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You will allways be my love

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Charlie Bradbury Dean Winchester Sam Winchester
30.07.2019
19.09.2021
31
75.742
18
Alle Kapitel
98 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.07.2021 1.610
 
Hallo ihr Lieben, nun hat es doch noch ein wenig gedauert bis ich wieder hochladen kann aber erst einmal musste ich mein Fernstudium zu Ende bringen, bevor ich mich wieder auf andere Sachen konzentrieren kann. Die liebe Ruth war dabei sehr geduldig ;-)
Ich wünsche euch viel Spaß beim nächsten Kapitel :-)
Viele liebe Grüße
Josey
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Abschluss und eine kleine Feier

Die kommenden beiden Wochen waren nochmal sehr anstrengend und Sam war froh, als er nach dem Prüfungsgespräch den Campus verlassen konnte. Er war kurz bei Dean im Büro gewesen, um ihm mitzuteilen wie er abgeschnitten hatte, zumindest in den schriftlichen Prüfungen. Das Ergebnis von heute würde am Montag aushängen. „Ich fahre jetzt in die Kanzlei, Cas hat mich offiziell zu einem Gespräch eingeladen. Mal sehen, was ich erfahre. Vielleicht eine Verlängerung“, überlegte er laut.

Sein Freund musste sich ein wissendes Grinsen verkneifen, denn er wusste, warum Sam heute bestellt war. „Was meinst du, wenn die Ergebnisse erst Montag kommen, wollen wir heute eine kleine Feier machen, nur wir beide?“ Sie lächelten sich an und wussten wie die Feier ausgehen würde.

„Ja, gern, ich …“  

„Gut dann rufe ich Sully an, dass sie was vorbereitet.“ Sie verabschiedeten sich nur mit einem Händedruck, wobei Dean zärtlich mit dem Daumen über Sams Handrücken streichelte, dann verließ Sam das Büro und machte sich auf den Weg.

Er war pünktlich aus dem Lift gestiegen und Sarah lächelte ihm entgegen. „Du wirst in Mr Warrens Büro erwartet.“ Er nickte ihr zu und ging in die Richtung, klopfte an die Tür und wartete auf die Aufforderung einzutreten. Cas und Crowley saßen am Konferenztisch, es waren Kaffeetassen, Snacks und eine große Kanne Kaffee vorbereitet.

„Sam, schön, dass du da bist, setz dich bitte“, wurde er von Castiel aufgefordert. Es klopfte und Sarah brachte eine Akte und goss dann allen Kaffee ein, danach verließ sie das Büro wieder.

Crowley sagte: „Nun Sam, wie meinst du, schneidest du bei den Prüfungen ab? Was hast du für ein Gefühl, wenn du an die Klausuren und das Gespräch heute denkst?“

Sam atmete tief durch „Die Klausuren habe ich alle mit „Sehr gut“ bestanden. Das Gespräch heute ist, nach meinem Dafürhalten, auch gut ausgegangen.“

Die beiden älteren Männer nickten ihm zu und lächelten. „Diese Informationen haben wir schon von Dr. Palmer bekommen! Wir haben uns gefragt, was du in den Wochen bis zum Abschluss machen möchtest. Denn auf den Campus musst du ja nicht mehr jeden Tag.“

Der Jüngere nickte. „Ich wollte … also ich habe mir gedacht, dass ich in der Zeit noch weiter hier arbeiten und noch mehr Erfahrungen sammeln könnte. Zumindest bis zu eurer Hochzeit und ihr aus den Flitterwochen zurückseid.“ Er wusste, dass sie nur eine Woche auf Hawaii verbringen würden, aber den wirklichen Grund dafür kannte er natürlich nicht.

Castiel hatte die Akte geöffnet, die Sarah gebracht hatte, und reichte sie an Sam weiter. Neugierig las er was auf dem ersten Blatt stand. Er hielt die Luft an. „Was, wie … ihr möchtet mich als Rechtsanwalt in die Kanzlei aufnehmen?“ Sein Herz schlug schnell in seiner Brust und eine leichte Röte stieg in seine Wangen.

„Wir haben dich in der Zeit deines Praktikums hier beobachtet und waren über deine Leistungen mehr als erfreut, deshalb haben wir beschlossen, dich ab dem 1. September fest einzustellen.“

Castiel und Crowley erhoben sich und auch Sam stand auf. Mit einem festen Händedruck von beiden zukünftigen Chefs strahlte sie Sam sie an. „Danke, ich werde euch nicht enttäuschen!“

„Das ist der Plan und vielleicht überlegst du dir, ob du wie wir im Strafrecht oder Wirtschaftsrecht arbeiten möchtest.“ Crowley sah ihn aufmerksam an und dann setzten sie sich um ihren Kaffee auszutrinken.

„Wie ist es eigentlich mit der Junggesellenabschiedsparty?“, fiel Sam nun ein, durch die Prüfungen hatte er nicht viel von den Vorbereitungen mitbekommen.

Crowley hatte nach Cas Hand gegriffen, sie sahen sich an und dann antwortete der scheinbar Ältere der beiden. „Wir wollen auf eine Party verzichten, aber Jo und Charlie haben für kommenden Freitag was geplant, nicht zu wild, hoffen wir. Denn Samstag an unserem Tag will ich keinen Kater haben und mit Sonnenbrille durch die Gegend laufen.“ Einvernehmlich lachten alle über diesen Scherz.

„Am besten, du rufst Jo oder Charlie an“, bot Cas nun an.

Sam nickte. „Ja, das werde ich machen. Vielleicht können wir dann am Freitag auch auf meine komplett bestandene Prüfung anstoßen.“

Nicht lange darauf und er verabschiedete sich von den beiden, die noch etwas aufarbeiten mussten.

„Du hast schon bemerkt, dass Sam denkt, er arbeitet bis September noch als Praktikant hier?“

„Ja, wir können Dean nicht vorgreifen, er muss ihn ja erst mal fragen, ob er es überhaupt will. Weißt du, ob John schon mit Rowena deswegen gesprochen hat? Sie muss doch sicher noch die Zutaten zusammen bekommen?“

„Wir können ihn ja nachher fragen, wenn wir mit ihm essen!“

Crowley nickte und dann verließen auch sie die Kanzlei, um sich mit John in einem Restaurant zu treffen.

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Als Sam nach Hause, also in Deans Zuhause kam, war Mrs Sullivan noch in der Küche beschäftigt.

„Ah Sam, da sind Sie ja. Möchten Sie nachher, nach dem Essen, Kuchen als Dessert?“

Er grinste, er wohl nicht, aber Dean auf jeden Fall. „Also für mich nicht, aber Dean, Sie kennen ihn doch. Er wird dazu auf keinen Fall nein sagen.“

Sully nickte. „Ja ich weiß, dann bereite ich noch etwas vor.“

„Kann ich Ihnen helfen, den Tisch zu decken oder Salat ...“

„Nein, es ist schon alles vorbereitet. Den Tisch habe ich im Esszimmer gedeckt, Mr Warren hat darum gebeten, gemäß dem Anlass.“

Sam trat an die Tür und sah kurz hinein, so wie der Tisch gedeckt war, sah es nach einem Drei-Gänge- Menü aus. Hm, vielleicht sollte er sich dann auch entsprechend ankleiden für den Abend. Seine Gedanken schweiften ab, ob sie dann wohl hier miteinander schlafen würden? Die Vorstellung war verboten geil, aber nein, das wäre zu respektlos. Er schloss die Tür wieder und nachdem er sich ein Wasser aus dem Schrank geholt hatte, ging er erst einmal nach oben, um sich zu duschen und umzuziehen. Die Prüfungen liefen leger ab, deshalb trug er nur Jeans und T-Shirt.

Sam stand vor dem Schrank in dem schon einige seiner Sachen hingen. Was sollte er heute Abend tragen? Sein Blick fiel auf eine Geschenktüte. Moment, wo kam … da fiel es ihm ein. Charlie hatte sie ihm neulich in die Hand gedrückt. Er hatte gar nicht rein gesehen. Eine Karte befand sich ebenfalls bei dem Stück Stoff. Was war das denn? Ein roter Stringtanga! Er wurde rot und erinnerte sich, als Charlie ihn mal nach Reizwäsche gefragt hatte. Er las, was sie ihm geschrieben hatte: ‚Hallo Sam, ich hoffe, damit kannst du deinen Liebsten erfreuen. Deine Charlie‘. Darunter hatte sie einen Smiley mit einem zwinkernden Auge gemalt. Hm, das wäre doch heute der richtige Anlass. Er legte den Stringtanga auf dem Bett bereit, zusammen mit Socken, einer schwarzen Stoffhose und einem weißen Hemd. Das sollte als Outfit für das Esszimmer passen. Nachdem er aus dem Bad kam, dachte er, dass Dean schon da wäre, aber da hatte er sich getäuscht- zumindest hier oben schien er nicht zu sein. Er zog sich schnell an und ging dann auf den Flur um zu lauschen. Nein bei Mrs Sullivan war es auch ruhig. Er klopfte am Arbeitszimmer an … da hörte er den Impala draußen vorfahren. Ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus und er ging nach unten um Dean zu begrüßen.

Als er am Treppenende angekommen war, öffnete sich die Haustür und der eben noch zerknirschte Gesichtsausdruck des Blonden wurde weicher und dieser lächelte. Sam ging schnell auf ihn zu und küsste ihn sanft. „Na, das nenne ich eine tolle Begrüßung. Du siehst gut aus, warum so förmlich, Liebling?“

„Sully hat im Esszimmer gedeckt, ich wollte mich nur entsprechend kleiden.“

Der Blonde nickte. „Ok, gib mir zwanzig Minuten, ich mach mich schnell fertig.“

Sam gab ihm einen Kuss auf die Nasenspitze und ließ seinen Freund nach oben gehen, während er sich zur Küche wandte. Normalerweise war Sully nur bis zum Nachmittag da, doch heute war ein besonderer Abend.

„Mrs Sullivan, wir können in einer halben Stunde essen, falls schon alles soweit ist“, ließ er sie wissen.

„Natürlich Sam, danke, dass Sie Bescheid sagen. Dann muss ich nur noch ein paar Kleinigkeiten vorbereiten. Wollen Sie vielleicht den Wein einschenken? Wasser steht bereit.“

Gerne übernahm er diese Aufgabe und überlegte, ob er im Esszimmer oder der Küche warten sollte.



Mrs Sullivan war eine gute Köchin und das Drei-Gänge-Menü schmeckte den Männern hervorragend. Das Dessert, oder eher der Kuchen, war natürlich für Dean das Highlight und Sam lachte laut auf. „Es ist köstlich dich zu beobachten, mit welchem Genuss du den Kuchen isst.“ Er wurde rot, als ihm da ganz andere Gedanken kamen.

„An was denkst du, Sammy?“, wurde er plötzlich aus seinen Gedanken gerissen.

Die Röte in seinem Gesicht vertiefte sich und da fiel ihm etwas ein: „Ich habe dir noch gar nicht gesagt, dass ich eine Festanstellung bei Warren & Partner habe, seit heute.“

Dean grinste. „Gut abgelenkt, gratuliere, dann lass uns den Wein mit nach oben nehmen und …“ Schnell stand Sam auf und trat neben Dean, um ihn zu umarmen. „Danke für alles.“

Der Blonde sah ihn fragend an. „Wieso … ach du meinst … nein, damit habe ich nichts zu tun. Das ist deine gute Arbeit und Sachkenntnis. Mir wäre nicht im Traum eingefallen, Cas darum zu bitten, dich in die Kanzlei aufzunehmen.“ Dean hatte sich inzwischen ebenfalls erhoben. Sie umarmten und küssten sich lange, dann nahmen sie ihre gefüllten Gläser und gingen nach oben. Sam blieb vor dem Wohnzimmer stehen doch sein Freund hatte andere Pläne und zog ihn kurzerhand zum Schlafzimmer.
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