Time is running out 2

von spooky
OneshotFantasy, Übernatürlich / P12
Archer OC (Own Character) Rider / Iskandar
29.07.2019
29.07.2019
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Der Raum war fast leer, ein Futon am Boden sauber zusammengelegt in der hintersten Ecke des Tatami Bodens. Eine Öllampe die häufig genutzt wurde, was er an der Kürze des Dochts deutlich sah, eine Tasse deren restlicher Tee inzwischen kalt war. Oh und der Stapel Bücher in verschiedenen Sprachen, der zusammengebrochen war. Archer seufzte, Fingerspitzen begannen zu zucken, er hatte sich schon gewundert warum Emma so lange nicht aus Riders Zimmer im Emiya Haushalt gekommen war. Seitdem Medusas Master auf Reisen war, nutzte sie das Zimmer deren Bücher dem Tollpatsch einer Magierin gerade durch deren Gewicht in die Bewußtlosigkeit würgten.
Ob das Absicht der Gorgone war die Bücher genau so zu stapeln, das sie andere beinahe erwürgten?
"Kaum dem einen Haus entkommen, schon in der nächsten Falle, nicht wahr Fräulein?" Seufzend aber mit einem bösen Lächeln befreite er den Tollpatsch so weit von den Büchern, das sie zumindest wieder genug Luft zum atmen hatte. Mühsam und langsam kroch die Chaotin weiter raus, und begann schweigend die Bücher wieder so zu stapeln, wie Rider sie wohl aufgebaut hatte.

***
"Nicht entkommen, ich wollte Rider nur ihre Bücher zurückbringen die ich fertig gelesen habe. Du sprichst ja auch schon so als sei ich eine Gefangene, Archer." Das Dilemma das sich seit Tousakas Abreise deutlich zugespitzt hatte. Ehe Sakura wieder von der Schule zurück wäre, wollte ich die Bücher zurückgeben. So hätte ich mir den heutigen Besuch erspart. Immerhin war ich inzwischen schon fähig das Anwesen zu verlassen, ohne mich vor Schmerzen zu krümmen konnte ich auch kleine Spaziergänge machen. Auch konnte ich mich durch die Stadt soweit bewegen ohne das die blutigen Szenen der Vergangenheit, die Zeugen der vergangenen Schlachtfelder der Gralskriege Fuyukis waren mir den Magen umdrehten. Kalt ließ es mich dennoch nicht die Geister der Vergangenheit zu sehen.

***
Da habe ich den Salat, Fuyuki ist friedlich geworden. Nur Chaos, nun es gibt viele Formen davon. Archer ließ sich nicht abschütteln. In der Verfassung würde es noch mehr Schwierigkeiten geben wenn ich erklären müsste warum ich den Silberhaarigen in schwarzen Hemd und Hose davon hinken würde. Seufzend nahm ich es hin das er mich zur Bushaltestelle begleitet. Die Sommerferien hatten Einzug gehalten in der Stadt, doch Clubs waren an den Schulen nach wie vor aktiv. Wenigstens war ich so aus dem Haus gekommen ohne dass Sakura mich wieder zwingen würde geschnitzte Apfelhäschen zu essen. Egal wie oft ich es zeigte das ich Stäbchen halten konnte. Ihre Art zu bemuttern war ähnlich kompliziert wie die von Rider. "Wenn man vom…" Die Zikaden verstummten von einem Moment auf dem nächsten. Die Blätter der Bäume waren inzwischen schon ein guter Indikator wann Medusa sich nahe am durchbrechen der Schallmauer auf dem typischen Mamachari näherte. Fast vorwurfsvoll sah ich kurz zu Archer, ehe das Fahrrad mit quietschenden Bremsen neben und bremste. Die Lilahaarige schwitzte dabei nicht mal. Der Kleine Korb der am Lenker befestigt war hatte wieder einmal eine der mir schon verdächtig gut bekannten Spezial Bentos. Auch wenn ich Sakura nicht begegnet war, Rider konnte einem im nuh einholen, sobald Sakura sie darum gebeten hatte. In das Stofftuch war wieder eine Mahlzeit als Wegzehrung, und einige Bücher. "Sakura macht sich zu viel Mühe, Rider-san."

"Dem stimme ich zu, sie sollte sicher gehen dass du erst komplett geheilt bist ehe du solche Strecken zurück legst." Die hochgewachsene Frau mit den endlos langen Haaren, schob sich die Brille kurz zurecht, lächelte dabei kurz eisig. "Da du wohl weiße genug bist, den Bus zu nehmen, und nicht alleine bist. Wirst du die Bücher dieses Mal vielleicht nicht brauchen." Da war es wieder, Rider meinte es gerade gut, dennoch erinnert ihr Wesen gerade wenig an die Kamikaze Radfahrerin Fuyukis.

"Keine Sorge Rider, die habe ich schneller gelesen als du denkst." Sie gab keinen weiteren Kommentar ab, schon war das Fahrrad in Richtung der Einkaufsstraße verschwunden. Friedlich waren die Servants inzwischen, jedoch auch immer für Überraschungen der Anderen Art gut.Fuyuki die Stadt der Geister, den dem großen Gral waren die Servants von allen 5 Kriegen entkommen. Der Bus war langsam zu sehen in der flimmrigen Hitze Spiegelung.
Es war sogar der Bus den ich nehmen musste. Nur als ich gefolgt von Archer eingestiegen war. Es dauerte bis das ich durch den Wechsel vom hellen ins dunkle den Fahrer deutlich erkennen konnte. Nun Lancer am Steuer hätte mich wenig überrascht, doch dass war zuviel. "Ah sie an genau die Magierin mit der ich sprechen will. Was hältst du von meiner Eroberung. Dieses Gefährt dass ihr Bus nennt ist noch lange nicht so wendig wie ein Motorrad, doch ich gebe zu es macht unheimlich viel Spaß soviel Platz zu haben. Alalalay." Rennen wenn ein Servant in der Nähe ist, war etwas das ich schon lange aufgeben hatte seit der Verletzung. Aber wie sollte ich es schaffen das Alexander den Bus den er 'erobert' hatte nun nur auf der Straße fuhr. Der Rothaarige mit seinem Vollbart grinste dabei viel zu glücklich, als das er nun auf jemanden hören würde. Resigniert sank ich auf einen freien Platz in der Nähe der Tür.

"Sag mal König der Eroberer, was ist mit dem Busfahrer und den Fahrgästen passiert?" immerhin saß ich in dem Linienbus nun allein mit zwei Servants.

"Dieser Bus war allein bei der, wie nennt man das Tankstelle. Das eure modernen Rosse auch eine Art Tränke haben ist mir damals kaum aufgefallen." Ein gut gelauntes Grinsen huschte dem Träger mit den T-Shirt des neuen Admirable War Tactics über das Gesicht.

"Wäre es möglich wenn du dann den Bus beim Verde Einkaufszentrum abstellst und in Geistform schnell in dieses verschwinden würdest. Ich kann mir denken das deine Eroberung dem neuen Aufseher und ihrem Vorgänger gerade das Leben schwer macht Alexander." Archers Ton triefte vor Sarkasmus, doch es stimmte garantiert. Seit der Nachricht das Fuyukis Gral zerstört wurde. Gab es einen neuen Aufseher, Kireis Tochter Caren. Doch auch sie hielt sich an die Vereinbarung das Fuyukis Gral als zerstört galt.

"Ihr meint also ich soll den Bus stehen lassen? Verstehe, wohl eine Sache des Geldes." Kiritsugu hatte vor 10 Jahren nur zu Recht was seine Einschätzung von dem König der Eroberer betraf. Er wirkt Gutmütig, doch war er durchaus auch gefährlich. Ohne Warnung hob der gesamte Bus vom Asphalt ab. Noch ehe man überhaupt protestieren konnte. "Invisible." Unter Anstrengung leitete ich mein Mana auf dem Bus. "Auch so gilt es das du keine Eroberung machen sollst Alexander, so wirst du wohl kaum einen ehemaligen Master deiner Armee hinzufügen können wenn sie wegen dir solche Schwierigkeiten hat."

Während Archers Protest den Rider des 4. Gralskriegs weiter kaum störte, hatten wir die Brücke bereits unter uns."So geht die Fahrt doch viel schneller, Geizkragen von einem Archer. Du bist noch weniger entspannt als der Goldjunge." Die Fahrt war zum Glück kurz genug um das ich nicht aus dem Bus kriechen musste. Alexander hatte dem Bus wirklich geparkt. Mitten auf dem Dach des Einkaufszentrum. Kaum das ich keinen Kontakt mehr zu dem Bus hatte, war dieser auch schon sichtbar geworden. Mich selbst konnte ich noch lange genug vor den Blicken der überraschten Besucher des Verde verstecken um nicht weiter mit Alexanders neuesten Eroberung in Verbindung gebracht zu werden. Erst in den Waschraum der einen guten Toten Winkel hatte ließ ich mich sichtbar erschöpft die Fliesen runter gleiten.

***
Erst eine gute Stunde nach der Sichtung des Buses auf dem Dach durften die Kunden sich wieder frei im Einkaufszentrum bewegen. Bei niemandem war auch nur der Hauch von einem Hinweis darauf gefunden worden wer dem Bus auf dem Dach geparkt hatte. Vielleicht lag es auch daran, dass der Leiter des Zentrum behauptet hatte es wäre eine abgesprochene Werbeaktion gewesen um die neue Buslinie zu bewerben die bald durch den neuen Wasserspaßpark Waku Waku Splash in Betrieb genommen wird. "Gilgamesh hat da die Finger im Spiel gehabt. Das stimmt doch Emma." Keine Frage sondern eine Feststellung, und der Tag war noch lange nicht zu Ende.
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