Der Tod als Hüter?

GeschichteDrama, Fantasy / P12
OC (Own Character)
12.08.2019
30.08.2019
3
4.672
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12.08.2019 769
 
Das Erwachen






Als ich langsam zu mir kam war es kalt… Sehr kalt. Ich hatte die Augen geöffnet, doch es war alles schwarz. Es war so dunkel. Ich… ich hatte Angst. Ein kleiner Lichtstrahl durchbrach die Finsternis. Er wurde heller und langsam bemerkte ich, dass ich zum Licht schwebte. Ich erhob mich aus Asche. Ich atmete schwer und meine Lunge brannte. Dieses Licht, es… es war der Mond. Er war so groß und so unglaublich schön. Auf einmal verspürte ich keine Angst mehr.

Langsam schwebte ich wieder Richtung Boden und landete schließlich auf meinen Beinen. Alles schien so friedlich um mich herum und auch die Dunkelheit störte mich nicht. Langsam mache ich die ersten stritte und schaue mich erstmal um. Anscheinend stand hier mal ein Haus… aber es ist abgebrannt bis auf die Grund Mauern. Neugierig schaute ich mich weiter um, bist ich gegen etwas stoße. Erschrocken schaute ich zu meinen Füßen. Es lagen vor mir ein Buch und eine Sichel. Vorsichtig hob ich alles auf und schaute mir die Sachen genau an. Ich wusste irgendwie, dass diese Sachen zu mir gehörten. Ich hatte eine Tasche für das Buch und auch einen Gürtel mit einer Befestigung für die Sichel. Ich wusste nur nicht was ich damit machen sollte.

Eine kleine Weile verging und mir wurde immer mehr bewusst was ich machen musste. Der Mann im Mond sagte mir nämlich, dass ich die verstorbenen Seelen erlösen müsste die auf dieser Welt wandern. Ich verstand nicht was er meinte bist plötzlich das Buch zu leuchten begann und mein erster Name aufleuchtete… meine erste Seele.

Ich hob die Sichel und was passierte… Ich schwebte. Ich war zwar noch schlecht mit dem Navigieren aber nach nur kurzer Zeit klappte es und ich flog in die Richtung wo die Seele sein sollte. Vor mir war ein Dorf mit vielen Menschen und eine Stichte besonders raus. Es war eine junge Frau und sie leuchtete wie mein Buch in einem leichten Blau tonn. Vorsichtig ging ich zu ihr und endschuldige mich bei den Leuten an den ich vorbei ging. Bei ihr angekommen sprach ich die Frau an:

„Hallo kann ich dir helfen?“

Sie erschrak und ging etwas von mir weg. Doch ich beruhige sie und versicherte ihr das ich ihr nicht böses wollte. Sie vertraute mir langsam und sprach dann auch mit mir:

„Du kannst mich sehen? Oh Gott sei dankt. Niemand sieht mich und keiner spricht mit mir. Aber du… du kannst mit mir sogar reden.“

„Ja ich weiß auch nicht warum. Ich weiß nur, dass ich dich erlösen muss.“

„Erlösen?! Aber warum!“

„Na, weil du eine verstorbene Seele bis.“

Sie verstand mich am Anfang nicht, aber nach ner kurzen Zeit wurde ihr bewusst was ich sagte und erschrak.

„Was? Ich soll tot sein? Das ist nicht wahr!“

„Doch ich denke leider schon. Du bist doch äm… Hanna Mitschel?“

„Ja…“

„Ja, dann muss ich dich erlösen so steht das zumindest in meinem Buch.“

Fassungslos schaute mich die junge Frau an. Doch nach ner Zeit meinte sie, dass es wohl so sein muss und sie bereit wäre. Ich wusste nicht was ich jetzt machen sollte. Bis ich plötzlich meine Sichel anhob und einen kleinen bläulichen Faden hinter Hanna sah. Ich ging hinter sie und hob diesen an, dann schnitt ich ihn durch und Hanna schwebte in die Luft.

„Ich danke dir. Jetzt kann ich endlich meine Familie wiedersehen.“

Unter tränen verschwand sie und ließ mich erst verwundert und dann glücklich zurück.

„Hab ihr das gesehen? Haha! Ich habe meine erste Seele erlöst!“

Freudig sprang ich in die Luft und dann zu den Anderen Menschen. Doch diese schienen mich zu Ignorieren.

„Hey, Leute? Hört ihr mich nicht?“

Ein Kind kam auf mich zu und ich wollte ihn gerade ansprechen, als er auch schon durch mich durch ging. Erschrocken und fassungslos blieb ich wie angewurzelt stehen bist noch jemand durch mich ging. Dann ging ich aus dem Dorfe und verschwand im Schatten. Seit Dem Tag an trage ich eine Maste in der Form eines Totenkopfs und einen Langen Mantel. Wen mich schon keiner sehen kann muss ich mich auch nicht zu erkennen geben wer unter den Sachen ist…

Ihr fragt euch sicher wer ich bin. Damals hieß ich Melina Serafina Strong. Aber heutzutage heiße ich nur noch Melina oder wie mir einst der Mann im Mond sagte:

„Du bist der Tod.“

Ja, ich bin der Tod und das schon seit vielen, vielen Jahren… Und auch heute noch erlöse ich die amen Seelen von ihren leiden. Und glaub mir wen ich sage, dass das nicht der schönste Jobb ist… Denn… ich bin einsam… seit über 500 Jahren.
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