Can't you see that I'm bound in chains?

von DnS2o1o
GeschichteHumor, Romanze / P16
Donna Paulsen Harvey Specter Jessica Pearson Michael "Mike" Ross OC (Own Character)
05.08.2019
20.06.2020
49
49.109
6
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05.08.2019 1.037
 
Es ist ein typischer Junggesellinenabschied, den die Mädels zusammengestellt haben. Vielleicht etwas zu spontan, daher ein wenig improvisiert. Sie sind mit 10 Frauen in einer Bar abgestiegen und gönnen sich hier nun einige Drinks. Alle in rosa Kostümen, die sie noch in einem Verleih ergattern konnten.
-Los, Angela es ist deine Party. Such dir einen aus und ...- -Ich such mir niemanden aus. Denn morgen werde ich meinen Auserwählten ehelichen. Sucht euch doch selber jemanden aus.- -Wir suchen uns gegenseitig jemanden, was hältst du davon?- Die Mädels kichern vergnügt vor sich hin und lassen ihren Blick schweifen. Die Auswahl an Männern ist heute eher spärlich geseht. Sagen wir an guten Männern, denn man wollte sich ja nicht unter Wert verkaufen.
-Heather, was denkst du. Schaffst du den arrogant wirkenden Anzugträger dort hinten mit seinen Kumpels? Es scheint als habe er schon jemanden im Auge, aber noch kannst du dazwischen funken.- Heather, eine schlanke Blondine, beginnt zu lachen. -Sehe ich gerade so aus, als könne ich mit einer Uptown Lady mithalten?- murrt sie, bevor der nächste Shot ihren Rachen hinunter läuft.
-Du schaffst doch angeblich alles und jeden. Wäre doch der perfekte Moment um es zu testen und zu beweisen.- -Ihr gebt ja wohl eh keine Ruhe.- sie zieht ihr Kostüm ein wenig zurecht und marschiert selbstbewusst auf einen Tisch zu, der von drei attraktiven Anzugträgern besetzt ist. Der großgewachsene mit dunklen Haaren und Augen ist gerade dabei eine Dame am Nebentisch anzusprechen, als Heather gegen ihn stößt.
Ganz wie angenommen wird er ziemlich barsch zu ihr. -Haben Sie keine Augen im Kopf? Ich war gerade dabei ein Gespräch zu führen.- Heather beugt sich zu ihm hinab, schaut ihm in die Augen und ist einen kurzen Moment abgelenkt. Einen Moment zu lang. -Kann ich ihnen weiter helfen.- haucht er ein wenig zu sexy. Sie schluckt kurz und weiß nicht mehr was sie eigentlich wollte.
-Ich denke sie gehen zurück zu ihren Karnevalskolleginnen und lassen die Erwachsenen ihre Sachen allein regeln.- schlägt er in einem süffisanten Ton vor.
Plötzlich erwacht sie aus ihrer Starre, greift sein Glas in seiner Hand und kippt den Inhalt ihre Kehle hinunter. -Danke.- haucht sie ihm entgegen und legt ihm das Glas zurück in die Hand, bevor sie von dannen schreitet. Das alles geht so schnell, dass er keine Möglichkeit für eine schlagfertige Antwort hat.    
-Was ist das gewesen?- fragt Chris seinen Anwaltskollegen und schaut der pinken Lady nach. -Wüsste ich auch gern.- murmelt Harvey, der sein leeres Glas begutachtet. Die Dame am Nebentisch hat keine Chance an das Gespräch von vor ein paar Minuten anzuknüpfen und dreht sich beleidigt um. Harvey stellt sein leeres Glas auf dem Tisch vor sich ab und steht abrupt auf, bevor er an die Bar geht und seine Kollegen unwissend zurück lässt.

-Sie schulden mir einen Scotch.- erklingt hinter ihr die tiefe Stimme eines Mannes. Sie schreckt etwas auf, während ihre Freundinnen vor sich hin kichern. Er rollt seine Augen und kann es kaum glauben, dass er hier in mitten einer Kindergartengruppe zu stehen scheint.
Langsam dreht sie sich um und blickt zu ihm auf. Er grinst frech und entblöst dabei seine Grübchen. -Wie bitte?- -Sie erinnern sich an das Glas Scotch in meiner Hand? Das sind sie mir schuldig.- -Und ich dachte, sie als Gentleman hätten mich eingeladen. Zwei hier von bitte, Stan.- ruft sie dem Barkeeper zu und zeigt auf den großen, attraktiven Herrn neben sich.
Promt hat sie zwei neue Gläser mit dem geliebten Scotch ihres Gegenübers. Gerade als Harvey eines der Gläser ergreifen will, nimmt sie es hoch prostet ihm zu und trinkt es in einem Zug aus. Anerkennend nickt er ihr zu. -Ich muss schon sagen, sie sind dezent speziell. Darf ich annehmen, dass sie das andere ebenso selber trinken wollen?- -Sie können gerne annehmen was sie wollen. Jedoch ist nicht immer alles so wie es scheint und man sollte hier und da über seinen Tellerrand hinausschauen Mr Elite.- schnaubt sie und hebt das zweite Glas an. Er kommt ihr noch einen Schritt näher und macht die Lücke zwischen ihnen zunichte. -Wollen sie mich etwa herausfordern?- flüstert er mit gehobener Augenbraue und verschmitztem Grinsen. -Ich messe mich lieber mit gleich großen Gegnern.- haucht sie und schluckt kurz.
-Ob das jetzt eine Beleidigung gegen mich oder sie war, lassen wir mal dahin gestellt. Ich fürchte sie messen sich nicht besonders oft in ihrem Leben mit anderen. Kann das sein?- Lachend stellt sie nun das Glas ab und schiebt ihm ihre Hände auf seine Brust. Gar nicht mal so schlecht, was sie unter dem teuren Anzug zu spüren bekommt.
-Ich denke sie lassen sich vom äußeren Schein schnell täuschen. Nur weil ich gerade mit meinen Freundinnen zum Feiern hier bin, heißt es noch lange nicht, dass ich in der realen, alltäglichen Welt nicht zurecht kommen würde. Und ganz im Gegensatz zu ihnen habe ich keine schicken Designer Anzüge nötig, die mich in eine Rüstung einhüllen, um meine verletzliche Seite zu schützen.- Annerkennend muss Harvey nicken. Greift rasch nach dem vollen Glas und trinkt genüßlich einen Schluck. Grinsend schüttelt sie den Kopf und beobachtet ihn eingehend.
Neben der offensichtlichen Attraktivität und seiner arroganten Haltung, hat er auch sympathische und weichere Züge. So bilden sich Grübchen, wenn er sein Lächeln aufsetzt und seine Augen bekommen einen leichten Glanz, wenn er sich herausgefordert fühlt.
Seine markanten Züge lassen ihn dagegen härter wirken, als er womöglich ist und zu kleiden weiß er sich alle mal. Dieser Anzug betont wirklich alles an ihm. Sein breites Kreuz, seine Arme und sogar seinen Hintern, wenn man ihn also im Fortgehen beobachten musste, bekam man was für die Augen geboten.
Sie befeuchtet unbewusst ihre Lippen.
-Hallo?- schnipst Harvey nun vor ihr und weckt sie aus ihren Gedanken. Grinsend beugt er sich ihr etwas entgegen und blickt ihr tief in die Augen. -Sie haben ihren Scotch bekommen. Kann ich ihnen noch in anderen Belangen zur Hand gehen?- das kam etwas zu lasziv aus ihrem Mund, wofür sie sich eigentlich schon ohrfeigen will. Doch scheinbar ist er ein kleiner Spieler und steigt mit ein. Lässig lehnt er sich an den Thresen und deutet ihr weiter zu reden.
Sie zieht ihre Brauen weiter hoch und mustert ihn offensichtlich von oben bis unten und zurück.
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