Freundschaft??

von Sha06
GeschichteAllgemein / P18 Slash
05.08.2019
15.11.2019
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Ich konnte noch ein leises ‚okay‘ vernehmen. Dann war ich auch schon weg.
‚Raus aus dieser Bar‘ dachte ich mir.
Nicht länger wollte ich mich nur an seinem Aussehen ergötzen.
Denn er schaffte es immer wieder mich binnen Sekunden nervös werden zu lassen.
Mich so verdammt heiß zu machen, dass ich ihn sofort von allen seinen Kleidern befreien möchte.
Und er hätte es nur wieder auf die Spitze getrieben.
Mich ‚versehentlich berührt.
Mich brüderlich umarmt aber sich doch unauffällig an mir gerieben…



Der Weg zu meinem Elternhaus zog sich. Obwohl es nur 15 min Fußmarsch waren.
Ich hoffte wirklich dass er mir schnell folgen würde.

Ich würde die Tür offen lassen, die von meinem Zimmer auf die Terrasse führte.
Und warten bis ich das verdächtige knarren der Holzleiter vernehmen würde.
Nach draußen gehen und ihn sofort auf die Bank der Balkonmöbel drücken.
Das Käppi von seinem Kopf befördern, das Hemd schon fast aufreißen.
Und das alles während er sich gegen mich drücken würde.
Nicht mehr loslassen würde er mich, dass kannte ich zu dem Zeitpunkt schon.
Irgendwann würde er inne halten und mir tief in die Augen sehen.
Den Spieß umdrehen, mich hochdrücken und dann nach hinten schuppsen. In Richtung Zimmer. Ich würde mich ins Bett fallen lassen, hastig meinen Gürtel öffnen und mir von ihm beim ausziehen helfen lassen.

Verdammt.
Diese Gedanken.  

Diese Gedanken machten mich verrückt.
Ich wollte mich beeilen endlich mein Elternhaus zu erreichen.
Es war kalt um diese Uhrzeit.
Und ich fröstelte.

Es war genau 35 Minuten nach 3 Uhr morgens. Dann erreichte mich eine Nachricht.

Auf dem Weg!  -T

Ich konnte mir ein grinsen nach dieser Nachricht nicht verkneifen.
Dieses -T.
Es fühlte sich geheimnisvoll an.
Und das war es auch verdammt.
Ein Geheimnis.

Hätte ich jemals einen Typen so berührt wie ihn, wenn er nicht den ersten Schritt gemacht hätte? Ich denke nicht.
Es war eine völlig neue Welt, aber als seine Lippen zum ersten Mal auf meinen lagen war es mir einfach nur scheissegal.  

Nie hab ich darüber nachgedacht welches Geschlecht ich attraktiv finde oder ob ich nur Mädchen daten wollen würde.
Ehrlich gesagt aber auch nicht darüber wie es ist etwas mit nem Typen zu haben.
Aber verdammt.. es war gut!

Ich stieg die Leiter zur Terrasse hoch.
Die Tür zu meinem Zimmer hatte ich bevor ich los gegangen bin offen gelassen.
Um nicht komplett im dunklen zu stehen machte ich das kleine Licht, das auf meinem Schreibtisch stand an.
Ein bisschen Schwindel machte sich bemerkbar. Dieser verdammte Alkohol.

Draußen knarrte es.
Wie in meiner Vorstellung.
Und dann kam er auch schon auf mich zu.

Die dunkelbraunen Haare komplett zerzaust. Was ihn nur noch attraktiver wirken lies.
Dieser Typ konnte sich noch so gehen lassen, er würde nie ungepflegt aussehen. Es gab ihm sogar noch einen Ticken mehr Sexyness.  
Er kam immer näher.
Wendete dabei seinen Blick nicht ab. Die ersten Knöpfe seines Hemdes waren geöffnet. Er grinste.
Doch es kam anders als ich es mir ausgemalt hatte.

Sanft legte er seine Hände auf meine Wangen, aus dem Grinsen wurde ein Lächeln.
Ein angenehmes, beruhigendes Lächeln.
Ich versucht in seinem Gesicht zu lesen.
Ich wollte wissen was er gerade dachte.
Ich wollte wissen was ihm das hier bedeutete.
Seine Hände wanderten nach unten zu meinen, umfassten auf beiden Seiten meine Handgelenke.
Drückte leicht, lächelte immer noch. Ich wollte etwas sagen, doch im gleichen Moment spürte ich wie er seine Lippen über meine streichen ließ. Ganz sanft, dass es nur kribbelte.
Nun lachte er auf, hämisch.
Wie sollte ich das verstehen?

Er biss in meine Unterlippe, und zog sie leicht in seine Richtung.
Ließ sie wieder los.
Er änderte seine Mimik.
Es blitze in seinen grünen Augen. Langsam, ganz langsam schlich er um mich herum. Seine Hände hatten mich losgelassen. Was mir so ganz nicht passte.
Mein Blick folgte seinen Bewegungen.
Ich schloss kurzzeitig meine Augen.
Seine Hände.
Sie berührten meine Hüften.
Sie wanderten nach vorne.
Und öffneten meinen Gürtel. Ich ließ ihn einfach machen.
Normalerweise war ich es, der die Kontrolle hatte.
Aber ich musste ganz ehrlich zugeben, dass es mir gefiel wie fest er mich in der Hand hatte.

Ich fühlte nur Liebe für diesen Typ.
Wir hatten schon immer ein sehr inniges, nahes Verhältnis.
Auch als wir noch nicht miteinander schliefen.

Schon wurde ich wieder aus meinen Gedanken gerissen.
Ich fühlte meine Jeans zu Boden fallen. Dann fasste er wieder nach meinen Handgelenken. Drückte sie nach hinten, hinter meinen Rücken. Löste eine Hand . Er hielt sie beide nur noch mit einer.
Sein Kopf kam näher und sein heißer Atem streifte meinen Hals.
Gänsehaut.
Denn seine Zunge zog Kreise hinter meinem Ohr. Den Kopf nach links geneigt, genoss ich.
Und schwieg.
Seine freie Hand fand direkt unter meinem Bauchnabel platz.
Verdammt.
Als er bemerkte dass mein Atem beschleunigte vernahm ich das nächste böse Lachen.
Ein sehr böses.
Was ein kribbeln verursachte, dass sich in meinem ganzen Körper ausbreitete.
Nach meinem Gefühl bewegte er seine Hand schon fast in Zeitlupe endlich nach unten.
Verdammt.
Das kribbeln wurde strärker.
Und dann spürte ich dieses Gefühl auf einmal nur noch zwischen meinen Beinen.
Er ließ nur seinen Zeigefinger über die Beule in meinen Shorts streifen, gemeinsam mit den Küssen die er auf meinem Hals verteilte war das eine köstliche Kombi.
Dann handelte er schnell.
Drehte und schubste mich nach vor.
Ich landete in meinem Bett.
Schnell war er über mir.
Ich vergrub meinen Kopf in meinem Kissen.
Jetzt spürte ich seinen Finger wie er sich über meinen Rücken den Weg zu meinem Hintern bahnte.
Ich bekam keine Luft, musste meinen Kopf auf die Seite drehen.
Ty drücken ab dem Beginn meiner Shorts seinen Finger fester in meine Haut.
Er wanderte weiter und weiter.
Quälend langsam.
Verdammt langsam.

Ich atmete hart aus als er die Stelle der Stellen erreichte.

„Shhh…“
Und ich war wieder ruhig.
Kreisende Bewegungen.
Es machte mich verrückt, dass in den nächsten Minuten nicht mehr passierte.
„Umdrehen“, verlangte er.
Ich befolgte.
Das war doch gar nicht meine Art.
Aber trotzdem. Ich verlagerte mich auf meinen Rücken. Sah ihn an. Sah ihm direkt in die Augen. Und da war es wieder.
Dieses beruhigende Lächeln.
Als wäre es mein erstes Mal. Als würde er denken, ich wäre nervös.

Meine Füße in Richtung meines Kopfes gedrückt ließ er sich auf mich sinken.
Und endlich.
Endlich bekam ich den ersten richtigen Kuss des Tages.
Mich hinreißen zu lassen war nicht schwer. Ich genoss es. Ich genoss seine Zunge zu spüren die meine streichelte. Er war nicht wild. Aber es war intensiv. Sein Unterleib bewegte sich. Er rieb seinen, noch unter der Jeans versteckten Penis an meinem.
Leise sprach ich seinen Namen aus.
Er musste seine Jeans loswerden.
Und zwar jetzt.
Ich versucht sie mach unten zu schieben. Doch dann ließ er von mir ab.
Er erhob sich.
Kniete zwischen meinen Beinen.
Öffnete dann selber seine Hose, stand auf zog sie aus und begab sich wieder in die zuvor eingenommene Pose.
Er harrte aus und starrte mich an.
Es erinnerte mich an den Moment in dem ich das erste Mal spürte dass mehr zwischen uns war.


Damals, vor fast genau 9 Monaten.
Wir waren verabredet.
Wollten auf eine Feier.
Dort angekommen floss verdammt viel Alkohol. Ich hatte mich zurückgenommen und nicht mehr als 1 oder 2 Bier getrunken.
Doch Ty sah das ganz anders.
Er trank mehr als nur über seinen Durst.
Ich wollte nach etlichen Stunden in dem Partykeller einfach nur kurz an die Luft.
Nur kurz nach draußen.
Alleine. Eine Rauchen.

Doch was ein Wunder.
Der sturzbesoffene Ty folgte mir.
Oder versuchte es zumindest.
Er war nicht mehr ganz so sicher auf seinen Beinen.
Was zur Folge hatte das er, in einem meiner unaufmerksamen Momente mir entgegen fiel. Tja, ich konnte ihn nicht halten.
Reagierte zu spät und schon lagen wir in der feuchten Wiese.  
Er stützte sich mit seinen Armen ab.
Klappte nicht.
Sackte wieder auf mir zusammen. Nächster Versuch.
Diesmal half ich.
Drückte mit meinen Händen gegen seine Brust. Ty versuchte einen Punkt in meinem Gesicht zu fixieren.
Er blieb an meinen Augen hängen.
Auch wenn er sich dumm und dämlich gesoffen hatte, spürte ich etwas.

Aber was?  Ich begann zu lächeln. So auch er.

„Kotz nicht!“, hatte ich gesagt und laut losgelacht.
Leise verneinte er.
Kam dann langsam mit seiner Nase meiner näher.
Dann hob er seinen Kopf wieder leicht an und küsste meine Nasenspitze.
Mein Mund stand offen.
Ich atmete langsam, aber mein Herz schlug schnell.
Auch wenn er seit Jahren nur mein bester Freund war hatten wir schon gekuschelt, zusammen geduscht und sonstiges getan.  Geküsste hatten wir uns noch nie.
Egal ob auf Mund oder Nase.
Noch nie.
Ich könnte schwören ich war rot geworden.
Doch er hätte dies sowieso nicht gecheckt.
Er sah mich wieder an.
Lächelte wieder.
Legte nun endgültig seine Lippen auf meine.
Oh verdammt.
Ich nahm eine Hand von seinem Burstkorb und legte diese auf seine Wange.
Ich konnte dieses Gefühl nicht beschreiben. Es war einfach nur wundervoll. Auch wenn ich nun mehr den Geschmack von Bier schmecken konnte.
Dann ließ er von mir ab. Sah mich wieder an. Etwas verwirrt. Küsste mich wieder. Und dann… dann entschuldigte er sich..
So überrumpelt wie ich war bekam ich natürlich kein Wort heraus.
Ich konnte auf sein gestottertes: „Scheiße. Es tut mir leid. Izzy.. Das... das war nicht geplant.“, einfach nichts sagen.
Meine Gefühle spielten verrückt.
In meinem Kopf war alles durcheinander.
Ich versucht etwas daher zu labern, aber nicht mal ich selber verstand es.
Er erhob sich, ich starrte den Boden an.
Und bemerkte nicht einmal dass sich der wehrte Herr aus dem Staub gemacht hatte.
Für seinen Zustand war er schnell gewesen.
Es war mir ziemlich egal dass mich ein Mann geküsst hatte.
Doch nicht dass es mein bester Freund war. Hatte er das ernst gemeint?
Wusste er nicht was er tat? Hatte er wirklich Gefühle für mich? Oder wollte er es einfach nur ausprobieren?  
Ich wusste zumindest nichts davon dass er Interesse an Jungs hatte.
Keine Ahnung wie ich an diesem Abend nach Hause kam.
Ich musste mich zu Fuß auf den Weg gemacht haben.
Ich musste noch ziemlich lang wach im Bett gelegen haben.

Plötzlich katapultierte es mich wieder in die Realität zurück.

Ty hatte sich seines T-Shirts entledigt.
Ich konnte nicht wiederstehen die sichtbaren Muskeln auf seinem Bauch nicht mit meinen Finger nachzuziehen.
Durch die leichten Berührungen bildete sich eine leichte Gänsehaut auf seinem Körper.
Seine Hände streichelten mich an meinen äußeren Oberschenkeln, was mich richtig entspannen ließ.
Ich schloss wieder die Augen, meine Hand nun auf seinen Bauch gelegt packte ich zu.
Ich konnte spüren wie er atmete.
Ich schaffte es nicht mich lange darauf zu konzentrieren, denn Ty hatte sich nach vor gebeugt und verteilte sanfte Küsse auf meinem Bauch.
Fuck, ein bisschen schneller bitte!
Als könnte er Gedankenlesen.
Er riss mir schon fast meine Shorts nach unten und nahm meinen Schwanz sofort ganze in den Mund.
Mit den Händen drückte er meine Beine weiter auseinander.
Ein hohes Tempo dass er da an den Tag, oder besser gesagt an die Nacht legte.
Mein Oberkörper bäumte sich auf.
Meinen Kopf drückte ich den Polster. Immer schneller wurde mein Atmen.
Er hörte auf.
Was verdammt? Wieso hörte er auf?

Er sah hoch zu mir. Grinste. „Du scheinst mehr zu wollen. Kann das sein?“
„Fuck ja!“
„Willst du?“
„Ja. Mann. Ja.“, ich flehte ihn an.
Ich flehte, denn mein Schwanz pochte, ich schwitze und wollte diese Erlösung.
Doch dieser Drecksack hielt mich hin.
Denn er erhob sich erneut.
Er stand auf und holte sich eine verfickte Zigarette von meinem Tisch.
Wie bitte?
Ich sah ihm perplex nach.
Nach einigen Momenten hatte er es wieder geschafft sich in meine Richtung zu drehen.
Ty nahm den ersten Zug, blies ihn in meine Richtung.
Ein verzweifeltes Stöhnen verlies meinen Mund. „Muss ich das jetzt allein fertig machen? Oder bist du einfach nur bescheuert?“
Meine Stimme wurde ungewohnt hoch.
Meine Augen und mein Mund weit offen.
„Vielleicht.“ Er lachte.
„Du hast sie nicht mehr alle. Fick mich verdammt? Und zwar jetzt?“, man konnte es eher als eine Frage verstehen.

„Öhm. Nö.“ Ty schaute desinteressiert durch den Raum.
Nun war ich wütend. Ich war verdammt wütend. So wütend dass ich aufsprang und in seine Richtung stapfte.
Ich nahm ihm die Zigarette aus der Hand. Er ließ es zu.
Ich drückte sie auf meinem Schreibtisch aus. Denn ich hatte einfach keine Zeit zum Aschenbescher und wieder zurück zu laufen.
Schnell handelte ich.
Ich schleuderte Ty herum.
Er stand nun mit dem Rücken zu mir. Auf den ich dann meine Hand legte und ihn runterdrückte. Er knallte auf die Tischplatte.
Mir doch scheissegal ob es weh tat.
Seine anliegende graue Shorts war gleich entfernt.
Meine hing mir ja sowieso schon unterm Arsch.
Er griff nach hinten zu meinem Oberschenkel und zog mich an sich.
„Das hast du nun davon!“, knurrte ich und im selben Moment bekam er meinen ersten Finger. Langsam um ihn doch nicht zu verletzen bewegte ich meinen ihn.
Wurde aber immer schneller.
Dann zwei Finger, dann drei.
Und dann bekam er meine volle Länge zu spüren. Er wimmerte auf als ich in ihn eindrang. Kein Kommentar meinerseits.
Ich stieß hart zu.
Zuerst wieder langsam, dann immer schneller. Schweißperlen liefen meine Schläfe herunter.
Ich griff nach seinen Haare.
Ich krallte meine Finger in sie.
Zog seinen Kopf zurück. Legte mich fast schon auf ihn, biss ihm in den Hals.
Meine freie Hand griff nach vorne.
Ich bekam seine Eier zu fassen.
Massierte sie.
Unser beider Atem wurde immer schneller.
Und dann kam dieses verdammte Arschloch.
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