La femme musketeer

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Aramis Athos D'Artagnan OC (Own Character) Porthos
30.07.2019
17.08.2019
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Es war früh am nächsten Morgen, als Antoine und Etienne durch ein lautes Donnergrollen aus dem Schlaf schraken. «Och nö! Jetzt nicht wirklich.» motzte Antoine vor sich hin und drehte sich um, um dann seinen schon wachen Kameraden anzustossen. «Hey, Etienne, schau Dir das mal an.» «Na so was. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen die Beiden sind ein Paar.» stellte dieser belustigt fest, als er über seinen Freund auf die andere Bettseite sah, wo Gaston und Valentine noch immer engumschlungen schliefen. «Da hast Du schon Recht, aber sie wären irgendwie schon ein schönes Paar.» «Das denkt sich auch schon die ganze Garnison, doch die Zwei sind ja ganz anderer Meinung. Hinzu käme auch noch, dass unser werter Gaston hier, seine Finger nicht von anderen Frauen lassen kann…» Da unterbrach ihn Antoine; «Du denkst also auch, dass Valentine eigentlich nicht abgeneigt wäre, nur dass unser Weiberheld hier seine Chancen immer wieder verspielt.» «Ganz ehrlich, Antoine? Sieh Dir doch unsere Freunde jetzt nochmals genau an! Die sind doch alle Beide über beide Ohren in einander verliebt, jedoch wollen sie es sich nicht eingestehen.» Der Angesprochene konnte daraufhin nur noch zustimmen.
Wenn unser Paar diese Unterhaltung gehört hätte, wer weiss vielleicht hätten Sie sich dann ihren besten Freunden anvertraut.
«Morgen, was ‘n los?» brummte auf einmal eine weitere männliche Stimme und Etienne unterbrach ihre Diskussion über die Zwei augenblicklich. «Morgen Gaston. Na? War es schön kuschlig heute Nacht?» konnte sich der Sohn von Phortos nicht verkneifen. Der gerade Erwachte brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass seine heimliche Geliebte noch immer tief und fest in seinen Armen schlief. «Mhm.» war die einzige Reaktion dann und der Jüngste meinte dann: «Eigentlich ist ein furchtbares Unwetter los, nur um Deine Frage zu beantworten.» «Dann bleiben wir einfach noch hier bis sich das Wetter bessert. Ich denke nicht, dass die Dame bei diesem Wetter ihre Reise fortsetzt.» «Super!» freuten sich die anderen Männer recht laut und wurden sofort von Gaston gebremst. «Seit Still! Weckt doch Valentine nicht auf! Wenn wir schon hierbleiben, kann wenigstens sie noch etwas länger schlafen.» «Da hast Du Recht!» geben die Beiden kleinlaut zu und zogen sich nun leise an. «Was macht ihr denn jetzt?» wunderte sich der Dritte im Bunde, der sich eigentlich auch nochmals schlafen legen wollte. «Wir besorgen uns etwas zum Frühstück und versuchen unserer liebsten Valentine etwas bequemeres zum Anziehen zu besorgen!» kam die Antwort, ehe die Zwei aus dem Zimmer verschwunden waren. Einen kurzen Moment sah Gaston die wieder geschlossene Tür irritiert an, dann legte er sich mit einem leichten Schulterzucken wieder zu seiner Liebsten und schloss nochmals die Augen.

Unterdessen im Palast von Frankreichs Königspaar:
«Guten Morgen!» riefen Elena und Sonja, als sie in die Schlafgemächer der Königin stürmten und energisch die Vorhänge aufzogen. «Oh, heute kein Guter Morgen! Aufstehen, die Sonne lacht.» wunderte sich die Königin schmunzelnd und bekam prompt die Antwort: «Die Sonne lacht? Ne, definitiv heute nicht. Das Stürmt heute unglaublich!» «Oh weh! Unsere arme Freundin ist heute da draussen!» machte sich Maria Theresia nun sorge um Valentine. «Keine Angst! Die sind gestern am späten Nachmittag aufgebrochen und haben sicher ein Gasthaus erreicht, wo sie vermutlich auch bleiben bis das Wetter besser wird.» beruhigte Elena ihre Königin und meinte dann leise und eigentlich nur für sich selbstbestimmt «Sonst tun mir Etienne und Valentine wirklich leid.» «Etienne? Wieso denn nur Er? Ich meine, Valentine ist mir klar, aber was ist mit Antoine und Gaston?» fragte Sonja jetzt verwundert nach und auch Maria war nun nähergetreten «Sag bloss, wir haben etwas verpasst Elena?» Die dunkelhaarige Hofdame wurde feuerrot und stammelte: «Ähm, also…Naja, er ist doch schon …recht süss? Und überhaupt, Sonja das sagt die Richtige! Wer starrt Antoine denn immer mit solchen Stielaugen an? Na?» «Hey! Was muss ich da erfahren? Zwei von meinen drei besten Freundinnen sind verliebt?» grinste nun die junge Königin, um im nächsten Augenblick gemeinsam mit Elena Sonja überrascht anzusehen. «Eigentlich, so denke ich zu Mindest, ist auch unsere treue Freundin und Musketier verliebt.» «WAS?» «Als wir die Stoffe zur Garnison trugen, um sie später dann dem Schneider zu bringen, bat sie mich ihr einfach zu zustimmen, was ich dann auch tat. Also verschaffte ich, gemeinsam mit ihr unserem Frauenhelden Gaston ein Alibi, wo er sich dass ganze Wochenende aufhielt…» «Wo war er denn?» wollte nun Elena wissen. «Vermutlich bei ihr, Valentine. Schliesslich war diese ja auch verschwunden, was aber niemand zu wissen schien.» «Dann haben wir, ich nehme an, ihr habt angegeben, dass wir alle Fünf Stoffe auswählten? Ihnen eine Ausrede gegeben.» lachte die Königin nun laut los und als ihre blonde Vertraute nur grinsend nickte, hörte man noch auf dem Flur schalendes Gelächter der drei Damen.

Wieder bei unseren Musketieren im Gasthaus:
Während die Königin über das `Vermutliche Paar` aufgeklärt wurde, wachte Valentine D`Artganan langsam auf. «Guten Morgen, Liebling.» wurde sie zärtlich begrüsst und bekam einen ebenso liebevollen Kuss auf den Mund, welchen sie gerne erwiderte, bis ihr einen Gedanken durch den Kopf schoss. Die junge Frau zog sich ruckartig zurück und sah ihren Liebsten erschrocken an. «Was ist denn, meine Süsse?» wunderte dieser sich ab ihrer Reaktion. «Gaston! Wo sind Antoine und Etienne?» nun verstand er sie und meinte schmunzelnd: «Keine Angst, wenn sie hier wären, hätte ich Dich nicht so begrüsst. Die Beiden sind…» «wieder da! Und haben Dir neue, bequemere Kleidung und uns Allen Frühstück besorgt.» wurde Gaston von Antoine unterbrochen, welcher beim Eintreten nur noch die Worte: «Die Beiden…» gehört hatte. «Valentine und auch Gaston setzten sich nun leicht überrascht im Bett auf und bekamen schon eines der zwei Tablettes mit ihrem Frühstück gereicht. «Okay Jungs, nicht dass ich etwas dagegen habe, aber wie kommen wir zu diesem Service?» fragte sie daraufhin misstrauisch nach. «Ganz einfach, …» begann Antoine, wurde dann jedoch von Etienne abgelöst. «Das Wetter ist so scheusslich, dass wir…» Nun ergriff wieder Antoine das Wort «…uns entschieden haben, hier zu bleiben…» «…bis das Wetter sich einigermassen gebessert hat.» endete nun Etienne. «He, ihr Beiden, wie alt seid ihr?» konnte Gaston nur den Kopf schütteln ab ihrem kindischen Benehmen. Währenddessen hatte die einzige Frau der Runde mit ihrem Frühstück begonnen, wo sich nun auch die Herren anschlossen. Der Rest des Tages verbrachten die Vier dann jedoch mit Geschichten erzählen, Karten oder Würfel spielen und in Valentines Fall hauptsächlich mit schlafen, was bei ihr nicht normal war, weshalb Antoine plötzlich meinte: «Was ist denn mit ihr los? Sonst ist doch immer sie diejenige, welche Aktion braucht.» Aber auch die anderen Beiden machten sich sorgen und so stand Gaston nun vom Boden auf und ging zu ihrer Schlafstätte, um Valentine zu wecken. «Hm?» blinzelte diese ihn verschlafen an. «Hey, Kleines. Wie geht es Dir? Wirst Du krank?» «Nö, wie kommste den darauf?» wunderte diese sich, woraufhin Etienne, der sich genähert hatte antwortete: «Val, Du hast jetzt fast den ganzen Tag verschlafen und zum Mittagessen konnten wir Dich gar nicht wach kriegen.» «Wirklich? Nun, ich fühle mich gut, nur halt etwas müde. Kann aber auch am Wetter liegen.» Mit dieser Erklärung gaben sich die Männer zu frieden und liessen ihre Freundin ruhen, welche sich zwar auch über ihre Erschöpfung wunderte, es jedoch wie bereits erwähnt aufs Wetter schob. Nach einem kleinen Abendbrot schliefen Alle schnell ein und am nächsten Tag brachen sie früh auf und von da an lief alles mehr oder weniger nach Plan.  Zwar hatte die Lady aus Angst vor Angreifern darauf bestanden, dass die einzige Frau der Musketiere sich ein Kleid anziehen solle und dann bei ihr in der Kutsche mitfuhr, was diese dann auch tat , jedoch erst eines besorgen musste, da die Kleidung der Lady ihr zu klein waren. Somit kamen sie mit nur einem ganzen und  einem halben Tag Verspätung wieder in Paris an.
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