Crazy In Love

DrabbleHumor, Romanze / P6
Draco Malfoy Hermine Granger
31.07.2019
18.08.2019
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Hey ihr Lieben!
Schönen Abend wünsche ich euch.
Es könnte sein, dass auch in den nächsten Kapiteln etwas OOC vorkommen könnte. Diese Sammlung ist nur so ein Projekt, in dem ich mal herum tippen, wenn ich mal irgendetwas anderes schreiben will. Und wie gesagt, sind die meisten Ideen von Instagram, also ja. Falls euch der OOC stört, dann tut es mir wirklich leid. Das klingt irgendwie sarkastisch, oder? Naja, es war ernst gemeint *grins*
Bis bald!

LG Bella

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Regeln sind nun mal Regeln



Ich schaue über meine Schulter und warte darauf, dass das Wiesel endlich antanzt. Ich habe nämlich eine Idee, wie ich ihn wieder so wütend machen kann, dass er rot wie eine Tomate wird. Nur, dass das bei ihm unfassbar scheußlich aussieht. Ich lache in mich hinein. Als er dann tatsächlich irgendwann ankommt – natürlich zusammen mit Granger und Potter – wende ich mich an Goyle und tue so, als würden wir uns unterhalten.

„Nur, weil man ein Gryffinor ist, muss das noch lange nicht heißen, dass man wirklich mutig ist. Weaselbee zum Beispiel. Ich wette, ich trau mich mehr als er.“ Beiläufig lasse ich meine Bemerkung fallen, jedoch so laut, dass das Wiesel es garantiert versteht.

Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie er stehen bleibt – Potter und Granger laufen einfach weiter – und auf mich zu kommt.

„Ach, ja, Malfoy?“, sagt er und – ich hatte recht – wird rot wie eine Tomate.

„Hallo, Weaselbee“, begrüße ich ihn und lächle höhnisch.

„Wenn du ja ach so mutig bist, dann küss die nächste Person, die auf uns zu kommt.“ Er verschränkt die Arme vor der Brust und ich sehe, wie Triumph in seinem Gesicht aufblitzt. Doch den gönne ich ihm nicht – ganz und gar nicht.

„Glaub mir, so nötig hab ich’s nicht. Vielleicht solltest du das mal lieber machen“, antworte ich spöttisch.

Er will schon zu einer Antwort ansetzen – das erkenne ich daran, dass er seinen Mund öffnet wie so ein stinkender Fisch –, als er unterbrochen wird. „Ron, warum legst du dich denn schon wieder mit ihm an? Lass es doch einfach.“ Granger will ihn am Ellbogen mit sich ziehen.

Ein wölfisches Grinsen breitet sich plötzlich auf meinem Gesicht aus und ich erkenne Panik in Wiesels Augen. „Hermine, geh! Schnell!“ Der Rotschopf will sie wegschieben, doch das lässt sich Granger natürlich nicht gefallen.

„Naja, gut, Weaselbee. Regeln sind nun mal Regeln“, sage ich mit gespielt bedauernder Stimme, als würde diese ganze Situation mich nicht hochgradig amüsieren. Als würde ich es nicht liebend gerne machen.

Ich laufe auf die beiden zu und wende mich dann an Granger. Uns trennt nur noch eine halbe Armeslänge.

„Was soll das heißen, Ronald?“ Panisch schaut sie zu ihm und dann wieder zu mir. Sie muss den Kopf in den Nacken legen, um mir in die Augen zu schauen und dieser Umstand entlockt mir ein zufriedenes Grinsen.

„Ich habe doch gesagt, geh“, gibt Wiesel zurück. „Malfoy, wag es ja nicht!“

„Was soll er nicht wagen?“, fragt Granger ahnungslos, wie sie gerade ist. Und ich muss schon sagen, irgendwie macht mich ihr hilfloser Blick an – so richtig.

„Das“, raune ich ihr zu und beuge mich herunter.

Es dauert kaum eine Sekunde, da liegen meine Lippen schon auf ihren. Und Salazar, sie hat unfassbar weiche Lippen. Ich lege meine Hände an ihre Taille und ziehe sie näher an mich heran, denn ich genieße diesen Kuss so sehr. Er ist besser, als ich ihn mir jemals vorgestellt habe. Und als Granger dann auch noch ihre Hand in meinen Haaren vergräbt und den Kuss erwidert, löst sich meine Selbstbeherrschung in Luft auf.

Ich habe nie geahnt, dass es mal so weit kommen würde, aber genau in diesem Augenblick danke ich dem Wiesel für seine Dummheit.
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