The best part of me - A german Romione-AU-Story

GeschichteRomanze, Familie / P18
Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
27.07.2019
23.02.2020
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10.09.2019 3.241
 
Als Ron am späten Morgen des 1. Januar die Augen öffnete, konnte er nicht anders, als über sein ganzes Gesicht zu strahlen. Er drehte den Kopf nach links und konnte nicht glauben, dass ihn so eine wunderschöne und schlaue Hexe heiraten wollte. Hermine öffnete die Augen und strahlte Ron ebenso an wie er sie.

*Ron*
Guten Morgen meine zukünftige Mrs. Weasley! Wie hast du geschlafen ?

*Hermine* grinsend
Wunderbar, Mister Weasley!

*Ron*
Was möchtest du heute machen? Also, nachdem wir gefrühstückt haben.

Hermine legte den Kopf leicht zur Seite, leckte sich lasziv die Lippen und fing an zu lächeln.
Ron merkte, wie seine Ohren warm wurden und er lächelte Hermine mit einem Räuspern an.

*Ron*
Mein kleines Fräulein Nimmersatt... Ich meinte eigentlich Aktivitäten außerhalb dieses Bettes.

Hermine stand langsam auf und ging mit den Hüften wackelnd zum Badezimmer. Dort blieb sie in der Tür stehen, drehte sich um und bewegte nur ihren Zeigefinger als Aufforderung, dass Ron zu ihr kommen sollte. Ron ließ sich lachend wieder zurück ins Bett fallen.

*Ron*
Bei Merlin, du bringst mich irgendwann noch mal um Hermine. Wie soll ich denn da widerstehen?

*Hermine*
Gar nicht, auch fast Ehemänner haben ihren zukünftigen Ehefrauen Folge zu leisten.

*Ron*
Du bist ganz schön sexy, wenn du befiehlst wo es lang geht. Weißt du das?

*Hermine*
Dann komm endlich her.

Mit einem Satz stand Ron bei Hermine, um sie zu küssen. Immer noch küssend nahm er sie auf seinen Arm und ging mit ihr in die Duschkabine. Vorsichtig stellte er Hermine auf ihre Füße, griff hinter sie und machte die Dusche an. Da das Wasser anfänglich noch kalt war quietschte sie in seinen Mund und krallte ihre Finger in Rons Pobacken. Er stöhnte und Hermine fing an zu grinsen.
Ron schob Hermine aus dem Wasserstrahl heraus, sodass sie mit dem Rücken an der Duschwand stand. Zärtlich küßte er erst ihre Schulter, dann das Dekolleté bis er zu ihrer Brust kam. Er umkreiste mit seiner Zungenspitze Hermines rechte Brustwarze was sie aufstöhnen ließ. Dann küsste er sich langsam zu ihrer linken Brust und wiederholte das lustvolle Spiel mit seiner Zunge. Sie fing regelrecht an zu schnurren.

*Hermine*
Küss mich Ron, bitte... Komm her .

Als sich ihre Lippen trafen, nahm Hermine ihr rechtes Bein hoch und legte es an Rons Hüfte. Ron verstand sofort was sie wollte und packte mit seinen großen Händen sanft unter ihren Po, damit sie sich mit ihren Beinen besser um seine Hüften wickeln konnte.
Hermine spürte Rons Erektion und konnte nicht mehr an sich halten.

*Hermine*
Ron... ich liebe dich

*Ron*
Ich liebe dich auch.... ich will dich.

*Hermine* stöhnend
Ich will...dich auch... ganz tief... jetzt

Ron zog seine Hüften zurück und neckte Hermines Kitzler mit seiner Spitze bevor er langsam in sie eindrang.
Beide stöhnten, als sie dieses Gefühl, perfekt zusammenzupassen,  spürten. Hermine hatte mit ihrer linken Hand Rons Haare im Griff, während sie mit den Fingernägeln ihrer rechten Hand über seinen Rücken kratzte.
Während Ron anfänglich sehr langsam in Hermine hineinglitt und wieder heraus, um sofort wieder langsam und lustvoll in sie zu gleiten wurde der Rhythmus und das Stöhnen immer heftiger und kraftvoll bis beide kurze Zeit später gleichzeitig zum Orgasmus kamen. Mit verliebten Blicken und einem Lächeln, welches sich über beide Gesichter ausgebreitet hatte, duschten Ron und Hermine sich fertig und zogen sich an, um sich ein schönes Café zu suchen, um dort zu frühstücken. Nach dem Frühstück genossen beide noch eine Tasse Tee.

*Ron* zwinkernd
Und was möchtest du heute noch machen außer mich um meinen Verstand zu bringen ?

Hermine grinste ihn an und leckte sich verführerisch die Lippen. Ron bekam große Augen und Hermine fing an zu lachen.

*Hermine*
Beruhige dich Schatz! Ich kann mich "noch" zusammenreißen .

Ron schnaufte und zog eine Schnute, aber zwinkerte Hermine zu, sodass sie wusste, dass alles in Ordnung ist.

*Hermine*
Ich würde gerne mit dir auf den Eiffelturm gehen und die Aussicht genießen. Allerdings werden wir, denke ich, trotz unserer Fähigkeiten einen Wärmezauber auszusprechen uns Mützen anziehen müssen, sonst könnte es merkwürdig für andere wirken.

*Ron*
Das hört sich wunderbar an. Wollen wir dann los?

Als sie schließlich vor dem Eiffelturm standen, konnte Ron es kaum glauben wie hoch er war und rundherum gab es Stände mit Essen und Trinken.

*Ron*
Schau mal Mine, hier hätten wir auch Sandwiches etc. essen können.

*Hermine*
Ich weiß, aber im Cafe zu sitzen finde ich bei dem Wetter schöner. Aber wir können später in der zweiten Etage im Restaurant essen. Es heißt "le Jules Verne" oder wir können in der Spitze des Eiffelturms auf 276 m Höhe einen Champagner trinken. Komm lass uns die Eintrittskarten holen dann kann ich dir noch mehr, erzählen, während wir nach oben gehen.

Auf dem Weg nach oben merkte Hermine, wie Ron die Stufen zählte.

*Hermine*
Schatz, du brauchst die Stufen nicht zählen. Bis in die erste Etage sind es 367 Stufen und bis in die zweite Etage dann nochmal 378 Stufen. Macht zusammen 745 Stufen.
Und bis in die dritte Etage fährt dann nur noch der Aufzug. Die Wendeltreppe wurde 1983 zurückgebaut. Wir sind dann auf 276 m Höhe, wenn wir ganz oben sind. Und bei gutem Wetter soll man bis zu 67 km weit gucken können.

Ron war auf der ersten Plattform stehen geblieben, fasste Hermine um die Hüften, drehte sie um und zog sie an sich, um ihren Redeschwall zu unterbrechen.
Hermine schnappte vor Schreck nach Luft, als sie in Rons Arme gezogen wurde.

*Ron* augenzwinkernd
Na, hier ist meine wunderschöne und kluge Hexe aber voll und ganz in ihrem Element oder?

Hermine vergrub ihren Kopf in Rons Schulter.

*Hermine*
Tut mir leid, aber.. .

*Ron*
Es ist okay mein Schatz. Das du so viel weißt, finde ich immer wieder faszinierend, aber wenn ich dich ansehe... du lenkst mich immer ab, weil du so wunderschön bist da kommt nicht jede Info bei mir im Kopf an.

Hermine sah Ron mit feuchten Augen an und küsst ihn zärtlich auf seinen Mund. Sie nahm ihn an die Hand und die beiden stiegen immer weiter nach oben. Sie sahen sich das Restaurant und die Makaron-Bar an. Das war was für Ron. Hier gab es Makronen in allen Farben und Geschmacksrichtungen, wie Schokolade, Kaffee, Erdbeer, Zitrone.. .
Nachdem Hermine ihn nicht weg bekam, lenkte sie ein und Ron freute sich über die Makronen in sämtlichen Geschmacksrichtungen, die er in seiner Tüte hatte. Gut, dass er nicht befürchten musste, wie bei Berti Botts Bohnen auf Ohrenschmalz-Geschmack oder ähnliches zu stoßen. Endlich fuhren sie die restlichen Meter mit dem Aufzug bis ganz nach oben. Der Ausblick war atemberaubend und die Sonne, die anfing unterzugehen, tauchte Paris in ein romantisches Licht. Überall gingen langsam die Straßenlaternen an und auch die Champagner-Bar wurde in seichtes Licht getaucht.
Ron stand hinter Hermine und hatte seine Hände vorne auf ihrem Bauch gefaltet. Hermine schob ihre Hände unter seine und seufzte.

*Ron*
In dem Seufzer klang neben Zufriedenheit aber auch Besorgnis mit oder?

*Hermine*
Ja etwas .

*Ron*
Was ist es?

*Hermine*
Ich dachte nur gerade daran, wenn wir unseren Familien davon erzählen, dass du mir einen Antrag gemacht hast, wie sie wohl reagieren werden? Bei deiner Familie bin ich mir ja sicher, aber leider nicht bei meiner.

*Ron*
Sei unbesorgt, deine Eltern werden sich genauso freuen.

*Hermine*
Ron woher willst du das wissen? Du weißt, dass mein Vater... etwas speziell ist.

*Ron*
Du vertraust mir doch oder?

Hermine nickte und drehte sich in Rons Armen um, damit sie ihn ansehen konnte. Er lächelte sie an und streichelte zärtlich über ihre Wange.

*Ron*
Du weißt ja, dass wir in unserer Welt sehr altmodisch sind und dass Molly und Arthur mich verhexen würden, wenn ich die Familie Weasley in schlechtem Licht da stehen lassen würde oder? Also was meinst du hat dein zukünftiger Ehemann mit dem Ginger-Haar wohl gemacht, bevor er um deine Hand angehalten hat?

Hermine bekam ganz große Augen, die sich wie Ron nun sehen konnte, langsam mit Tränen füllten.

*Hermine*
Du... hast...

Ron lächelte Hermine an und nickte, bevor er sie auf die Nasenspitze küsste.

*Hermine*
Du hast tatsächlich mit meinem Vater geredet und hast ihn um meine Hand gebeten? Du bist unglaublich. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll.... außer "Danke" .

*Ron*
Küss mich.

Nachdem sie sich voneinander gelöst hatten, ließen sie den Tag im Restaurant bei leckerem Essen, guten Wein und Gesprächen ausklingen.
Ron und Hermine hatten beschlossen, eine Eule in den Fuchsbau zu schicken, damit Molly bescheid wusste, dass es wichtig wäre, dass auch wirklich alle beim nächsten Familientreffen anwesend sein würden.
An ihrem letzten Morgen in Paris konnten beide nicht viel essen, da sie so nervös waren ihre Verlobung bekannt zu geben. Auf dem Flughafen und im Flugzeug selber waren Ron und Hermine sehr still geworden. Sie hielten sich aber an den Händen und lächelten sich immer wieder verliebt an. Als sie in London das Flughafen-Gebäude verlassen hatten, suchten die beiden sich eine ruhige Seitenstraße, um zu apparieren.

*Ron*
Hermine, möchtest du erst nach Shell Cottage oder sofort in den Fuchsbau?

*Hermine*
Lass uns bitte erst die Sachen wegbringen und dann können wir in den Fuchsbau flohen.

Ron reichte Hermine seinen Arm und mit einem Knall waren sie verschwunden und standen kurze Zeit später vor dem mit Muscheln bedeckten Haus .

*Hermine*
Es ist schön wieder zu Hause zu sein.

Sie atmete tief ein und genoss die rauhe, salzige Meeresluft, die ihre Lungen durchströmte.
Ron atmete ebenfalls tief durch.

*Ron*
Ich weiß was du meinst.

Ron öffnete Hermine die Tür, damit sie ins Haus gehen konnte. Während Hermine die Koffer auspackte, ging Ron in die Küche, um einen Tee zu kochen.
Als sich beide am Küchentisch gegenüber saßen kam Pigwidgeon an das Fenster geflogen. Ron öffnete das Fenster und die Eule hüpfte herein.

*Ron*
Hey Pigwidgeon, zeig mal her was du da hast.

Ron wickelte das Pergament vom Fuß der Eule ab und ging damit zu Hermine, damit beide das Pergament lesen konnten .

Lieber Ron, liebe Hermine.
Ich hoffe ihr seid schon zu Hause. Charlie schafft es kurzfristig vorbeizukommen und ich denke, es wäre schön, wenn ihr etwas eher kommen könntet.
Liebe Grüße
Molly

Ron und Hermine strahlten sich an. Sie tranken ihren Tee aus, schickten Pig nach Hause, zogen sich um und traten zehn Minuten später in den Kamin, um zum Fuchsbau zu flohen.
Ron kam als erstes im Fuchsbau an und als er Charlie sah, konnte er nicht mehr an sich halten und zog ihn in eine herzliche Umarmung. Als Hermine aus dem Kamin trat und die Szene beobachtete, wurde ihr ganz warm ums Herz. Plötzlich hörte sie ein Quietschen von ihrer rechten Seite und als sie sich gerade in die Richtung drehte aus der das Geräusch kam, sprang Ginny ihr auch schon um den Hals.

*Ginny*
Hermine, endlich bist du wieder da. Erzähl wie war es. Was habt ihr gemacht? Also tagsüber, dass andere will ich gar nicht wissen.

*Molly*
Ginevra Molly Weasley, du bist unmöglich. Harry, sag deiner zukünftigen Frau mal bitte, dass sie nicht immer so neugierig sein soll. Vielleicht hört sie ja auf dich .

*Harry*
Tut mir leid Molly, ich gehe kein Risiko ein verhext zu werden!

*Arthur* augenzwinkernd
Du lernst schnell, Harry.

*Molly*
Das ist nicht hilfreich Arthur.

Die beiden Männer schauten sich an, sie wussten beide,  was der andere dachte. Hermine musste lachen. Endlich war sie wieder bei der besten, chaotischsten und liebevollsten Familie zu Hause. Bei ihren Weasleys. Charlie ging auf Hermine zu und nahm sie in eine Umarmung, die für Ron, wie es schien, etwas zu lange dauerte. Er räusperte sich.

*Charlie*
Was ist los Ronniekins? Eifersüchtig, dass ich dir deine Hexe wegnehme?

Hermine merkte wie sie errötete.

*Ron*
Ich wollte Hermine lediglich darum bitten, dass sie mir ihren Umhang gibt.

Hermine gab Ron ihren Umhang und ging dann mit Charlie in die Küche. Als alle nach einem Essen, mit dem Molly sich wieder selbst übertroffen hatte, in Ruhe am großen Tisch zusammen saßen, ergriff Hermine Rons Hand und schaute ihn erwartungsvoll an. Seine Ohren wurden heiß und rot, als er um Aufmerksamkeit bat .

*Ron*
Hermine und ich, wir möchten euch etwas mitteilen. Ich habe Hermine in der Silvesternacht in der Stadt der Liebe die eine Frage gestellt und sie hat Ja gesagt. Hermine möchte meine Frau werden.

Während Ron gesprochen hatte, hatte Hermine sich an ihn gekuschelt und er küsste sie auf ihren Kopf. Molly und Ginny sprangen bei diesen Neuigkeien von ihren Stühlen und kamen auf Hermine zugerannt, um sie zu drücken und in von Tränen begleitete Umarmungen zu ziehen. Ron bekam von seinem Vater und seinen Brüdern Glückwünsche und jede Menge Schulterklopfer. Harry nahm Ron in eine brüderliche Umarmung.

*Harry*
Gut gemacht, Kumpel .

*Ron* lächelnd
Danke, mein zukünftiger Schwager.

Molly und Ginny waren außer Rand und Band. Schließlich mussten nun zwei Hochzeiten geplant werden oder eventuell eine Doppelhochzeit? Die Männer zogen sich ins Wohnzimmer zurück und tranken Butterbier und Feuerwhisky zur Feier des Tages. Ron war zufrieden und glücklich wie er es noch nie in seinem Leben vorher war. Er hatte eine schöne Hexe an seiner Seite, die ihn heiraten wollte, einen abwechslungsreichen Job, eine wieder glückliche Familie und ein schönes Haus am Meer.

So vergingen die Wochen in einem stetigen Rhythmus.
Ron ging während der Woche morgens in die Winkelgasse Nummer 93, um mit George im Weasleys Wizard Wheezes neue Scherzartikel zu entwickeln, Bestellungen rauszuschicken oder die Einnahmen und Ausnahmen zu kontrollieren.
Je nachdem was Hermine für einen Dienst hatte, lernte sie entweder erst morgens zu Hause und ging danach bis abends zur Arbeit oder sie ging morgens erst arbeiten und dann lernte sie bis spät in die Nacht.
Ron hatte Hermine mehr als nur einmal pro Woche schlafend über ihren Büchern gefunden und sie dann unter Protest ins Bett getragen. Ron konnte nur darüber schmunzeln, er liebte sie und war so stolz, allerdings war er auch froh, wenn alles endlich vorbei war und sie wieder mehr Zeit für einander hatten.
Die einzige Zeit, in der Hermine mal für zwei Stunden das Lernen sein ließ, war für das sonntägliche Treffen im Fuchsbau.

Als es endlich soweit war, bestand Hermine natürlich sowohl die praktische als auch die mündliche und schriftliche Prüfung mit Auszeichnung und trug jetzt den offiziellen Titel "Heilerin Granger"!
Gerne nahm sie die Stelle im St. Mungo-Hospital an, die man ihr vorher schon in Aussicht gestellt hatte.
Nach der feierlichen Abschlusszeremonie trafen sich alle im Fuchsbau, um dort Hermine zu feiern. Erst war auch alles in Ordnung gewesen, aber als Molly und Ginny sich daran machten Hermine zu entführen, um mal wieder über die Hochzeitsvorbereitungen zu sprechen trat Harry irgendwann an Rons Seite.

*Harry*
Schau mal Ron. Hermine sieht nicht gerade glücklich aus so wie sie da zwischen Ginny und eurer Mutter sitzt.

*Ron* augenverdrehend
Ja, ich weiß. Die beiden haben nur noch ein Thema.

*Harry* lachend
Wem sagst du das? Ich versuche auch schon die beiden zu bremsen aber wenn Blicke töten könnten dann wäre ich bestimmt schon 10x  tot umgefallen.

*Ron* seufzend
Es ist sowieso schon spät. Ich werde Hermine jetzt nach Hause bringen. Endlich habe ich sie dann mal wieder für mich alleine.

Ron verabschiedete sich von Harry und den anderen und ging auf das Damentrio zu. Als Hermine ihn bemerkte, fingen ihre Augen an zu strahlen.

*Ron*
Entschuldigt die Damen, ich werde jetzt mit meiner Verlobten nach Hause flohen.

Ginny und Molly fingen an zu protestieren, aber Hermine und Ron versicherten ihnen, dass das Thema Hochzeit das nächste Mal wieder diskutiert werden würde.

Als die beiden in Shell Cottage ankamen, sah Hermine zu Ron.

*Hermine*
Danke mein Lebensretter.

*Ron*
Kein Problem. Weißt du, dass Harry auch schon genug von der ganzen Sache hat? Er sollte sich neulich bei den Tischdecken zwischen 3 Weißtönen entscheiden, dabei erkannte er nicht wirklich einen Unterschied.

*Hermine*
Würdest du uns bitte einen Tee machen?

Ron nickte, ging in die Küche und dachte "Es wird wohl besser sein, dass Thema heute nicht mehr anzusprechen"

Da hörte er plötzlich wie sich leise die Haustür schloss. Ron ging zur Garderobe, aber Hermines Mantel fehlte. Also zog er sich seinen Mantel über, ging in die Küche, um den Tee zu holen und trat nach draußen, um Hermine am Spülsaum stehen zu sehen. Für eine Moment kamen sehr dunkle Erinnerungen zurück. Er erinnerte sich, als er dort stand und in den Wind geschrien hatte, als er dachte er hätte Hermine für immer verloren. Ron schüttelte die Gedanken ab, stellte sich neben Hermine und reicht ihr den Tee .

*Ron*
Was ist los mein Schatz?

Hermine sah Ron mit Tränen in den Augen an .

*Hermine*
Du weißt, dass ich dich und deine Familie über alles Liebe oder?

Ron nickte nur. Er wusste es war besser jetzt nichts zu sagen.

*Hermine*
Aber das mit der Planung und den Einladungen für die Hochzeit et cetera das wird mir zu viel. Ich will das so nicht. Also heiraten will ich dich immer noch... Aber nicht so... Es tut mir leid.

Hermine drehte sich von Ron weg und ging zurück Richtung Haus.

*Ron*
Hermine Schatz warte... Wer sagt denn, dass ich das so möchte wie Molly meint, dass es sein muss.
Du und ich, wir konnten doch noch gar nicht richtig über deine und meine Hochzeit sprechen. Deine Heiler-Prüfung war erstmal wichtiger. Von mir aus können wir morgen früh einen Portschlüssel nehmen, egal wohin, und dann heiraten wir beide alleine...

Hermine hatte mittlerweile auf ihrer Bank im Garten Platz genommen.

*Hermine*
Du weißt schon, dass du riskierst erst geköpft und dann verhext zu werden oder?

*Ron*
Das ist mir egal. Wichtig ist nur, dass du glücklich bist. Also erzähl mir wie du mich heiraten möchtest.

*Hermine*
Ich möchte eigentlich nur meine Familie um mich haben, das heißt meine Eltern, deine Eltern und Geschwister mit ihren Partnern. Keine Tante Muriel oder irgendwelche Verwandten dritten Grades, die ich noch nie gesehen habe und wahrscheinlich auch nie wiedersehen werde.
Molly hat für Harry und Ginny eine Gästeliste gemacht, die umfasste garantiert 150 Gäste.
Dann weiß ich auch nicht, ob ich im Fuchsbau heiraten möchte.
Ich möchte deine Eltern auf keinen Fall verärgern. Aber wir sollten doch dem Ganzen hier Leben einhauchen. Wie wäre es denn, wenn wir einfach barfuß am Strand heiraten? Und dann können wir uns überlegen, ob wir anschließend am Strand oder bei uns im Garten feiern.
Was auch ein Thema war, war eine Doppelhochzeit. Die habe ich aber sofort abgelehnt. Ein Grund ist unter anderem, dass Ginny wie deine Mutter ist. Sie liebt es, wenn es voll, laut und viel ist. Das bin ich aber nicht. Außerdem hätte ich Ginny gerne als meine Trauzeugin...

Als Hermine nicht mehr weiter sprach, schaute Ron sie an und lächelte.

*Ron*
Du hast in allen Punkten Recht Hermine. Und weißt du was? Wir müssen uns mit meinen Eltern und Ginny und Harry zusammensetzen und darüber sprechen.
Mir reicht es auch völlig aus, wenn nur die direkte Familie dabei ist und die Idee einer Strandhochzeit hier in Shell Cottage finde ich perfekt. Was meine Mutter sich aber nicht aus der Hand nehmen lassen wird, ist für das Essen zu sorgen!

*Hermine*
Damit bin ich mehr als einverstanden. Ich liebe das Essen deiner Mutter.

Ron zog seine Augenbraue hoch und schaute Hermine an. Diese musste anfangen zu lachen.

*Hermine*
Und dich natürlich noch viel viel mehr, Ronald Billius Weasley.

Danach saßen beide noch lange aneinander gekuschelt auf der Bank, schauten immer wieder aufs Meer hinaus oder küssten sich voller Liebe.