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Ein Traum wird wahr

von Ahne
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Het
Gally Minho Newt OC (Own Character)
07.08.2019
10.04.2021
7
10.106
2
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07.08.2019 881
 
Ich schrecke aus meinem Bett auf, als mein Handy klingelt. Ich schaue auf die Uhr und realisiere, dass die Ferien vorbei sind und ich heute wieder in die Schule muss. Also mache ich den nervenden Ton aus. Müde gehe ich ins Badezimmer um mich zu duschen. Ich zieh mir mein Pyjama aus und steig in die Dusche, nachdem ich mir meine Haare zu einem eher unprofessionellen Dutt zusammen gebunden habe. Ich schalte das Wasser ein und genoss das warme Nass wie es meinen Körper runterlief. Genüsslich schloss ich meine Augen und dachte an das, woran ich immer dachte, Maze Runner. Die Ferien und das stundenlange lesen der Bücher und schauen der Filme war nun vorbei, der Ernst des Lebens ist zurück gekehrt  und nun muss ich mich wohl oder übel auf die Schule konzentrieren. Es ist nicht so, dass ich keine gute Schülerin wäre, aber die beste bin ich auch nicht und nun ist das auch noch mein Abschlussjahr wo ich mich noch mehr anstrengen muss. Während ich weiterhin die angenehme Dusche genieße und über Gott und die Welt nachdachte fällt mir auf, dass ich schon wieder fiel zu lange unter der Dusche meine Zeit verbracht habe. Schnell mache ich mich auf den Weg  in mein Zimmer und zieh mir etwas an. Ich entschied mich letztendlich für eine enge graue Jeans, eine weiße Bluse und eine Lederjacke. Dazu zieh ich mir noch meine neuen Stiefeletten an die ich in den Ferien bekommen habe. Meine Haare binde ich mir  zu einem hohen Pferdeschwanz, da ich kaum noch Zeit habe mir eine bessere Frisur für den ersten Schultag auszudenken und ich meine Haare trotzdem nicht im Gesicht oder im Weg hängen haben will. In der Küche war meine Mam schon am Frühstückstisch. Ich setzte mich zu ihr und nahm mir ein Brot und beschmierte es mit Nutella. ,,Ist Dad schon auf der Arbeit?'' fragte ich sie um die Stille zu durchbrechen. ,,Ja schon seid einer halben Stunde.'' war ihre knappe Antwort ehe sie sich wieder ihrer Zeitung zugewandt hat. Es ist nicht so, dass ich und meine Mam kein gutes Verhältnis haben, aber irgendwie schon. Es ist schwer zu erklären wir streiten uns fast täglich, wir vertragen uns zwar auch immer wieder aber es gab wohl eher mehr Streit als schöne Momente. Das Ding ist halt ich weiß nicht mal woran das liegt, aber die meisten Streitereien entstehen in genau solchen Situationen wie in den Ferien. Immer wenn ich und meine Mam zu lange aufeinander hocken ohne viel Ausgang und andere sozialen Kontakten dann gehen wir uns auf die Nerven und am Ende an die Gurgel. Trotzdem haben wir uns lieb. Schon wieder hörte ich ein nervenden Klingelton aber dieses Mal war es meine beste Freundin, die anruft.,, Cindy was gibt's?'',,Hay Kim. Ich war mir sicher, dass du heute den Tag verpennst nachdem du wieder alle Maze Runner Filme angeschaut hast und wollte dir eigentlich nur sagen dass der Bus in 5 Minuten bei dir ist.'',, Shit ja danke bis gleich.'' Ich schnappe mir meine Schultasche und mein Pausengeld. Danach gab ich meiner Mam noch ein Kuss auf die Wange und verabschiedete mich. Ich lauf zu meiner Haltestelle und erwischte den Bus gerade noch so. Als ich einstieg sah ich ungefähr in der Mitte Cindy sitzen. Ich setzte mich neben sie und versuchte wieder zu Atem zu kommen.,,Na wie waren deine Ferien.",,Wir haben sie zusammen verbracht du Dummerchen." lachte ich. Cindy war spitze aber ziemlich verpeilt.,,Ach ja stimmt." Augenblicklich musste ich lachen und schon fingen unsere ewig langen Unterhaltungen an. Das ist das tolle an Cindy ich kenne sie seit dem ich denken kann und wir haben uns noch nie gestritten und auch unsere Gespräche ließen sich nie tot quatschen. Nach einer viertel Stunde hörte ich ein paar Schüler panisch schreien. Als ich nachsehen will was der Grund dafür ist gerät der Bus ins schleudern und fällt einen Abhang runter. Ich spüre auf einmal einen stechenden Schmerz in meiner linken Hüfte als sich der Bus ein drittes Mal überschlagen hat. Als der Bus endlich stehen bleibt steht er allerdings auf dem Kopf. Reflexartig schaue ich  zu Cindy, um zu überprüfen ob es ihr gut ging. Cindy scheint sich nicht mehr zu bewegen. Ich krabbel zu ihr da laufen mit meinen Schmerzen nicht möglich ist. Als ich bei ihr ankomme  und mehrmals an ihr rüttel wachte sie noch immer nicht auf. Ihr Puls war auch nicht zu spüren ich konnte es nicht realisieren. Meine beste Freundin seid dem Kindergarten war Tod. Ich fing an panisch zu weinen und musste bedauerlicher Weise feststellen, dass auch alle Anderen im Bus nicht mehr am Leben waren. Der Versuch aufzustehen geht nach hinten los, als der Schmerz mich wieder auf die Knie zwingt. Ein Blick nach unten verriet mir, dass eine große Glasscherbe in mir drin steckt. Und auch jetzt sah ich wie viel Blut aus mir raus lief. Mein Körper fühlt sich immer schwächer an und darum war ich dazu gezwungen mich hinzulegen. Ich versuche mit aller Kraft meine Augen auszuhalten aber sie werden immer schwerer. Meine Sicht wird verschwommener und meine Atmung langsamer. Bis letztendlich alles um mich herum schwarz wird.
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