Agent Ravelish - Im Dienste der Republik

GeschichteThriller, Sci-Fi / P16
OC (Own Character)
05.08.2019
08.10.2020
118
227.468
10
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07.09.2020 2.662
 
Kapitel 100: Im Dienste der Republik

Missionsetappen werden geladen. Chronometer synchronisiert. DNA-codierte Verriegelung vollständig gespeichert. Funktionen des Terrainanzugs bei 100 Prozent. Externe Datenübermittlungen werden gekappt. Autonomiemodus gebootet und installiert. Sonorisch hallten die Worte der digitalen Stimme in Tytus´ Kopf wieder, während er einen Fuß vor den anderen setzte...und dabei keinen Ton hinterließ. War es die Stimme im Helm, die die Umgebungsgeräusche übertönte? Nein. Das akustische System des Helmes war mit optionalen Verstärkern ausgestattet, die jede noch so kleine und unscheinbare Schwingung in der Umgebungsluft registrieren konnten...doch von seinen langsam immer schneller und geübter werdenden Schritten hörte er keinen Ton. Und das war gut. Ebenso gut, wie das 360-Grad-Sichtfeld im Display seines Helms, durch das er im vorbeigehen jede Lippenbewegung von Captain Tarkins Lippen ablesen konnte, während er geradeaus guckte... mag nur meine Ansicht sein, jedoch ist es unbestreitbar, dass diese Mission mehr riskiert, als dass sie nützt...verstärkte der Helm Tarkins Stimme...auf die wenige Augenblicke später die gebrochene Stimme von Administrator Atlayne folgte...die auffälligerweise durch den Verstärker wesentlich weniger Energie auf die Vokale setzte...was dafür sprach, dass der Administrator seine Stimme absichtlich verstellte...ohne den Helm wäre dies Tytus wohl beschämenderweise nie aufgefallen...Sehen sie die Mission als einen Test für unsere Agenten...und die Prozessoren, die meine Studentin entwickelt hat. Kurz sah Tytus Ravelish zu Erayn Canodair herüber...der ihn ebenfalls eines vielsagenden Blickes bedachte...dann betrat er als erster der drei Agenten den Gang, der sie zum Ausgang-2 führte, an dem, laut der Missionsbeschreibung in seinem Helmvisier, bereits ein adäquates Transportmittel für den Flug zu den Raumdocks bereitstehen würde. Alles, was nun folgen würde, mit Sicherheit sogar das, was in unmittelbarer Vergangenheit lag, war auf die Minute durchgetaktet. Die Aufgabe der Agenten war es nun ausdrücklich, sich einzig und alleine an den Zeitplan zu halten, denn für jeden Schritt, jede Etappe auf ihrem Weg...hatten sie nur einen Versuch und ein Zeitfenster. Deswegen...und nur deswegen verkniff sich Tytus Ravelish den flehenden, instinktiven Blick zurück in die Sphäre Null, die er nun zum ersten Mal offiziell verlassen würde...und die ab jetzt bis zum Abbruch der Verbindung ab Serenno für die Reibungslose Sicherung der Agenten zuständig war. Für jeden der drei Agenten saß ein Controller in A-00s Graben unterhalb der Sphäre Null...und da ihre Mission die einzige war, die derzeit ausgeführt wurde, blinkte für jeden der drei Agenten ein Punkt auf einer Bodennahen topographischen Karte inmitten der Halle. Nun waren sie komplett von drei anonymen Informatikern abhängig, die direkt dem Administrator und seiner Studentin unterstanden. An der Spitze der Hierrachie stand Erayn Canodair, der in den letzten Minuten konzentriert im throngleichen Sessel platzgenommen hatte...und der ruhig und sachlich dabei zusah, wie die von ihm entwickelte Maschinerie ans Laufen kam... „Agent R-00. Hier Sphäre Null“, erklang ein erster, bereits doppelt verschlüsselter Kontakt in seinem Helmcomlink. Tytus kalibrierte die Lautstärke des  akustischen Geräts und ging mit schnellen Schritten die unzähligen Abschnitte des dunklen Ganges entlang..., „sie haben soeben mit T.E.S. synchronisierte Ausgangscodes erhalten. Auch wurde die Kommandodatei bereits auf ihre Rüstung übertragen. 35 Sekunden vor dem Zeitplan.“ „Verstanden, Sphäre Null“, erwiderte Tytus knapp und sah sich kurz zu R-02 und R-04 um, die ihm in kurzem Abstand folgten. Galy Anilex setzte mit gespielt kühler Stimme an: „Habe keinen Kontakt zu Agent Stridor.“ „Fehlermeldung umgehend an die Sphäre Null weiterleiten“, gab Tytus nickend zurück, während er etwas Mühe hatte, mit der breiten Rüstung durch den immer schmaler werdenden Gang in den nächsten Raum zu kommen. „Hier Agent Raven. Melde ein Hintergrundrauschen.“ Tytus kniff die Augen zusammen...was konnte das nur sein? Ein Kommunikationsproblem...und das so früh? Oder lag es an mangelnder Kalibrierung? Zu gerne hätte er auch das gehört, was in diesen Sekunden durch den Helm von Agent Raven schallte...doch eine Änderung an seinen Frequenzen hätte vielleicht Aufsehen erregt. Also ging er weiter...und dachte an das, was vor ihnen lag...obwohl er mit jedem Schritt, den er sich von der Sphäre Null entfernte mehr und mehr daran dachte, was nicht mehr vor ihm lag...denn solange er auf dieser Mission war, die bis nach Gveu-Tecion überwacht wurde...war er de Facto von allen Möglichkeiten der Nachforschung abgeschnitten...und musste seine volle Konzentration der Mission widmen...während auf Coruscant Dinge passieren konnten, die er hätte sehen müssen...Dinge, in die all jene involviert sein konnten, die nicht auf dieser Mission waren...oder? Schmerzlich dachte er an die Worte des Grauen Mannes...und wäre beinahe über eine Rohrleitung gestolpert, wenn die Nachtsichtfunktion seines Helms nicht so leistungsstark war. Er fand sich in der Gegenwart wieder, im hier und jetzt...in dem die Republik auf ihn zählte...und in dem auf seine Fähigkeiten vertrauen musste, wie es auch seine beiden Partner taten. „T.E.S. Erbitten Öffnung von Ausgang-2.“ „Agent R-00 verifiziert. Ausgang wird geöffnet.“ Die Wand schwang auf...die Agenten traten hindurch. Ein mehrtüriges Schleusensystem folgte, in dem jeder der drei Agenten gescannt wurden, bevor die Anzeige in Tytus´ Helm bestätigte: Sphäre Null verlassen. Etappe 1 eingeleitet.

„Agents. Hier Sphäre Null. Folgen sie dem vorgegebenen Pfad. Sie haben ein Zeitfenster von 10 Sekunden pro Gang. Ihr Schrittempo muss dafür um 2 Kilometer pro Stunde angepasst werden.“ „Verstanden“, erwiderte Tytus, der wusste, weshalb seine Beine nicht im Idealen Tempo liefen...es war ein überaus intensiver Reflex, der ihn seit Durchschreiten der als Computerbildschirm getarnten Schleusentür plagte...als direkte Folge seiner unterbewussten Gedanken, die weiter und weiter gingen...trotz, dass seine Konzentration nun voll und ganz der Mission galt. „Agent R-00? Bedeutet das, dass man uns den Weg suggestiv freigeräumt hat?“, erklang die faszinierte Stimme von Agent Raven in Tytus´ Helm. Der Balkronide nickte kurz, dann legte er einen Schritt zu, blickte auf sein Armintegriertes Data-Pad und bog instinktiv an der nächsten, schlicht eingerichteten Kreuzung rechts ab. „Ja. Das bedeutet es. Die Superintendantin und ihr Team sorgen im richtigen Zeitpunkt bei jedem auf unserem Weg befindlichen Mitglied der Polizeibehörde für durchschnittlich 10 Sekunden Ablenkung.“ Am Ende des folgenden, in einem Treppenhaus endenden Ganges drehte sich just in diesem Moment ein Mann in der Uniform eines Detective Sergeants in Richtung eines Nebenraumes um...und betrat diesen mit verwunderter Miene. Agent Galy Anilex klang sichtlich beeindruckt: „So perfekt ist es also getaktet.“ „Denkt daran, Agents. Jedes Mal, wenn man uns sieht, steht die Legitimität der gesamten RSB auf dem Spiel“, erwiderte Tytus und sah erneut auf sein Data-Pad...Zwei Etagen abwärts...dann den zentralen Gang in Richtung Norden. 2 Sekunden hinter dem Zeitplan. Er sah sich kurz um...doch noch ehe die hinter ihnen in den Gang tretende Analytikern sie hätte erblicken können, waren sie bereits hinter der Treppe verschwunden. „Das ist interessant. Hier drüben war einmal mein Büro“, entfuhr es Galy Anilex, doch sie relativierte die zum Gelingen der Mission wenig förderliche Aussage mit den Worten: „Und hier steht der beste Kaffedroide der Behörde. Ich ahne, mit was der Herr Abteilungsleiter abgelenkt wurde. Sehr subtil.“ Tatsächlich. Durch die gläserne Scheibe eines Verhörraumes auf der nächst-tieferen Etage konnte Tytus einen servierfertigen Kaffee auf einem fahrenden Tablett sehen. Agent Raven kommentierte abschätzig: „In meiner Heimat hätte man zu geschmackvolleren Manövern gegriffen.“ Tytus hörte durch den Helmcomlink Galy Anilex amüsiert klingende Antwort, während er sich umsah und auf der Zieletage die anderen zu sich winkte...denn er hörte Schritte hinter dem Gang auf der rechten Seite...5 Sekunden hinter dem Zeitplan... „Soweit ich mit der Kultur von Ferrax auskenne, hätte es auf Ferrax keiner RSB bedurft.“ „Irren sie sich nicht, Agent Anilex. Wir sind weitaus weniger sicher, als viele von uns denken.“ Tytus registrierte in diesen Sekunden erneut den Drang, stehen zu bleiben...und nachzudenken...denn das, was er tat, konnte nicht richtig sein...es war ein Geistesblitz, der ihn plagte, und doch führte er seine beiden Partner in den nächsten Gang, der über eine halboffene Halle mit Einsatz-Sammelstellen der Polizei-Droiden zu dem Speederhangar derselben führte. Vier Personen waren in unmittelbarer Nähe...drei davon in der Halle vor ihnen...und noch war kein Ablenkungsmanöver in Sicht. Tytus verlangsamte unwillkürlich sein Tempo...die anderen Agents taten es ihm reflexartig gleich, schließlich verfügte er über die so genannten Kommandoinsignien, durch die er ungeachtet jeder Rangfolge diesen Abschnitt des Einsatzes leitete. Die Sphäre Null konnte die Insignien jedoch verändern und verschieben... und das rein theoretisch, wann sie wollte. „Und deswegen hast du dich diesem Kronprinzen angeschlossen? Wie hieß er noch gleich? Chai?“ „Rai“, erwiderte Agent Raven auf Galy Anilex´ Frage, ohne dabei die Konzentration auf die nächsten Meter des Weges zu verlieren, „Kronprinz Rai ist meine Hoffnung für ein besseres Ferrax. Für eines, das der Republik ähnlich ist.“ Tytus sicherte die lange Treppe hinunter in die Halle, während auf seinem Data-Pad die drei Punkte anhielten...in kurzem Abstand zu einander...dies war das Ablenkungsmanöver, gesteuert von einem von ihnen...und es würde noch...12 Sekunden dauern. Tytus sah auf die Messanzeige in seinem Helm...8 Sekunden hinter dem Zeitplan. Eine rote Anzeige leuchtete auf. „Agents! Schnell!“, hauchet er entschieden in seinen Comlink und nahm lautlos zwei Treppenstufen auf einmal. Agent Raven folgte ohne zu zögern, während Tytus ein mulmiges Gefühl in der Magengegend spürte, das bei jedem Satz stärker wurde... Je weiter er ging...je weiter er dem Zeitplan folgte. Sechs Sekunden nach dem Zeitplan. Tytus hielt kurz den Atem an, dann sah er die drei Personen mit dem Rücken zu ihnen in der anderen Seite der Halle sprechen...mit Blick auf eine Information an einem Wandbildschirm. 100-Jähriges Jubiläum der Republikanischen Chroniken. Höchste Sicherheitsvorkehrungen werden getroffen. Alle freien Beamten haben sich bei ihren Abteilungsleitern zu melden. Tytus schüttelte kurz den Kopf...zu gerne hätte er diese Chroniken gelesen...doch die Informationen in ihnen konnten gelenkt worden sein...jedoch gaben sie in jeden Falle Antwort auf die Frage, die Tytus immer wieder gerne für sich selbst beantwortete...warum die Republik? Warum diente er der Republik? Warum liebte er die Republik? Was war es, das ihn hierher geführt hatte? Lautlos huschten die drei Agenten durch die Halle, im toten Winkel aller Überwachungskameras...unentdeckt von allen Scannern. „Bleibt dicht zusammen“, hauchte er und schwang sich mit einem weiten Schritt hinter die Biegung, die zu den Hangars führte. Galy und Raven folgten ohne zu zögern... „Wie geht es weiter? Nach was suchen wir?“, fragte Raven, als sie nur wenige Augenblicke später den Hangareingang erreicht hatten...hinter dem alle Polizeidroiden abgeschaltet waren...zumindest für einen kurzen Moment... „Wir gehen in die vierte Reihe. Dort steht laut Plan ein ziviler Gleiter“, erwiderte Tytus und gab Agent Anilex zeitgleich ein Zeichen. Die ehemalige Schläferin verstand Tytus auf Anhieb und zwängte ihren trotz der Rüstung schlanken Körper zwischen zwei Gleitern hindurch, um ein freies Sichtfeld auf das Zielobjekt, einen überdachten, mehrsitzigen Speeder mit abgedunkelten Plexiglasscheiben zu haben, der inmitten der Polizeigleiter parkte...und in dem sich zwei Lebewesen befanden...zwei Lebewesen. Waren eigentlich zwei zu viele...doch gehörten sie vielleicht zum Plan...mit Sicherheit taten sie das...angeheuert von Superintendantin Torcha...eingeweiht in den Transportweg...Piloten vielleicht...  „Warum gehen wir nicht weiter?“, fragte Raven urplötzlich, während auch Tytus hinter einem Speeder in Deckung ging und Anilex zu sich winkte... Er dachte scharf nach...sah die Gesichter des Aufsichtsrates vor sich...während erneut die Zeit ablief...er konnte nicht gehen…doch…er musste. Es war seine Pflicht. Seine Aufgabe. Sein Traum und doch sein schlimmster Albtraum. „Ich musste etwas überprüfen“, erwiderte er und lockerte seine Schultern in seiner Rüstung, bevor er mit schnellen Schritten auf den Speeder zutrat, dessen Türen sich prompt öffneten. Ein junger Mann trat heraus, offensichtlich verkleidet als Chauffeur eines Adligen. Tytus nickte ihm mit dem Helm zu, doch eine Frage prallte schon wenige Sekunden später zu ihm zurück: „Codenummer?“ „R-00. RSB. Operation Malevolence. R-02 und R-04 begleiten mich.“ Der junge Mann nickte. „Einsteigen“, hauchte er und blickte sich nervös um. Tytus spürte ein großes Verlangen, es ihm gleich zu tun, während Angst in ihm aufstieg...doch er betrat den Speeder leichtfüßig und setzte sich auf den Sitz hinter dem Beifahrer, einem als Händler verkleideten Neimodianer, der für die Agenten offensichtlich ebenfalls zur Polizei gehörte. Was Tytus aber sofort auffiel, waren die Kommunikationsgeräte der beiden Transporteure...sie waren ganz offensichtlich von republikanischer Produktion...zu offensichtlich für Undercover-Polizeibeamte... „Sie können starten“, befahl Tytus den beiden mit Blick auf das Chroometer und die langsam wieder anlaufenden Polizei-Droiden, nachdem sich Agent Raven auf die freie Rücksitzbank gezwängt hatte. „Wir werden rechtzeitig die Docks erreichen, Agent R-00. Doch zuvor sollen wir Ihnen noch dies übergeben. Es ist vom Aufsichtsrat ihrer Behörde.“ Tytus spürte, wie es in seinem Kopf hämmerte, als er still nickend eine von drei kleinen, schwarzen Würfeln entgegen nahm, die an Speicherchips erinnerten...und die absolut nichts mit der Technik der RSB zu tun hatten...die anderen Agenten nickten zustimmend und ließen ihre Würfel in ihren Rucksäcken verschwinden...Tytus tat es ihnen gleich, während der Speeder unweigerlich startete...und hinaus in das Licht Coruscants flog...er beschleunigte schnell...sehr schnell...Tytus dachte an die Vergangenheit und die Zukunft...er dachte an die Mission, während er hinaus auf die prachtvollen Bauwerke Coruscants schaute...während Bahnen aus Gleitern an ihnen vorbeizogen. „Gestatten sie die offene Frage, Agent Ravelish, aber wie genau sind sie eigentlich nach Coruscant gekommen?“, fraget Galy Anilex zu ihrer eigenen Ablenkung, während sie mit wackligen Knien in ihrem Sitz hinter dem Fahrer saß. Tytus schaute kurz zu ihr herüber...und sah in ihr leuchtendes Helmdisplay...während in ihm ein unglaublicher Schmerz aufstieg...und er sah, wie sich ein kleines, krabbelndes Wesen an der verdeckten Oberkante von Galy Anilex´ Rüstung ankoppelte...er blickte nach vorne...zu Agent Lados Stridor...und dann zu den Fahrern...und dann Antwortete er... „Es war meine Berufung, hierher zu kommen. Als meine Heimat zerstört wurde, habe ich mich aufgemacht, um diese Schönheit zu sehen. Das Werk der Republik. Das, was wir schützen müssen.“
„Coruscant ist nicht so schön, wie hier einige glauben.“ „Ich weiß.“ Tytus lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter, als sich auch der Droide in seinem Rucksack ausklappte...sich jedoch nicht wie bei den anderen mit der Rüstungssteuerung verband, sondern mit dem Kommunikationssystem. Während Galy Anilex und Lados Stridor in Gedanken bereits die Mission durchgingen...und ihre Blicke hinaus auf die Stadt richteten, war Tytus´ Blick hohl...und von Schmerz geplagt, während er einer Computergenerierten Stimme zuhörte: „Agent-7. Ihr Auftrag müsste ihnen klar sein. Destination garantiert für einen sicheren Transport nach  Gveu-Tecion. Auch der Zugang zu den Ionenwaffen wird ihnen gewährt. Doch die Codes, welche sie der RSB übermitteln werden, werden nicht die richtigen sein. Haben sie verstanden?“ Die Nachricht widerholte sich solange, bis Tytus ein „Ja“ gehaucht hatte...sein Blick lag auf den beiden Fahrern...er hoffte Inständig, dass das alles einen Sinn hatte...und dass er dieses Spiel gewinnen konnte...die Mission...die vor ihnen lag...würde der blanke Horror werden. Für ihn zumindest. Er würde sich innerlich zerfleischen...würde zwischen richtig und Falsch wandern...wenn er nicht wusste, für was er stand und was sein Ziel war. Er blickte erst dann wieder auf, als der Speeder gelandet war und die beiden Komplizen des Grauen Mannes ausgestiegen waren, um einen Trandoshanischen Lagerarbeiter zu kontaktieren, der den Platz wie auf Knopfdruck räumte. Tytus hatte begriffen, was seine Hoffnung war...welche Chance er hatte... „Agents. Sie können aussteigen. Die Verladekiste wird ihnen gezeigt“, sprach der Chauffeur und deutete barsch auf das Gebäude vor ihnen...ein hoher Turmbau mit unzähligen Plattformen... Tytus schaute ihn kurz an...prägte sich genau sein Gesicht ein...und das des Neimodianers...ganz genau...dann verließ er den Speeder und ging seinen beiden Partnern voran dem Trandoshaner hinterher...während der Speeder startete...Tytus gefror das Blut in den Adern, als er sah, wie der Speeder mit den Dienern des Grauen Mannes wenige Sekunden später in der Luft mit einem heran schießenden, pechschwarzen Frachtgleiter kollidierte und explodierte. Zeitgleich erklang die Computerstimme in seinem Helm: „Denken sie gar nicht daran.“
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