Die Geschichte von Kuro Mamono

von Take0
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
OC (Own Character)
11.08.2019
28.10.2019
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Der Mond war in dieser Nacht kaum zu sehen. Die dunklen Regenwolken hingen schwer unter dem
pechschwarzen Himmel und entluden sich über Konoha als würden sie weinen. Er prasselte auf die Dächer und erzeugte einen ungeheuren Lärm. Das war gut für ihn. Als würde er ihm helfen wollen.
Der Regen tropfte an ihm herunter. Wie es wohl war in einem so großen Dorf zu leben?Freunde ? Familie?Die Bilder eines anderen Ich in einem anderen Leben Befielen seinen Kopf wie ein Virus. Wütend verscheuchte er sie und konzentrierte sich wieder. Er schaute hinter sich. Im Schatten lag eine Wache. Der Regen hatte sich zu Pfützen geformt auf der Mauer des Dorfes. Sie sogen das Blut des Wachmannes auf wie Schwämme. Er wandte sich wieder um und dem Dorf zu. Ein blitz erhellte die Nacht und die Steingesichter der Hokage schauten ihn für einen Moment mahnend an. Dann verschwanden sie wieder in der Dunkelheit.

Er setzte sich in Bewegung. Leichtfüßig schlich er von Dach zu Dach. Niemand war in den Strassen
unter ihm zu sehen.Der Wolkenbruch hatte sie in tiefen Matsch verwandelt.Er kam seinem Ziel
von Schritt zu Schritt näher. Seine Atmung verlangsamte sich. Da ist es. Er griff in seine Tasche
und holte einige Kunais heraus, an denen er Briefbomben befestigt hatte. Das Haus in das er
wollte war fast komplett vom Dunkel der Nacht verschluckt worden. Einige Fenster und ein Balkon.
In keinem Zimmer brannte Licht. Wie ein Geist lies er sich vom Dach hinunter auf den Vorbau.
Langsam schob er die Tür auf und betrat das Haus. Es war karg. Er befand sich in einem Wohnzimmer, in dem kaum Mobiliar stand. Zwar verschluckte die Dunkelheit die Farben,
doch die Tristheit war zu erkennen.

Dann verschmolz er mit seiner Umgebung. Er fühlte sich nie wirklich wohl wenn er das tat. Doch
die Unsichtbarkeit war hilfreich. Leise schlich er durch die Flure und Zimmer des einsamen Hauses
und verteilte seine Kunais. Nun wurde es Zeit zu tun warum er hier war. Er hatte sein Ziel bereits ausfindig gemacht. Er schlüpfte ins Schlafzimmer. Dort lag er . Weiße Haare, eine Narbe über dem
linken Auge: Kakashi Hatake.

Er schlief ruhig auf einer dünnen Matte auf dem Boden. Leise zog er sein Messer und beugte sich über ihn . Er atmete nun gar nicht mehr und war nur noch auf sein Ziel fokussiert.
Er legte die Klinge seinem Opfer an die Kehle und schloss die Augen.

Dann ging alles ganz schnell. Etwas rotes blitzte auf. Sein Handgelenk wurde umgedreht und brach.
Ein harter Schlag gegen den Kiefer. Sein Körper wurde wie eine Puppe weggeschleudert und knallte gegen die Wand. Alles war verschwommen.
Hatake stand jetzt mitten im Raum. Er hatte jetzt das Messer in der Hand.

Perspektiven wechsel

Ich schaute ihn an. Sein Sharingan leuchtete in der Dunkelheit und bereitete mir Unbehagen.
"Was willst du von mir, Junge?" fragte er mich. Ich antwortete nicht und rappelte mich auf.
Mein Kopf tat weh. Ich schätzte die Situation ein. Mir war schwindelig vom Aufprall und mein
Handgelenk hing nutzlos an meinem Unterarm. Er war ein gefürchteter Shinobi.
Doch zum weglaufen war es noch zu früh. Mit meiner gesunden Hand zog ich eins meiner
Katana. Dann sprang er auf mich zu. "Er ist schnell"dachte ich mir und konnte gerade noch so
nach Unten ausweichen, als das Messer über meinen Kopf schoss. Ich versuchte mich zu wehren
und obwohl ich durch mein Schwert einen Vorteil hatte kam ich nicht zum Angriff. Ich hatte ihn unterschätzt. Ich stürzte mich durch die Tür nach draußen in den Flur . Wie ein Jagdhund sprang er hinter mir her. Drei Wurfmesser flogen auf mich zu. Mir blieb nur noch eine Möglichkeit:
Die Briefbomben!




Das letzte was ich sah war wie Hatake von der Explosion verschluckt wurde. Die Druckwelle schleuderte mich gegen die Hauswand gegenüber und ich landete unsanft im Matsch. Ich rang nach Luft und in meinem Ohren war ohrenbetäubendes
Geräusch. Der Regen prasselte sanft auf meinen Rücken. Es fühlte sich angenehm an. Ich schaute auf die brennende Ruine vor mir. Langsam gehorchte mir mein Körper wieder und ich stand schwankend auf. Mein Rücken schmerzte höllisch. Ich humpelte zu den rauchenden Trümmern vor mir. Der strömende Regen lies keine Flammen zu.
Ich traute meinen Augen nicht. Da stand er. Seine Kleidung war zerfetzt und die Explosion hatte ihm schwer zu gesetzt. Doch er stand. Ein kreischendes Geräusch riss mich aus meinen Gedanken. Ein Alarm! Die Explosion hatte andere
Konoha Ninjas auf den Plan gerufen. Ich geriet in Panik . Ich konnte sie schön hören. Ihre Rufe
und ihre Schritte durch die matschigen Straßen. Doch ich musste meine Mission erfüllen. Zitternd
zog ich einen weiteren Kunai aus meiner Tasche. Ich schoss auf ihn zu. Zu meiner Verwunderung bewegte er sich nicht und machte keinerlei Anstalten sich zu wehren. Ich zielte auf den Hals, holte aus und stach zu.

"HOLZVERSTECK! HÖLZERNE FAUST!"

Ich spürte nur noch einen dumpfen Schmerz in der Seite. Dann wurde die Welt vor mir in ein dunkles Schwarz gehült.
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