Agent Ravelish - Im Dienste der Republik

GeschichteThriller, Sci-Fi / P16
OC (Own Character)
05.08.2019
08.10.2020
118
227.468
10
Alle Kapitel
108 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.09.2020 2.759
 
Kapitel 104: Drei Leichen
     
Schritt für Schritt näherten sich die Droiden mit ihren Scannern...die ein leises, aber trotzdem unüberhörbares piepen von sich gaben...das selbst die noch immer wummernd im Leerlauf arbeitenden Triebwerke des Frachters übertönte...und auch die mechanisch-kalten Stimmen der Droiden verschluckte. Keiner der drei Agenten wagte es, sich zu bewegen oder ein Wort zu sagen, während das Piepen immer näher und näher kam. Tytus blickte mit scharfer Miene auf das von innen verriegelte Schloss des Containers, während die anderen ihn mit angehaltenem Atem ansahen. Beide, und das wusste Tytus, waren noch nicht bei vollem Bewusstsein, hatten aber schnell begriffen, in welcher Zwickmühle sie steckten...Doch was sie nicht begreifen konnten war, was Tytus aus dieser Zwickmühle machen wollte...schließlich trieben ihn Gedanken, die er um keinen Preis aussprechen wollte...während er fieberhaft an einem Notfallplan arbeitete...für den Fall, dass irgendetwas nicht nach dem Plan lief, den der Graue Mann ersonnen hatte...für den Fall, dass irgendetwas mächtig aus dem Ruder gelaufen war oder dass Tytus sich in seiner Berechnung Erayn Canodairs mächtig geirrt hatte... Raven sah ihn durch sein abgeschaltetes Helmvisiert mit vielsagendem Blick an...der weniger von Misstrauen, als vielmehr von Unwissenheit geprägt war...Raven hoffte offenbar auf ein erlösendes Kommando, eine Geste...irgendetwas...nur nicht auf Tytus´ angespannte, quälende Hinhaltetaktik, mit der der Balkronide womöglich kostbare Sekunden verspielte. Leise trat er einen Schritt nach dem anderen zurück, während Raven plötzlich entschieden auf das Dach des Containers blickte...und Tytus tonlos zu hauchte: „Die entdecken uns. Dann ist es vorbei. Ich schneide uns ein Loch ins Dach.“ Tytus dachte für einen kurzen Moment nach...und wog die Chancen und Risiken dieses Manövers gegen einander ab...dann schüttelte er kurz und knapp den Kopf und trat noch einen Schritt zurück. Galy Anilex war ihm die letzten Schritte gefolgt, ohne, dass sie an seiner Sicherheit gezweifelt hatte...jetzt jedoch ging ein knacken durch den Container...während das Piepen sie von zwei Seiten umrundete. Tytus bedeutete den anderen, stehen zu bleiben...doch diese zückten ihre Waffen und legten beinahe gleichzeitig auf die Tür an. „Das wäre die letzte alternative“, hauchte Raven, der seine Rüstung im abgeschalteten Zustand nur unter allerhöchster Kraftanstrengung bewegen konnte. „Vorher“, erwiderte Tytus ebenso tonlos, „machen wir uns die hier zunutze.“ Er deutete hinter sich...Galy Anilex musste sich stark verrenken, um den düsteren Bereich am Ende des Containers einsehen zu können, während das Piepen in ein alarmierendes Oszillieren überging...und die Droidenschritte postwendend verstummten. „Was hast du vor?“, fragte Galy Anilex mit zitterndem Blick, während Raven Kopfschüttelnd zu ihr herüber sah, doch Tytus reagierte noch nicht...denn jetzt war der Punkt gekommen, an dem es sich entscheiden würde...wie mächtig war der Graue Mann? Wie sehr verfolgte er in diesem Moment diese Mission mit? Wie weit war er bereit, zu gehen? Wie würde er eingreifen? Tytus jedenfalls streckte seinen gepanzerten Arm aus...und packte zu, während draußen eine Stimme erklang...die eines Droiden...der mit dem Captain dieses Schiffes sprach... Schweißperlen konnte Tytus auf Ravens fellbedeckter Stirn sehen, als dieser sich im Angesicht der Worte umzudrehen versuchte... „Lebensformen gescannt. Ungewöhnliche Konstellation.“ „Ach, Droide! Das sind diese Aale, die die auf der Wasserkugel für die Kanonen brachen.“ Die Luft stand still, während Tytus erneut zupackte... und wieder die Stimme des Droiden erklang: „Das wissen wir. Doch diese Lieferung verhält sich anomal.“ Tytus atmete langsam ein und aus, dann kam der Droide näher...während der zweite zurückblieb... „Verdammt. Agent Ravelish? Sag was. Was sollen wir tun?“ Ravens Fell stand unter der Rüstung zu Berge, während der Droide am Schloss schraubte...und Tytus Stimme ihm etwas hirnrissig absurdes zuflüsterte... „Stellt euch tot. Geschockt und eliminiert von Stromstößen dieser Aale. Hinter die Fässer. Man darf nur euer Gesicht sehen.“ Fassungslos sahen ihn die beiden anderen an...doch Tytus hatte bereits zwei der Zitteraale in seinen Händen und ließ sich hinter ein Fass sinken, sodass nur noch sein Kopf zu sehen war...er hielt den Atem an, während er sich den Aal mit ruhiger Hand auf die Schulterplatte legte...und dessen elektrische Organe, die er bislang zusammengedrückt und somit gehemmt hatte, freigab. Er konnte gerade noch den zweiten Aal auf Raven werfen, da entlud sich auch schon die erste Welle in seinen Nackenbereich. Ein normales Wesen hätte in dieser Situation augenblicklich aufgestöhnt, doch Tytus kannte Stromstöße bereits zur Genüge...und reagierte nur mit einem Zucken der Augen. Galy Anilex wollte sich am liebsten eine Waffe an den Kopf setzen, doch sie musste anders handeln...und ließ sich lautlos auf den Boden sinken, auf Tytus bereits beim Angeln des Aals eine kleine Wasserpfütze produziert hatte...Galy quetschte sich zwischen zwei Tanks, während auch schon ein Zitteraal über ihren Rucksack kroch...und ihr wenige Augenblicke später die Luft aus den Lungen trieb. Zu ihrer weiteren Tarnung löste Raven blitzschnell mit der beweglichen Hand das Regal aus der Wand und legte es quer in den Raum, bevor er selbst seinen massigen Körper dahinter sinken ließ. Er tauchte genau in dem Moment in einer Totenpose ab, in dem das Schloss des Containers mit einem Ächzen geöffnet wurde...

Erst war es nur ein leises, beinahe unhörbares huschen...dann, im nächsten Augenblick bereits ein fauchendes, flatterndes Zischen...das sich unfassbar schnell näherte und immer lauter und lauter wurde, aggressiver und boshafter...hechelnd, lechzend, fauchend...alles zusammen...in einem kurzen Moment, in dem der Kampfdroide im Eingang des Containers nicht viel mehr ein finsteres Chaos aus umgestürzten Geräten und dazwischen liegenden Leichen wahrnehmen konnte...ein Chaos, dass von einem schweren Aufprall zeugte...oder von einem entsetzlichen Todeskampf gegen...die tödlichen Ionen-Aale. Der Droide konnte gerade noch die routinemäßige Kontrollnachricht an seinen Vorgesetzten absenden, als die Aale auch schon über ihn herfielen und jegliche elektrische Energie aus ihm heraus fegten. Gewaltige Spannungen entluden sich in einem Funkenregen, der wie eine Welle hinaus in die Frachthalle der Eisengreif gepustet wurde...und der selbst den mehrere Meter entfernt wartenden Droiden mit der Nummer OOt-68 von den Beinen riss. Die wenigen noch als solche erkennbaren Überreste seines Partners regneten schon im nächsten Moment auf ihn herab, während er seine Gliedmaßen in einer Schutzstellung von sich streckte und ein Notfallprogramm in ihm aktiviert wurde. Der Droide öffnete alle ihm zur Verfügung stehenden Funkfrequenzen und sendete einen Notruf mit der Codierung „Waren-Ausbruch“ an alle Sicherheitsstellen der Fregatte ab, bevor die nach Elektrizität gierenden Aale über ihn herfielen. Als Tytus Ravelish aus seinem der Tür zugewandten Augenwinkel die sprühende Explosion des zweiten Wachdroiden erkennen konnte, stemmte er sich blitzschnell in die Höhe und zischte mit der Kraft der Eingabe: „Jetzt! Los!“ Galy Anilex verstand, ohne weiter über die nächsten Schritte von Tytus´ improvisiertem Rettungsplan nachdenken zu müssen und tat es ihm gleich, während sie ihre Rüstung auf minimale Ortungsfunktionen einschaltete. Raven verstand ebenfalls, hatte jedoch sichtliche Probleme, die Rüstung in die Höhe zu stemmen, weswegen er instinktiv das Exoskelett einschaltete und Tytus mit gezogener Waffe in Richtung des Ausganges folgte. „Raven! Raus hier! Du sicherst die linke Seite!“, rief er Raven im Laufen zu, während er einen Plan des Raumschiffes aufrief und zeitgleich seinen Repetierblaster zog. Raven fuhr vor Verlassen des Containers noch einmal im Rauch des zerstörten Droiden herum und rief: „Erlaubnis zu feuern?“ Tytus sah auf seinen Bildschirm und schüttelte den Kopf: „Feindkontakt vermeiden!“ „Vier Gruppen auf dem Weg! Hangartor wird in wenigen Sekunden geöffnet!“, fügte Galy Anilex mit einem Blick durch den Nebel hinzu, während sie gebückt hinter dem Ausgang in Deckung ging. Tytus aber drehte sich zu den Aalen um, die noch in den Tanks schmorten und angesichts der nahen elektrischen Entladungen nervös zu zucken begannen. Zeitgleich erklangen die ersten Schritte in den Halle...metallische Schritte. Tytus dachte fieberhaft nach, während er instinktiv die letzte Nebelschwade vor dem Container ausnutzte, um in einer flachen Grätsche die kleine, ausklappbare Einstiegsrampe des Containers hinunterzugleiten und hinter der gegenüberliegenden Frachtkiste in Deckung zu gehen. „Sie kommen! Zweite und dritte Containergasse. Rechte Seite!“, meldete Raven mit bebender Stimme, während er in einen Spalt zwischen zwei nahegelegenen Containern hinein hechtete. „Verstanden! Wir treffen uns drei Container weiter auf der Backbordseite“, erwiderte Tytus instinktiv, doch Galy Anilex, die zu ihm gekrochen war, stoppte ihn und sah ihm augenblicklich in die Augen. Tytus hatte seinen Helm noch nicht aufgesetzt, weswegen er ein gefährliches Funkeln hinter ihrem Helmvisier sehen konnte. „Was hast du vor?“, fragte Galy mit zitternder, aber um Kontrolle bemühter Stimme, während Tytus sich und seine Partnerin ohne zu zögern in die nächste Containerreihe zog. Dann antwortete er, genauso schnell wie brutal: „Ich habe vor, dieses Schiff zu kapern. Es ist nämlich etwas in der Sphäre Null passiert, von dem wir nichts wissen. Deswegen ist es besser, wir haben ab jetzt selbst die Kontrolle!“ Tytus konnte die Droiden bereits hören, als Galy Anilex für einen Moment inne hielt und nach Raven suchte...dann nickte sie. „Wir ziehen die Mission doch durch, oder?“ „Ja. Aber nicht in diesem unsicheren Container!“  „Aber...ok. Was soll ich tun?“ „Finde den Captain! Ich glaube, er heißt Tirkis. Sein Aussehen kennst du.“ „Und?“ Tytus presste die Lippen auf einander und nickte: „Du tötest ihn und nimmst all seine persönlichen Utensilien mit auf die Brücke. Nur so haben wir eine Chance!“ Die Agenten sah ihren Partner nur kurz an...für einen Moment, in dem Tytus alles tat, um ihr die Sicherheit seines Plans begreifbar zu machen...dann verschwand sie hinter dem Container neben ihm. Tytus folgte ihr noch einige Schritte, dann erreichten Droidenteams auch schon den Container und umrundeten ihn in Richtung des Einganges. Jetzt war der Moment gekommen, den Tytus sich durch Ravens Beobachtungen zurecht gelegt hatte. Ohne zu zögern tauchte er hinter dem Container hervor und nutzte die buchstäblich allerletzten Sekunden vor dem Eintreffen der Droiden, um einen gut gezielten Schuss aus seinem Kabelwerfer zeitgleich mit einem kleinen Sprengsatz ins Innere des Containers abzugeben, der daraufhin für einen kurzen Moment zu rumpeln begann...Als die Droiden den Eingang mit vorgehaltenen Waffen erreichten und sicherten, kam ihnen langsam und schleichend eine Wasserlache entgegen...eine lebendige Wasserlache.

Als die ersten Schüsse erklangen, wusste Tytus, dass sein Manöver funktioniert hatte. Zwischen den Reihen der Container huschten er und Agent Raven von einer Deckung zur nächsten auf einander zu, während ihre Rüstungen die Überwachungskameras an der Decke und die von der Separatistenfregatte eingesetzten, internen Scanner störten. „Wo ist Galy?“, war das erste, was Raven Tytus fragte, als die beiden den abgeschirmten Bereich hinter dem Brückenhaus erreicht hatten, hintere  dessen innenliegenden Fenstern ein Schatten sichtbar wurde, vor dem die beiden Agenten im letzten Moment hinter eine alte Kühlwasserleitung auswichen. Krachend flog schon im nächsten Moment die daneben liegende Schleusentür auf und ein breitschultriger, zahnloser und ölverschmierter Maschinist trat heraus, bewaffnet mit einem Energiestab. „Captain! Hier unten! Diese verfluchten Aale haben sich schon wieder losgerissen!“, fluchte er in das Brückenhaus hinter sich hinein, bevor er mit schweren Schritten auf die Container zu trat. Tytus vergewisserte sich, dass der Maschinist nicht durch irgendein Signal gesichert wurde, dann deutete er auf ihn und nickte Raven zu. Der Ferraner drehte sich blitzschnell um und schlich mit schnellen Schritten dem Maschinisten hinterher, während Tytus die sich schließende Tür des Brückenhauses im letzten Augenblick abfangen konnte. Er hörte hinter sich nur ein leises Knacken, bevor er den Körper des Maschinisten in einen halboffenen Schüttgutcontainer fliegen sah. „Agent Anilex! Der Captain ist im Brückenhaus! Dritte oder vierte Etage!“, hauchte er im Bezug auf die Äußerung des Maschinisten in sein Comlink und sah hinter sich. Raven hatte die Tür nun auch erreicht und schloss diese mit einem leisen Quietschen. „Hey! Was hast du gesagt? Die Aale? Warum nutzen die auf Coruscant auch immer Garnseile zum packen?“ Tytus zog sich instinktiv in einen verschmutzen, zum Maschinenraum führenden Gang zurück, als er die Stimme des Captains vernahm, der mit verärgert schnellen Schritten das marode Treppenhaus von der Brücke herabgestiegen kam. Er hörte aber auch zeitgleich Schritte aus der ersten Etage...von rechts. „Was jetzt?“, fragte Raven, während Tytus versuchte, den Funk der Droiden außerhalb des Frachters, also aus dem Hangar der Fregatte abzuhören... doch was er hörte, war etwas anderes...nämlich eine weibliche Stimme...aus der ersten Etage über ihnen: „Hallo Captain, mein lieber.  Unten ist alles sicher, wenn du fragst.  Die Container sehen klasse aus!“ Raven schaute auf...durch seinen abgeschalteten Helm konnte Tytus Bewunderung sehen...während der Captain entgeistert reagierte: „Wer bist du? Was machst du hier auf meinem Schiff?“ „Na, was wohl?“, fragte Galy Anilex, während das klacken einer Waffe erklang...und Raven sichtlich den Atem anhielt..., bevor Galy Anilex, jetzt auch durch den Comlink, ihre Antwort selbst gab: „Na, dich töten!“ Ein Schuss peitschte auf...und ein Körper fiel zu Boden. Tytus nickte und sah auf seinen Armcomputer, mit dem er die Stimme des Captains instinktiv aufgezeichnet hatte... „Sollte sie wirklich...?!?“, fragte Raven entgeistert, während Tytus hinter der Deckung hervor zum Treppenhaus trat. „Ja. Ich konnte es nicht vermeiden“, erwiderte Tytus und gab Galy Anilex ein Zeichen, die eine Etage über ihm in Richtung der Brücke lief. Raven sah sich noch einmal vorsichtig um, dann folgte er mit leicht verstörter Miene.

Die Brücke des Frachters lag auf der obersten Ebene, eingebettet in ein unzählige Male repariertes und erweitertes Meer aus Antennen und Sensorschüsseln, die auf der Oberseite des Raumschiffes angebracht waren. Hinter den drei verschmutzen, aber dennoch sicher aussehenden Brückenfenstern war nun, nach dem Tod des Captains und des Maschinisten, der Zeitgleich auch der erste Offizier der Eisengreif war, nur noch ein klappriger Pilotendroide de R2-Serie verblieben, auf dessen halboffenen Kopf ein Flugprozessor montiert worden war. Als die drei Agenten die Brücke sicherten, schalteten sie den Droiden mit einem gezielten Betäubungsschuss aus, bevor sie sich an die Kontrollen begaben und diese hochfuhren. „Überwachungskameras eingeschaltet! Die Droiden sind noch immer im Hangar!“, hauchte Galy Anilex, während ein Comlink in ihrer Hand zu blinken begann. Es gehört für Tytus ohne Frage dem toten Captain des Raumschiffes, der nun nach einer Erklärung gefragt werden würde...ganz, wie Tytus es vorhergesehen hatte. Während er Raven bedeutete, die Instrumente für den Flugbetrieb hochzufahren, spielte er die Stimme des Captains ab und prägte sie sich genauestens ein...dann nahm er ab...und sprach so tief er konnte: „Ja?“ Was erklang, konnte Tytus eindeutig als die Stimme eines Neimodianers identifizieren, vermutlich des Kommandanten der Fregatte: „Captain Tirkis, richtig? Was haben sie sich dabei gedacht? Ihre Fracht ist eine Gefahr für mein Schiff! Wenn sie die Aale nicht sofort stoppen, werde ich den Befehl zur Eliminierung ihres Schiffes geben!“ Tytus nickte. Das könnte dem Neimodianer so passen. „Neimodianer haben schlechte Ohren! Du kannst weitermachen“, zischte Galy Anilex, die nun ebenfalls an den Flugkontrollen stand und sich dort den Schweiß von der Stirn wischte. Tytus sprach angewidert und aufbrausend zugleich: „Captain! Hier Tirkis! Das ist ja ein Witz! Ich sage ihnen, was ich mache, damit sie und ihre Dooku-Dings zufrieden sind! Ihre Ladung können sie aber vergessen!“ Tytus lächelte, während der Neimodianer erwiderte: „Captain Tirkis! Ihre Ladung ist mir egal, nur schaffen sie diese verfluchten Aale von meinem Schiff!“ Raven sah zu Tytus, der langsam vor trat, ohne das Comlink sinken zu lassen. „Triebwerke hochgefahren.“ Galy Anilex nickte zitternd: „Wir können.“ Tytus deutete hinaus auf die Hangartore der Fregatte. „Starten. Schließt die Frachtrampe!“ Dann sprach er wieder ins Comlink: „Öffnen sie einfach die Hangartore! Wir haben ja noch ein zweites Ziel auf unserem Weg. Die werden sich über die Waren mehr freuen, als sie hier!“ „Das ist ja die Höhe, Captain!“, protestierte der Neimodianer in sichtlicher Verzweiflung, doch Raven ließ das Schiff unentwegt starten...und pustete mit den Haupüttriebwerken die Haltekrallen der Fregatte vom Rumpf des Schiffes weg. „Nein. Das ist n´ guter Plan, Droiden-Treiber!“ „Aber die Aale!“ „Die werden im Vakuum ohne Tank zerplatzen! Dann haben die auf Gveu-Tecion nur noch Matsche! Hahaha!“ Anerkennend nickte Raven Tytus zu, während sich die Hangartore öffneten...und die dort stationierten Droiden das Feld räumten. Ein oder zweimal polterte der Frachter noch über den Hangarboden, dann hatten die Agenten ihn im Griff. Galy Anilex und Lados Stridor konnten sich ein stolzes Lächeln nicht verkneifen, während das Schiff hinaus ins All rauschte...doch ihre Miene verdunkelte sich schnell, als sie die gewaltige Anzahl an Fregatten, Zerstörern und Separatisten-Transportern sah, die wie in einer Schlange positioniert über Serenno hing. Zählen konnten sie die Schiffe nicht, doch das mussten sie auch nicht, schließlich war allen klar, welcher der Zielplanet der Schiffe war, die ganz offensichtlich vor einem Hyperraum-Sprungpunkt warteten. Tytus trat einen Schritt vor und sah die Feind genau an...bevor er hauchte: „Setzten wir Kurs auf Gveu-Tecion! Unsere Zeit läuft davon!“
Review schreiben