The Wanderer

von Isegrim
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Deutschland England Frankreich Italien Japan OC (Own Character)
05.08.2019
27.08.2019
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Hallo :). Die Hauptkapitel dieser FF werden einen Umfang von ca 1000 - 2000 Wörtern haben. Ich hoffe sehr, dass ihr Gefallen an ihr findet. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten. ;)
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Bis vor Kurzem, war mein Leben eigentlich ziemlich normal verlaufen. Ich befand mich mitten im Leben. Hatte einen guten Freundeskreis, eine Beste Freundin und sogar in der Uni lief es zur Abwechslung auch mal nicht schlecht.
Und nun… tja, wie soll ich sagen. Lasst es mich so beschreiben: Wenn ich mal Scheiße baue, dann richtig. Aber dieses Mal hatte ich mich wirklich selbst übertroffen.
Alles fing ganz harmlos vor drei Wochen an. Ich muss dazu sagen, dass meine beste Freundin Nadine einen erschreckend großen Wissensdurst an okkulten Dingen und Geschichte aufwies, was nicht immer von Vorteil war. Genauso wenig wie in dieser Nacht, die alles veränderte.


„Ist das dein scheiß Ernst?“, mit einer Mischung aus Entsetzen und purer Fassungslosigkeit sah ich Nadine dabei zu, wie sie voller Freude auf das Bild in ihrem Buch zeigte.
„Wieso denn nicht? Stell dir doch mal vor, was man damit alles machen könnte. Wir könnten Piraten dabei zusehen wie sie die Karibik erobern, Wikinger die sich gegenseitig abschlachten und…“, ich hatte ihr meinen Zeigefinger auf die Lippen gelegt. „Du willst mir also tatsächlich erzählen, dass es ein Ritual gibt mit dem man einen Dämon beschwören kann, welcher einem die Zeit kontrollieren lässt… habe ich das richtig verstanden?“, Nadine nickte eifrig. Sie war wirklich besessen von solchen skurrilen Dingen. „Wenn ich mitmache, lässt du mich dann in Ruhe damit?“
Noch bevor ich etwas hinzufügen konnte, war meine Freundin schon aufgesprungen und holte hinter ihrem Bett die Zutaten für das Ritual hervor „Ich wusste, du würdest nachgeben.“
In der Schüssel auf den Boden befand sich ein skelettierter Rabenschädel, drei weiße Federn einer Taube, Blut von einer Kröte und ein Zettel auf dessen Vorderseite das Zeichen des Dämons gekritzelt war. Zudem musste jeder einen Tropfen Blut von sich selbst dazu geben (was ich nur sehr wiederwillig getan hatte).
„Okay. Ich zünde das Ganze jetzt an. Laut Anleitung soll der Dämon dann einen von uns im Schlaf heimsuchen und ihm eine Reise ermöglichen.“, Nadine sprach dies mit einem unglaublich breiten Grinsen, während ich mehr gelangweilt dreinblickte. „Was auch immer. Ich will endlich heim.“, und mit diesen letzten Worten von mir zündete sie den Inhalt der Schüssel an.



+++ 3 Nächte später +++
Es war ein Traum wie jeder andere. Ja, fast schon klischeehaft. Ich war auf einer großen grünen Wiese, welche übersäht war von Blumen und ich selbst saß einfach in der Sonne und genoss diesen wunderschönen Traum, der mich die Kälte des Novembers vergessen ließ.
„Na, alles angenehm soweit?“, ich riss meine Augen auf. Ich erschrak aus meinem Traum und sah mich in meinem Zimmer um. Ich war mir sicher, dass mir mein Verstand nur einen Streich gespielt hatte… doch ich lag falsch. Ich wollte mich schon wieder in mein warmes Bett zurücklegen, als ich eine kalte Hand an meinen Fuß spürte, ich wollte losschreien doch eine andere Hand hielt mir den Mund zu.
„Herzlichen Glückwunsch. Du wurdest auserwählt.“, aus dem hintersten Eck meines Zimmers kam ein Mann hervor. Er war groß und bleich. Seine langen schwarzen Haare klebten an seiner Haut und er wirkte allgemein eher wie ein Skelett, dem man einen billigen Fleischmantel übergeworfen hatte. „Deine kleine Freundin wollte das Angebot dann leider doch nicht annehmen. Ich weiß natürlich, dass es ihre Idee war und sie dich mitgezogen hat, aber…“, er machte eine einladende Geste „Du gefällst mir besser. Scheinst robuster zu sein, zumindest psychisch. Ich verleihe diese Kraft natürlich nicht Jedem, aber kontrollieren wirst du sie eh nicht können.“, er trat nahe an mein Bett und legte mir seine Hand auf die Stirn. „Deine Aufgabe ist es den Verlauf der Geschichte zu überwachen und dafür zu sorgen, dass alles nach rechten Dingen verläuft. Hiermit übertrage ich dir sämtliches Wissen über Sprachen, die Kriege und die Länder. Ich rede jetzt nicht von den geographischen, sondern von den personifizierten… aber das lernst du schon noch. Ich brauche einfach wieder ein wenig Unterhaltung. Es ist einfach so langweilig da unten und für dich meine Liebe springt sogar der Hauptgewinn dabei raus. Etwas was sich Herrscher, Könige und Kaiser seit Jahrhunderten, ach Jahrtausenden wünschen wird dein sein.“, er lachte düster und ehe ich mich versah, hatte er seine spitzen Fingernägel leicht in meine Stirn gebohrt. Es brannte. Ich wollte schreien, doch die Energieströme die mich durchfuhren, verhinderten dies.
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