Attack on Titan x Pokémon

CrossoverAbenteuer, Fantasy / P12
Armin Arlert Eren Jäger Hanji Zoe Levi Ackermann / Rivaille Mikasa Ackerman OC (Own Character)
10.08.2019
14.08.2019
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Am nächsten Tag waren alle Vorbereitungen für die Rückeroberung von Mauer Maria getroffen, und die Soldaten standen auf der Mauer vom Bezirk Trost und warteten auf den Sonnenuntergang, um im Schutz der Nacht zum Bezirk Shiganshina zu gelangen.

Hendrik stand mit Glurak und Pikachu bei Levis Einheit, während er nun seine neue doppelte 3D-Manöver-Ausrüstung trug. Er würde zwar mehr auf die Schwerter setzen als auf die Pistolen, aber er hatte definitiv mehr Möglichkeiten als die anderen.

Während sie auf der Mauer standen und auf den Einbruch der Dunkelheit warteten, hörte Hendrik die Einwohner von Trost, die sich ihrem Alltag widmeten.

„HEY, HENDRIK!!!“, erschallte auf einmal eine bekannte Stimme aus der Stadt. Als Hendrik sich umdrehte und hinuntersah, erkannte er Flegel, der inzwischen der neue Boss der Handelsgesellschaft geworden war. Aber was immer er ihm hatte zurufen wollen, ging im Rufen der anderen Bewohner unter:

„Erobern sie Mauer Maria für uns zurück!“

„Die Zukunft der Menschheit liegt in euren Händen!“

„Kommen sie alle wohlbehalten wieder nach Hause!“

„Aber erobern sie unser Territorium zurück!“

Die Soldaten auf der Mauer sahen staunend zu den Leuten herunter, nur Levi schien nicht gerade begeistert zu sein. „Diese grölenden Egoisten…“

„Tja, nach dem Lärm gestern wissen sie offenbar Bescheid“, meinte Hanji.

„Ich glaube, der Grund ist eher, dass wir das Fleisch bei der Firma Reeves bestellt haben“, vermutete Hendrik.

„IHR KÖNNT EUCH AUF UNS VERLASSEN!“, schrie plötzlich Levis Einheit zu den Bewohnern herunter.

Hendrik beschloss, dass die blaue Leuchtfackel auch miteinstimmen konnte, wenn sie schon dabei waren.

„WIR SIND DIE BLAUE LEUCHTFACKEL!“, brüllte er nun herunter. „DIE LODERNDE BLAUE FLAMME, DIE DIE WELT VERÄNDERN WIRD!“

Seine Pokémon stimmten mit lautem Gebrüll ein, und Glurak ließ dabei sogar einen Feuerstrahl los.

„Die endgültige Rückeroberung von Mauer Maria kann beginnen!“, rief nun Erwin.

Damit begaben sich die Soldaten zu den Aufzügen und ratterten die Mauer runter. Mit lautem Gebrüll ritten sie zum Bezirk Shiganshina, um die Mauer ein für alle Mal zurückzuerobern.

Nach einem langen Fußmarsch durch die Nacht waren sie immer noch nicht in Shiganshina angekommen. Sie führten die Pferde durch einen großen Wald, wobei sie die neuen Leuchtkristalle sowie Gluraks Flamme als Lichtquelle benutzten.

„Sind wir immer noch nicht am Fuß des Berges?“, fragte Levi. „Es dämmert schon…“

„Wenn wir diesen Berg überqueren, sind wir fast in Shiganshina“, erklärte einer der Soldaten.

Schweigend liefen sie weiter, sorgfältig darauf achtend, dass ihnen kein Titan über den Weg lief. Jetzt, in der Nacht, würden sie zwar nicht aktiv sein, aber es konnte passieren, dass einer der Titanen wie bei der Burg Utgard auftauchte. Diese sogenannten Mondlicht-Titanen konnten anscheinend auch das Licht des Mondes als Energiequelle nutzen, aber auch die tauchten nicht auf.

„Ich kenne diese Gegend“, sagte Mikasa nach einiger Zeit. „Ich war hier schon mal, um Feuerholz zu sammeln…“

„Da ist die alte Landstraße!“, rief nun einer der Soldaten.

„Wir sind gleich da“, flüsterte Eren. „Dort haben wir vor fünf Jahren… alles zurückgelassen.“

Nach einem kurzen Ritt waren sie nun in Shiganshina angekommen. Die Stadt glich einem Trümmerfeld: ein Großteil der Häuser war zerstört, und absolut keine Menschenseele war zu sehen. Aber seltsamerweise auch keine Titanen. Doch sie mussten sich nun auf die Mission konzentrieren, und die bestand darin, mit Erens Verhärtung die beiden Löcher, die der kolossale und der gepanzerte Titan vor fünf Jahren geöffnet hatten, zu versiegeln.

„Die Operation kann beginnen!“, befahl Erwin. „Alle Mann übergehen zum 3D-Manöver!“

Sofort flogen alle Soldaten die Mauer hoch und versammelten sich direkt über dem klaffenden Loch, um von da aus direkt zum Aussentor weiterzufliegen.

Als Hendrik und Glurak gerade loslegen wollten, bemerkte er plötzlich auf dem Boden der Mauer eine verkohlte Stelle. Als wäre dort ein Lagerfeuer gewesen…

Im selben Moment flog nun Eren die Mauer entlang und stürzte sich auf der anderen Seite herunter. Mit einem Biss in die Hand verwandelte er sich in seine Titanengestalt und verhärtete seinen Körper, um das Loch in der Mauer zu verschließen.

Nach der Verhärtung riss Eren seinen echten Körper aus dem Titanen heraus. Mikasa war sofort zur Stelle und zog sich mit ihm auf die Mauer zurück.

„Es hat geklappt!“, riefen zwei Soldaten, die das Loch auf beiden Seiten kontrollierten. Als Zeichen feuerten sie von beiden Seiten ein Rauchsignal gen Himmel.

Der erste Teil der Operation war somit erfolgreich gewesen.

„Ist das Tor wirklich einfach dicht?“, fragte Eren ungläubig.

„Noch nicht“, gab Levi zurück. „Bevor wir Reiner und Berthold nicht getötet haben, ist unsere Mission nicht endgültig abgeschlossen.“

Da kam Hendrik auf die Mauer geflogen und ging zu Erwin.

„Da unten ist eine komplette Campingausrüstung“, berichtete er Erwin. „Anscheinend haben sie Tee getrunken. Aber da waren mindestens drei Tassen, was heißt, dass noch jemand bei ihnen war.“

„Da war noch jemand?“, fragte Erwin.

„Außerdem ist anzunehmen, dass sie noch einen Späher haben“, sagte plötzlich Armin, der auch gerade die Mauer erreicht hatte. „Wenn sie nur drei Minuten Zeit hatten, um sich aufzustellen, muss sie also ein Späher bereits vorher informiert haben, dass wir kommen.“

„Dann hat die Lokalisierung unserer Feinde ab jetzt oberste Priorität“, entschied Erwin. „Die Suche wird von Armin Arlert geleitet. Nimm so viele Soldaten, wie du brauchst, und führe die Suche durch.“

„Sucht die Mauer ab!“, befahl nun Armin. „Unsere Feinde sind innerhalb der Mauer!“

„Innerhalb der Mauer?“, wiederholte Hendrik. „Wie soll das denn gehen?“

„In der Mauer sind Hohlräume, in denen man sich verstecken kann!“, erklärte Armin.

Also suchten die Soldaten nun die Oberfläche der Mauer ab, indem sie mit ihren Klingen horchten, ob eine Stelle hohl klang oder nicht.

Nach einer Weile des stillen Suchens erklang auf einmal ein Schallgeschoss. Einer der Soldaten hatte offenbar einen Hohlraum gefunden.

„Hier! Dieses Stück der Mauer ist ausgehöhlt!“, brüllte er den anderen zu.

Doch im selben Moment wurde die Oberfläche der Mauer weggeschoben und ein Messer kam zum Vorschein, das den Soldaten mit einem Angriff durchbohrte. Aus dem Loch kam nun ein nur zu vertrautes Gesicht. Das Gesicht eines Verräters.

„REINER!“, brüllte Hendrik und ließ Glurak den Verräter angreifen. Mit einem gewaltigen Feuerschlag durchbrach er Reiners Körper und wollte ihn dann mit einem Geowurf zu Fall bringen. Doch dann öffnete Reiner seine Augen wieder, was Glurak dazu brachte, ihn loszulassen und den Angriff abzubrechen. Hendrik schwang sich zu seinem Drachen hin.

„Das kann überhaupt nicht sein“, meinte Glurak. „Ich habe ihn durchbohrt und trotzdem lebt der Kerl noch.“

Reiner war inzwischen zu Boden gefallen, lebte aber immer noch. Mit einem lauten Schrei löste er seine Verwandlung aus und nahm seine Titanengestalt an. Aus dem Rauch erhob sich nun der gepanzerte Titan und nahm die Soldaten unter die Lupe.

„Prüft die Umgebung!“, befahl Erwin auf der Mauer. „Wenn weitere Feinde auftauchen, dann schnappt sie euch!“

Doch dann erklangen plötzlich unzählige Explosionen von außerhalb der Mauer. Hendrik hatte keine Ahnung, woher sie kamen, deshalb ging er zurück auf die Mauer und erstarrte.

In einem Halbkreis standen unzählige Titanen, alle über 10 Meter groß. In ihrer Mitte war ein seltsames Exemplar, etwa 17 Meter groß, mit langen Armen und einem fellbedeckten Körper. Das musste der Tier-Titan sein, von dem Hendrik schon gehört hatte. Er hatte Abteilungsführer Mike auf dem Gewissen und war auch für den Angriff auf Burg Utgard verantwortlich.

Der Tier-Titan schleuderte nun einen gewaltigen Felsbrocken frontal auf die Mauer. In der Luft zersprang er in mehrere kleinere Felsen, die mitten im Tor landeten und somit den Weg für die Pferde blockierten.

„Genau wie wir… wollen sie die Sache… ein für alle Mal beenden“, sagte Erwin, der neben Hendrik stand. „Jetzt heißt es: Menschen und Pokémon gegen die Titanen.“

„Die Frage ist nur, wer der Sieger sein wird“, meinte Hendrik.