~dreams come true~

GeschichteFreundschaft / P16 Slash
Aoi Kai OC (Own Character) Reita Ruki Uruha
30.07.2019
10.09.2019
4
7410
 
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Chapter 1: Beginning

Pov. Churi

Es war Montagmorgen, als mein Wecker mich aus dem Schlaf riss. Ich blinzelte ein paar Mal, bis ich mich dazu entschied ihn auszumachen und aufzustehen. Immerhin war heute ein wichtiger Tag. Ich, Churi Asada, werde heute mit meiner besten Freundin, Kira, nach Japan ziehen! Dachte ich stolz, wärend ich im Badezimmer stand und mein Spiegelbild betrachtete. Da der Flug ziemlich lange dauern würde, um genau zu sein ca. 11 Stunden, und ich nach unserer Ankunft sicher erstmal keine Zeit dafür finden würde, beschloss ich noch schnell unter die Dusche zu springen. Danach zog ich mich an. Nichts besonderes. Nur eine schwarze Jeans und ein weißes T-Shirt. Okay, vielleicht doch etwas besonderes, wenn man bedenkt von welcher Marke das T-Shirt war. Auf besagtem Kleidungsstück stand nämlich nichts geringes als "Nildue/Nilun Tokyo" drauf. Ich besitze viele Klamotten von Ruki's Marke. Auch Reita's Marke, "Snakedlows", kommt in meinem Kleiderschrank nicht zu kurz.

Nachdem ich mich fertig angezogen hatte ging ich in die Küche, oder das was man in so einer kleinen Wohnung Küche nennen kann, machte mir einen Kaffee und etwas zu essen und frühstückte in Ruhe. Die Zeit dafür hatte ich ja. Immerhin bin ich sehr früh aufgestanden, damit ich alles pünktlich und möglichst Stressfrei schaffe. Nach dem Frühstück gab es eigentlich nicht mehr so viel zu tun. Meine Sachen waren, größtenteils, schon gepackt, die Wohnung war auch sauber. Ich ging letztendlich nochmal in's Bad um mir die Haare zu machen. Wirklich stylen tue ich sie nur für besondere Anlässe. Im Normalfall glätte ich sie ein bisschen, da ich von Natur aus doch etwas lockigere Haare habe. Mh. Braune Haare, braune Augen. So wirklich rausstechen werde ich in Japan auf jeden Fall nicht. Dachte ich. Nachdem ich auch mit meinem Stylingprogramm durch war packte ich noch den restlichen Kram ein und warf, von der Tür aus, noch einen letzten Blick in meine Wohnung. Viel Zeit hatte ich hier nicht verbracht. Mit 18 bin ich aus der Jugendhilfe raus und hier eingezogen. Inzwischen war ich 21. Gerade mal 3 Jahre. Und trotzdem fühlt es sich komisch an das jetzt hinter mir zu lassen. Verlor ich mich in meinen Gedanken. Es ist wahr. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn man ein Kapitel seines Lebens abschließt. Aber denoch fühlte es sich richtig an. Ich nahm die Lederjacke, welche ich mal von Ruki bekommen hatte, vom Haken und zog mir Jacke und Schuhe an. Danach schloss ich die Tür auf und brachte mein Gepäck nach draußen, ehe ich sie wieder in ihr Schloss fallen ließ und sie ein allerletztes Mal zuschloß. Ich drückte den Knopf für den Fahrstuhl und fuhr bis ganz nach unten, wo das Taxi schon auf mich wartete. Der Fahrer half mir meine Sachen im Kofferraum zu verstauen. Als wir damit fertig waren setzte ich mich auf die Rückbank, schnallte mich an, holte mein Handy und meine Kopfhörer raus, fing an ganz laut "UNFINISHED" zu hören und driftete wieder ab.

Am Flughafen angekommen machte ich mich erstmal auf die Suche nach Kira. Als ich sie gefunden hatte drückte sie mich so fest an sich, dass ich beinahe keine Luft mehr bekam, und fing an zu quietschen. ,,Ich kann's nicht glauben, dass ich jetzt wirklich die Mitglieder von The GazettE kennenlernen werde", gab sie in einem so hohen Ton von sich, dass ich fast einen Tinnitus bekam. ,,Du kannst hier doch nicht so rumschreien! Du bist 20, Mädel!", fauchte ich sie gespielt an, woraufhin von ihr nur ein Schmollen zurück kam. ,,Schmollmund-Ruki", sagte ich nur, und ging weiter. Irgendwo hatte ich ja auch nicht das Recht ihr die Vorfreude zu verbieten. Und wir sind nunmal beide schon seit 6 Jahren GazettE-Fans. Dass ausgerechnet ich das Privileg hatte, die Bandmember persönlich zu kennen konnte ja keiner ahnen. Aber gut, ich hatte es damals auch echt drauf angelegt. Als ich 15 war, war ich das erste Mal bei einem ihrer Konzerte, in Deutschland. Zu meinem Glück sogar mit VIP-Ticket. Beim Meet&Greet gab ich Uruha einen Zettel mit dem Namen der Band, dessen Gitarristin ich damals war, Datum und Uhrzeit, und einer Adresse. Ich bat ihn darum doch bitte zu unserem nächsten Auftritt zu kommen, sofern er Zeit hätte und dann noch in Deutschland ist. Und, als wäre das Universum endlich mal gnädig mit mir, er kam. Sogar mit Aoi und Ruki im Schlepptau. Nach dem Konzert haben wir noch ein bisschen gesprochen, rumgealbert, gefachsimpelt und letztenendes Nummern ausgetauscht. Wir haben eine WhatsApp-Gruppe gegründet und waren über diese auch in regelmäßigem Kontakt. Wir haben oft geschrieben, wodurch sich auch mein Japanisch ziemlich verbessert hat. Einige Monate später warf meine Band mich raus. Den Grund habe ich nie erfahren. Ich war am Boden zerstört und habe unter Tränen Ruki's Nummer gewählt, auch wenn ich wusste, dass es in Japan mitten in der Nacht war. Er hatte mir gesagt, wenn irgendwas ist, ist er gerne für mich da. Und genau das war er auch an jenem Abend. Wenn auch nur über's Telefon. Er hat mir Beistand geleistet und mir eine Möglichkeit gegeben mich auszuheulen. Am Ende unseres 2 Stündigen Telefonates (zum Glück hatte ich eine Auslandsflat) stand fest, dass ich, zumindest für die Herbstferien, nach Japan fliegen würde. Dort lernte ich auch Reita und Kai mal wirklich kennen und freundete mich mit beiden an. Wir verbrachten alle viel Zeit miteinander bis ich wieder zurück nach Deutschland flog. Jedoch mit dem Versprechen, dass wir auf jeden Fall weiter in unserer Gruppe schreiben, welcher inzwischen auch Reita und Kai beigetreten waren, und uns jede Ferien sehen. Bis zu meiner Rückkehr konnte ich das alles ja noch gut vor Kira, die in der selben Wohngruppe lebte wie ich, verheimlichen. Darum hatte mich die Band auch gebeten. Wie sollte ich ihr jedoch die ständigen Japanreisen erklären? Ich entschloss mich, nach vorheriger Absprache mit den anderen, Kira von dem Kontakt zu erzählen. Erstmal wollte sie mir nicht glauben bis ich ihr unseren WhatsApp-Chat gezeigt hatte. Sie konnte zwar nie mit nach Japan fliegen aber ich bestellte von beiden Seiten immer schöne Grüße. So lernten sie Kira wenigstens ein kleines bisschen kennen. Die nächsten Jahre hatte ich dann keine feste Band mehr. Ich war ein paar Mal als Support-Gitarristin tätig, mehr aber auch nicht. Vor ungefähr einem Jahr, bei einem meiner vielen Japanbesuche, kam uns bei einem gemütlichen Trinkabend (ja, seit Uruha trinke ich auch schon mal das ein oder andere Glas Champagner) DIE Idee. ,,Wie wäre es wenn du einfach nach Japan ziehst? Hier wirst du in Sachen Band bestimmt fündig", waren Aoi's Worte. Anfangs war ich noch skeptisch. Ich könnte doch nicht einfach von heute auf morgen umziehen. Ich hätte einen Job gebraucht. Außerdem wollte ich Kira nicht alleine in Deutschland zurücklassen. Doch für alle meine Bedenken hatten die Gazettos eine Lösung. Ruki meinte es müsste ja nicht sofort sein und dass ich mich einfach mal nach einem Job in Japan umgucken kann. Und Aoi sagte ich könne Kira auch mitbringen. Er hätte nichts dagegen und, neben dem Zimmer welches ich immer in den Ferien belegte, noch ein Zimmer für sie frei. Damit war es entschieden. Ich würde sobald wie möglich nach Japan ziehen. Und jetzt, knapp ein Jahr später, sitze ich hier, neben meiner besten Freundin, welche so 'ne kleine Kai-Obsession entwickelt hatte und deshalb sogar angefangen hat Schlagzeugspielen zu lernen, im Flieger, welcher uns geradewegs in's Land der aufgehenden Sonne bringen würde. Und dieses Mal kommen wir nicht zurück! Dachte ich als das Flugzeug startete und ich aus dem Fenster auf das Land herab sah, in welches ich ab jetzt nur noch für Konzerte zurückkommen würde. Als alles unter uns immer kleiner wurde und man kaum noch etwas erkannte, schnappte ich mir mein Handy und meine Kopfhörer sowie meinen Zeichenblog und einen Bleistift aus meinem Handgepäck, machte mir Musik an und fing an zu zeichnen. Der erste Schritt zu einem neuen Abschnitt meines Lebens war nun getan...


To be continued...


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So! Geschafft! Das erste Kapitel meiner neuen Gazefic ist fertig. *jubel* Ich hoffe nur die bringe ich auch zu Ende. Ich bin ja schon beim letzten Kapitel von "~最大の夢~ saidai no yume" verzweifelt. Aber ich habe sie zuende geschrieben und genau das werde ich bei "~dreams come true~" auch schaffen. Ich hoffe ja sehr, dass euch die Ff gefallen wird. Auch wenn mein Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist. ^^' Die Idee für die Story kam mir, als ich darüber nachgedacht habe wie ich meiner, in der Story erwähnten, Freundin eine Freude machen kann. Gar nicht mal so 'ne blöde Idee. Wie immer würde ich mich sehr über Reviews freuen. Ich werde auf jeden Fall versuchen sie zu beantworten. Ganz ehrlich, ich habe während der Arbeit an "~最大の夢~ saidai no yume" kein einziges Review bekommen. Das war schon irgendwie deprimierend. Aber naja, ich möchte und kann euch zu nichts zwingen. Es wäre halt einfach nett. Wann das nächste Kapitel online kommt, weiss ich noch nicht, da ich dieses noch nicht mal angefangen habe. Ich werde aber versuchen mich ranzuhalten. Bis dann, wünsche ich euch (oder zumindest den Brandenburgern. Ich weiss ja nicht wie bei euch die Ferienzeiten aussehen.) noch schöne Restferien.

- Churi Yuumiko Asada Shiroyama <3
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