Elliot und Doktor Cox

von Lisa0275
KurzgeschichteRomanze / P12
Dr. Elliot Reid Dr. Percival Ulysses "Perry" Cox
11.08.2019
11.08.2019
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Elliot hat schon lange Probleme mit einem Patienten. Fragte am Anfang noch J.D da ihr zuständiger Arzt Dr. Cox sie nach wie vor in letzter Zeit total fertig machte. Ihr Selbstvertrauen war total gesunken und war unentschlossen bei den leichtesten Fällen. Doch dieser Fall war anderes. JD wusste dieses mal die Antwort auch nicht. Er überlegte lange, bis er das sagte was sie befürchtet hatte. "Es tut mir leid... Ich hab echt keine Ahnung. Aber du weißt, Doktor Cox kann dir sicher helfen." Elliot wollte auf keinen Fall sich nochmal von Cox kritisieren und fertig machen lassen. Deswegen fragte sie verzweifelt auch noch Turk und Carla, aber die rieten ihr auch nur zu Dc Cox zu gehen. Auch wenn es heißt wieder etwas einstecken zu müssen. Also tat sie es. So selbstbewusst wie es nur ging, ging sie rein. Dr Cox war wir immer genervt. "Barbie, kannst du dich nicht an Abmachungen halten, verdammt nochmal?! Schaffst du es keinen einzigen lächerlichen Tag ohne meine Hilfe? Dieses mal dachte ich wi- wi- wi- wir- wirklich das du es schaffst! Aber Nein, meine Güte Barbie, dass hast du nicht." Cox nahm die Patienten Akte und öffnete sie genervt. "Der Partient hat..., gib ihm etwas ... und der Rest hat sich." Cox gab ihr die Akte zurück. "Danke Doktor Cox..." lächelte leicht und ging aus dem Zimmer.
"... woher hätt ich das wissen können? Woher weiß er sowas? Ist ja nicht so als hätten viele Patienten ..." Etwas niedergeschlagen versorgte sie ihren Patienten. JD kam rein. "Na weißt du schon was er hat?" "Jep er hat .... Doktor Cox wusste es. Mal wieder." "Ja das überrascht niemanden." "Naja doch mich. Wie kann es sein, dass es niemand wusste, er es aber in zwei Sekunden hat?" "Tja... er weiß es einfach. Wie er es schafft weiß niemand, aber das war doch logisch dass er sozusagen der beste Arzt hier ist. Deswegen bewundern ihn ja auch so viele..." "Also damit meinst du dich" "pfff Nein... (jaajaaaa)"
Elliot dachte viel darüber nach. War Dr. Cox wirklich ohne Zweifel der Beste hier?
1 Tag später, erlitt einer ihrer Patienten einen Herzstillstand. Bis jetzt hatte Elliot noch nicht so oft so eine Situation erlebt und da ihr Selbstwertgefühl flöten gegangen ist, stand sie überfordert da ohne zu wissen wie sie reagieren sollte. Alles was sie wahrgenommen hatte war das helle Piepsen und ihre Gedanken die wie verrückt spielten, während ihr Partient im sterben lag. "Barbie! Was stehst du rum?! Lass mich machen." Cox rettete ihn das Leben und da bemerkte Elliot erst was Cox hier eigentlich für eine rießige Position einnimmt. Er ist derjenige, an dem man sich wenden kann und sich 100%ig sicher sein kann dass er hilft. Wenn auch ziemlich wütend. Oft scheine es als würde er einem mit seinen Problemen allein lassen wollen, doch am Ende ist er immer da. Elliot bekam ihn erstmals mit anderen Augen zu sehen, als er ihr so ziemlich den Arsch rettete. Sie hätte mächtigen Ärger bekommen würde ihr Partient vor ihren Augen wegsterben, wärend die blöd glotzte. Sie merkte erstmals, was für ein Superheld er war. Er war so zu sagen der Alphawolf in diesem verrückten Krankenhausrudel. Er war mächtiger, stärker, klüger und erfahrener als alle anderen Ärzte hier. Auch wenn er sie oft runter macht, ist er dennoch der, der ihr geholfen hatte.

"Pass, dass nächste mal etwas mehr auf! Ich kann dir nicht jedes mal aus jeder Situation helfen, wenn die kleine Barbie einmal, so wie oft, versagt! Fang endlich an dich zu trauen und die Sache hier ernst zu nehmen. Du hast das Zeug zum Arzt, nur musst du den Mum aufbringen um etwas daraus zu machen. Leg dich etwas ins Zeug, Mäusschen..."
Elliot stand einfach nur da und starrte sprachlos in seine Augen. Bis er wieder wütent ging. Sie blickte ihm noch nach. "Da hat dir Cox mal wieder mächtig den Arsch gerettet..." meinte Carla grinsend. "Ja... da hast du wohl recht. Das hat er." Sie lächelte leicht.
Am nächsten Tag versuchte Elliot alles alleine auf die Reihe zu bekommen, aber sie zerbrach unter dem enormen Druck. Auch wenn sie es eigentlich unter keinen Umständen wollte, hatte sie das Gefühl nur Doktor Cox kann ihr aus dieser Situation raus helfen. Auch wenn sie sich mega unwohl fühlte wenn sie Cox nur ansah, wollte sie dennoch in seiner Nähe sein. Sie fühlte sich bei ihm zwar etwas bedroht, doch sie fühlte sich auch so gut in seiner Nähe. Immerhin wusste er immer was zu tun war. Perry war im Pausenzimmer. Komplett fertig ließ sich Elliot neben Cox auf die Couch fallen. Er beachtete sie nicht mal was Elliot kurz verunsicherte bevor sie dann doch los legte. "Cox.. Ich hab ein Problem." "Wow da kommst du aber früh drauf!" "Ich kann einfach keine Partienten mehr behandeln ohne mir Ihre Meinung anzuhören. Ich mein, ist das nicht verrückt!?" Sie lacht leise auf. "Barbie... es ist meine Pause. Ich will meine Ruhe. Wie oft noch?! Frag andere, die noch nicht so oft genervt hast." Dies sagte er ohne sie auch nur kurz anzusehen. Wütend stürmte sie aus dem Zimmer. "Er ist so gar nicht für mich da!" Meinte sie total wütend "Was dachte ich mir bloß? Er ist Doktor Cox. Wie konnte ich ihn nur einen Moment bewundern..." verzweifelt versuchte sie mit irgendjemanden zu reden, doch nicht mal JD hatte Zeit. Nur ein paar kurze Worte konnte er ihr nebenbei schnenken, bevor er wieder zu einem anderen Patienten musste. Also ging sie wieder unsicher zu einem ihrer Patienten. Er lag im Koma und musste regelmäßig mit Medikamente versorgt werden. Doch als Elliot die Tür öffnete stand Doktor Cox da und erledigte alles. Wie versteinert stand sie da. "Doktor Cox... das... das ist mein Partient." "Das weiß ich. Aber es schadet nicht wenn dir mal jemand zwischen die Arme greift und du dich ausruhst." Elliot stand stumm da und wusste nicht was sie davon halten sollte. "Oh Gott Barbie, du bist überarbeitet. Das hat jeder mal. Also verschwinde und raste dich aus. Ich übernehme deine Patienten." Elliot zeigte keine Emotionen, aber innerlich war sie gerührt und lachte vor Freude. "Doktor Cox, ich..." "geh einfach..."

Am nächsten Tag war Elliot entschlossen mit Doktor Cox zu reden und sich zu bedanken. Was er gestern für sie gemacht hatte, war echt heldenhaft und unglaublich süß. Elliot hätte nicht gedacht, dass er ihr dann doch noch helfen würde. Sie kam sich wie in der neunten Klasse vor, wo sie wusste dass sie ihren ersten Crsuh am Gang sehen würde und total nervös in seiner Gegenwart war. Ihre Gedanken spielten verrückt. War es überhaupt möglich dass SIE wirklich etwas für DOKTOR COX empfand? Er war ja dauernd so gemein zu ihr. Oder etwa nicht? Sie fühlte sich schon so als wäre sie verknallt, aber wie bekanntlich vergeht sowas ja wieder. Oder? Wieso passiert ihr sowas ausgerechnet dann wenn sie in Doktor Coxs Schuld steht und so ganz sicher irgendwann mit ihm reden muss. In der Klinik beobachtete sie Cox aus der Ferne. Verständlich dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Sie war damit auch nicht alleine. Viele empfanden schon mal etwas für ihn. Er war der "stärkste" hier, hatte am meisten zu sagen (Außer Kelso aber der ist eher ein Feind als ein Kammerad) und er sieht ehrlich gesagt auch ziemlich gut in seinem Mantel aus.
Elliot saß mit Turk und JD am Tisch. Turk und JD waren in irgendeinem langweiligen Gesprächsthema vertieft als Elliot Doktor Cox sah. "Elliot? Elliot!" "Hmm ja was?" Geschockt starrte sie zu JD "Auf was schaust du? Wir wollten eigentlich deine Meinung dazu wissen..." "Hmmhmmm ja, wartet kurz Jungs" Elliot nahm ihr Tablett und setzte sich zu Cox am Tisch, und zwar direkt gegenüber, was einige Überwindung kostete. Doktor Cox seufzte genervt. Ihm nervte es wenn einer seiner "Schützlinge" ihm beim Essen störte. "Keine Sorge Cox, es geht schnell... Ich wollte nu..." Doktor Cox hilt ihren Mund mit seiner Hand zu. "Pssst, Barbie. Kein Wort über gestern. Zumindest nicht hier. Verstanden?!" Er gab seine Hand wieder weg. "Aber Cox es ist wichtig." Cox seufzte. "Ihr bringt mich noch in den Wahnsinn!" Doktor Cox stand auf, pfiff und ging aus der Kantine. Elliot folgte ihm ins Pausenzimmer, wo kein anderer war. "Also Barbie, was willst du los werden?" Cox stand wie immer da, mit seinen typisch verschränkten Händen, was ihn für Elliot noch mächtiger und herzloser erscheinen ließ. Aber sie wusste, dass er im inneren gar nicht so böse ist, wie er tut. Und genau das machte Elliot so an. Sie räusperte kurz. "Ich wollte Ihnen nur danken, was Sie gestern für mich getan haben.." Cox rührte keinen Muskel. Er schaute sie nur misstrauisch wie immer an. Elliot blickte kurz zu Boden. Atmete durch und schaute ihm wieder in die Augen. "Und allgemein alles was Sie je für mich getan haben. Ich weiß es hört sich jetzt total komisch an... aber ohne Sie hätte ich hier nichts zur Reihe gebracht. Sie sind einfach für einen da. Auch wenn sie noch so kaltherzig von außen wirken, sind sie eigentlich ein guter Mensch. Das weiß ich. Und ich danke Ihnen so sehr dafür, dass sie hier alles so gut auf die Reihe bekommen. Sie sind hier ein Riesen Vorbild. Für alle! Und in letzter Zeit auch für mich..." Elliot verlor sich in seinen Augen. Sie lächelte einfach, bis ihr klar wurde was sie gerade getan hatte, ihr Lächeln verschwand und sie verunsichert vor ihm stand. Doktor Cox verdehte die Augen, atmete tief aus und meinte schließlich nach einigen schweigenden Minuten. "Barbie, das ist nur mein Job." Elliot ging ein paar Schritte näher zu ihm, so dass sie seinen Atem spürren konnte. "Sie machen Ihren Job verdammt gut." Und da tat sie es. Elliot streckte ihren Kopf vor zu Perry und kurz bevor sich ihre Lippen berührten, tritt Cox zurück und fing an zu lachen.

"Barbie, das glaubst du doch nicht in echt dass das funktionieren würde? Du und ich? Bitte Barbie, nicht mal in deinen Träumen." Elliot blickte enttäuscht von Doktor Cox weg. "Ich sag dir jetzt was, Barbie. Nach meiner Jahren langen Erfahrung kannst du mir glauben, dass sowas nicht gut ausgeht. Mensch Kleine, das würdest du dich nie in der Öffentlichkeit vor all deinen kleinen Klinkfreunden trauen. Vergiss nicht. Ich bin euer Ausbildender Arzt. Es ist nicht selten dass sich ein paar junge Ärztinnen in mich verkucken. Und nur die wenigsten, starten überhauot so einen süßen Versuch wie du grade. Aber du vergisst einen winzigen Punkt... Ich bin in allen euren Augen ein Arschloch, der zufällig euer Boss ist und gelegentlich euch den Arsch rettet. Das war's. Und nie im Leben Barbie, hast du den Mum daraus wirklich was Ernstes zu machen." Cox stellte sich hinter Elliot und flüsterte in ihr Ohr. "Aber Beweis mir dass ich mich irre. Wenn du es schaffst vor allen deinen Freunden. Und ja, da mein ich auch vor den jämmerlichen JD, schaffst mich zu küssen. Dann Baby, können wir mal ernsthaft schaun ob was draus werden kann. Es nicht so dass ich dich nicht mag. Ganz im Gegenteil, Doktor Reid. Aber du bist ein Anfänger. Und ich weiß wie ihr über richtige Ärzte wie mich denkt." Cox dreht sich um und will gerade aus der Tür gehn. "Barbie, wir wissen alle, dass das aus uns nichts wird." Elliot schaut ihm noch traurig nach bevor er die Tür zuschlägt.

Heute hatten Elliot, Doktor Cox, Carla und natürlich auch JD Nachtdienst. Elliot ging nervös zu Doktor Cox, der lässig an der Wand angeleht da stand. Elliot hat fast den ganzen Tag kein Auge zu gemacht. Sie hasst sich selber dafür Cox irgendwie zu mögen. Er hatte ja recht. Selbst sie hält ihn für einen riesigen Arsch. Das beweist allein diese blöde Aktion die er sich ausgedacht hat. Aber sie konnte nun mal an ihren Gefühlen nichts ändern. Auch wenn sie wirklich dran zweifelte, wollte sie irgendwie doch unbedingt mit dem einmaligen Doktor Cox zusammen kommen. "Na Baby, kanns los gehen? Ich wette die Leute hier können kaum erwarten zu sehen wie du versagst." Elliot blickte zurück zu den ganzen Schwestern wo auch Carla war. "Können wir loslegen?" Fragte Elliot genervt. "Oh nein, nein, nein, nein Barbie. Doch nicht ohne den lieben Dorien. Der darf doch nicht verpassen, wie du offen deine Liebe zu wem anderen gestehst, oder etwa doch?" Cox piepste ihn an. Und da kam er auch schon langsam hergejoggt. "Bereit Barbie? Leg schon los. Worauf wartest du?" Elliot schluckte nervös und näherte sich ihm. Er roch mega gut und sie wollte nichts anderes mehr als ihn zu küssen, doch bevor es zum Kuss kam schielte sie noch einmal kurz zu JD und zog zurück. Sie konnte es einfach nicht. Sie wusste wie sehr JD sie mochte. Und wie sehr er Cox verehrte. Er wäre mehr als nur enttäuscht. Er wäre verletzt. Beschämend blickte sie zu Boden. Ihr war zum Heulen. "Ich sagte doch du schaffst es nicht." Sagte Cox leise zu ihr runter.
"Hey Elliot, was machst du bei Doktor Cox?" "Oh hey JD..." JD blickte verwirrt zu den beiden. "Ich..." Elliot versuchte sich zu erklären, doch Cox unterbrach sie. "Ich hab euch beide angepiepst, ihr sollt mir heute Nacht bei einem Patienten helfen."

Die ganze Nacht, sprachen Elliot und Cox kein einziges Wort mehr über das was zwischen ihnen los war. Elliot hatte es nicht geschafft. Da war nichts mehr zu bereden. Sie war zu feige sich etwas mit Doktor Cox anzufangen. Viele Tage vergingen, wo Elliot ihr bestes versuchte sich von Dr. Cox fern zu halten. Aber nach 3 Tagen hielt sie es nicht mehr aus. Sie sehnte sich nach seiner Hilfe. Sie sah ihn jeden Tag beschäftigt an ihr vorbei gehen. Mit einer Akte ging er an ihr vorbei, als sei sie nicht da. Selbst bei einem plötzlichen Herzstillstand bei Elliots Patienten kam er nicht mehr zu Hilfe, sondern beobachtete einfach Elliot wie sie versuchte mit der Situation fertig zu werden. Aber sie versagte, er starb. Wütend und traurig zugleich stürmte Elliot weg. JD und Carla versuchten die zu beruhigen, doch sie wollte einfach alleine sein. Weinend rannte sie aus der Klinik und schnappte nach frischer Luft. Sie stand neben dem Eingang und heulte. Sie war Dankbar dass keiner in der Nähe war und sie in Ruhe ihre Gefühle rauslassen konnte. Doch da ging die Tür auf und Doktor Cox stand neben ihr. "Auch wenn er dir weggestorben ist, hast du dieses mal alles richtig gemacht. Glaub mir, hättest du etwas falsch gemacht, hätte ich eingegriffen. Mach dich deswegen nicht fertig, Barbie. Dem besten Arzt kann sowas passieren. Du hattest keine Chance." Elliot wagte es nicht ihn anzuschauen. Auch wenn sie überglücklich war dass Cox sich um sie kümmerte. Sie schätzte seine Nähe und liebte seine Stimme. Vor allen wenn diese mal ruhig ist und nette Worte ausspricht. Doktor Cox stand direkt neben ihr, mit dem Körper zu ihr gedreht. "Komm Barbie, küss mich." Hauchte er förmlich zu ihr. Elliot blickte auf und lehte sich zu ihm. Er nahm sie um ihre Hüfte und küsste sie. Er hilt sie ganz nah an sich. So als würde er sie nie wieder los lassen. Elliot war glücklicher als je zuvor und küsste zurück. Er roch so gut und man schmiegte sich so gut an seine Brust. Es war als gebe es keinen schöneren Ort. Sie fühlte sich geborgen und sorgenlos. Doch dann war der Kuss auch schon zu Ende und er starrte ihr in die Augen. Küsste ihre Stirn, lächelte beinahe etwas und ging dann wieder rein.

(Wie es weiter geht, ist eurer Fantasie überlassen :D)
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