Stormy Affair

GeschichteRomanze / P18
Edward Anthony Masen Cullen Isabella "Bella" Marie Swan
10.08.2019
18.09.2019
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Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch.


Vielen Dank für das Review!


Und weiter geht’s!


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Edward


Ich lasse sie in dieser Nacht kein einziges Mal zur Ruhe kommen, ficke sie halb in den Wahnsinn, besorge es ihr wieder und wieder und wieder.

Lasse sie kommen und kommen und kommen.

Und ich lasse sie vor mir knien, lasse sie durch ihre langen Wimpern zu mir aufsehen, während sie mir einen bläst, wie nur Bella Swan es kann. Es ist, als hätte es diese Monate nicht gegeben, sie ist wie damals, egal, was hinter ihr liegt. Ich wusste schon immer, dass sie stark ist, dass kaum etwas sie zum Straucheln bringen kann, und ich bin dankbar, dass es diesem Wichser nicht gelungen ist, sie zu brechen.

Will nicht über die Zukunft nachdenken.

Nicht mal an morgen.

Will nicht daran denken, dass sie mir nicht mehr gehören wird, nicht so, wie ich es mir vorstelle.

Will nicht mehr daran denken, dass ich das überhaupt geplant habe.

Weil es dieses Kind gibt, das irgendwie alles kaputtmacht.

Eine Miniatur von John Bloom.

Fuck, ich will nicht darüber nachdenken, dass es besser wäre, sie würde den Bastard bei seinem Vater lassen, weil sie nur so wirklich frei sein kann.

Will nicht darüber nachdenken, dass alles anders ist, auch wenn es nicht so scheint.

Will mich der Illusion hingeben, dass sie genau die Gleiche ist, die mich damals so an den Eiern hatte, und auch heute wieder auf dem besten Weg dorthin ist.

Lebe nur in diesen Momenten, in denen ich mich immer und immer wieder in ihrem Körper vergraben kann. In denen ich mir vormachen kann, dass alles noch genauso ist, wie es sein soll. In denen ich mir vorgaukeln kann, dass ich die Regie habe, dass alles so geschehen wird, wie ich es will.

Und in denen ich mir vorgaukeln kann, dass ich auch nur den geringsten Schimmer habe, wohin das Ganze hier führen soll.

Als es Morgen wird, schlummert sie tatsächlich ein wenig ein und ich lasse sie schlafen, betrachte für eine Weile ihr vom Sex gerötetes Gesicht, die weit gefächerten Haare, dieses zufriedene Antlitz, das so seltsame Dinge in mir und mit mir anstellt.

Bis mir aufgeht, was ich hier tue und ich brüsk aufstehe.

Zunächst ordere ich beim Zimmerservice Frühstück, dann gehe ich unter die Dusche und in mein Zimmer, um mir frische Klamotten anzuziehen.

Wenig später bin ich wieder in Bellas, gerade rechtzeitig, um den Speisewagen entgegenzunehmen, auf dem allerlei geile Dinge sind.

Fünf-Sterne-Luxus-Ressorts haben eben auch ihre Vorteile.

Zu diesem Zimmer gehört eine Terrasse, das Wetter meint es gut mit mir, weshalb ich mich raussetze, esse, trinke und in aller Gemütsruhe eine Zigarette rauche.

Und noch rauche.

Ein Ohr immer an der Tür.

Es wird acht, vom Bett kommt keine Regung, Bella schläft tief und fest und macht keine Anstalten, wach zu werden.

Ich habe nicht vor, das zu ändern.

Als es schließlich klopft, bin ich vorbereitet.

Ihre Magnetkarte habe ich in der Jeans, als ich die Tür öffne, und diesen Collegeboy vorfinde, der mich nicht wenig entgeistert anstarrt. Bevor er weiß, wie ihm geschieht, habe ich ihm am Kragen gepackt und befördere ihn in mein Zimmer. Ich schubse ihn in den Raum und verstelle ihm den Weg hinaus, die Tür habe ich vorher geschlossen.

»So«, sage ich gemütlich, meine Hände in den Hüften.

Ja, ja, ja, eine durch und durch weibische Geste, aber ich muss mich mal wieder beherrschen, und wenn ich den kleinen Kerl vermöbeln würde, würde es ganz bestimmt den falschen treffen.

»Was willst du hier?«

Er braucht ein paar Momente, bevor er reden kann, hektische rote Flecken sind auf seinen Wangen aufgetaucht. »Ich … äh, wer zur Hölle sind Sie?«

Das weiß er schon mal nicht, sehr gut. »Ich bin Miss Swans Bodyguard, noch mal die Frage, was willst du hier?«

Jetzt wirkt er noch verblüffter. »Sie hat einen …?«

Mit wenigen Schritten bin ich bei ihm und habe ihn wieder am Kragen. Nicht sehr sanft schiebe ich ihn gegen die Wand. »Jetzt hör mir zu, du kleiner Wichser«, knurre ich in das glühende Gesicht eines Jungen, der nicht älter als zweiundzwanzig sein kann. »Deine Touristentour kannst du heute klemmen, sie schläft und wird nicht mitgehen. Du wirst kein Sterbenswörtchen darüber verlieren, dass der tolle Sightseenplan gecancelt wurde, du wirst keinen Laut darüber verlieren, dass sie heute Morgen nicht allein war, du wirst jedem, der so dämlich ist, dich danach zu fragen, erklären, dass alles wie geplant verlaufen ist. Sollte irgendwer davon erfahren, dass es anders gelaufen ist, suche und finde ich dich und dann reiße ich dir die verdammten Eier ab, hast du das kapiert?«

»Ich …« Er versucht, meinem Blick auszuweichen, aber das lasse ich nicht zu, mein Griff an seinem Kragen wird noch ein wenig fester, ich presse ihm die Luft ab, drohe, seinen Adamsapfel nach innen zu drücken, und inzwischen schnappt er tatsächlich nach Luft. »Aber ich soll sie doch …«

»Ist gestrichen«, unterbreche ich ihn, fingere mit der freien Hand in meiner Hose, und hole einen Fünfzig-Dollar-Schein heraus, den ich ihm in die Tasche seines lächerlich karierten Hemdes schiebe. »Mach dir einen schönen Tag, heute Abend kannst du sie zur Lesung abholen. Kapiert?«

Der Anblick des Geldes scheint ihn irgendwie beruhigt zu haben. Denn er nickt. »Okay.«

Langsam lasse ich ihn los. »Und kein Wort zu niemanden.«

»Okay.« Jetzt grinst der Idiot dreckig. »Ich sage nichts, ehrlich.«

Drohend mustere ich ihn. »Deine Handynummer!«

»Was?«

»Ich will deine Handynummer, weil ich dich zu gegebener Zeit anschreiben werde.«

»Aber wa…«

»Stell keine Fragen, sondern mach!«

Das lässt er sich nicht zweimal sagen. Was für ein Weichei. Wenig später habe ich die Nummer und sehe ihn wieder an. »Dann verschwinde jetzt.«

Das lässt der Typ sich nicht zweimal sagen, und wenig später klappt die Tür, während ich ihm misstrauisch nachsehe.

Das war alles, was ich tun konnte. Ich weiß nicht, wer er ist, wie sehr Bloom diesen Verlag in der Hand hat oder welche Order er gegeben hat. Es könnte durchaus sein, dass er direkt zu seinem Boss rennt und petzt und dann …

… nun, dann wäre die Katze jedenfalls aus dem Sack.

Klar würde es zu einigen Komplikationen führen, aber so oder so, das Risiko müssen wir eben eingehen.

Ich gehe zurück in Bellas Zimmer und wieder auf die Terrasse.

Warte auf die Dinge, die jetzt geschehen werden und bin zu (fast) allem bereit.

Niemand kommt.

Niemand stürmt das Zimmer.

Emmett ruft gegen zehn an und bestätigt den Termin um zwölf, weshalb ich Bella wecke.

Nein, kein Kuss oder so was in der Art. Gut, die Idee, sich in sie hineinzuschieben und sie wach zu ficken kommt mir durchaus, dazu fehlt uns aber die Zeit, außerdem würden wir dann den Termin nicht einhalten. Wenn ich erst mal angefangen habe, sie zu vögeln, kann ich nicht so schnell wieder damit aufhören. Stattdessen rüttele ich sie mehr oder weniger sanft an der Schulter.

»Werd wach!«

Dann gehe ich wieder auf die Terrasse, beobachte von meinem genialen Beobachtungsposten, wie sie allmählich zu sich kommt, genieße den Anblick und weiß doch, dass unsere Uhr tickt, dass sich unsere Zeit dem Ende zuneigt.

Warum?

Weil sie eben nicht mehr die Gleiche ist, weil sie einen Rattenschwanz an Komplikationen hinter sich herzieht, weil sie nicht mehr frei ist und somit für mich nicht mehr interessant. Weil sich unsere Wege in verschiedene Richtungen bewegt haben, wir uns längst auf völlig anderen Straßen befinden, wenn wir jemals überhaupt auf der gleichen fuhren.

Sie ist eine Mutter, hat ein Kind, wird sich demnächst mit ihren Noch-Wichser-Ehemann vor Gericht streiten. Und wenn sie siegreich ist, dann wird sie mit dem Kind weiter Familie spielen, wird all ihr Sorgen und Trachten diesem kleinen Zwerg unterordnen, wird vielleicht überhaupt kein Privatleben haben und schon gar keinen Kopf frei für ein paar fickreiche Nächte mit dem besten Stecher New Yorks.

Sie ist eine Mutter – und damit ist sie nichts mehr für mich.

Damit fällt sie aus meinem Beuteschema heraus.

Damit ist sie für mich nicht mehr attraktiv.

Damit ist sie tabu.

Vielleicht sogar heilig, ich habe die Mutterschaft immer als etwas … Großes angesehen, etwas, das über die Normalsterblichen hinausgeht. Vielleicht, weil ich meine eigene Mutter so vergöttert habe.

Das Leben einer Mutter findet jenseits von meinem statt. Es besitzt keine Spontanität, keine Freiheit, es ist festgefahren in täglichen Ritualen, in der permanenten Sorge um das Kind, in der permanenten Sorge, genügend Geldmittel heranzuschaffen, um das Kind bestmöglich zu versorgen.

All das ist nichts für mich.

All das disqualifiziert sie für mich und mich für sie.

Aber fuck, der Anblick ist trotzdem nicht übel, als sie aufsteht und sich streckt, ihre kleinen Titten sich heben, die winzigen Nippel sich in der kühlen Luft, die durch das offene Fenster in den Raum dringt, zusammenziehen.

Und ihr Bauch ist so flach.

Und ihre Titten sind so geil und unverbraucht. Vielleicht etwas größer als damals, aber soll ich mich wirklich darüber beschweren? Wenn überhaupt, waren ihre kleinen Titten immer der einzige Makel überhaupt. Warum ist mir nicht gleich aufgefallen, dass ihr Körper sich verändert hat? Dass ihre Rundungen weiblicher sind, nicht nur im Gesicht, sondern auch an ihren Hüften. Sie ist vielleicht ein wenig breiter geworden, aber weit von zu breit entfernt. Insgesamt hat sie den Mädchenstatus hinter sich gelassen, ist zur Frau geworden, wenn auch ziemlich spät.

Und ihr Anblick macht mich hart.

Ihr Anblick führt dazu, dass ich über sie herfallen will.

Sie zurück ins Bett zwingen, vorher ihrem Wichser vom Ehemann erklären, dass die Zeiten sich geändert haben, und sie dann ficken, ficken, ficken.

Bis sie dieses Balg vergisst, das zwischen uns steht.

Und damit würde ich einem Kind die Mutter rauben, denn ich wäre dazu imstande. Auch wenn sie es leugnet, ich weiß es. Ich wäre dazu imstande, sie von ihrem Kind wenigstens abzulenken, wenn nicht sogar, sie von ihm wegzubringen.

Und dafür würde ich garantiert in die Hölle kommen.

Oh ja, ich würde in der siebten Hölle braten, denn ein Kind gehört immer zu seiner Mutter.

Immer!

Und damit ist kein Platz für Edward Cullen.

Damit hat Edward Cullen ausgespielt.

Damit ist jede Zukunft, die es vielleicht für uns beide gegeben hätte – natürlich limitiert – ein für alle Mal gestrichen.

Und ja, es fuckt mich ab.

Und wie.

Viel zu sehr.

Sie wirft sich einen der flauschigen Bademäntel über, schließt ihn zu meinem Bedauern und erscheint dann auf der Terrasse.

Die Haare sind ein einziges Chaos, die Wangen rosig, die Augen leuchten, endlich wieder. Und sie lächelt – wenn auch schmal, wenn auch mit merklicher Anspannung vor dem Kommenden, aber sie lächelt.

»Guten Morgen.«

Ich rücke ihr den noch freien Stuhl zurecht und schenke ihr Kaffee ein. Yeah, ich KANN Gentleman sein, wenn ich es will. Nur will ich es sehr selten.

Sie rührt in ihrem Kaffee, blickt gedankenverloren auf Philadelphias Skyline und seufzt. »Wann ist der Termin?«

»Um zwölf.«

Ihre Augen weiten sich. »Werde ich es pünktlich zur Lesung in Boston schaffen?«

Ich nicke. »Die Lesung beginnt um acht Uhr, wir brauchen sechs Stunden dorthin, mehr als zwei Stunden wird das Gespräch mit Emmett nicht dauern, und wir checken vorher aus.«

»Wir?«

Ich grinse und deute in ihren Raum. »Ich wohne nebenan, was hast du gedacht? Natürlich bin ich total inkognito angereist und das alles.«

Das überdenkt sie, wieder mit diesem fast geistesabwesenden Ausdruck auf dem Gesicht, dann nickt sie langsam. »Was ist mit Henry?«

»Du hast seine Handynummer?«

»Ja, natürlich …«

»Wenn wir bei Emmett fertig sind, rufen wir ihn an, und er kutschiert dich dann nach Boston.«

Ihre Augen weiten sich, da ist wieder die Panik, die ich so gar nicht ausstehen kann. »Aber wir dürfen uns doch nicht zusammen …«

»Wer soll uns denn sehen?«, erkundige ich mich sanft. »Niemand wird uns sehen, Henry habe ich das Maul gestopft und werde dafür sorgen, dass er es auch weiterhin hält.« Ohne es zu wollen, beuge ich mich vor und berühre ihre linke Hand, die auf der Tischplatte liegt. »Alles wird gut, mach dir nicht so viele Sorgen.«

»Das sagt sich so leicht«, begehrt sie trotzdem auf, ihre Augen blitzen, führen ein Feuerwerk auf, sorgen dafür, dass ich noch ein wenig härter werde. Fuck, es turnt mich an, wenn sie so kampfbereit wirkt. Ein kleines Kätzchen, das seine Krallen ausfährt und meint, gefährlich zu sein. Sie ist heiß – immer noch, vermutlich wird sich das auch niemals ändern.

»Alles wird gutgehen«, wiederhole ich geduldig, wenn auch ein bisschen gepresst, wegen der Harter-Ständer-Situation in meiner Hose. »Beruhige dich.«

Sie seufzt, betrachtet mich für einen langen Moment und nickt dann, bevor sie einen Schluck von dem Kaffee nimmt. »Ich habe nachgedacht«, beginnt sie schließlich erneut. »Wenn dein Anwaltskumpel …«

»Der Mann heißt Emmett McCarty, ist Anwalt mit Spezialisierung auf Familienrecht und wirklich gut in seinem Job«, bemerke ich nicht ohne Schärfe.

Sie lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, noch immer ist ihre Stirn von diesen Falten gefurcht, die in der Mitte ihrer Augenbrauen ein kleines V bilden. »Wenn es Mister Emmett McCarty …« Sie schmunzelt, was mich ein wenig entspannt, es kann doch nicht sein, dass sich diese Frau überhaupt nicht mehr provozieren lässt. »… es tatsächlich schafft, Dawn und mich da rauszuhauen, wohin gehe ich? Wie soll ich in New York eine Wohnung finden? Eine bezahlbare, eine kindgerechte, auch noch zentral gelegen? Ich meine, ich muss ja irgendwohin, und mit einem Kleinkind kann ich kaum in irgendein versifftes Motel gehen, und ein Hotel kann ich mir auf die Dauer nicht leisten.«

»Ich werde mich umhören«, verspreche ich, wobei ich schon ganz genau weiß, wo genau ich mich umhören will. Auch wenn das in der Zukunft mit Sicherheit nicht die beste Lösung wäre. Aber fuck, in mir streiten zwei Stimmen. Die eine rät zum Festhalten, Festhalten, Festhalten, die andere rät mir, den Samariter zu spielen und sie dann ziehen zu lassen, um sie nie wieder zu sehen. Beide haben ihre Daseinsberechtigung, weshalb ich hin und hergerissen bin, was meiner Stimmung auch nicht gerade zuträglich ist.

»Wirst du das?« Zweifelnd mustert sie mich, wartet aber keine Antwort ab. »Ich … werde noch angestrengter arbeiten müssen, denn dann bin ich allein für die Ernährung von Dawn verantwortlich.«

»Bloom wird unterhaltspflichtig sein.«

»Darauf kann ich verzichten«, sagt sie stolz, um es nicht hochmütig zu nennen.

Ich schnaube. »Bella, du wirst dir das nicht aussuchen können. Es ist sein Kind und er ist zu Unterhalt verpflichtet. Ohne wird es nicht ablaufen.« Auch nicht ohne Besuchsregelung, aber das werde ich ihr in der jetzigen Situation nicht auf die Nase binden. Ganz so einfach wird es nämlich nicht werden, mit der kompletten Trennung.

»Dann packe ich es auf ein Sparbuch, soll Dawn entscheiden, was sie damit macht, wenn sie alt genug ist.« Noch immer so hochmütig, es gefällt mir irgendwie, auch wenn ich weiß, dass es dumm ist. Und naiv. Dabei lebt sie doch schon ein paar Jahre in diesem Teil des Landes, weiß, wie teuer hier alles ist, weiß, wie wenig Unterstützung sie bekommen wird und dass sie als Single-Mom sowieso schon die Gearschte ist. Aber ich sage nichts.

Jetzt spielt sie mit ihrer Tasse, hat den Blick gesenkt und dreht sie mal in die eine, mal in die andere Richtung. »Dieser Henry ist aufgrund Johns Initiative hier, ich glaube, er hat meinen Verlag so ziemlich in der Tasche.«

»Yeah, das ist seine Spezialität«, bemerke ich trocken und ignoriere das Grummeln in meinem Magen, das von Aufregung erzählt.

»Ich glaube nicht, dass sie unbedingt meine Interessen vertreten, sondern eher seine, also muss ich den Verlag wechseln.« Jetzt sieht sie mich an, mit klaren, strahlenden braunen Augen, auch wenn die Färbung ihrer Wange ein wenig zugenommen hat. »Meinst du, beim Fellow wäre noch ein Platz für eine aufstrebende Autorin?«

Ich lächele nicht. »Deshalb hatte ich ursprünglich den Kontakt zu dir gesucht.«

Ihre Mundwinkel zucken spöttisch, was mich ärgert, aber ich gehe nicht darauf ein. »Du weißt, dass ich mich nicht mit dem üblichen Prozentsatz zufriedengeben werde?«

»Wenn deine Verkaufszahlen stimmen, kann ich dir einen Exklusivvertrag anbieten.« Ich reibe mir den Nacken, mag es nicht, welche Richtung das Gespräch gerade einschlägt. Derzeit bin ich nicht der Geschäftsmann Edward Cullen, sondern das bedauernswerte Opfer ihrer Titten und ihrer Pussy, weshalb ich mich zu allerlei Handlungen hinreißen lassen, die mir genau genommen nicht stehen.

Und die mir nicht guttun.

Und das, wo mich ihre Probleme im Grunde überhaupt nichts angehen.

»Lass uns das klären, wenn es so weit ist«, sage ich so brüsk, dass klar ist, das Gespräch ist hiermit beendet. Ich schaue auf meine Uhr. »Und du solltest dich langsam fertigmachen, wenn wir nicht zu spät kommen wollen. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist unser Zeitplan ziemlich eng.«