Sind wir noch Wild genug...?

von Anjala
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Leon Vanessa
12.08.2019
31.03.2020
21
24.687
4
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
12.08.2019 745
 
Leon

Verflucht! Wir haben es geschafft, wir sind frei. Was auch immer das, nach dieser Zeit auch noch heißt. Markus besteht darauf, auf der Maschine von Düsentrieb zu fahren, was diese mit einem lächeln hinnimmt. Bis jetzt sind wir noch nicht los, die beiden kleinen Zanken sich wieder im Kart, was mich die Augen verdrehen lässt. Kacke verdammte, waren Vanessa und ich füher auch so? Kurz sehe ich zu ihr rüber, den Helm hat sie an den Lenker gehangen und sieht sich unsicher nach allen Seiten um. Wir müssen hier dringend weg, doch es scheint keiner wirklich eilig zu haben. ,,Hey! Jetzt kommt schon, ich hatte nicht vor hier zu übernachten.", sage ich laut und setze den Helm auf. Trotzdessen das ich so lange nicht da war, bin ich immernoch der Anführer.
Ich drehe am Gas um noch schneller zu werden, schitte wie sehr habe ich das gefühl vermisst. Die freiheit auf dem Motorrad und diese Leichtigkeit. Irgendwann mache ich wieder langsamer, schließlich fahren wir als Team. Verwundert sehe ich nach hinten, Vanessa fährt hinter dem Kart. Was so überhaupt nicht zu ihr passt, sonst ist sie immer neben mir gefahren. Ich sehe zu Raban, dieser zeigt mir 2 Finger, was so viel heißt wie, in 20 Mimuten kommt eine Lichtung. Das sollte für heute genug Abstand zwischen dieser Schrecklichen Fabrik und uns sein. Ich kann mich an den Weg dorthin nicht mehr erinnern, ich bin in der Fabrik aufgewacht. Wahrscheinlich haben sie mich dort hingebracht mit ihrem Flitzen. Ich lasse die beiden Erfinder vor und fahre somit auf einer höhe mit Maxi. Er fährt stur weiter, sieht nicht zu mir, so kenne ich meinen besten Freund nicht.
An einer schönen Lichtung halten wir an, kaum das ich den Helm aus habe, sehe ich mich genau um. ,,Gut Raban, Joska ihr macht das mit der Küche. Maxi, Markus ihr kümmert euch um die Zelte. Ich gehe Feuerholz suchen." Teile ich die Aufgaben und gehe in den Wald. Je weiter ich gehe und desto mehr Holz ich habe, desto mehr wird mir klar. Dass ich nicht weiß ob Vanessa und ich überhaupt noch ein Paar sind. Ob sie mich überhaupt noch will, klar hat sie mich gerettet. Aber was heißt das schon? Schließlich hat sie auch mit diesem Vampier rumgemacht. Ich spüre wut in mir aufkommen. Ohne etwas dagegen unternehmen zu können musste ich mir anhören, was für einen Quatsch er ihr erzählt hat.
Als ich zurück komme sind alle schon fertig und bis auf Markus kann ich meine Mannschaft alle um den Tisch versammelt sehen. ,,Bei Hatschis Erfindungen, da ist er ja endlich wieder.", stößt Raban aus. Kurz darauf liegen alle blicke auf mir, verwirrt sehe ich sie an, worum geht es bloß?
Zum Abendessen sitzen wir alle an dem provisorischen Tisch, es ist still. Immer wieder werfe ich meinem Mädchen kurze Blicke zu. Doch sie ignoriert mich, kein einziges mal kann ich in ihre wunderschönen Augen sehen. ,,Kreuzkacke! So still war es noch nicht mal, als Leon verschwunden war." Joska sieht kurz auf. Doch ich bekommd nicht mit was Raban sagt, Vanessa springt auf und läuft in den Wald. Ich will nicht das sie geht, dafür waren wir zu lange getrennt. Aber wie schon damals bei Gonzo, bleibe ich still sitzen und sehe ihr nach. Wenn ich in den Wald gehe, will ich ruhe und allein sein. Bei Nessa ist das sicher nicht anders, auch wenn ich Angst habe, dass sie nicht zurück kommt.
Alleine der Gedanke daran, das Darkside sie wieder mitnimmt, ihr Dinge zuflüstert die nicht stimmen. Lässt Übelkeit in mir aufsteigen, wütend sehe ich auf den Boden. Hungrig bin ich jetzt nicht mehr, auch wenn ich es kaum erwarten konnte etwas zu essen, die Zeit aus Stein hat mich doch sehr mitgenommen. Auch wenn ich das vor den anderen niemals zugeben würde.
Nerv und Klette, die wir nie wieder los geworden sind, haben sich einen Ball geschnappt und kicken ein wenig.

Vanessa:
Kreuzkacke, Verdammte Wurzel! Schitte, so hatte ich das ganze doch nicht geplant. Tränen laufen über meine Wange, verärgert, wische ich sie weg. Sicher ist der Fuß nur geprellt, hoffentlich kann ich gleich wieder auftreten...
Den weg zurück humple ich, da jeder Bodenkontakt höllisch schmerzt, versuche ich alles mögliche. Nur um nicht lange auf meinem linken Fuß zu sein.
Im Lager sitzen alle schon ums Feuer, Klette lehnt an Nerv, der wohl gerade nicht darüber Nachdenkt, dass sie ein Mädchen ist. Blöde Wurzel aber auch!