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Alte Liebe rostet nicht 2

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Hikari "Kari" Yagami und Gatomon Mimi Tachikawa und Palmon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Takeru "T.K." Takaishi und Patamon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
11.08.2019
09.09.2021
23
39.024
7
Alle Kapitel
55 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
11.08.2019 1.570
 
Ja, was? Ist das denn die Möglichkeit? Es gibt einen Teil 2? Wie kann das sein?
Tja, liebe Leute zum einen weil ihr so traurig ward und zum anderen, weil ich die Geschichte auch noch nicht wirklich loslassen konnte und ich außerdem durch ein Review eine sehr gute Idee für einen zweiten Teil bekommen habe.
Und an dieser Stell möchte ich mich bei Arata-kun bedanken, dein Review hat mir die Idee zu diesem zweiten Teil geliefert und ich hoffe, dass sie dir gefällt, weil es ja schließlich auch dein Verdienst ist, das es einen zweiten Teil gibt.


Ja und eigentlich sollte diese FF schon viel früher starten. Aber leider hatte ich technische Probleme und mein Schreibprogramm hatte mir leider den Zugriff verweigert, sodass ich nicht mehr auf das Dokument zugreifen konnte, dabei hatte ich schon fast fünf Kapitel fertig und schon haufenweise Ideen niedergeschrieben. Ich war sogar bei einem befreundeten Techniker, aber leider konnte er es auch nicht wiederherstellen, sodass ich jetzt alles aus meinem Gedächtnis nochmal schreiben musste. dadurch bin ich leider noch nicht soweit, wie ich es gerne sein würde und da ich momentan ziemlichen Prüfungsstress habe, werde ich auch nicht allzu viel schreiben, trotzdem werde ich versuchen alle zwei Wochen ein Kapitel hochzuladen, damit ihr nicht solange warten müsst. Schließlich habt ihr jetzt schon lange genug gewartet.
Ich hoffe, dass ich hier viele neue und alte Gesichter wiedersehen werde und das euch der zweite Teil gefällt. :))
P.S.: Ich sehe den Reviews immer noch mit gemischten Gefühlen entgegen. :DD



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Ein Traum aus weiß hing an ihrem Kleiderschrank und nahm fast die ganze Seite ein. Ihr Blick wanderte immer wieder zu ihrem Kleid und ihre Hand legte sie unbewusst auf ihren gewölbten Bauch. Sie war mittlerweile im fünften Monat und es ließ nicht mehr verstecken. Nicht das das nötig wäre, sie war seit über drei Monaten wieder in einer festen Beziehung. Ihr Jugendfreund Takeru und sie hatten nach sechs langen Jahren wieder zueinander gefunden und Takeru hatte nach all den Jahren endlich seine Tochter kennengelernt. Monoko war ein aufgewecktes kleines Mädchen und ihrem Vater sehr ähnlich. Takeru hatte seine kleine Tochter von Anfang an in sein Herz geschlossen auch dann noch, als er noch gar nicht wusste, dass sie sein Kind ist. Seitdem versuchen die beiden so viel Zeit, wie möglich zu verbringen und die verlorene Zeit nachzuholen. Und auch Natsuko und Hiroaki versuchten viel Zeit mit ihrer Enkelin zu verbringen. Sie war froh, dass keiner ihr wirklich böse deswegen gewesen war und alle ihr verziehen hatten. Und morgen würde sie ihre Jungendliebe heiraten. Sie hätte sich nie träumen lassen, dass sie noch einmal eine zweite Chance bekommen würden, geschweige denn das sich ihre Jugendträume mit ihm alt zu werden erfüllen würden.                                             

Unruhig drehte sie sich auf die andere Seite und blickte auf die leere Bettseite. Takeru würde die heutige Nacht bei seinem Bruder verbringen und sie würden sich erst morgen vor dem Altar wiedersehen. Und sie konnte einfach nicht einschlafen. Sie hatte sich die letzten Monate so daran gewöhnt, dass jemand neben ihr schlief, dass es ihr jetzt unheimlich schwer fiel ohne jemanden einzuschlafen. Sie musste an Takeru denken. Ob er auch Schwierigkeiten hatte einzuschlafen? Vermisste er sie auch? Dachte er vielleicht auch gerade an sie? Ein plötzliches Quietschen der Schlafzimmertür ließ sie aufschrecken. „Mama?“ flüsterte Monoko vorsichtig. „Ich bin wach“, sagte sie leise und richtete sich auf, „alles in Ordnung?“ „Ich kann nicht schlafen. Darf ich bei dir schlafen?“ fragte sie und ging in das Zimmer. Sie hielt ihren Kuschelhasen im Arm. Takeru hatte ihr diesen Hasen bei ihrem ersten Vater-Tochter-Ausflug geschenkt und seitdem trug sie ihn überall mit hin. „Klar, komm her, Süße“ Kari hob die Decke an und Monoko kuschelte sich an ihre Mutter, bevor Kari die Decke wieder über sie legte. „Ich vermisse Papa“, murmelte Monoko und drückte ihr Kuscheltier an sich. „Er ist doch nur eine Nacht weg“, lächelte Kari und stützte ihr Kinn auf Monokos Kopf ab. „Ja, aber trotzdem vermisse ich ihn“, erwiderte Monoko schmollend. „Bis vor ein paar Monaten kanntest du ihn doch noch gar nicht und konntest ihn gar nicht vermissen“, meinte Kari grinsend. „Ja, aber jetzt vermisse ich ihn, weil ich jetzt weiß wer mein Papa ist“, erwiderte Monoko. „ihr seht euch morgen in der Kirche“, sagte Kari leise. „Ja. Mama?“ Fragend drehte Monoko sich um und sah ihre Mutter indem schummrigen Licht an. „Was denn?“ Kari strich ihr über den Kopf und sah sie erwartungsvoll an. „Hast du Angst wegen morgen?“ Neugierig sah Monoko sie an. „Angst ist das falsche Wort. Es ist eher so, dass ich sehr nervös und aufgeregt bin“, meinte Kari. „Aber warum denn? Wegen Papa?“ verwirrt blinzelte Monoko sie an. „Nein, nicht wegen Papa. Also, nicht nur. Es ist nur so, dass sehr viele Leute morgen da sein werden und das ist es, was mich nervös macht“, meinte Kari und musste leicht grinsen. „Verstehe, also liegt es nicht an Papa?“

„Nein, natürlich nicht“, lachte Kari, „ich liebe Papa und kann nicht glücklicher sein, dass wir wieder zusammen sind“. „Ich auch“, kicherte Monoko und kuschelte sich an ihre Mutter. „Lass uns jetzt schlafen. Tante Mimi kommt morgen schon um neun und es ist schon nach halb eins“, murmelte Kari und sah auf die kleine Uhr auf dem Nachtschränkchen. „Gute Nacht, Mama“, nuschelte Monoko und kurz darauf hörte Kari ihren leisen, gleichmäßigen Atem. Sie strich ihr noch kurz über den Kopf, bevor sie selbst endlich einschlief.


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Müde strich sich Takeru über sein Gesicht und wälzte sich auf die andere Seite. Dabei fiel sein Blick auf die große Uhr, die im Wohnzimmer von Matt und Sora hing, es war bereits nach zwölf. Der Tradition wegen schlief er heute getrennt von Kari und er musste unwillkürlich an sie denken und auch an Monoko. Monoko, seine Tochter von deren Existenz er erst seit wenigen Monaten wusste und trotzdem hatte er sie von der ersten Sekunde an geliebt. Er drehte sich auf den Rücken und sah an die Decke. Nachdenklich rieb er sich über die Augen und setzte sich an die Kante.  Er gähnte herzhaft und beschloss sich ein Glas Wasser zu holen. Er stand auf und ging in die Küche. Gerade als er in einer der Schränke nach einem Glas suchte, kam Matt in die Küche. „Kannst du nicht schlafen?“ erschrocken drehte Takeru sich um und hätte fast das Glas fallen lassen. „Nanu, warum so schreckhaft?“ Grinste Matt und nahm sich ebenfalls ein Glas, bevor er ihnen beiden ein schüttete. „Vielleicht weil ich nicht damit gerechnet habe, dass plötzlich jemand hinter mir steht“, erwiderte Takeru und nahm dankbar das Glas entgegen. „Achso, ich dachte schon du bekommst kalte Füße“, meinte Matt und setzte sich zu ihm. „Niemals, ich werde meine Entscheidung nie bereuen und jeden Tag mit den beiden genießen. Ich hab so schon genug verpasst“, sagte Takeru sofort, wirkte aber auch etwas unsicher. „Du machst dir Sorgen, wegen eurem zweiten Kind, oder?“ Hakte Matt nach. „Ja“, abwesend nickte Takeru. „Aber warum denn? Wovor hast du Angst?“ Ratlos sah Matt seinen kleinen Bruder an. „Ich hab Angst davor ein schlechter Vater zu sein“, sagte Takeru gerade heraus. „Warum? Bei Monoko hast du keine Probleme und du bist ein guter Vater“, meinte Matt. „Ja, aber das ist etwas anderes. Bei Monoko hab ich nicht von Anfang alles mitbekommen. Ich hab ihre ersten wichtigen Jahre verpasst und ich habe Angst jetzt zu versagen, weil ich absolut keinerlei Erfahrung damit habe und Kari ist mir um Längen voraus, immerhin ist es ihr zweites Mal, dass sie ein Kind großzieht“, murmelte Takeru besorgt. „Du machst dir zu viele Sorgen. Natürlich wird es nicht leichter, aber ihr schafft das schon. Mach dir nicht so viele Gedanken. Du und Kari habt schon so viel zusammen geschafft und ihr werdet auch das hier meistern. Sicher, Kari hat mehr Erfahrung, als du aber das heißt nicht, dass du ein schlechter Vater für das Neugeborene bist, nur weil du keine Ahnung von Windeln wechseln, füttern und ins Bett bringen hast. Das ist alles eine Frage der Zeit und der Übung. Glaubst du unsere Eltern waren sofort perfekt oder Sora und ich? Nein, bestimmt nicht, aber wir haben gelernt und das Beste daraus gemacht und du solltest das Gleiche tun. Denk nicht so viel darüber nach und gib einfach dein Bestes“, sagte Matt und nickte seinem Bruder aufmunternd zu. „Wow, solche unglaublichen Reden von dir bin ich nicht gewohnt, aber du hast Recht. Niemand ist perfekt und Kari und ich werden das Kind schon schaukeln“, nickte Takeru und warf seinem Bruder einen dankbaren und anerkennenden Blick zu. „Sehr gut, das ist die richtige Einstellung und jetzt sollten wir noch ein paar Stunden schlafen. Schließlich sollen Kari und Monoko morgen keinen Schreck bekommen“, grinste Matt, stand auf und nahm die beiden Gläser. „Sehr witzig“,  erwiderte Takeru und stand ebenfalls auf. „Das ist mein voller Ernst“, meinte Matt grinsend und spülte die beiden Gläser aus, bevor er sie in die Spülmaschine räumte. „Okay, Bruderherz, dann bis morgen früh“, gähnte Takeru und ging voraus in die Küche. „Schlaf gut“, sagte Matt und lief leise die Treppe hoch. Takeru wälzte sich noch ein paar Mal hin und her, bevor er dann endlich einschlief.
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