierin hinunter.
„Du bist auch ein guter Mensch, Laxus.“ Ehrlich blickte Mirajane auf, direkt in die grünen Augen des Mannes neben sich.
„Ich weiß was ich bin und gut ist es nicht.“ Bevor Mira protestieren konnte fuhr Laxus fort. „Aber ich bin auf einem guten Weg.“ Stolz schwoll in Mirajanes Brust an.
Jeder musste für seine Sünden büßen und sie hatte das Gefühl, als ob Laxus der einzige war, der seine Sünde als noch nicht abgesessen sah.
„Die Jahre in denen ich gedacht habe, dass ich Lisanna verloren habe, waren die schlimmsten meines Lebens.“ Laxus hörte ihr einfach nur zu während sie durch den Wald liefen, der direkt vor dem Restaurant lag. „Ich habe gedacht, dass Lisannas Tod meine Schuld war. Meine Sünde, weil ich unseren Eltern nicht hinterher getrauert habe. Weil ich sie dafür gehasst habe uns alleine zu lassen. Egal wie glücklich ich war, ich habe alle verflucht, das Schicksal, das Leben, Gott.“
Still griff der Dragon Slayer nach Miras Hand und drückte diese.
„Aber wenn ich jetzt zurückblicke, dann ist Schuld subjektiv. Wir leiden immer nur so sehr, wie wir es uns erlauben.“
Den restlichen Weg brachten die beiden schweigend hinter sich.
Vor dem Restaurant angekommen ließ Laxus Miras Hand los. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass sie diese immer noch gehalten hatten. Es hatte sich schön angefühlt. Vertraut.
Auf Laxus Gesicht erschien ein teuflisches Grinsen.
„Weißt du, wie sie uns nennen? Die Schöne und das Biest, als ob du nur ein kleines Zuckerpüppchen wärst.“ Bei den Worten musste Mira leicht lächeln.
„Wer soll denn über uns reden,“ fragte die Weißhaarige wirklich interessiert.
„Ach du weißt schon,“ Laxus Grinsen wurde noch breiter, „die üblichen Verdächtigen. Fairy Tail ist ein einziger großer Schlangentopf, an dem ein Gerücht das nächste übertrumpfen will. Objektiv gesehen, bist du auch die Einzige, die es mit meiner Schönheit aufnehmen könnte.“
„Der Enkel des Masters und der Dämon, hört sich für mich eher wie DER Schöne und Das Biest an, Donnerjunge.“
"Übertreib's nicht, Zuckerpuppe."
Ein Mädchenhafter Zug erschien um Miras Augen bevor sie das Gebäude vor sich betrat.
Und ohne es zu bemerken, schien es so, als ob sich irgendetwas in Mirajane zu verändern schien. Vielleicht war es das große schwarze Loch, welches in Laxus Nähe nicht mehr ganz so groß wirkte. Oder das Gefühl, jemanden neben sich zu haben, dessen Wärme auf einen überging, auch ohne, sich berühren zu müssen. Zum ersten Mal seit langer Zeit schien die Einsamkeit verschwunden zu sein. Wenn auch nur für einen kleinen Augenblick, war Mirajane wirklich glücklich.
Und nicht mehr alleine.



~ Vielen Dank fürs lesen!
In den folgenden Kapiteln wird sich der Fokus wahrscheinlich auch noch auf andere Pairings legen, aber meine Ideen sind momentan noch zu sehr am schwanken, als dass ich mich 100-prozentig festlegen könnte. Auf jeden Fall freue ich mich über jede Art von Kommentar (solange sie nett sind).
Hoffentlich bis bald
Xoxo
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