The 100 - Wanheda

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Clarke Griffin Lexa Lincoln OC (Own Character) Octavia Blake
12.08.2019
22.09.2019
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So da hätten wir schon Kapitel 40, viel Spaß dabei.

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POV Clarke

Clarkes Stimmung war im Keller. Die Aussprache mit Skaikru stand unmittelbar bevor und von ihr wurde erwartet eine Entscheidung zu treffen. Würde sie die Koalition wählen oder Skaikru. Wenn sie Skaikru den Vorzug gab würde das dem ganzen Clan schaden, wenn sie jedoch der Koalition den Vorzug gäbe könnte das in einem weiteren Krieg gegen Skaikru enden. Sie brütete nun schon seit Stunden über den Berichten von Trikru, über diesen Vorfall. Aus allen ging hervor das Skaikru als erstes angegriffen hatte. Die Gesetze der Clans waren eindeutig in dieser Hinsicht. Blut verlangt nach Blut. Immerhin gab es vier Tote bei den Trigeda. Sie hasste dieses Gesetz, es war so unflexibel und unnachgiebig, da war kein Platz für Menschlichkeit oder Nachsicht. Es war dem nicht unähnlich was auf der Ark praktiziert worden war. Kein Interesse für einen Grund nur die unumstößliche Tatsache des Verbrechens zählte. Frustriert knallte sie ihren Kopf mehrmals auf die Tischplatte ihres Schreibtisches und ließ ihn dann einfach liegen.

„Wow ruhig Blut.“ Kam es von der Tür.

Als Clarke aufblickte erkannte sie Monty.

„Was hat dich den Verstimmt?“ Wollte er wissen.

Clarke antwortete nicht sondern reichte ihm nur den letzten Bericht, den sie erhalten hatte. Der junge Asiate überflog die Zeilen und wurde schließlich blass. Der Bericht enthielt eine Auflistung der Sky People, die an dem Konflikt beteiligt waren. Bellamys Name und der von Montys Mutter standen ganz oben auf der Liste. Zwar hatten beide nicht den ersten tödlichen Schuss ab gegeben doch ihre bloße Anwesenheit könnte ihren Tot bedeuten.

„Was wirst du tun?“ Wollte Monty unsicher wissen.

„Ich weis es nicht.“ Gestand sie niedergeschlagen.

„Aber du lässt dir doch was einfallen?“ Hakte er nach.

„Ich werde es versuchen, aber du darfst nicht vergessen das ich in diesem Rat nur eine Stimme bin. Es gibt noch zwölf weitere, die ich möglicherweise nicht beeinflussen kann.“ Versuchte sie zu erklären.

„Ich weis, aber danke, dass du es versuchst.“ Meinte er niedergeschlagen.

Clarke stand auf und lief um den Schreibtisch herum um den jungen Mann in eine Umarmung zu ziehen die dieser erwiderte. Es klopfte an der Tür, Charon kam herein.

„Clarke, der Rat tritt zusammen.“ Erklärte er.

Clarke nickte nur und drückte noch einmal aufmunternd Montys Schultern, was er mit einem dankbaren Lächeln quittierte, dann folgte sie Charon. Als sie den Saal betrat standen die Botschafter schon in kleinen Gruppen und diskutierten das bevorstehende Treffen. Sie lief zu Melek der sich mit Kronos, Ishtar und Ashara unterhielt, auch Gideon gesellte sich zu ihnen.

„Wie sieht es aus?“ Fragte sie kurz angebunden.

„Du hast die selben Berichte gelesen wie wir. Es sieht übel für Skaikru aus.“ Erklärte Kronos.

„Du weist ich bin immer für friedliche Lösungen, doch in diesem Fall denke ich wird das sehr schwer.“ Meinte nun auch Ashara. Wenn selbst der pazifistischen Floukru nichts mehr einfiel dann sah es echt düster aus.

„Du weist ich schätze dich und deinen Clan, doch Trikru muss Gerechtigkeit fordern.“ Erklärte nun Gideon.

„Ich weis.“ Gab sie zähneknirschend zu.

Ein Krieger betrat den Saal.

„Macht euch für den Commander bereit.“ Brummte er, worauf alle Botschafter zu ihren Plätzen gingen. Wie Clarke bemerkte hatte auch Azgeda wider einen neuen Botschafter in Polis. Clarke stellte sich vor ihren Sitz.

„Was weist du über den neuen Azgeda.“ Wollte sie flüsternd von Melek wissen.

„Das ist Bretor. Er scheint ein hoher adliger unter den Azgeda zu sein.“ Berichtete der Botschafter als Lexa und Indra den Saal betrat und der Commander sich auf ihren Thron setzte. Clarke, Indra und die Botschafter taten es ihr gleich.

„Bevor wir beginnen verlange ich das Wanheda von dieser Versammlung ausgeschlossen wird.“ Erklärte der Azgedabotschafter sofort.

„Mit welcher Begründung.“ Wollte Lexa wissen.

„Sie steht Skaikru zu nah und würde nicht Objektiv entscheiden.“ Erklärte der Botschafter.

„Wanheda ist sehr wohl in der Lage Pflicht und Gefühle zu trennen, das hat bei zahllosen Gelegenheiten bewiesen.“ Erklärte der Commander kalt.

„Und wo ist der Beweis dafür?“ Fragte der Botschafter hämisch.

„Der Beweis seid ihr. Die Azgeda haben Clarkes Clan fast ausgelöscht und ihren Ehemann umgebracht und ihr seid noch am Leben.“ Erwiderte der Commander.

Darauf hatte Bretor kein Argument und setzte sich wieder wütend.

„Lasst die Vertreter von Skaikru herein.“ Erklärte Lexa.

Die Tür öffnete sich und Kane und Abby betraten den Raum. Sie blieben zwischen den Botschaftern stehen und blickten zu Lexa. Abby suchte immer wieder den Blickkontakt mit ihrer Tochter, doch Clarke blickte nur missmutig auf den Boden und hörte zu.

„Ihr wisst warum ihr hier seit also äußert euch, warum habt ihr das Feuer auf die Trikrupatrouille eröffnet.“ Wollte Lexa wissen.

„Bei allem Respekt aber die Grounder haben zuerst gefeuert.“ Versuchte Abby klar zu stellen.

„Das waren lediglich Warnschüsse damit ihr aus unserem Gebiet verschwindet. Ihr hattet keine Erlaubnis dort zu sein.“ Platzte Indra verärgert herein.

„Was sollen wir denn machen, wir haben zu wenig Gebiet für die vielen Leute, die wir versorgen müssen. Unsere Jagdgebiete geben nicht genug her und der Erdboden ist nicht gerade für den Anbau von Pflanzen geeignet, außerdem haben wir nicht genug Platz für die notwendige Anbaufläche.“ Erklärte Abby frustriert.

„Und das gibt euch das recht in das Gebiet anderer ein zu dringen?“ Mischte sich Bretor wieder ein.

„Wir waren nicht auf einen Kampf aus. Wir wollten lediglich Nahrung für unsere hungernde Bevölkerung suchen.“ Mischte sich nun auch Kane ein.

„Skaikru könnte Handel betreiben, so wie es die anderen Clans tun. Euch stehen die Tore von Polis offen um hier zu Handeln. Auch mit den Handelskarawanen könntet ihr handeln, wenn ihr sie nicht gerade über den Haufen ballert. Alternativ könntet ihr auch einfach den jeweiligen Clan um Erlaubnis bitten, wenn ihr bewaffnet in sein Territorium kommen wollt.“ Stellte Clarke entschlossen klar.

Alle Anwesenden waren mehr als überrascht diese Worte von Clarke zu hören. Selbst Lexa schien dies nicht erwartet zu haben. Insbesondere ist jedoch Abby überrascht von Clarkes Aussage. Sie blickt wütend zu ihrer Tochter, welche den Blick emotionslos erwiderte.

„Dies ist ein Punkt, über den man Reden sollte.“ Erklärte Kane. „Allerdings löst das nicht das aktuelle Problem.“

„Im Grunde ist es doch so, Skaikru hat als erstes tödliche Gewalt angewandt und damit dieses Problem zur Eskalation gebracht. Hätte sich die Gruppe nach den Warnschüssen zurückgezogen und nicht provozieren lassen dann befänden wir uns jetzt nicht in dieser Situation.“ Erklärte Clarke weiter.

Von den Botschaftern kam verwundertes Murmeln, da sie mit so etwas nicht gerechnet hatten. Kane konnte auf diese simple Feststellung nichts erwidern.

„Ich kann nicht verstehen das du dich von deinen eigenen Leuten abwendest Clarke.“ Erklärte Abby nur enttäuscht. Das versetzte Clarke einen ziemlichen Stich. Warum konnte sie es nicht verstehen.

„Ich bin die Anführerin von Gondakru und damit Teil der Koalition. Meine Leute sind Gondakru und damit sind diese meine oberste Priorität. Wenn sich Skaikru endlich an die Regeln halten würde gäbe es keinen Ärger und es gäbe keine Seiten, auf die man sich schlagen könnte.“ Erklärte sie streng.

„Welches Urteil würde den Wanheda in dieser Sache fällen.“ Drückte der Botschafter der Azgeda weiter den Finger in die Wunde.

„Sie sind neu in diesem Rat daher will ich sie daran erinnern, dass der Commander für ein Urteil zuständig ist und nicht sie oder ich.“ Erwiderte sie ärgerlich.

„Und in diesem Sinne Urteile ich nun. In diesem Fall muss Gerechtigkeit walten, da Skaikru jedoch noch nicht so lang mit unseren Gesetzen zu tun hat werde ich für dieses Mal Nachsicht walten lassen. Ich erwarte das ihr den Gardisten ausliefert, der den ersten tödlichen Schuss abgegeben hat und damit diese ganze Sache erst verursacht hat. Dies ist jedoch das letzte Mal, das nächste Mal wird die Strafe die selbe sein die auch jeder andere Clan erhalten würde, wenn er solche Zwischenfälle verursacht.“ Erklärte Lexa.

„Da alle Gardisten meinem Befehl unterstehen werde ich mich diesem Urteil stellen.“ Erklärte Kane.

„Dieses Thema hatten wir doch schon einmal Kane. Nur derjenige der das Verbrechen begangen hat kann auch dafür büßen.“ Erklärte Clarke streng.

„Ich bitte um die Abstimmung des Rates.“ Forderte Lexa.

Alle bis auf den Azgeda Botschafter stimmten zu, ihm war die Entscheidung nicht drastisch genug. Auch Clarke entschied dafür.

„Ich versteh dich wirklich nicht Clarke.“ Meinte Abby wütend, doch Kane konnte sie zügeln.

Nach der Abstimmung werden die Sky People gebeten den Saal zu verlassen. Nun kommt Clarkes Anliegen zur Sprache. Lexa erteilt Clarke das Wort und diese tritt vor den Rat.

„Wie der Rat sicher weis ist mein Clan inzwischen ziemlich angewachsen und wird voraussichtlich noch weiter wachsen. Wir haben hier in Gondatown viele Bewohner, die ihren Tätigkeiten in Polis nicht nachgehen können. Ich würde daher gern das erste Gondakru Dorf wieder in Besitz nehmen genauso wie das ehemalige Gondakruterritorium, dies musste wegen dem Säurenebel aufgegeben werden doch diese Bedrohung ist fort daher wäre es nur recht, wenn mein Clan seine Besitztümer jetzt zurückfordert. Das schließt Mount Weather natürlich mit ein.“ Erklärte sie.

Sofort erhoben die Botschafter von Boudalankru, Yujleda, Sangedakru und Azgeda die Stimmen.

„Es ist interessant das du es bei Skaikru missbilligst das sie über den Kopf von Trigeda entschieden haben, du es aber jetzt genauso machst.“ Wetterte der Azgedabotschafter.

„Das ist nicht zutreffend.“ Meldete sich nun Indra zu Wort.

„Clarke hat mir heute Morgen ihr Anliegen vor gebracht und ich habe keinen Grund ihr diese Bitte ab zu schlagen. Dieses Gebiet untersteht zwar Trigeda, doch Clarke hat Recht es gehört rechtmäßig Gondakru. Trikru hat keine Probleme damit diese Gebiete ab zu treten. Ich freue mich auf gute Nachbarschaft.“ Erklärte Indra.

„Wir können doch nicht erwägen Gondakru die alleinige Kontrolle über Mount Weather zu gewähren.“ Schimpft der Azgeda. Der Botschafter von Boudalankru schlägt sofort in dieselbe Kerbe.

„Warum wiederstrebt es Azgeda eigentlich so?“ Fragt Clarke. „Ich erinnere daran das es immerhin noch eine andere Entscheidung gibt die Azgeda betrifft.“

„Ein Anliegen nach dem anderen Clarke.“ Erklärt Lexa.

„Ich denke jedoch das diese beiden Anliegen zusammengehören.“ Erklärt Clarke, der ein Gedanke gekommen war.

„Warum ist Azgeda so gegen die Idee das Gondakru die Kontrolle über den Mountain übernimmt?“ Fragt sie noch einmal.

„Ich traue dir nicht.“ Erklärte er.

„Ich denke das die Azgeda den Berg selber wollen. Das erklärt auch ihre ständigen Übergriffe auf das Trigedagebiet. Sie wollen den Mountain und seine Macht für sich.“ Erklärte Clarke, als sie den etwas unsicheren Gesichtsausdruck des Botschafters sieht weis sie das sie ins Schwarze getroffen hatte.

„Was sollte Azgeda mit dem Berg anfangen. Niemand von den Clans versteht diese Technologie.“ Erklärte Kronos.

„Aber die Mountain Men tun es.“ Erklärte Clarke, was alle verblüfft verstummen lässt.

„Die Mountain Men sind tot, du hast sie getötet.“ Erklärte der Botschafter von Podakru.

„Nicht ganz, als sich Skaikru aus dem Mountain versorgt haben, beseitigten sie auch die Leichen und nachdem sie die Toten mit dem Einwohnerregister verglichen, stellten sie fest das der Verbleib von zehn Mountain Men nicht geklärt werden konnte. Auch einiges an Ausrüstung war verschwunden. Selbst wenn nur einer von ihnen den Azgeda in die Hände gefallen ist hätten sie die Mittel eine oder mehrere Raketen zu starten.“ Erklärte Clarke.

Ein Raunen ging durch den Saal, niemand hatte Tondc vergessen, jeder wusste was eine dieser Raketen anrichten konnte.

„Das ist doch lächerlich warum sollten wir das tun?“ Versuchte der Azgeda sich heraus zu reden.

„Oh ja, warum sollte ein Clan, der sich ständig gegen die anderen Clans der Koalition stellt, ein Interesse daran haben in den Besitz von Raketen zu kommen.“ Half Clarke nach, tatsächlich war sie sich inzwischen sicher das alle überlebenden Mountain Men zu den Azgeda übergelaufen waren.

„Was würdest du mit der Technologie des Mountains machen?“ Fragte nun Ashara.

„Meine Leute könnte zum einen die Raketen sichern und sicherstellen das niemand sie einsetzt. Zum anderen könnten wir die Technologie des Mountains für die Clans nutzbar machen. Solange die Mountain Men an der Macht waren war es ein Tabu Technologie ein zu setzten doch die Mountain Men sind bis auf ein paar Abtrünnige nicht mehr am Leben und diese haben keinen Zugang mehr zum Berg. Wir können also die Technologie zum Nutzen aller einsetzten.“ Versuchte sie verständlich zu machen.

„Alles in diesem Berg ist eine Waffe.“ Erklärte Ubara, der Botschafter von Boudalankru. „Ich will diese Waffen weder in den Händen von Azgeda noch Gondakru sehen.“

„Ubara, als was bezeichnest du einen Hammer oder eine Axt?“ Fragte Clarke den Botschafter.

„Was wohl das sind Werkzeuge.“ Meinte er Selbstgefällig.

„Man kann einen Hammer aber auch als Waffe einsetzen, genau wie eine Axt. Grounderkrieger benutzen beides als Waffen. Die Technologie im Berg ist genauso, es hängt davon ab wie man sie verwendet, sie können genauso Nutzen sein wie sie Schaden sein können.“ Erklärte Clarke.

„Und in deinen Händen wären sie Nutzen?“ Fragte Ishtar.

„Ich habe mich bisher immer als loyal erwiesen. Damit hab ich Azgeda einiges voraus.“ Stellte sie klar.

„Ich schlage vor das wir darüber abstimmen was Clarkes Anliegen betrifft.“ Forderte nun Lexa.

Wie zu erwarten waren Boudalankru, Yujleda, Sangedakru und Azgeda dagegen diese Gebiete und den Mountain in Clarkes Obhut zu geben doch die anderen waren dafür. Der Botschafter von Azgeda war nun wieder am Schimpfen.

„Kommen wir nun zu dem Azgedaproblem.“ Stellte der Commander fest.

Damit verstummte der selbstgefällige Azgeda. Clarke hatte inzwischen ihren Platz wieder eingenommen. Lexa hatte sich inzwischen erhoben und stand wie immer majestätisch, mit hinter dem Rücken verschränkten Armen, vor ihrem Thron.

„Die Azgeda haben in den letzten Monaten immer wieder ihre Nachbarn überfallen. Sie haben Gondakru fasst ausgelöscht sie haben viele Mitglieder der Clans getötet. Mit sofortiger Wirkung schließe ich Azgeda aus dem Rat aus. Der Botschafter darf in Polis bleiben und für sein Volk sprechen doch weitere Privilegien hat er nicht mehr. Wenn sich Azgeda einer weiteren Verfehlung schuldig macht wird der Clan aus der Koalition entfernt und dann gedenke ich auch, ihn von der Karte zu streichen.“ Erklärte sie neutral.

„Das kannst du nicht tun.“ Brüllte der Botschafter.

„Wie stimmen die Botschafter?“ Fragte Lexa nun. Einer nach dem anderen erhob sich und stimmte dafür.

„Wie es scheint ist diese Entscheidung einstimmig.“ Erklärte Lexa.

„Entfernt den Botschafter der Azgeda aus dem Turm und seinen Sitz aus dem Thronsaal. Ab sofort wird dieser Rat wieder aus zwölf Mitgliedern bestehen.“ Erklärte sie. Der schreiende Botschafter wurde von den Wachen aus dem Saal geschleppt.

„Diese Sitzung ist beendet.“ Erklärte Lexa nun, worauf die Botschafter sich erhoben und sich vor dem Commander verneigten und dann den Saal verließen. Clarke blieb mit Lexa zurück.

„Ich danke dir das du Skaikru so glimpflich hast davon kommen lassen.“ Gestand Clarke. Lexa lächelte.

„Ich weis das Bellamy und Montys Mutter unter den Angreifern waren.“ Erklärte Lexa. „Allerdings weis ich nicht wie oft ich noch Nachsicht walten lassen kann, ohne mich selbst zur Zielscheibe zu machen.“

„Ich werde mit meinen Leuten reden. Ich will nicht das du dich selbst in eine unmögliche Situation bringst nur um sie zu schonen.“ Meinte Clarke besorgt.

Bevor sie den Thronsaal verlässt drückt sie der überraschten Lexa noch einen Kuss auf die Lippen. Nur Minuten später steht sie vor der Unterkunft von Kane und ihrer Mutter. Von drinnen konnte sie schon ihre Mutter schimpfen hören. Sie gab den beiden Kriegern, die das Zimmer bewachten, ein Zeichen und sie ließen sie passieren. Als sie das Zimmer betrat hatte sie sofort die Aufmerksamkeit ihrer Mutter. Sofort begann Abby ihrer Tochter eine Schimpftirade um die Ohren zu hauen, doch diese ignorierte das und richtete sich erst einmal an Kane.

„Ich werde diese Diskussion mit deinen Selbstopferungen nicht noch einmal mit dir führen Kane.“ Meinte Clarke streng.

„Nur wer ein Verbrechen begeht kann auch dafür bestraft werden. Es nutzt Skaikru nichts, wenn du den Märtyrer gibst, dass treibt sie erst recht in Pikes Hände.“

„Du hast je recht, doch ich musste es wenigstens versuchen.“ Gestand er. Abby wollte gerade wieder loslegen als Clarke sie gleich daran hinderte.

„Ihr könnt von Glück reden das Lexa so gnädig entschieden hat.“ Erklärte sie.

„Das nennst du Gnädig. Sie verlangt das wir jemanden von uns ausliefern.“ Schimpft ihre Mutter.

„Wir reden hier ja nicht von einem Unschuldigen. Er hat getötet und ist obendrein auch noch ein Anhänger von Pike. Auf der Ark wurden Leute für weniger hingerichtet.“ Stellte Clarke klar.

„Das kannst du doch nicht vergleichen. Außerdem sind wir nicht auf der Ark.“ Beharrte Abby.

„Warum kann man das nicht vergleichen? Wenn wir entscheiden das jemand zu sterben hat ist das also richtig und wenn die Grounder es tun dann nicht? Ich meine du hast recht wir sind hier nicht auf der Ark. Hier ist ihr Territorium und hier machen sie die Gesetzte. Sie leben hier seit Generationen und wir sind Neuankömmlinge. Wir haben hier keine Vorrechte das solltet ihr endlich begreifen.“ Stellte sie verärgert fest.

„Wenn wir jedoch einen von Pikes Leuten opfern könnte das Pike auch in die Hände spielen.“ Erklärte Kane.

„Dann erklärt den Leuten das dies nur notwendig ist, weil Pike ständig gewallt säht.“ Stellte Clarke richtig.

„Du kannst doch nicht erwarten das wir einfach einen von uns Ausliefern?“ Fragte Clarkes Mutter nun wieder.

„Ich habe diese Entscheidung auch schon treffen müssen. Denkst du mir hat das Spaß gemacht? Ich hab getan was für das Volk das richtige ist. Du bist verdammt noch mal die Anführerin dann Handel auch wie eine und stell dein persönliches Befinden hinten an. Dein Volk hat Vorrang, des halb hab ich so vor dem Rat entschieden, ich bin die Anführerin von Gondakru und mein Volk hat Vorrang vor meinem persönlichen Befinden. Denkst du ihr seid mir gleichgültig? Ihr bringt mich ständig in eine Situation, in der ich zwischen meinen Gefühlen und meiner Pflicht entscheiden muss. Wisst ihr was die Pflicht wird dabei gewinnen, denn wenn nicht werden sehr viel mehr Menschen leiden.“ Brüllte Clarke nun wütend, sie konnte die Tränen kaum noch zurück drängen.

„Abby, ich kann Clarkes Standpunkt verstehen, sie hat Verantwortung die Vorrang hat. Außerdem hat sie auch vor dem Rat einige Punkte vor gebracht die hilfreich sind. Die Sache mit dem Handel und auch der Jagderlaubnis.“ Versuchte Kane Abby zu beschwichtigen.

„Ich werde mit Lexa und Indra darüber sprechen, doch ihr müsst endlich eure Leute in den Griff bekommen. Wenn weitere solche Zwischenfälle passieren muss Lexa härtere Urteile fällen da sie sonst riskiert selbst abgesetzt zu werden was in der Regel mit ihrem Tod endet.“ Erklärte Clarke.

„Wenn jemand anderes Commander wird dann war es das mit Skaikru.“ Gestand auch Kane ein.

„Ich tue von hier was ich kann doch auch meine Möglichkeiten sind begrenzt.“ Stellte Clarke fest.

Letztendlich entschieden Abby und Kane das sie ihr Möglichstes tun würden, um den Gardisten aus zu liefern, allerdings war die Situation längst nicht mehr so einfach. Clarke begleitete die beiden zu ihrem Rover und verabschiedete sich. Als das Fahrzeug verschwand hoffte sie nur das es nicht doch noch zum Äußersten kam.

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Puh, das sieht im Augenblick nicht gut für Skaikru aus. Schickt mir eure Meinungen.
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