Die Prinzessin aus Monataria (Vegeta x reader/OC)

von syrgrd
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Bulma OC (Own Character) Vegeta
11.08.2019
15.09.2019
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„Sag mal, gehts noch???", schrie mein eigener Bruder mich an und rieb etwas an seiner roten Wange herum.
„Was zur Hölle hast du da an und warum bist du auf ein-...", brüllte ich auf ihn ein, jedoch rannte er schleunigst zu mir hin und legte vorsichtig seine Hand auf meinem Mund, sodass kein Ton aus mir mehr herauskommen konnte.
„Beruhig dich...", flüsterte er in mein Ohr und schloss die Augen.
„Anders hätten Mutter und diese Saiyajin-Schlampe mich nicht verschont, das musst du verstehen!", versuchte er sich vor mir zu rechtfertigen und sah sich etwas ängstlich um, in der Hoffnung, dass uns keiner gehört hatte.
Doch diese Bemerkung über Vegetas Mutter ließ ich nicht einfach so im Raum stehen, da unsere Mutter kein Stück besser war!
„Diese ,Saiyajin-Schlampe' ist die Mutter von Prinz Vegeta! Wieso redest du so über sie? Was fällt dir ein, hm?", nahm ich Vegetas Mutter in Schutz, da es einfach nur respektlos gegen über Ihm war.
Seine Mutter war mir da komplett egal!
Entsetzt hob er nun eine Braue und schluckte.
Yarid, mein Bruder, entfernte sich langsam von mir und hatte noch immer diesen entsetzten Blick aufgesetzt gehabt.

„Hast du gerade... einen Saiyajin in Schutz genommen?", erkundigte er sich und schloss wieder seine Augen.
„Bist du jetzt auch wie Mutter und willst die Welt verändern?", hakte der Zubasajin-Prinz weiter nach, da er seinen Ohren einfach nicht trauen konnte.
Schluckend stand ich nun vor Ihm.
Etwas beschämt und auch zitternd, um ehrlich zu sein.
Ich war nicht darüber beschämt, dass ich Prinz Vegeta in Schutz nahm, nein.
Ich war eher darüber beschämt, das mein Bruder nach der ganzen Sache immer noch einen Hass gegen Saiyajins verspürt hatte und nicht einsehen wollte, dass unsere Mutter genauso schlimm, wenn nicht sogar schlimmer, war!
Viel, viel schlimmer!
Die Saiyajin Königin hatte wenigstens noch ein Herz, was man über Königin Monatariazaza nicht gerade behaupten konnte!

Langsam öffnete ich meinen Mund, in der Hoffnung, dass etwas herauskommen würde.
Doch ich fand einfach keine Worte für ihn.
Für seinen puren Hass und Zorn, den er unnötig gegen dieses arme Volk verspürte!
„Sag was.", befahl er mir und ich bemerkte, wie seine Augen langsam glasig wurden.
„Ich habe Vater damals schon gesagt, dass dir die Erde nicht gut tun würde. Aber dass du dich wie Mutter mit einem Saiyajin auch noch zusammentuen würdest! Das hätte ich nie von dir erwartet!", äußerte er sich darüber und sah nun in die Runde.
Sein Blick traf sich nun mit dem von Vegeta, der nicht gerade erfreut aussah.
„Ich denke revolutionär!", schniefte ich und sah meinem Bruder dabei zu, wie er Blicke mit dem kleineren Saiyajin austauschte.
„Was siehst du in denen, was Vater, unser Volk und ich nicht sehen können bzw... konnten?", räusperte er sich nun und versuchte bemüht nicht Tränen aus seinen Augen entfliehen zu lassen.
„Yarid... er ist and-..."
„Er ist ein Saiyajin, Prinzessin Monatariazaza. Hör auf mich vor den anderen mit meinem richtigen Namen anzusprechen!", rief er dazwischen und ließ mich nicht ausreden.
Noch immer etwas entsetzt, schlug er seine Hand gegen seine Stirn und konnte es noch immer nicht fassen.
Seine Schwester nahm in seiner Gegenwart einen Saiyajin in Schutz.
Einen dämlichen Saiyajin, der sich bei Vollmond in einem riesen Gorilla verwandeln würde!

„Es ist mir egal ob er ein Saiyajin ist, YARID! Lass diesen königlichen scheiß, dafür haben wir jetzt keine Zeit!!!", brüllte ich empört und ging auf ihn zu.
Wir waren nun in so einer beschissenen Situation und dann hatte er noch wirklich die Nerven dazu, so ein Theater um diese ganze Saiyajin- und Prinzessinnen-Sache zu machen?
Wirklich?
Sein ernst?
Doch lange hielt meine Wut nicht an.
Meine Gedanken hafteten nun an seinen Augen.
Seine wunderschönen, grün-blauen Augen...
Ja, sie waren nicht so dunkel wie meine.
Ich bewunderte ihn für seine wunderschönen Augen, denn sie gaben einem irgendwie immer ein gutes Gefühl, so komisch es auch klang!
Zumindest damals...
Sie waren wesentlich schöner und lebendiger.
Sie sollten eigentlich Schönheit, Frieden und Harmonie ausstrahlen.
Jedoch sah ich nur puren Hass, Rachlust, Leid und Kummer.
Dieser Mann, der vor mir stand, hatte wahrhaftig Dinge erlebt, die sein Inneres gebrochen hatten.
Er war gebrochen.
Er war einfach nicht mehr.... Yarid!
Und das machte mich einfach unglaublich traurig, was er auch bemerkte.
Denn mit einem traurigen Blick sah ich meinen großen Bruder in die Augen und versuchte noch etwas Liebe in seinen Blicken zu finden.
Wir waren zwar nicht das perfekteste Volk, jedoch waren wir ein Volk, das nach LIEBE und HARMONIE strebte und nicht nach HASS und ZORN.
Einst, was das Ziel von Zubasa, der tapferen Jin-Kriegerin, war!
Also, warum stellte er sich so an, wen der Prinz ihm nur helfen wollte?
Das war eben das, was ich einfach nicht verstand!
Es wollte einfach nicht in meinen Kopf rein!

Vorsichtig griff ich nach seiner Hand, um sie zu halten und ihm etwas Wärme zu schenken. Jedoch riss er sie wieder zurück und verdeutlichte mir, wie enttäuscht er wirklich von mir war.

Dennoch hielt es mich nicht davon ab, wieder nach seiner Hand zu greifen!
„Prinzessin-.."
„Lynett. Ich heiße Lynett, Yarid.", warf ich laut und deutlich dazwischen, sodass er es endlich verstehen konnte!
Verlegen stand er nun dort und wusste nicht weiter.
Vater hatte uns nicht erlaubt, uns gegenseitig vor anderen mit unseren richtigen Namen anzusprechen.
Für die Anderen waren wir nun mal Prinz und Prinzessin Monatariazaza und nicht Yarid und Lynett.
Damit wollte er den anderen zeigen, dass wir Ihnen überlegen waren und sie hat uns natürlich unterlegen, was natürlich völliger Blödsinn war und noch immer ist!

„Bitte gib Prinz Vegeta eine Chance. Er war es, der dich retten wollte! Es war sein Plan, so glaube mir doch!", wisperte ich und drückte seine Hand ganz fest, sodass sie leicht zuckte.
Seine Hand war so warm und so groß, doch auch gleichzeitig so rau und kaputt.
Ich spürte es.
Ich spürte es innerlich in mir.
Es war einfach mein Instinkt, ich trug es in mir.
Sein Herz war auch mein Herz.
Sein Schmerz war auch mein Schmerz.
Er war kaputt und gebrochen.
Er konnte nicht mehr... und wollte auch nicht mehr.
Seine Ehre wurde ihm von seiner eigenen Mutter und ihrer Saiyajin Freundin genommen und dann kam auch noch seine Schwester mit einem Saiyajin Prinzen an!
Mir war klar, dass ihm das zu viel wurde und Vegeta nun mal die Kirsche auf der Torte war. Doch er musste es nun mal akzeptieren und einsehen, dass Prinz Vegeta ihm nichts schlechtes wollte!
Im Gegenteil! Er hatte gute Absichten und darauf vertraute ich auch innerlich.

Sanft strich ich über seine Hand, die er dann aber doch wieder wegzog.
Enttäuscht sah er von mir weg und seufzte: „Ich hätte mehr von dir erwartet, Schwesterherz... und Vater genauso!"
Diese Worte ließen nun wirklich mein Herz in tausend Stücke zerspringen.
Wieso verletzte er mich so?
Wieso verletzten seine Worte mich so?
Wieso?
War ich nicht alt genug, alleine Entscheidungen treffen zu können?
War ich nicht alt genug, um wissen zu können, was für MICH richtig und falsch ist und war?!
Er war doch mein Bruder! Also, warum fiel es ihm dann so unglaublich schwer hinter mir und meiner Entscheidung zu stehen?
„Was hättest du von mir erwartet, hm? Ich hätte auch mehr von DIR erwartet! Aber nein, stattdessen sehe ich dich mit einer Yellnakk-Uniform! Wieso ist es dann so verwerflich, wenn der Prinz der Saiyajins mir unbedingt dabei helfen will, meinen Bruder zu befreien?", maulte ich nun den großen Zubasajin Mann an und verschränkte meine Arme vor meiner Brust.
Das konnte doch alles nicht wahr sein!
Vegeta wollte doch nur helfen, und anstatt Dank abzubekommen, bekam er Ablehnung und Beleidigungen ab!
Seit wann war mein Bruder so undankbar?
Seit wann!?

„Es reicht.", ertönte es nun hinter mir.
Die Tonlange, der mir bekannten Stimme, war eher genervt, jedoch ernst.
Natürlich war es der Saiyajin, Vegeta!
„Du hast mir und meiner Schwester nichts zu sagen, Saiyajin!", fauchte Prinz Yarid ihn an und schubste mich von sich weg, sodass der Weg nun frei war und er sich unbeschwert zu dem anderen Prinzen begeben konnte.
„Halt deinen Mund! Sowas undankbares habe ich ja noch nie gesehen! Hat dein Vater dir keinen Anstand beigebracht?", zischte Vegeta und kam ihm langsam ebenfalls näher.

Ich wusste, wohin das ganze führen würde!
Ich wusste es ganz genau...!
„Hört doch bitte auf! Wir müssen uns auf andere Dinge konzentrieren!", mischte sich nun Krillin ein und zerrte etwas an Vegeta herum.
Der Prinz jedoch ließ sich nichts von dem kleinen, glatzköpfigen Mann sagen und brüllte in seine Richtung: „Soll ich dich wieder, wie damals auf Namek, töten? Hm? Willst du darauf hinaus?"
Etwas entsetzt blickte er nun den Saiyajin an und trat nun doch paar Schritte wieder zurück.
Auch Goku war über seine Wut und über seine Worte, die aus seinem Munde kamen, nicht gerade erfreut!

„Es reicht, Vegeta!", klagte nun Kakarot, der sich vor Krillin aufbaute.
„Beruhig dich mal!", fügte er noch mürrisch hinzu und spannte seine Muskeln an.
„Das ist eine Sache zwischen mir und Prinz Monatariazaza, also hat sich da auch keiner einzumischen, verstanden?", knurrte er und wandte seinen Blick nun zu dem Gefangenen.
„Ich habe mich gut um deine Schwester gekümmert, während du für meine Mutter gearbeitet hast. Also, wo bleibt mein ,Dankeschön'?", provozierte er meinen Bruder und gab ein dreckiges grinsen von sich.
Das konnte Yarid jedoch nicht auf sich sitzen lassen und ging noch einen weiteren Schritt vor, sodass Vegeta und Yarid nur noch 1cm voneinander entfernt waren.
Der Zubasajin war deutlich größer als der Saiyajin, jedoch merkte ich an Vegetas Blick, dass ihn diese Tatsache wenig einschüchterte und überhaupt kümmerte.
„Um meine Schwester muss sich keiner sorgen und vor allem nicht ein beschissener Saiyajin, verstanden?", schrie er nun in das Gesicht des kleineren Saiyajins und baute sich vor Ihm auf.
Seine Muskeln spannten sich an und seine Adern kamen nun langsam zum Vorschein, was kein gutes Zeichen war, um ehrlich zu sein!
Jedoch blieb sein Selbstbewusstsein nicht lange auf seinem Gesicht geschrieben, denn plötzlich fiel er zu Boden und zuckte schmerzhaft zusammen.
Er bekam Stromschläge ab!

Stromschläge?
Woher denn!
Aus seinem Munde kamen bitterliche Töne heraus.
Selbst beim zuhören konnte man seinen Schmerz verspüren!
Tränen verabschiedeten sich von seinen Augen und kullerten von seinem Gesicht auf den Boden herunter.
Angespannt lag er nun auf dem Boden, in der Hoffnung, dass dieser Schmerz bald enden würde.
„YARID!", kreischte ich, schubste Vegeta zur Seite und legte mich zu ihm auf den Boden.

„Na na na, Prinz Yarid. Sowas möchte ich aber nicht hören! Deine Mutter wäre darüber auch nicht gerade stolz gewesen, hm?!", äußerte sich nun eine weibliche, ältere Stimme, die noch nicht in unserer Nähe war.
Entsetzt sah ich nun zur großen Treppe, wo ich eine Frau in einem hellblauen, langen Kleid erblicken konnte.
Ihre Haare waren hochgesteckt und auf ihrem Kopf war eine große, goldene, und vor allem, auffällige Krone zu sehen.
Ihr Kleid bedeckte ihr komplettes Dekolleté und ließ selbst nichts von ihrem Hals übrig, da ihr Hals durch einen Kragen verdeckt wurde.
Ihr Kleid hatte Ärmel, die jedoch mit Spitzen verziert waren.
Ihr Kleid hatte hinten eine Schleppe, die ihr die Treppe runter folgte.
In Ihrer zierlichen Hand hielt sie eine Fernbedienung fest im Griff, die sie uns auch mit stolz präsentierte.
Ich konnte erkennen, dass sie auf Dauer einen Knopf betätigte.
Versetzte sie meinen Bruder in so einen Zustand?
Das konnte doch nur diese Schlampe sein!

„AUFHÖREN!", bettelte ich sie an und sah meinem Bruder weinend zu, wie er unter diesen Stromschlägen litt.  
Zwei mal musste ich sie anscheinend nicht anbetteln, da ich bemerkte, dass mein Bruder nicht weiter vor Schmerzen aufschrie oder sich überhaupt noch irgendwie bewegte?!
Kurz stockte mir der Atem.  
Zunächst hatte ich das schlimmste befürchtet, doch als ich nach seinem Puls tastete, ,beruhigte' mich Königin Vegeta mit den Worten: „Er ist gerade in einem Schockzustand. Das wird sich nach einigen Minuten wieder legen, keine Sorge."

Wütend richtete ich mich nun auf und sah mit roten Augen in ihre Richtung.
Auch wenn er mich vorhin mit seinen Worten verletzt hatte und meine Entscheidungen nicht akzeptierte oder hinter mir stand, war er dennoch mein Bruder!
Geschwister mussten einfach zusammenhalten!

„Wieso tun sie das.", schluchzte ich und wischte mir paar Tränen vom Gesicht.
Ich sah in ihre Augen und versuchte ihre Seele zu erblicken.
In ihr musste doch noch ein Lebewesen schlummern?
Ein Individuum, welches nicht so grässlich sein konnte!
Welches nicht so scheußliche Absichten verfolgte!
Sie wollte eine bessere Herrscherin sein?
Vielleicht in der Hölle!
Das konnte doch niemals Vegetas Mutter sein?
„Nun weine doch nicht so, Liebes! Ich möchte Vegetas Geliebte doch nicht zum weinen bringen!", schmunzelte Sie etwas und lächelte in meine Richtung hin.
Machte sie sich gerade lustig über mich, oder meinte Königin Vegeta das nun wirklich ernst?
„Ich bin aber nicht seine-....", fing ich an, jedoch trat Vegeta nun vor und packte mich am Arm.
„Hast du aber.", gab er knapp von sich und zog mich von meinem Bruder weg.
Mit einem geschockten Blick sah ich nun den Prinzen an.
Meinte er das gerade ernst?
Sagte der das nur, weil er einen Plan ausheckte?
Oder sah er mich wirklich als seine Geliebte an?
War ich also doch nun mehr als ein Flirt?
Nein, das konnte nun wirklich nicht sein....
Oder?

Mein Bruder lag noch immer mit starrem Blick auf den Boden.
Mein Blick haftete noch immer an seinem bewusstlosen Körper, der sich nicht ein einziges Mal auch nur ansatzweise irgendwie regte.
Wieder füllten sich meine Augen mit Tränen.
„Hey, hast du keine magische Bohne dabei?", flüsterte Son Gohan zu Piccolo rüber, der daraufhin in seinen Taschen rumkramte.
„Ich konnte nun wirklich nicht zulassen, dass er meinen Sohn als einen ,beschissenen' Saiyajin beleidigt! Er hatte nur eine einzige Aufgabe! Nur eine einzige, mickrige Aufgabe! Und nicht ein mal die konnte er erfolgreich ausführen, ohne sich mit dir zu streiten!", rechtfertigte sich die Saiyajin Frau und stieg nun von der letzten Treppe hinunter.

„Das war eine Sache zwischen mir und dem Prinzen der Zubasajins! Nicht deine Sache!", konterte nun Vegeta und hatte meinen Arm noch immer fest im Griff.
„Er akzeptiert eure Liebe und Entscheidung nicht, obwohl sie revolutionär ist!", rief sie nun empört dazwischen und ging nun auf seinen, noch immer, leblosen Körper hinzu.
„Es ging aber nicht da-...", wollte ich mich nun einmischen, jedoch drückte Vegeta so fest an meinem Arm herum, sodass ein quietschender Ton aus meinen Lippen ertönte.
„Wie gesagt, es war eine Sache zwischen mir und ihrem Bruder, Mutter. Du kannst ihren Bruder so nicht behandeln, was wird sie jetzt von uns denken?", ertönte es ruhig von ihm und lockerte, während Vegeta das sagte, etwas seinen Griff.
Nun verstand ich, was er vorhatte.
Schlauer Prinz!
Also spielte ich nun mit und umarmte ihn.
„Ich liebe ihren Sohn, Königin Vegeta! Aber wenn sie meiner Familie so wehtun, kann ich das einfach nicht so hinnehmen und akzeptieren!", spielte ich nun mit und drückte ihn fest an mich.
Der Prinz hatte anscheinend gar nicht damit gerechnet und schaute etwas verlegen weg.
Seine Mutter jedoch war über diesen Anblick total erfreut und kam uns näher, was mir nun doch etwas Angst machte.
Langsam versuchte ich mich von seinem Griff zu lösen, jedoch ließ er noch nicht locker.
Wieso?
Doch als ich plötzlich ein gequältes Stöhnen von unten vernahm, blickte ich zu meinem Bruder und bemerkte, wie er versuchte sich langsam aufzurichten.
Ruckartig stieß ich den Prinzen von mir weg und ließ mich auf den Boden, neben meinen Bruder, fallen.
Hustend und keuchend lag er nun dort.
Schmerzerfüllt und mit Tränen in den Augen.
Oh Gott, Yarid!

Auch in meinen Augen bildeten sich wieder Tränen.
Tränen, die meine Liebe zu ihm widerspiegelten.
Tränen, die schnell zu Wut und Zorn wurden.
„Mach dir keine Sorgen um Ihn.", versuchte sie mich zu beruhigen und ging auf ihren Sohn zu.
Ich antwortete ihr jedoch nicht darauf.
Stattdessen beobachtete ich meinen Bruder wie er, noch immer, schmerzerfüllt auf den Boden lag und vor sich hin hustete.
Seine Beine und Hände zitterten so unglaublich stark, dass es mir große Angst bereitete.
Was hatte er denn?
Wieso zitterte er denn so unglaublich stark?
In meinen Gedanken versuchte ich eine passende und vor allem beruhigende Lösung zu finden.
Wahrscheinlich war es einfach nur der Schock!
Mehr war da sicherlich nicht!
Oder?

Vorsichtig legte ich meine Hand auf seine Brust und sah ihm in die Augen.
Ich sah in ihnen Schmerz und Leid.
Zulange musste er schon ihren Handlanger spielen.
Viel, viel, viel zu lange schon!
Seine Schmerzen lösten ebenfalls Schmerzen in mir aus, die mir jedoch Kraft schenkten.
Seine Schmerzen waren auch meine Schmerzen.
Ich liebte ihn doch du unglaublich sehr!
Auch wenn er ein mittelalterliches Denken hatte, konnte ich ihn dennoch nicht dafür verachten!
Auch wenn er meine Entscheidungen und Vegeta nicht akzeptierte und auch nicht hinter mir stand, konnte ich dennoch nicht länger als 3 Minuten auf ihn sauer sein.
Er war nun mal mein Bruder.
Meine Familie.
Alles, was mir noch übrig geblieben war!

Sanft legte ich meinen Kopf auf seine Brust, woraufhin er einen schmerzerfüllten Ton aus seinem Munde herausließ.
„Es tut mir so leid.", weinte ich nun bitterlich und ließ noch immer meinen Kopf auf seine Brust weilen, um seiner Atmung lauschen zu können.
Er antwortete mir jedoch nicht.
Konnte er nicht? Weil er zu große Schmerzen hatte?
Oder wollte er nicht? Weil ich ihn zu tiefst enttäuscht hatte?
„Bitte, Yarid, du musst mir verzeihen! Verzeih mir, dass es mir auf der Erde so gut ging und du Qualen erleiden musstest! Dass du puren Schmerz und Hungersnot ausgesetzt warst, während ich in Ruhe meine Zeit genossen hatte und mir meinen Bauch mit jeglichen, unnötigen Zeug vollschlagen konnte!", schluchzte ich und lauschte weiterhin seiner unruhigen Atmung.
Wieder kam nichts aus seinem Munde, was mich frustrierte.
Wiese antwortete er mir denn nicht?
Wieso?
War ich etwa so eine große Schande in seine Augen?
Hatte ich ihn etwa so sehr enttäuscht?
So, so sehr, dass er mir nicht ein mal antworten wollte?
Fragen über Fragen, die verzweifelt in meinem Kopf nach Platz suchten.
Ein schmerzhaftes Stechen bildete sich nun in meiner linken Brust, welches einige Sekunden auch anhielt.
Es zerbrach mir einfach das Herz.
Erst jetzt bemerkte ich, wie viel ich doch eigentlich falsch gemacht hatte!
Wie fehlerhaft ich nun wirklich war und wie inkompetent ich war, meine Freunde, Familie und vor allem mein Volk zu beschützen.
Und ich sollte eine tolle Herrscherin werden?
Zur Hölle noch mal!

„Ist sie immer so?", gähnte Königin Vegeta, die mir dabei zu schaute, wie ich um meinen verletzten Bruder trauerte.
„Was bist du nur für eine kaltherzige Frau!", knurrte ihr Sohn Sie, aufgrund ihrer Bemerkung, an.
„Jetzt weißt du auch von wem du diese Eigenschaft hast, mein Sohn!“, lachte sie etwas und schlug ihm auf die Schulter.
Es reichte mir nun wirklich!
Zuerst ließ sie meinen Bruder so leiden, nur weil er sich mit ihrem Sohn gestritten hatte, und dann wagte sie es auch noch so eine lächerliche Bemerkung zu machen?
Wirklich?
Also ein königliches Verhalten war dies nun wirklich nicht!

Langsam verkrampften sich meine Hände und krallten sich in die Brust meines Bruder ein.
Daraufhin keuchte er auf und zappelte herum, als Signal, dass es ihm zu sehr wehtat.
Doch in diesem Moment interessierte es mich herzlich wenig.
Mein Blut kochte vor Wut und meine Vernunft hatte meinem Körper schon längst verlassen.
„Lynett...", seufzte Vegeta und legte sanft seine Hand auf meine Schulter.
Jedoch lag sie dort nicht lange, da meine gewaltige Kraft den Prinzen gegen C17 stieß und sie beide, als Konsequenz, umfielen.
„Fass mich nicht an. Ich brauche niemanden, der sich um mich sorgt!", fauchte ich und krallte noch immer meine Finger in die Haut meines Bruders ein.
Selbst er war verwundert darüber, was mit mir gerade geschah.
Denn meine Haare flogen nun in der Luft herum und färbten sich lila.
Meine Muskeln spannten sich an und mein Anzug bekam langsam Risse, da nun Teile meiner Haut zu sehen waren.
Mein Ki stieg gewaltig an, sodass sich auch eine violette Aura um mich hüllte.
„Ach du scheiße...", staunte Son Goku und traute sich nun paar Schritte näher.

Ich atmete tief durch und konzentrierte mich darauf, wie sich meine Lungen mit Sauerstoff füllten.
„Was passiert hier?", quiekte die Königin etwas erschrocken auf und suchte vergeblichst nach Schutz.
Nun richtete ich mich auf.
Mein Kopf und meine Arme hingen noch immer herunter.
Auch mein Blick haftete noch immer auf meinen Bruder, der mich mit einem stolzen Lächeln ansah, der aufgrund seiner Schmerzen jedoch nicht lange anhielt.
„Du packst das.", keuchte er und schloss zufrieden seine Augen, da er nicht genug Kraft hatte und sich schonen musste.
„Es reicht.", ertönte es nun von einer anderen Stimme, dessen Wörter dennoch aus meinem Munde kamen.
„S-sag deiner G-geliebten, dass s-sie sich beruhigen s-soll...", stotterte die Saiyajin Königin und bekam ein weißes Gesicht.
Damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet!
Meine Lippen öffneten sich nun langsam und mein Kopf legte sich nun in mein Nacken.
Ich ließ einen gewaltigen Schrei aus mir entfliehen, was die Wände im Palast und auch die ganzen Möbel erzittern ließ.
„AAAAAAAHHHHHHHHHHHH!", brüllte ich erneut und ging in Position.
„Tut mir leid, Mutter.", richtete der Prinz der Saiyajins seiner Mutter aus, während er auf Prinz Monatariazaza zuging und ihn langsam hochhob.
„I-ich brauche.... k-keine Hilfe....", hustete der Verletzte und versuchte bemüht seinen Satz zu vollenden, jedoch ohne Erfolg.
„Jaja, du brauchst keine Hilfe von einem Saiyajin. Du besitzt zu viel Stolz, was mir an dir gefällt. Aber weil du der Bruder der Prinzessin bist, kann ich dich nicht einfach so verrecken lassen. Glaub mir, das geht auch über meinen Stolz.", vollendete er seinen Satz und fügte dazu noch ein paar Worte dazu.
Prinz Yarid konnte sich ein kleines schmunzeln nun wirklich nicht verkneifen und schloss wieder seine Augen.
Vorsichtig trug er den Prinzen zu der Truppe und legte ihn sanft wieder auf den Boden ab.
„Gebt ihm endlich eine magische Bohne. Na los, macht schon!", befahl Vegeta und deutete auf den verletzten Zubasajin hin.
Daraufhin kramte Piccolo eine magische Bohne aus seinen lilanen Taschen und zermahlte sie in seinen Händen, sodass es für meinen Bruder deutlich einfach war, sie runterzubekommen.
Mit seinem Finger öffnete er nun den Mund des Verwundeten und mit der anderen Hand kippte er die zermahlte Bohne in seinen Rachen hinein, was ihn etwas zum würgen brachte.
Hustend und noch etwas schmerzerfüllt öffnete er langsam wieder seine Augen und sah in die Runde.
„Tausend Dank, ich kann euch wirklich nicht genug danken!", bedankte er sich bei dem Namekianer und den Anderen, während er vorsichtig versuchte sich aufzurichten.
Doch lange schenkten sie ihm keine Aufmerksamkeit, da alle nun zu seiner Schwester rüberblickten.

„Beruhig dich gefälligst. So verhält man sich doch nicht!", maulte sie mich an, schmiss ihre Krone auf den Boden und ging selbst in Kampfposition.
Meine Lippen bewegten sich nun wieder.
Auch dieses Mal ertönte nicht meine liebliche Stimme aus meinem Munde, sondern eine ganz andere und vor allem auch eine viel tiefere Stimme.
„Wir lassen nicht zu, dass sie unsere Prinzessin und ihre Helfer gefährden!", machte die unbekannte Stimme der Königin klar.
Nun machte so einiges Sinn!

Das Volk...
MEIN Volk versuchte mir gerade mit allen Mitteln und Kräften zu helfen!
Sie schenkten mir ihre Energie und boten mir somit genug Kraft für den Kampf an.
„Schätzchen, ich weiß nicht was mit dir los ist, aber dafür hab ich nun wirklich keinen Nerv!", motzte die Saiyajin Königin mich an und setzte einen gelangweilten Blick auf.
Vantel traute sich nun wirklich so einiges!
Respekt! Doch auch dumm!
Aber nun gut..., wenn sie es so wollte?
Ein letztes Mal atmete ich tief durch und konzentrierte mich auf die ganze Energie, die mir mein Volk zur Verfügung gab.
„Es tut mir leid Vegeta, aber deine Mutter wird gleich mächtig leiden!", verkündete ich nun mit meiner normalen Stimme, die gerade Oberhand gewann, und blickte ein letztes Mal in sein Gesicht wunderschönes, markantes Gesicht.
„Tu was du nicht lassen kannst, Weib!", antwortete der kleinere Saiyajin daraufhin und drehte sich mit einem „Hmpf." von mir weg.
Also gut!
Ich hatte nun indirekt seinen Segen bekommen, also keine Gnade!

Mit einem gewaltigen Schrei rannte ich auch schon auf seine Mutter los und schlug wie wild auf sie ein.
Die Saiyajin Frau jedoch konnte gut meine Schläge wegstecken und abblocken, was mich einfach unglaublich frustrierte.
„Solche Schläge verpasst du mir? Du willst meinem Sohn ebenbürtig sein?", lachte sie und verpasste mir nun einen fetten Schlag in mein Gesicht.
Schreiend flog ich zurück und landete auf die kalten Fliesen, die mir etwas Gänsehaut bereiteten.
Kurz hielt ich inne.
‚Ich brauche mehr Kraft.', bat ich die Seelen meines Volkes darum, die in meiner Hülle schlummerten und ihr bestes bereits schon gaben.
Dennoch ließen sie sich von diesem einen mickrigen Schlag nicht unterkriegen und schenkten mir noch etwas mehr Energie.
„War das schon alles?", ertönte es nun wieder von der tieferen Stimme, die einst in mir schlummerte aber wieder die Oberhand gewann.
„Tapfer.", sagte sie nur knapp und ging wieder in Position.

Dieses Mal ließ ich sie mich angreifen und blockte ihre Schläge und Tritte ab.
Gut sah es gerade für mich nicht aus.
Zwar verpasste ich Ihr ebenfalls ein paar Schläge und Tritte hier und da, doch die schienen ihr relativ wenig auszumachen.
Kein Wunder.
Sie war ja nicht umsonst die Königin der Saiyajins, einer tapferen Kriegerrasse, und dazu auch noch Vegetas Mutter!

Hinter mir hörte ich, wie Krillin ‚Energiediskus' schrie, jedoch wollte ich mir einfach nicht helfen lassen und brüllte daraufhin in Krillins Richtung:„Pui Unvas! Omnas fatalis zismun irum tatamian idalis gard! (Oh Universum! Gebe mir deine Kraft, um den Häftling nicht entkommen zu lassen und lege einen Fluch über ihn ab, den nur ich wieder beheben kann!)"
Während ich den Fluch aussprach, konzentrierte ich mich auf seine Handgelenke und ließ ebenfalls an seinen Handgelenken violette Handschellen erscheinen, die Ihn dazu zwangen, seine Hände auf den Rücken zu legen.
„PRINZESSIN, WAS TUST DU DA!", brüllte der kleine Mann daraufhin schmerzerfüllt in meine Richtung und fiel daraufhin geschwächt zu Boden, was C18 erschaudern ließ.
„Das ist ein Kampf zwischen der Prinzessin und der Königin der Saiyajinrasse! Da hat ein Erdling sich gefälligst nicht einzumischen! Der Nächste der es wagt sich in diesen Kampf einzumischen, wird das gleiche Schicksal treffen!", ertönte es nun von der tieferen Stimme.
Daraufhin wehrte sich Krillin nicht weiter und nahm es so hin.
„Sie hat sie doch nicht mehr alle!", fauchte C18 und umarmte ihren Mann, der nun durch einen Fluch gefesselt war.
„Sie weiß nicht mehr was sie da tut.", begann nun der Prinz und beobachtete die beiden Frauen dabei, wie Sie gegenseitig auf sich einschlugen.
Kurz hielt er inne und dachte noch ein mal darüber nach, ob er nun weiter reden sollte oder nicht.
Doch schließlich entschied er sich dazu, seinen Satz zu vollenden.
„Aber ich habe eine Idee. Vielleicht werden wir dabei draufgehen, aber eine andere Möglichkeit sehe ich hier nicht. Sie wird verlieren, das sieht selbst jeder Blindfisch. Doch wir können ihr helfen, ohne dass sie sich dagegen wehren kann. Jedoch können wir dies erst tun, wenn sie total geschwächt ist.", vollendete er nun seinen Satz und beobachtete noch immer die Prinzessin dabei, wie Sie gerade seiner eigenen Mutter Schläge verpasste.
„Wirklich? So leicht lässt du dich von ihr schlagen?", murmelte er verärgert vor sich hin und ballte seine Hände zu Fäusten.
„Wie wollen wir das anstellen?", fragte nun C17, der den Saiyajin Prinzen nun etwas verwundert anblickte.
„Er hat recht, diese verrückte Frau wird uns doch alle mit ihren dämlichen Fluch fesseln!", warf nun Krillins Ehefrau in den Raum und stemmte ihre Hände in die Hüfte.
„Vertraut mir, mein Plan wird schon nicht schief gehen.", versicherte er den verunsicherten Gesichtern, die Ihn zweifelnd anblickten.
Nun fing er an Goku etwas zuzuflüstern und fragte ihn, ob er alles verstanden hätte, woraufhin er nur zustimmend nickte.
Auch Son Gohan weihte er nun ein, der ebenfalls den Plan verstand.
„Hallo, was ist mit uns?", mischte sich nun C18 neugierig ein und verschränkte ihre Arme vor der Brust.
„Das ist eine Sache zwischen Saiyajins und nicht zwischen Blechbüchsen.", spottete er über die Cyborg Frau, woraufhin sie wütend wurde und auf den Prinzen einschlagen wollte.
Jedoch hielt ihr Zwillingsbruder sie davon ab und gab ihr einen bestimmten Blick, sodass sie verstand, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür war.

Während sich die Truppe untereinander stritt und austauschte, krachte die Prinzessin gegen die Wand und blieb einige Sekunden dort liegen.
„Was für eine Schande! Ich hätte mehr von dir erwartet, Prinzessin!", lachte die böse Frau und wischte sich das Blut von Ihren Lippen weg.
„Prinzessin wird sterben, wenn wir noch länger warten!", jammerte Krillin und sah ihr dabei zu, wie Sie weiterhin Schläge von Vegetas Mutter kassierte.
„Nein, Sie wird nicht sterben. Sie muss lernen ihre gewaltige Kraft kontrollieren zu können und das wird sie nur durch diesen einen Kampf erlernen können.", versuchte er den kleinen, gefesselten Ehemann von C18 zu beruhigen und beobachtete angespannt weiterhin das Geschehen.
„Ihr seid doch krank!“, behauptete die blonde Frau und sah empört zu ihm hin.
„Nein, wir sind eine Kriegerrasse. Deshalb weiß ich auch, wovon ich spreche!“, konterte er daraufhin und beobachtete noch immer die zwei Frauen, die sich schon fast zu Tode prügelten.
In diesem Moment befand sich der Prinz in einer Zwickmühle, denn so ganz sicher war er sich nun auch nicht, auf welcher Seite er letztendlich stand.
Er wusste, dass die Prinzessin gewinnen musste, jedoch war es kein schöner Anblick für ihn, wenn die Königin der Saiyajins, die gleichzeitig auch seine Mutter war, von einer Zubasajin Prinzessin Schläge kassierte.
Doch zurück zum Geschehen!

Nun war die Königin mit dem kassieren an der Reihe.
Die Prinzessin hielt die Saiyajin Frau an den Beinen fest und schleuderte Sie Richtung Wand, wo dementsprechend auch alles einstürzte und Staubwolken einem die Sicht versperrten.
Schnell rannte sie zur Königin hin, bevor Vegetas Mutter auch nur ansatzweise irgendwie ermöglicht wurde aufzustehen, und schlug so lange auf Sie ein, wie ihre Kraft es noch zuließ und sie dabei unterstützte.

„Na, wie gefällt dir das?!", keuchte die Prinzessin immer wieder, trat und schlug immer schneller und immer stärker auf die hilflose Frau ein.
„Ist das dein Ernst, Mutter?", fluchte ihr Sohn leise vor sich hin, weshalb Son Goku eine Augenbraue hob.
„Sag mal Vegeta, auf wessen Seite stehst du eigentlich?", erkundigte der größere Saiyajin sich bei dem kleineren Saiyajin und setzte einen skeptischen Blick auf.
Etwas ertappt sah er nun von Goku weg und gab in einem patzigen Ton als Antwort: „Tze, natürlich für Lynett!"
Daraufhin kratzte sich Son Goku fragend den Hinterkopf und merkte an: „Hey, du kennst ja ihren Namen! Sag mal, läuft da was zwischen euch, Vegeta? Komm schon, deinem besten Freund kannst du das doch erzählen!"
„Halt dein Mund, Kakarot!", brummte Vegeta nun etwas verlegen und bekam ganz rote Wangen.
Noch nie in seinem ganzen Leben hatte er sich so ertappt und gleichzeitig so verlegen gefühlt!
Doch darum ging es ja gar nicht, oder?
Viel wichtiger war es nun, der Prinzessin im richtigen Moment zu helfen!

Keuchend lag ich nun auf dem Boden.
Diese Frau war unglaublich stark und hatte viel mehr Erfahrungen in dieser ganzen Kampfsache.
Mein ganzes Leben lang hatte ich nur mit meinem Vater gekämpft und trainiert, wobei ich vor ,richtigen' Kämpfen von dem König verschont wurde.  
Dies scheint nun meine Konsequenz und auch meine Strafe zu sein, denn im Endeffekt musste ich einsehen, dass ich diese Sache niemals im Leben gewinnen konnte.
Ich konnte einfach meine innere Kraft nicht kontrollieren und sie somit auch nicht entfalten.
Natürlich hatte ich Potenzial und ich wusste auch, dass mehr Kräfte in mir schlummerten.
Doch ich konnte sie einfach nicht kontrollieren und gezielt einsetzen, was einfach meine größte und vor allem auch durchschaubarste Schwäche war.
Sie war mir einfach in diesen Moment viel überlegener und das wusste sie auch, weil sie jede Gelegenheit meiner Unsicherheit schamlos ausnutzte!

„Das ist dein Ende, Schlampe!", flüsterte sie genussvoll in meine Richtung und atmete tief durch.
Ihr Kleid war inzwischen zerrissen und mit Staub und Dreck bedeckt.
Ihr verschwitztes Gesicht war vollkommen verdreckt und mit Kratzern versehrt.
Ihre Haare waren total zerzaust und an Ihrem Kopf hatte sich eine Wunde gebildet, aus der auch etwas Blut rauskam.
„Nein.", keuchte ich und ließ einen kleinen Laserstrahl aus meinem Finger entfliehen, der sie jedoch knapp verfehlte.
„Nicht ein mal dafür hast du mehr die Kraft. Peinlich.", lachte sie und hustete etwas dabei, da auch sie langsam am Ende war und an ihre Grenzen ankam.
Langsam schloss ich meine Augen und legte mich zu Boden.
Ich nahm mein Ende nun so hin und hoffte, dass meine Freunde hier heil rauskommen würden.

Doch plötzlich ertönte von einer männlichen Stimme „JETZT KAKAROT!", die sich, mit einer zweiten Person, auf mich stürzte und mich fest im Griff hatte.
Prinz Vegeta und der Sohn von Kakarot, Son Gohan!
„LASS MICH LOS, VEGETA!", versuchte ich mich nun zu wehren und gleichzeitig auch zu befreien, während ich herumzappelte.
Jedoch war ich zu geschwächt, um gegen ihn auch nur ansatzweise anzukommen.
„Sprich schnell deinen Zauber aus, um sie zu fesseln!", befahl er hastig in und blickte verzweifelt zu mir rüber.
„Es ist ein Fluch, Vegeta!", wies ich ihn etwas beleidigt darauf hin. Ich war doch keine Zauberin und auch keine Hexe, zur Hölle noch mal!
„Es ist mir egal was für eine scheiße das ist, du sollst dich einfach nur beeilen, Weib!", versuchte er so leise es ging zu sagen, jedoch war die Wut in ihm zu groß und er war nun wirklich extrem bemüht dazu, nicht gleich loszubrüllen!
Also ließ ich mir das nicht noch ein drittes mal sagen und sprach nun den Fluch in ihre Richtung aus: „Pui Unvas! Omnas fatalis zismun irum tatamian idalis gard! (Oh Universum! Gebe mir deine Kraft, um den Häftling nicht entkommen zu lassen und lege einen Fluch über ihn ab, den nur ich wieder beheben kann!)"
„KAAAAAAAA-...", brüllte nun eine andere männliche Stimme hinter uns.
Doch darauf konzentrierte ich mich nicht wirklich, sondern eher auf Ihre Handgelenke.
Diese Frau hatte wirklich noch die Kraft und den Mumm, sich dagegen zu wehren und meine Konzentration durch ihre Schreie zu stören.
Doch dennoch hielt mich ihr Geschrei davon nicht ab, mich weiterhin auf den Prozess gerade noch zu konzentrieren und den Fluch nun umzusetzen.
Jedoch war dieses Mal etwas anders an diesem Fluch.
Dieses Mal ließ ich nicht nur ihre Hände hinter ihrem Rücken mit violetten Handschellen fesseln.
Nein, stattdessen ließ ich diese Frau gegen die Treppe von dem Fluch fesseln, sodass die Königin sich nicht mehr bewegen konnte.

„NEEEIIIIIN!", brüllte und kreischte sie um sich her und Tränen kamen aus ihren, einst noch schadenfrohen, Augen.
„-MEEEEEEEEEEEE-....", ertönte es wieder von Kakarot, der sich bei seiner Kamehameha deutlich Zeit ließ, warum auch immer!
Wahrscheinlich wollte er es nicht vermasseln und einen genauen Treffer landen, was ich ihm nicht verübeln konnte.
Diese Frau besaß eine Kraft, die mir deutlich überlegener war!
Und das war nun mal das, was mir am meisten Angst an dieser Sache machte!
Aber durch die Hilfe der Saiyajins, reichte nicht ein mal ihre Überlegenheit dafür aus.

Die Kraft des Fluches stieß die flennende Frau gegen die Treppe und schlang violette Fesseln um die schreiende Königin.
„VEGETA, HILF MIR!", bettelte Sie kreischend ihren Sohn an, der jedoch von ihr wegsah und zu mir runterschaute.
Natürlich konnte er seine Mutter nicht so leiden sehen, das war mir natürlich klar!

„BITTEEEEE!", flehte sie erneut ihren Sohn an, doch wieder reagierte er nicht.
„-HAAAAAAAAAAAAAAA-...MEEEEEEEEEEE-....", fuhr nun Goku weiter fort und konzentrierte sich noch immer auf seine geladene Energie, die er zwischen seinen Händen sammelte.
Mein Fluch war nun vollendet.
Sie hatte keine Chance mehr, sich noch irgendwie zu wehren!
Ihr Sohn konnte noch immer nicht hinschauen und blickte weiterhin zu mir runter.
Dieser Fluch raubte mir nun wirklich meine letzte Kraft, weshalb ich mich in seine Arme fallen ließ.
„Was ist los?", seufzte er etwas bedrückt und sah mir in die Augen.
„Kann nicht mehr...", hustete ich und ließ meine Augen zufallen.
Jedoch ließ er dies nicht weiter zu und rüttelte an mir herum.  
„Wach bleiben!", befahl er mir und kam mit seinem Gesicht nun etwas näher.
„Was ist? Bin müde und fertig...", wisperte ich schmerzerfüllt und öffnete leicht meine Augen.
Daraufhin schenkte er mir einen sanften Kuss auf die Lippen und fragte mich nun: „Gibt dir das vielleicht ein wenig mehr Kraft?"
Erschrocken zuckte ich auf und hörte meine Knochen knacken, was einen schmerzvollen Schrei in mir ausstieß.
„Hat er Sie....“, stotterte Krillin.
„Ja, das hat er.“, beantwortete Prinz Monatariazaza daraufhin seine Frage und konnte selbst seinen Augen nicht trauen.
Er hatte sich das nun wirklich getraut.
Der Prinz der Saiyajins hatte seine Schwester, auch noch vor SEINEN Augen geküsst, ohne auch nur ansatzweise irgendwie nach Erlaubnis gefragt zu haben!

„Jetzt haben das die Anderen gesehen!", krächzte ich und versuchte meine schmutzige und blutverschmierte Hand auf seine Wange zu legen. Jedoch reichte meine Kraft nicht mehr dafür aus.
„Das ist mir egal.", hauchte er auf meine Lippen und hob mich nun hoch.
„Bring die Sache zu Ende, Kakarot!", befahl er nun dem größeren Saiyajin und trug mich zu der Truppe hin, die schon mit einer magischen Bohne auf mich wartete.
Auch mein Bruder stand nun in vollen Kräften auf den Beinen und sah mich mit einem gezwungen und aufgesetzten Lächeln an.
Natürlich wusste ich, dass es ihm nicht gefiel, dass ein Saiyajin seine Schwester, auch noch vor seinen Augen, geküsst hatte.
Doch es war nicht seine Entscheidung, sondern einzig und alleine meine.
NUR meine!
Und das war ihm inzwischen auch klar.
Hoffte ich zumindest!
Er wusste hoffentlich, dass er nichts mehr zu melden hatte!

„-HAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!", brüllte Son Goku mit all seiner Kraft und richtete die Energiekugel in Richtung der Königin, die ein letztes Mal ihren Sohn anflehte, ihr zu helfen.
Ob Vegeta ihr half?
Nein, auf gar keinen Fall.
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Hey!
Hoffe das Kapitel hat euch gefallen und war jetzt nicht allzu langweilig:c.

Lg
syrgrd
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