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Dramione - Lass dein Glück nicht ziehen

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Astoria Greengrass Cormac McLaggen Draco Malfoy Fred Weasley Hermine Granger Scorpius Malfoy
02.08.2019
24.01.2021
73
225.765
280
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02.08.2019 2.842
 
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Hörbuch Kapitel 1


Hinterlasst Melina doch gerne einen lieben Kommentar :-)

————

„Verpiss dich.“ kam es aus dem offenen Fenster des Astronomie Turms, ehe Hermine Überhaupt hinausschauen konnte.

„Hast du den Turm angemietet Malfoy? Oder gar gekauft? Ich gehe nirgendwohin! Das ist genauso mein Recht hier zu sein!“ konterte sie und setzte sich einfach ans Fenster, gegenüber von Draco.
Sie schaute hinaus auf ‪die Sterne‬ und den Mond.
Und noch vor 10 Minuten erschien es ihr als die beste Idee, unter Mondschein ihr Buch zu lesen, statt sich ständig den Fragen ihrer Freunde zu stellen, warum sie so schlecht gelaunt war und kein Butterbier auf den Sieg der Gryffindors beim Quidditch trinken wollte.

Auf ‪die Sterne‬ oder den Mond war sie allerdings jetzt nicht mehr wirklich konzentriert.
Viel zu aufgebracht war sie, dass Draco Malfoy sich nach allem noch immer so rassistisch verhielt und sie von oben herab behandelte.
Es war zu dunkel im Turm, um ihn wirklich zu erkennen, allerdings schaute sie ihn auch nicht wirklich an.
Das einzige was sie erkannt hatte, waren die Umrisse seiner weiß blonden langen Haare, als sie ihn beim Hinaufklettern der Treppe gesehen hatte.

Hermine nahm ihr Lieblingsbuch und schlug es auf, um es bei Mondschein zu lesen.
Gerade hatte sie 4 Zeilen des 7. Kapitels gelesen, als sie seine Stimme hörte.

„Du widerst mich einfach nur an.“ zischte Draco und stand auf.

Hermine schnaubte.
„Und tschüss.“

Gerade als Draco am Rand der Wendeltreppe war, wandte er sich um.

„Ich habe es mir anders überlegt. Ich war zuerst hier. Verschwinde.“ raunte er sie an und schritt bedrohlich nah an sie heran.
Nun stand er unmittelbar über ihr und starrte bedrohlich auf sie hinab.

Hermine hob genervt den Blick von ihrem Buch und sah nach oben zu ihm.

„Du tust so, als wären wir zwei Obdachlose, die sich um eine Parkbank streiten Malfoy. Einfach nur kindisch.
Ich wollte einfach nur meine Ruhe haben. Und jetzt nervst du mich mehr als ich eh schon war. Wäre ich bloß im Gryffindor Turm geblieben.“

Hermine atmete beleidigt aus und schlug ihr Buch zu.
Anschließend stand sie auf.
Nun stand sie genau vor ihm, er jedoch überragte sie um einen Kopf.
In dem Moment überkam sie ein seltsames Gefühl.
Für einen Moment wirkte er verwirrt, fasste sich jedoch schnell.
Sein Blick war hasserfüllt,nur seine Augen, die sonst so eiskalt erschienen, wirkten wie klare Diamanten.
Eine so helle Farbe, hatte sie noch nie gesehen.
Seine langen blonden Wimpern umrahmten seine Augen und seine schmale gerade Nase, so wie die geschwungenen Lippen, machen ihn im Gesamtbild zu einem wirklich gut-aussehendem jungen Mann.
Seine langen blonden Haare fielen locker und eine Strähne seitlich ins Gesicht.
Der hasserfüllte Gesichtsausdruck allerdings blieb.
Sie schaffte es nicht seinem Blick Stand zu halten.
Er hatte gewonnen.
Sie lief weg.

An der Wendeltreppe wandte sie sich zu Draco nochmal um.
„Ich werde nie verstehen, warum du mich so sehr hasst...“
Draco, der noch immer dastand und ihr hinterher sah, setzte sich ans Fenster und zückte seinen Zauberstab.
Mit ihm fuchtelte er gelangweilt herum, bis Funken aus ihm sprühten.

Er war sicher verdutzt über die Frage, ließ es sich allerdings nicht anmerken. Lediglich die paar Sekunden Gedenkzeit nahm er sich.
Doch sein Gesichtsausdruck veränderte sich und er hatte wieder diesen widerwärtigen böswilligen Gesichtsausdruck.
Er zog seine Nase zusammen und antwortete nun endlich.

„Und ich werde nie verstehen, was der Blutsverräter Weaselbee an dir liebt! Selbst für ihn und seine Verhältnisse, ist das ekelhaft.“

Hermine war nicht besonders überrascht über diese Aussage, dennoch war sie extrem verletzt.
Sie starrte ihn für einen Moment an. Er allerdings tat so, als würde sie überhaupt nicht existieren.
In Hermines Augen sammelten sich Tränen.

„Irgendwann wirst auch du merken das du ein Herz hast. Und ich wünsche dir, dass niemals deines gebrochen wird, so wie du es bei mir getan hast mit deinen jahrelangen Beleidigungen. Das Gefühl wünsche ich keinem. Es tut verflucht weh.“

Sie konnte nicht anders, als schluchzend die Wendeltreppe runterzulaufen.

Draco Malfoy sah ihr kurz hinterher und schnaubte verächtlich.
„Wie auch immer..“

—————

11 Jahre später...

Hermine war heute mal wieder schlecht drauf.
Heute war der Tag, an dem man sie mit nichts aufmuntern konnte.
Nicht einmal, mit Minzschokolade, die Ron ihr aus der Schweiz mitgebracht hatte.
Seine Ehefrau Lavender und er hatten sich zum Hochzeitstag einen Wellness Urlaub gegönnt und haben ihre Tochter Rose Weasley bei Harry und Ginny gelassen, da Rose und Albus, Harrys und Ginnys Sohn, eh im selben alter waren.
7 Jahre alt und unberechenbar.

Hermine konnte noch immer nicht glauben, wie Cormac ihr den heißgeliebten posten vor der Nase weggeschnappt hat.
Obwohl sie das beste Abschlusszeugnis ihres Hogwartsjahrgangs hatte.
Aber Cormac war ein reicher Schnösel und hatte seine Kontakte.
Und wie man bereits wusste, Connections sind alles in der Berufswelt.
Hermine hatte fluchtartig das Meeting verlassen, ehe Cormac der Idiot ihr noch hinterherrennen und sie erneut zum Essen einladen wollen würde.
Wäre sie zumindest ungeduscht und in Schlodderkleidung hin. Dann hätte sie sich wenigstens diesen scheiß mit diesem verdammten Idioten erspart!

Das schlimmste war noch, dass sie sich für diesen schrecklichen tag, ihre inzwischen Hüftlangen Haare gerichtet hatte.
Das hätte sie sich gründlich sparen können.
Ihre Haarstruktur hatte sich über die Jahre verändert und ihre sonst so struppigen und krausen haare haben sich in seidige lange wellen verwandelt.
Natürlich nicht ohne Hermines abtun.
Auch wenn sie noch immer nicht viel Wert auf großartiges Makeup legte, investierte sie gut und gern in schöne elegante Kleidung und Pflege Produkte.
So wie in das teure Luxus Haar öl, dass sie sich stolz von ihrer ersten Gehaltserhöhung gönnte.

Nun war sie also mit einem fake lachen aus dem Ministerium gehastet, in ihrer engen schwarzen Hose, einem eleganten Blazer und Stöckelschuhen.
„verdammter Mist!“ fluchte sie, als sie kurz wegen dem dünnen Absatz auf einem Pflasterstein stolperte.
Sie hätte einfach nur noch heulen können.
Sie wischte sich eine kleine Träne aus ihrem Augeninnenwinkel mit dem Ärmelblazer weg und nahm tief Luft.
„Ok reg dich ab Hermine. Reg dich ab.“ Sprach sie sich selbst gut zu.

Nach Hause wollte sie nun aber wirklich nicht.
Da würde ihr die decke nur auf den Kopf fallen.
Aber zu ihren freunden und darüber reden, wollte sie auch nicht.
Sie hatten auch ihr eigenes leben und sowieso, hatte sie sich zu oft bei ihnen beschwert über die Arbeit.
Auch wenn sie wusste, dass sie ihr gerne zuhörten. Jetzt waren sicher die Kinder da und würden die ganze Bude auseinandernehmen.

Sie schlenderte die Winkelgasse entlang, ihre Handtasche an ihre Seiten.
So konnte sie sich etwas ablenken. Einige Male erntete sie blicke von Typen, die ihr begierig nachschauten.
Keine Frage.
Sie war ja auch eine ansehnliche und attraktive frau geworden.
Aber Hermine gab nichts drauf.

An die Liebe glaubte sie sowieso nicht wirklich.
Und das Single leben genoss sie in vollen Zügen, auch wenn sie einige male auf Dates ging.
Nie war für sie potenzielles material dabei und noch nie hatte ein Mann sie so richtig beeindruckt, sie zum nachdenken gebracht oder jegliche Gefühle in ihr ausgelöst.

Seufzend wollte sie ihren Bummel beenden.
Das machte ja alles nun doch keinen Sinn.

Als sie dann plötzlich an einem Blumenladen vorbeilief.
Der neue Slogan des Blumenladens auf einem Plakat stach ihr sofort ins Auge.
„Beschwer dich nicht und kauf lieber Blumen. Du könntest der nächste sein, für den sie bestimmt wären.“
Daneben ein Schild mit einem Pfeil und der Aufschrift „der weiße Friedhof“

Wow. Womit die Geschäfte inzwischen Kundschaft anlocken wollten.
Mit schlechtem Gewissen... so funktionierte das also.
Und ja tatsächlich funktionierte es.
Hermine seufzte und lief hinein.

Der Friedhof war ganz in der Nähe und... sie könnte ja mal Fred Weasleys grab besuchen.
Das tat sie damals vor Rons Hochzeit oft mit ihm und Harry.
Es hatte etwas beruhigendes fand Hermine.
Sie fürchtete sich nicht vor dem Tod.
Auch nicht vor den toten. Sie hatten etwas Friedliches.
Vielleicht passte deshalb der Name „Friedhof“ so gut zu diesem Ort.

So kaufte sie die schönsten Blumen, die sie finden konnte. Lila/Weiße lavendel. Und mit ihnen begab sie sich auf den Friedhof, an diesem schönen sonnigen späten Freitagnachmittag.

__

Freds grab fiel unter allen Gräbern stark auf. Das war Hermine schon vom weiten ins Auge gestochen. Und es wurde mit jedem Schritt näher an Freds Grab bunter.
Wo man auch nur hinsah war alles voller Blumen und das in allen möglichen Farben.
Die Weasleys und vor allem Molly und Arthur kamen mindestens 2-mal die Woche her und kümmerten sich um seinen grab.
Daran änderten auch 11, fast 12 Jahre nichts.
Gerade als Hermine sich bücken wollte, um liebevoll mit ihrem Zauberstab etwas Wasser für die Blumen hinauf zu beschwören, fiel ihr ein grab auf.
Sie stand auf und lief auf das Grab zu, noch immer die lavendel in der Hand.

„Astoria Malfoy.“

Wow. Das war also Draco Malfoys Ehefrau. Sie hatte Draco Malfoy seit dem Schulabschluss nur ein einziges Mal gesehen. Das war vor ca. 6 Jahren, als sie mit ihrem Baby gemeinsam durch die winkelgasse schlenderten. Er allerdings hatte Hermine damals nicht gesehen.
Zu sehr war er mit seiner Frau und dem Baby beschäftigt und es war ein ungewohntes Bild für Hermine ihn als glücklichen Vater zu erleben.
Er konnte sogar lächeln!

Schnell war Hermine aber abgehauen, da sie nicht von ihm gesehen werden wollte. Von Ginny wusste sie, dass seine Frau vor 2 Jahren verstorben war.
Woran genau wusste sie nicht, aber Hermine empfand damals schon schreckliches Mitleid für Draco und dem Baby.
Dieser Skandal machte schon damals unter Reinblütern die Runde, deshalb wusste Ginny ja erst darüber bescheid.
Genauere Details wussten sie allerdings nicht.
Und jetzt sah sie zum ersten Mal ihr schönes zierliches grab, mit der aufwändigen Skulptur eines Engels.

Hermine bemerkte, dass im Vergleich zu dem Grab von Fred Weasley ihr grab mit weniger Blumen beschmückt war. Vielleicht weil sie auch nicht eine so große Verwandtschaft hatte wie Fred.

Wahrscheinlich waren die Malfoys und die Greengrasses die einzigen, die herkamen. Hermine konnte sich auch vorstellen, dass es zu schmerzhaft für die Familien war und sie deswegen so selten da waren.
So lange war es ja nun noch nicht her.

Kurzerhand beschloss Hermine, die Lavendel auf Astorias grab zu legen.
Sie wandte sich zu Freds grab um.

„Du bist mir doch nicht böse Fred, oder? Du bekommst das nächste Mal doppelt so viele. Und Knallfrösche aus deinem Scherzartikelladen. Versprochen.“ Sprach Hermine und lächelte sein Grab an.

Dann legte sie die Lavendel einige Schritte weiter auf Astorias grab.
Sah doch schon viel schöner aus!

„Was machst du da an Mamas grab?“ hörte sie plötzlich eine Kinderstimme hinter sich, erschrak und wandte sich um und erschrak nochmal.
Vor ihr stand eine Draco Malfoy Miniatur mit ungefähr 7-8 Jahren. Er sah ihm so unglaublich ähnlich, dass sich Hermine für einen Moment in die Hogwarts Zeit zurückversetzt fühlte und musste sich eingestehen, dass ein kleines Kind es für einen Moment geschafft hat sie einzuschüchtern.

„Oh es tut mir leid, ich habe Blumen an das Grab deiner Mama gelegt. Ich hoffe doch sie freut sich drüber?“ fragte Hermine und versuchte dabei so freundlich wie möglich zu klingen.

Der kleine junge mit den eisgrauen Augen von Draco Malfoy, der kleinen Stupsnase, dem Schmollmund und dem langen weißblonden Schopf kniete sich vor dem grab und besah sich den Blumen.

„Die Blumen sind echt sehr schön. Papa holt selten Blumen her.“ Seufzte der kleine Junge traurig und Hermine hatte sofort Mitleid.

„Und wieso? Kommt dein Papa nicht so oft her?“ fragte sie ihn und hockte sich neben dem kleinen jungen, der anscheinend redebedarf hatte.
„Papa ist viel zu traurig. Er sagt zwar immer das er viel arbeiten muss und wir am Wochenende kommen, aber das passiert selten. Und manchmal weint Papa nachts und wenn ich dann rein gehe und Papa frage ob Mama jetzt im Himmel ist oder im Boden unten, dann sagt er nur ja und geh ins Bett. Aber ich will doch nur wissen ob es da unten kalt und dunkel ist. Mama war immer für mich da, wenn ich nachts nicht schlafen konnte und es dunkel war, aber jetzt kann ich nicht bei Mama sein und das macht mich traurig“ plapperte er einfach drauf los.

In Hermines Augen sammelten sich tränen der Rührung. Zu gern hätte sie diesen kleinen Süßen klugen jungen in die arme genommen, aber sie wollte es nicht riskieren das Draco Malfoy sie noch womöglich anzeigen oder verhexen würde.
„Hey, na klar ist deine Mama im Himmel. Was glaubst du denn? Diese Skulptur hier ist doch nur da, damit du mit deiner Mama reden kannst. Wie zum Beispiel das Kamin Gespräch. So musst du es dir vorstellen. Und alles was du sagst, hört deine Mama. Du musst ihr hier nur alles erzählen. Und am meisten wird sie sich natürlich freuen, wenn du keinen Unfug gemacht hast.“ Lachte Hermine und auf das Gesicht des kleinen jungen stahl sich ein süßes lächeln. Seine Augen funkelten.

„Ist Mama ein Engel?“ fragte er Hermine und Hermine musste kurz überlegen.
„Was ist für dich ein Engel? Deine Mama ist und bleibt noch immer deine Mama. Nur dass sie nun Flügel hat. Und manchmal schwebt sie an dein Fenster, wenn sie merkt, dass du nicht schlafen kannst. Und beschützen tut sie dich vor fiesen Schurken auch. Und dein Papa kommt sie bestimmt deswegen nicht hier oft besuchen, weil sie doch eh immer bei euch ist. Sie kann schneller fliegen, als auf einem Besen.“ sagte Hermine beschwörend und der kleine strahlte.

„Schneller als Papa?“ fragte er sie gespannt mit großen wunderschönen eisgrauen Augen.
„Natürlich schneller als dein Papa!“ lachte Hermine.

„Duuu, wie heißt du?“ fragte er Hermine und sie antwortete ihm: „ich bin Hermine und wie heißt du?“

„Ich bin Scorpius. Du bist nett Hermine.“ Strahlte der kleine und fiel Hermine, ohne dass sie etwas dagegen tun konnte um den Hals.
Wow, ... wie urteilslos Kinder sein konnten…
Hermine strich ihm liebevoll durchs blonde Haar.

„Du bist aber nicht allein hier, oder?“ fragte sie den kleinen.
„Nein, das darf ich doch gar nicht. Papa steht da hinten.“

Hermine wandte sich erschrocken um und sah, wie Draco Malfoy, inzwischen erwachsen, mit weißen Rosen abrupt stehen blieb und sie verdattert ansah.

„Oh ok, dann grüß mal deine Mama von mir ganz lieb, ja? Machs gut Scorpius.“ Sagte Hermine, mit einem nervösen lächeln zu dem kleinen und lief schnell weg, ohne sich noch einmal zu Draco Malfoy umzudrehen.
Ihr Magen verkrampfte sich.
Er würde sich allerdings nicht trauen, vor seinem Sohn seinen Zauberstab zu zücken, oder?
Nein das würde er mit Sicherheit nicht.

Als sie vor dem Friedhof war, wandte sie sich kurz um und sah, wie der kleine Draco umarmte. Hermine apparierte mit leicht zitternden knien nach Hause.
__

2 Tage später...

Es war Sonntag und trotz allem klingelte es penetrant an ihrer Tür.
Hermine stand widerwillig auf, band sich die Haare zu einem langen Pferdeschwanz, schlang sich einen Morgenmantel um und lief auf die Tür zu.

Sie erwartete eigentlich kein Besuch und wollte auch einfach nur in Ruhe gelassen werden das Wochenende.
Schwungvoll öffnete sie diese und da stand der kleine Scorpius Malfoy mit einem riesigen Strauß roter Rosen.
Verdattert starrte Hermine ihn an.
„Hallo Hermine! Störe ich dich?“ fragte der kleine schüchtern und Hermine konnte vor Fassungslosigkeit nicht antworten für einen Moment.
„Ehm.. nein natürlich nicht!“ antwortete Hermine lächelnd, noch immer verwirrt über diesen überraschenden Besuch.

„Hier, die Blumen sind für dich!“ sagte der kleine strahlend und hielt Hermine den riesigen und schweren Strauß hin, der allerdings mit einem Zauber leichter gezaubert wurde.
„Wow! Danke! Das ist echt lieb von dir!“ sagte Hermine und streichelte dem kleinen sanft über die niedlichen Wangen.
„Du, sag mal, weiß dein Papa, dass du hier bist?“ fragte Hermine ihn unsicher.

„Aber na klar doch! Papa hat die Blumen ja auch gekauft! Aber ich habe sie ausgesucht!“ verkündete der kleine stolz und Hermine kam aus dem Staunen nicht heraus.
„Die sind wundervoll! Du hast mir echt meinen tag gerettet!“ sagte Hermine lächelnd und öffnete die arme, um den kleinen in den Arm zu nehmen.
„Tschüss Hermine!“ sagte der kleine und winkte ihr fröhlich lächelnd zu und Hermine winkte ihm lächelnd hinterher.
„Tschüss Scorpius! Danke nochmal!“

Sie sah noch wie Draco an einem Geländer gelehnt mit überkreuzten Beinen auf Scorpius in einiger Entfernung wartete und ihr dann kurz zulächelte, als Hermine ihn erstaunt angesehen hatte.
Dann nahm Scorpius die Hand seines Vaters und sprang in Wechselschritten mit Draco weg.

Hermines spürte die Aufregung in sich steigen.
Irgendwie verstand sie die Welt nicht mehr..
Sie sah sie sich die Rosen genauer an, inhalierte den betörenden Duft und bemerkte anschließend eine beigefügte Karte.

Sie öffnete sie verwundert und las sie gespannt.

„100 Rosen für 100 Entschuldigungen. Du hast meinen Jungen sehr glücklich gemacht mit deinen Worten. Danke dafür.
PS: vor 11 Jahren stellte ich mir die Frage, warum Weasley dich liebte. Jetzt habe ich die Antwort. D. M.“

Hermine lächelte.
Und es fühlte sich an, wie ein verdammtes kribbeln im Magen.

———-

An alle Neuankömmlinge: Ich habe noch andere Dramione Geschichten auf meinem Profil.
Viel Spaß beim stöbern ❤️
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