Sif und Thor

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Loki Sif Thor
08.08.2019
10.10.2019
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Zu meinem großen Bedauern kann ich euch hier nicht den Abschluss bieten, den Thor und Sif verdient hätten. Meine Musen verweigern mir weiterhin den Dienst. Das Ende ist deshalb wohl eher unbefriedigend und außerdem sehr offen. Ich werde dieser Geschichte keinen würdigen Abschluss mehr geben können. Deshalb update ich hier die letzten brauchbaren Zeilen, die mein Gehirn vor meinem Streik der Musen ausgespuckt hat. Darüber hinaus gibt es gerade Dinge in meinem Leben, die mir die Kreativität vergiften.

Liebe Grüße Solara

*

In den herbstlichen Gärten des Palastes sitzt Sif auf der großzügigen Terrasse eines prachtvollen Pavillons in einem gemütlichen Korbsessel. Sie sieht dem Tanz der fallenden Blätter in gelb, golden und rot zu und genießt die sanften warmen Sonnenstrahlen des Herbstes. Leise ächzend setzt sie sich auf und greift nach der Limonade, der auf dem Beistelltisch neben ihr steht. Sie liebt Geschmack reifer Heidelbeeren, gemischt mit der sauren Frische von Zitronen.

Nach dem Heilschlaf ist die Kriegerin geschwächt und muss sich erst noch schonen. Es geht Sif ein wenig auf die Nerven. „Lady Sif!“, hört sie Ifrias helle Mädchenstimme und sieht Lokis Tochter auf sich zu kommen. Schwungvoll betritt der kleine Wirbelwind die Terrasse und scheint auf sie zu stürmen zu wollen. Doch im letzten Moment entsinnt sie sich anscheinend Lokis Erziehung und knickst vor Sif.

„Ich bin erfreut euch zu sehen“, spricht das Mädchen sie an. „Ich ebenso, Prinzessin. Verzeih mir bitte, dass ich mich nicht erhebe“ „Aber natürlich.“ Ifrias Augen wandern zu der Limonade. Unbewusst zieht sie die Unterlippe ein. „Möchtest du etwas?“ Der unschuldige Augenaufschlag des Mädchens sitzt perfekt. „Wenn ihr etwas entbehren könnt.“

Schmunzelnd nimmt Sif einen zweiten Kelch zur Hand und schüttet ein. Dankend nimmt Ifria an und nimmt einen Schluck. „Ist das der Mantel, den Loki dir zum letzten Julfest schenkte?“, fragt Sif und Ifria nickt eifrig. „Ja, das ist er.“ In dem Moment hören die beiden Loki nach seiner Tochter rufen. Mit einem Mal strafft sich das Mädchen und stellt hastig den Becher wieder ab. „Verzeiht mir, Lady Sif. Ich… muss weiter“, sagt sie und huscht schon eilig hinter den Pavillon.

Schmunzelnd lehnt sich Sif zurück und genießt den Moment der Ruhe, bis sie auf einmal Loki in einiger Entfernung schimpfen hört. „Sif“, wird sie von der Seite angesprochen und Thor tritt an sie heran. „Thor“, erwidert sie und schaut zu ihm auf. Er tritt an den Sessel heran und gibt ihr einen Kuss auf die Stirn, dann auf den Mund. „Geht es dir gut?“, fragt er. Sie nickt und ergreift seine Hand, die auf ihrer Schulter zur Ruhe gekommen ist.

„Hat Ifria etwas angestellt?“, fragt sie. Thor runzelt die Stirn, muss jedoch lachen. „Woher weißt du das?“, möchte er wissen, da fällt sein Blick auf den zweiten Becher auf dem Beistelltisch. „Ah deshalb. Wir mussten die Ratssitzung unterbrechen, also ist es mir ganz recht, dass sie nach ihrem Vater kommt“, sagt Thor verschwörerisch mit gesenkter Stimme.

Sif lacht. „Hilfst du mir auf?“, fragt sie und sofort ist Thor zur Seite. Gemeinsam gehen die beiden zurück zum Palast.
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