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Rette mich...

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
10.08.2019
09.05.2020
36
30.504
4
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Dieses Kapitel
1 Review
 
02.05.2020 540
 
Sicht Hiyori:

Geschafft… Sie… sie hat es… „Geschaft…“, flüsterte ich.

Ich kann gar nicht in Worte fassen was ich da gerade gesehen habe. Das Zusammenspiel von Yato und Amaya war perfekt. Niemand hat gezögert und das wohl wichtigste, sie haben Kasai besiegt. Erleichtert atmete ich erneut auf und sah zu Amaya die… Oh nein!

„Yato!“ Schnell folgte er meinem Blick und verstand. Und ich habe ihr noch gesagt sie soll nicht übertreiben. Sie hat ihr Limit überschritten, sie hatte viel zu viel Kraft verbraucht und fiel jetzt aus unsagbarer Höhe in unsere Richtung.

Auch wenn Yato sich darum kümmert will ich etwas tun. Doch mein Körper protestierte dagegen und ich sackte zusammen. In vielerlei Hinsicht haben wir alle übertrieben. Sogar Bishamon sieht ziemlich abgekämpft aus.

Zu meiner großen Erleichterung hatte Yato Amaya jedoch erwischt und landete jetzt vorsichtig auf einem der Dächer. Ruhig blickte er zu Amaya und nickte mir dann zu. Scheinbar ist sie nur Ohnmächtig geworden. Doch das Geräusch von Sirenen ließ mich aufhorchen. Und erst da sah ich nach hinten und blickte auf den massiven Schaden der entstanden ist. Scheinbar ist den Nachbarn der Lärm auch nicht unbemerkt geblieben und sie haben die Polizei gerufen.

Ich schaute an die Stelle, an der bis vor wenigen Sekunden noch Yato und die anderen standen. Aber sie waren weg. Verständlich, schließlich müssen auch sie sich jetzt erholen. Und ich kann mich endlich wieder etwas entspannen.

.

Die Polizei war schnell vor Ort gewesen und hat mich sofort in das Krankenhaus gebracht in dem mein Vater arbeitet. Zwar wurde ich dort behandelt, aber zugleich mit der Erleichterung meiner Eltern konfrontiert. Sogar einige meiner Freunde kamen, trotz der Uhrzeit, zu mir um sich nach mir zu erkundigen. Das ist zwar er lieb gemeint, aber dann doch etwas übertrieben. Vor allem die vielen Blumen. Ich bin nicht Sterbens krank oder so gewesen…

Nachdem ich die vielen Untersuchungen abgeschlossen hatte, wurde ich von der Polizei zu allem befragt. Denn Teil mit den Göttern ließ ich selbstverständlich aus. Schließlich ist das mein kleines Geheimnis.

„Gut, junge Iki. Das wäre alles für heute. Sollten wir noch Fragen haben werden wir sie kontaktieren.“ Und damit verschwand auch der Officer. Zufrieden seufzte ich. Jetzt ist alles wieder gut…

„Hiyori.“ Überrascht weiteten sich meine Augen bei dem Klang dieser Stimme.

„Yato.“ Vor lauter Freude sprang ich auf und umarmte ihn.

„Ist ja schon gut. Geht es dir wirklich gut? Wir haben uns alle fürchterliche Sorgen um dich gemacht.“ Beruhigend legte ich meine Hand auf seine Schulter.

„Es ist wirklich wieder alles in Ordnung Yato. Wie geht es Amaya? Und sind die anderen auch unversehrt?“

„Amaya muss jetzt erstmal viel schlafen. Sie hat ihr Limit stark überschritten und braucht die Ruhe. Die anderen müssen sich aber auch erholen. Das war ein harter Kampf den wir ohne Probleme gewonnen haben.“ Nach dem letzten Teil kickte ich Yato an die Wand. Er ist immer noch ein selbstverliebter Vollidiot. Aber gerade das ist es was mir so an ihm gefällt.

Wir redeten dann noch etwas weiter, bis er schließlich ging. Ich muss noch ein paar Tage zur Beobachtung hierbleiben, dann kann ich wieder gehen. Auch wenn ich jetzt schon weiß wie meine Eltern auf all das reagieren werden. Möge Gott mir beistehen…
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