Wissensduelle

von odettevgt
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
OC (Own Character) Severus Snape
05.08.2019
21.09.2019
33
41579
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"Ich, ich weiß nicht, ob sie ihn kennen Sir..."
"Erzähl, es wird sich ergeben, ob ich ihn kenne. Scheint ja ein Junge beziehungesweise Mann zu sein."
"Nun... es... es war... chrm... Sir, es tut mir leid... Ich kann es Ihnen nicht sagen."

Odette senkte den Blick und wartete auf einen Befehl von Dumbledore, es ihm zu sagen. Dieser blieb jedoch aus. Er legte seine Hand auf ihre Schulter, strich sanft darüber und lächelte sie an.

"Es ist in Ordnung. Machen Sie sich jetzt bitte keine Vorwürfe Odette. Sie haben mir viel erzählt, es ist besser wenn Sie sich nun ausruhen. Professor Slughorn vermisste seine Musterschülerin."
"Danke Sir."

Der Schulleiter ging aus dem Krankenflügel und Odette schlief wieder ein. Sie träumte das selbe, wie in der Nacht zuvor. Ihre Erinnerungen verschwammen miteinander, ihr wurde schwindlig und die Kopfschmerzen setzten ein. Odette schrak erneut hoch, was dem Kreislauf nicht gefiel. Sie sackte zurück in die Kissen, schlief wieder ein und träumte von Vorne.

Als sie am nächsten Tag wach wurde, fühlte sie sich schlecht. Sie hatte schlecht geschlafen, die Träume hatten nicht aufgehört und waren teilweise schlimmer geworden. Ihr Gehirn wollte ihr wohl einen üblen Streich spielen. Odette hoffte, dass sie es bald geschafft hatte und nicht mehr träumte.

"Guten Morgen Miss Voigt. Wie war die Nacht?", fragte Madame Pomfrey ruhig.
"Furchtbar. Ich habe gefühlt eine Stunde geschlafen. Ich hasse Albträume."
"Ich gebe Ihnen heute Nachmittag einen traumlosen Schlaftrank mit. Die Phiole reicht für 2 Monate. Wenn sie schlecht träumen sollten, dann nehmen Sie 3 Tropfen und können dann ohne irgendwelche Albträume schlafen. Ich entlasse sie heute Nachmittag. Nur zur Sicherheit.", erklärte die Medihexe.

Odette nickte. Bis zum Nachmittag konnte sie schlafen, danach würde sie in die Kerker gehen und sich hinlegen. Mit diesem Trank würde sie auch durchschlafen können. Sie aß ihr Frühstück und schlief dann wieder.

Die Matratze bog sich leicht, weswegen Odette die Augen aufschlug und direkt in schwarze sah. Sie lächelte müde und schloss die Augen wieder.

Severus hatte sie nicht wecken wollen. Sie hatte ihn angelächelt und er entnahm daraus, dass sie sich freute ihn zu sehen. Er beobachtete sie beim Schlafen und hielt ihre Hand, die sie fest verschlossen hatte, nachdem Odette seine an ihrer spürte. Zuerst schlief sie ganz ruhig, wurde aber immer unruhiger. Dann saß sie im Bett und atmete schwer. Als sie realisierte, dass sie nicht in Gefahr war, sank sie zurück in die Kissen. Er beugte sich zu ihr runter und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

"Shh... alles ist gut. Du bist in Sicherheit. Nichts passiert dir. Ich bin da."

Odette war froh Severus an ihrer Seite zu wissen, denn er beruhigte sie so sehr mit seiner Stimme und Anwesenheit.
Am Nachmittag gab Madame Pomfrey ihr die Phiole, das Rezept und bat Severus auf sie zu achten, was dieser lächelnd annahm.

Im Gemeinschaftsraum wurde sie freudig begrüßt und bekam viele Fragen gestellt. Wo sie geblieben war, was passierte, wie es ihr ging, was sie gesehen hatte und und und. Severus schirmte sie ab, ebenso Rudolphus und Regulus. Narcissa und Bellatrix klärten fast jeden über ihren Zustand auf und bald waren nur noch neugierige Blicke auf Odette gerichtet.
Rian hatte sie zur Begrüßung umarmt und ihr die beste Genesung gewünscht. Sie mochte den kleinen irgendwie, er war echt niedlich.

Im Schlafsaal legte sie sich auf ihr Bett, doch schlafen durfte sie nicht, wiedereinmal. Es ploppte und ein Hauself hockte an ihrem Fußende.

"Ein Brief an Miss Odette Voigt.", piepste er.

Odette nahm ihn entgegen und erkannte sofort die Handschrift. Voldemort hatte ihr einen Hauselfen geschickt, er wusste wahrscheinlich, dass ihre Schlafräume keine Fenster hatten, schließlich war er selber ein Slytherin gewesen, hatte er ihr mal erzählt. Sie öffnete den Brief und staunte nicht schlecht, als sie den Inhalt las.

"Von wem ist der?", fragte Bellatrix neugierig.
"Lord Voldemort."
"Was ?! Du stehst mit ihm in Kontakt?!", Erstaunen war herauszuhören.

Bellatrix und Narcissa sahen sich ungläubig an und dann wieder auf Odette.

"Ja, das tue ich. Ich kenne ihn seit letztem Jahr. Er war dieser Freund aus Beauxbaton, ihr erinnert euch? Damals musste ich lügen, denn ich wollte ihn erstmal kennenlernen."
"Wie ist er? Was schreibt er? Wie seit ihr zueinander gekommen?"
"Es ist dad Beste, wenn ihr einfach im November mitkommt. Der dunkle Lord sollte euch alles erklären, was er wohlbemerkt sehr gut kann. Ich antworte ihm morgen. Schlaft gut."
"Okay, gute Nacht Odette. Schlaf gut."
"Hoffentlich."
"Nimm doch gleich den Trank!", riet Narcissa.
"Haltet die Klappe oder ich belege euch mit Schweigezaubern! Ich bin hundemüde und Odette komm nicht auf die Idee wieder zu verschwinden oder sowas. Außerdem hast du bei mir Fragen aufgestellt, die ich gerne beantwortet hätte!", feixte Bellatrix.
"Wie gesagt Bella. Im November.", erklärte Odette.


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Oh oh... was der Lord wohl geschrieben hat... Die Bombe ist geplatzt, Bellatrix und Narcissa wissen es... naja... mal sehen...
Fortsetzung folgt...
Wir lesen uns~odettevgt
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