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You will allways be my love

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Charlie Bradbury Dean Winchester Sam Winchester
30.07.2019
22.07.2021
27
67.061
15
Alle Kapitel
92 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
22.07.2021 1.432
 
Hallo liebe Leser*innen,
ich habe mir nach meinem Studium eine Woche Urlaub gegönnt. Nun bin ich wieder zu Hause und das nächste Kapitel ist da. Viele sind nicht mehr übrig bis zum Ende dieser schönen Story. Ich hoffe, ihr habt weiterhin Spaß und lasst doch Ruth ein Review da.
Viele liebe Grüße
Josey
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Leidenschaft und Verantwortung

Sie gingen hinein und Sam nahm Deans Glas aus dessen Hand. Er stellte beide Gläser auf seine Seite des Bettes, machte die kleine Lampe an, was Dean auf seiner Seite ebenfalls tat, dann kehrte dieser zu Sam zurück. Sie sahen sich an und neigten die Köpfe um sich zu küssen. Sanft am Anfang doch mit immer mehr Leidenschaft, als ihre Zungen ins Spiel kamen. Gegenseitig knöpften sie sich die Hemden auf und streiften sie von den Schultern des jeweils anderen. Als sich ihre nackte Haut berührte, stöhnten beide leise und Dean zog den Jüngeren eng an sich. Seine Hände wanderten über den breiten Rücken und blieben dann auf Sams Po liegen, um ihn zu kneten. Sams Hände streichelten sich ebenfalls sanft nach unten und pressten den Blonden noch enger an sich, sodass beide ihre Erregung spüren konnten. Nur einen Moment holten sie Atem und küssten sich dann wieder.

Dean versuchte seine Finger unter den Bund von Sams Hose zu schieben, weil es nicht gleich klappte zog er seinen Unterleib etwas zurück und öffnete den Gürtel, Knopf und den Reißverschluss der Hose. Als er seine Hände nun ohne Hindernis in die Hose schob, strich er über die nackten Backen von Sam. „Hey, was hast du denn da an?“ Seine Augen leuchteten und schnell rutschte die Hose zu Boden. Wohlgefällig betrachtete er seinen Freund und leckte sich über die Lippen „Hm, so kannst du mich öfter überraschen ... oder nein, lieber ganz ohne“, grinste er und Sam errötete bis in die Haarspitzen.

„Die hab‘ ich nicht selbst gekauft“ murmelte er und machte sich daran Dean von seiner Hose zu befreien.

Der Blonde starrte zwischen Sams Beine, sah den Fleck, den die austretenden Lusttropfen hinterlassen hatten, und leckte sich wieder über die Lippen. „Sammy, ich möchte dich schmecken, jetzt!“ Ehe sich dieser auf das Bett legen konnte, kniete Dean plötzlich vor ihm und streifte ihm den String langsam von den Hüften und Beinen. Sofort reckte sich ihm der kleine Sam entgegen, was ihn grinsen ließ. Er sah nach oben in die leuchtenden Augen seines Liebsten und begann ihn sanft mit der Zunge zu necken. Sam stöhnte leise und wurde lauter, als sich Deans Lippen fest um ihn schlossen und ihn mit der Zunge massierte.

Der Jüngere bekam weiche Knie und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, als Dean nun von ihm abließ, ihn umdrehte und näher zum Bett schob. Er selbst stand auf und schmiegte sich von hinten an, küsste Sams Nacken, die Schultern und bog den Jüngeren dem Bett entgegen. „Bitte knie dich aufs Bett.“

Sam würde alles tun was er verlangte, dafür liebte er diesen Mann viel zu sehr. Nachdem er den Wunsch erfüllt hatte, wartete er auf das Kommende. Doch er hörte weder die Schublade, wo das Gleitgel lag, noch einen anderen Laut. Unsicher drehte er den Kopf „Dean, was …?“

Der stand zwar noch vor dem Bett, hatte sich aber vom Rest seiner Kleidung befreit und stieg nun hinter ihm aufs Bett. „Schließ deine Augen und genieße einfach. Ich möchte dich noch mehr schmecken.“

Sam riss die Augen auf, oh nein, Dean würde wieder tun, was er sich insgeheim schon so lange wünschte. Er legte sich mit dem Oberkörper direkt auf das Bett und streckte so seinen Hintern dem anderen Mann erwartungsvoll entgegen.

Dean strich mit seinen Händen über die Backen und zog sie etwas auseinander um an sein Ziel zu gelangen. Seine Zunge leckte über den Muskelring, das brachte Sam zum Stöhnen. „Deeeaaan …“ Hektisch atmete der Jüngere unter Dean und spürte wie sich die Zunge einen Weg in sein Inneres bahnte. Wenn Dean ihn nicht gehalten hätte, dann hätte er sich aufgebäumt. Sein Stöhnen wurde lauter und lauter. „Dean, ich halte es nicht mehr aus, nimm mich endlich.“ Die Zunge leckte ein letztes Mal über den Ring und dann drehte Dean ihn lässig auf den Rücken. Sam atmete noch immer hektisch und spreizte seine Beine, der Blonde kniete sich dazwischen und schob vorsichtig die Spitze in ihn. Er wollte prüfen ob es ohne Gleitgel ging. Doch soweit kam er nicht, als sich Sams Beine um seine Hüften schlangen, schob er sich fast von selbst in den Jüngeren. So wie vor einigen Tagen.

In einem stetigen Rhythmus, erst mit langsamen dann immer kraftvolleren Bewegungen stieß er in Sam. Die Stille wurde nur durch ihr Stöhnen unterbrochen, bis beide fast gleichzeitig kamen. Sie lagen noch eine Weile auf dem Bett um den Augenblick ausklingen zu lassen. Danach gingen sie duschen und fielen erschöpft ins Bett.

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Nach einem schnellen Frühstück, Dean hatte Vorlesung, rief Sam Charlie an, um seine Hilfe wegen der kleinen Party anzubieten. Sie bedankte sich, lehnte aber freundlich ab, weil alles fertig war und nur noch die Gäste am kommenden Freitag erwartet wurden.

In den nächsten Tagen verbrachte Sam wieder die Zeit in der Kanzlei, war damit beschäftigt alte Fälle seiner Chefs durchzuarbeiten, die ihm noch mehr Einblick in das Aufgabengebiet der Kanzlei gaben.

Er konnte es kaum erwarten am Montag die Prüfungsergebnisse zu erfahren, erst dann war die Anspannung vorbei und er konnte sich auf die Hochzeit freuen. Was ihm nur zu denken gab, Cas und Crowley hatten zwanzig Jahre gebraucht bis es soweit war. Auch wenn der Antrag schon damals gemacht wurde. Wie würde es wohl bei ihm und Dean sein, würde es je passieren oder erst wenn er schon uralt war und Dean als sein Enkel durchgehen würde? Er wusste es nicht, schüttelte innerlich den Kopf, was machte er sich jetzt schon für Gedanken? Erst einmal würden sie ihre gemeinsame Zeit genießen, soviel stand fest.

Um ihn von seinen Grübeleien wegen des Ergebnisses abzulenken, fuhr Dean am Wochenende mit Sam in das kleine Hotel, in dem sie nach ihrer Aussprache gewesen waren. Dieses Mal blieben sie über Nacht und Dean hatte wohlweislich wieder das Zimmer im obersten Stock gebucht, damit sie ungestört ihrer Leidenschaft frönen konnten. Am Tag erkundeten sie die Umgebung und es gefiel beiden ausnehmend gut. Vielleicht ein Ort wo sie öfter Zeit verbringen wollten in der Zukunft.

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Der Montag war dann am Ende schneller da als gedacht. Nun standen die Studenten an den Aushängen und suchten nach ihren Namen. Sam stand etwas abseits mit Charlie, er wollte den ersten Ansturm abwarten, damit er alles richtig mitbekam.

„Großer, wie fühlst du dich, wenn du jetzt nicht mehr herkommen musst, tagtäglich?“

Sam lachte. „Wird merkwürdig sein, aber nicht wirklich schlimm, da ich ja schon in der Kanzlei arbeite.“ Als er Charlie davon erzählt hatte, dass er aufgenommen wurde, hatte sie vor Freude gequietscht und ihn umarmt. Ihr war es wichtig, dass es ihrem Freund gut ging.

„Sag mal, ziehst du dann ganz zu Dean oder was habt ihr geplant?“

„Ähm, also da haben wir noch gar nicht drüber gesprochen. Ich denke das machen wir nach der Hochzeit.“ Ja, wieder Fragen die es noch zu beantworten galt. Sam wusste ja, dass Dean auch in England ein Haus hatte und dass er nicht immer hier vor Ort bleiben würde, zumindest für die nächsten zwei Jahre. „Ich werde ihn mal fragen“, war dann am Ende alles was er dazu sagte. Vielleicht zog ja Jo bei Charlie ein oder Charlie zog zu Jo, er kannte die Wohnung noch nicht, um sich ein Urteil über den Platz zu bilden.

„So, du kannst zum Aushang, es steht keiner mehr da und ich muss zur Vorlesung, mein Lieblingsfach: Informatik.“

Er drückte sie kurz und ging dann nahe an den Aushang heran. Lange musste er nicht suchen, er war einer der ersten drei Namen auf der Liste und endlich konnte er durchatmen. Mit „sehr gut“ alles bestanden. Freudestrahlend ging er kurz zu Deans Büro, doch leider hatte dieser gerade eine Besprechung. Also verließ er den Campus, schrieb ihm eine SMS und fuhr zur Kanzlei. Den Rest der Woche wurden ihm von Cas und Crowley die Aufgaben für kommende Woche, in der sie ihre Hochzeitsreise machten, übertragen. Er hatte dafür extra einen Ordner vorbereitet.

Die kleine Feier am Freitag fand bei Jo in der Wohnung statt, wobei es war eher ein Loft. Alle engen Freunde waren da, so auch Dr. Barns und Dr. Lafitte. Es gab ein gemeinsames Abendessen und dann wurde auf das Brautpaar und Sams Examen angestoßen. Der Abend klang gegen dreiundzwanzig Uhr aus, denn die Hochzeitsfeier am nächsten Tag war für zehn Uhr angesetzt.
 
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