High School Drama

von Luna 3588
GeschichteFreundschaft / P18 Slash
Daisy Luigi Mario OC (Own Character) Peach
11.08.2019
26.03.2020
25
37748
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Luigi und ich waren beide immer noch rot. Er versteckte diese Röte hinter seiner Kappe und ich unter meiner Kapuze. Jetzt allerdings saßen wir in seinem Auto. Wir waren so schnell wie möglich geflohen, also eher Luigi als ich. Ich war einfach nur hinter ihm her gelaufen.

Peinlich berührt
Doch jetzt wo wir hier saßen machte er keine Anstalten loszufahren. Stattdessen ruhten seine Hände auf dem Lenkrad und er rutschte langsam an seinem Sitz nach unten.
"Ich weiß jetzt nicht wie es dir geht, aber ich mir ist es, abgesehen davon, dass wir gerade von ihr erwischt wurden, sehr peinlich Mona anzusehen." Im Seitenspiegel konnte ich mich selber sehen. Schön war dieses rot angeschwollene Gesicht mit den ganzen blauen Flecken nicht.
"Weil sie dich nackt gesehen hat?"
Er sank tiefer nach unten, und lief noch viel dunkler an. "Ja…"
Ich musste grinsen.
"Hör auf zu grinsen… ich weiß das du es tust auch wenn ich dich nicht angucke. Das ist nicht lustig…"
Doch ich konnte einfach nicht aufhören. "Doch irgendwie schon!"
"Warum?" Er lugte ich meine Richtung, dunkelrot, peinlich berührt.
"Ich weiß auch nicht! Hahahahahahaha!" Er schaute mich von der Seite an und sah ziemlich deprimiert aus. Dann rappelte er sich auf, setzte sich ordentlich hin und startete schlussendlich den Motor, doch erschrak bitterlich, zuckte zusammen als jemand an der Scheibe klopfte. "Fuck!" Dann lies er die Scheibe runter. "Mann! Was ist denn?"
"Da ist wohl jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden", sagte Mario, der sich ans Auto lehnte. Und wenn ich so an den heutigen Morgen dachte hatte er da gar nicht mal so unrecht.
"Was ist denn?"
"Wohin wollt ihr?"
"Einfach nur weg", Luigi schaute wieder nach vorne und ließ sich wieder nach unten rutschen.
"Ich dachte wir könnten eine Runde Billiard gegeneinander spielen?"
"Sorry bro." Dunkelrotes Gesicht.
Dann war es kurz ruhig und Luigi atmete mit geschlossenen Augen laut aus. "Daisy? Was hast du mit ihm gemacht?"
Ich grinste einfach nur verzweifelt und es verschwand auch schnell wieder. War ich an seinem Zustand schuld? Vielleicht sollte ich ihn in Ruhe lassen? Ich dachte er sei so wegen Mona?
"Wir wollen jetzt fahren, Mario. Können wir?" Aber ohne auf eine Antwort zu warten drückte er mit seinem Finger auf die Taste, welche die Scheibe nach oben fuhr. Dann fuhr er einfach los. Mario sah empört aus, verdrehte die Augen und ging dann weg in Richtung des Campus.
"Luigi? Vielleicht sollte ich aussteigen."
Er bog ab. "Was? Wieso?"
"Naja du bist anscheinend anders als sonst. Zumindest ist es das was ich den Anderen entnehme und dir. Ich bin doch der Grund warum du anders bist."
"Ja und Nein. Ja du bist daran Schuld, dass sich alles geändert hat, aber das sehe ich nicht negativ. Ich sehe ich eher als Bereicherung meines Lebens. Du störst mich keines Wegs."
"Ich bin schuld daran. Du solltest wieder normal weiter leben, mit deinen Gewohnheiten."
Er fuhr durch den Abend, mit der schon unter gegangen Sonne. "Was? Nein!"
"Doch! Lass mich einfach hier raus."
"Warum sollte ich das tun?" Er sah verstört aus und schaute jetzt zu mir rüber. "Damit ich nicht mehr bei dir sein muss und du wieder du sein kannst." Ich versuchte ihn nicht anzugucken.
"Sag mal…" Plötzlich war seine Stimme wieder so ruhig, und er guckte während des Fahrens zu mir hinüber. "Daisy, wer hat gesagt, dass ich das will? Zurück? Wohin denn? Mein Leben war nie aufregend, sodass ich dahin zurück will. Es ist nur gerade alles etwas viel. Ich will nur damit klar kommen, aber ich wollte niemals dahin zurück."
Ich war außer Atem. Wieso war er so ruhig. Ich muss ziemlich verzweifelt, verwirrt benommen ausgesehen haben, denn er fragte mich plötzlich: "Bella? Alles gut? Hab ich was Falsches gesagt?"
Ich war irgendwie out of order, schüttelte irgendwann den Kopf und sagte: "Nein, nein hast du nicht. Alles gut." ich wusste genau so wenig wie er was mit mir gerade los war, was gerade mit mir passiert war.
"Wo fahren wir hin, Luigi?" Ich schaute zurück nach vorne auf die Straße, die Sonne war schon lange unter gegangen.
"Non lo so, Bella. Perché non me lo dici?"
"Was?" Mein italienisch war nicht so gut, dass ich ihn verstehen könnte. Doch ich war froh darüber, denn meine Verwirrtheit hatte ihn jetzt zum Lachen gebracht. Und er sagte lächelnd: "Sag du es mir, Hübsche."
"Ist die Mall noch offen?" Er schaute zu mir hinüber, runzelte die Stirn und antwortete verdutzt, verwirrt: "Nein."
Ich schaute zurück auf meinen Schoß. "Schade. Ich war noch nie in einer." Danach war es still, und Luigi schaute wieder auf die Straße, ohne nochmal zu mir rüber zu schauen.

Ich lauschte also den leisen Tönen des Radios und schloss die Augen, um ein wenig zu dösen. Nach einer Weile hielt das Auto an und Luigi zog neben mir die Handbremse an. Dann rüttelte er leicht an mir. "Wach auf. Hast du gut geschlafen?" Ich rieb mir mein rechtes Auge, gähnte und sagte mit verschlafender Stimme: "Ich hab nur gedöst." Er lächelte mich an und die Reflektion des noch scheinenden Standlichtes ließ seine blauen Augen glitzern und funkeln. Er konnte einen durch sein Lächeln unheimlich gut in seinen Bann ziehen.
"Komm mit."
Dann stiegen wir aus und liefen auf das große Gebäude vor uns zu.
"Du wolltest doch die Mall sehen, nicht wahr? Und hier ist sie." Er grinste in die Richtung der Mall, als sei er richtig stolz auf sich. Da kam mir eine Idee.
"Lass uns rein gehen!"
Sein Lächeln verschwand als er mich anschaute: "Ich glaube nicht, dass sie noch offen hat."
"Lass uns nachschauen!" Ich lief los ohne auf Luigi zu warten, aber durch die Geräusche hinter mir wusste ich, dass er mir mit schnellem Schritt folgte.
Vor einer großen, schweraussehenden Tür blieb ich stehen und schaute hinein, niemand. Dann zog ich an der Tür und sie öffnete sich. "Guck!", sagte ich, schaute Luigi verschmitzt an, bevor ich die Tür aufzog und dahinter verschwand. "Aber du kannst doch nicht…" War das einzige was ich von ihm hörte bevor die Tür ins Schloss fiel. Ich drehte mich um, ich stand im Dunklem und lediglich einige Exit-Schilder beleuchteten den Boulevard schwach. Luigi verdrehte die Augen, schaute sich nochmal draußen um und kam dann auch ins Innere.
"Na los, komm wir schauen uns um!"
"Daisy, ich weiß nicht, ich fühl mich dabei nicht so wohl. Wir sollten wieder gehen."
"Warum? Du wolltest mir doch die Mall zeigen."
Ich ging vor und ließ Luigi ängstlich zurück. Irgendwann aber, kam er hinterher.  
Die Jalousien waren bei allen Geschäften runter gelassen worden und in den Geschäften brannte überall leicht Licht.
Ich bleib stehen und Luigi lief in mich. "Sorry."
"Schau mal da!" Ich deutete mit dem Finger auf das Etwas.
"Ein Fotoautomat?" Luigi sprach direkt in mein Ohr, hatte die Hände auf meine Hüfte gelegt und schaute in die selbe Richtung wie ich.
"Ja! Komm!"
Review schreiben