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A Black Soul and the Raven

von Cernunos
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
26.07.2019
16.01.2020
32
41.527
1
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22.09.2019 1.154
 
10 Minuten später sitzen wir am Tisch und essen. "Mario was denkst du eigentlich davon dich auch mal Tätowieren zu lassen“, sagt schlägt Oliver vor. Der Gitarrist verschluckt sich an seiner Cola und muss husten. "Damit ich so zu gekleistert aussehe wie Jamie", sagt Mario und deutet auf meine Brust. Ich zeige ihm den Mittelfinger und esse weiter. "Ach komm, Olli hat recht. Du bist der einzige von uns der noch nicht tätowiert ist. Es müssen ja nicht so viele wie bei Chez sein aber vielleicht ein oder zwei“, sagt Alex.  Mario schüttelt energisch den Kopf. "Oh nein, das kommt gar nicht in Frage nicht zwei und auch nicht eins, sondern gar keins“, sagt er. "Wir werden ja noch sehen“, mein Boris und grinst ihn fies an. "Wag es dir ja nicht“, sagt der Gitarrist finster. Wir brechen in Gelächter aus. "Jungs ich habe mich mal aufs Ohr machen meinen Mittagsschlaf“, sage ich und stehe auf. Die vier zeigen mit dem Daumen nach oben. Ich räume den Teller in die Küche und verziehe mich dann in meine Koje und ziehe den Vorhang zu. Ich hole meine Kopfhörer von der Ablage und stecke sie mir in die Ohren.

"Aufwachen Jamie", sagt jemand und haut mir auf die Schulter. Müde schlage ich die Augen auf. "Wasn los“, frage ich Mario. Der Gitarrist steht dich über mich gebeugt neben der Koje. "Wir sollen mal zur Hauptbühne kommen“, sagt er. Ich richte mich auf nicht darauf bedacht das er immer noch über mich gebeugt da steht und knalle mit meinem Kopf gegen seinen. Mario stöhnt schmerzhaft auf und hält sich die Stirn. auch ich gebe ein schmerzhaftes Geräusch von mir.  "Sorry Kumpel“, Murmel ich und schaue in das hochrote Gesicht meines Besten Freundes. "Alles Okay, bei dir Mario du bist irgendwie so rot“, frage ich ihn. "Ja alles bestens, wir müssen uns beeilen“, sagt er meiner Meinung nach etwas zu schnell und verschwindet nach vorne. Verwirrt setzte ich mich richtig auf und binde mir die Haare zusammen. Ein Blick auf die Uhr sagt mir das es kurz nach halb drei ist. Auf dem Weg nach vorne greife ich nach eine der Colaflaschen und nehme sie mit. Als aussteige scheint sich Mario wieder etwas gefangen zu haben jedoch ist er immer noch etwas rot und fährt sich durch die blonden Haare. Schweigend laufen wir neben einander in Richtung Hauptbühne. "Ah da seid ihr ja. Ihr beide wisst welches Datum heute ist“, fragt uns der Veranstalter. Wir nicken. "Ja heute ist der 27.Juli“, sagen wir beide. "Dann wisst ihr auch was heute für ein besondere Tag“, sagt er. Erneut nicken wir. "Gut und deswegen werden sie Herr Paker ,da ich der Meinung bin sie am besten dafür geeignet sind ich meine schließlich heißen sie mit zweit Namen Chester, zusammen mit ihrem Gitarrist Herr Taylor und dem Bassisten von Black Souls und dem Keyboarder von denen Zusammen auf der Bühne die Lieder Numb und Leave out all the Rest spielen, ach und keine wieder rede“, sagt der Veranstalter. Fassungslos schaue ich den Mann. Ich wusste irgendwann wird mir mein Name wieder mal zum Verhängnis. Der denkt doch nicht ernsthaft das jemand ich mit seiner kaum Berühmten Band satzweiße auch nur halb so gut diese zwei leider jetzt auf der Bühne Covern kann. "Du wirst dich nicht blamieren“, sagt Mario und legt einen Arm um mich. "Ich weiß nicht ob das eine so gute Idee ist“, sage ich und nehme einen großen Schluck von meiner Cola.  "Wenn du es nicht für die da draußen machen willst, weil dir das zu viel Druck ist dann tu es wenigstens für Chester, Valentin und Tatjana“, sagt der Gitarrist. Beim Namen des verstorben Frontmannes läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Ich hatte die Chance ihn auf seinem letzten Konzert zu treffen. Eine Erinnerung, die ich nie vergessen werden und die mich geprägt hat genau wie die Erinnerung an Valentin und Tatjana. Mario merkt das ich mit mir kämpfe und zieht mich in eine feste Umarmung. "Du schaffst das“, sagt er und löst sich von mir. Als wir die Bühne betreten sind die anderen bereits dort. Um die Bühne herum stehen bereist Maßen. Der Veranstalter spricht ein paar schnelle Worte ins Mikro und reicht es mir dann. Ich nicke Kayel dem Keyboarder zu und er beginnt zu spielen.

Eine dreiviertel Stunde später stehen wir verschwitzt hinter der Bühne. Ich wische mir mit einem Handtuch den Schweiß vom Oberkörper und trinke eine großen Schluck Wasser. Die Fans waren so begeistert das ich noch mehr spielen musste. "Ich hoffe wir bekommen diese zusätzliche Show hier auch bezahlt“, sagt Kayel. Der Keyboarder war mir Sympathisch. "Ja wehe nicht“, sagt Mario und kippt, ohne zu zögern eine volle Wasserflasche über mir aus. Ich zucke erschrocken zusammen als mich das kalte Wasser trifft. Jace und Kayel brechen in schalendes Gelächter aus. Ich werfe ihnen einen bösen blick zu, doch das scheint sie nicht weiter zu stören den sie lachen einfach weiter. Der kleine aufblasbare Pool zum Kühlen der Getränke fällt mir ins Auge und Mario steht sich vor Lachen den Bauch haltend vor wenige Meter davon weg. Mir kommt eine böse Idee und ohne zu zögern stürze ich mich auf Mario. Dieser verliert das Gleichgewicht taumelt ein paar Schritte rückwärts. Mit einem platsch landet der Gitarrist im Wasser und ich lande auf ihm. Er stöhnt auf als ihm die Luft aus der Lunge gepresst wird und wischt sich das Wasser aus dem Gesicht. Im Hintergrund bekommen sich die beiden Musiker nicht mehr ein vor Lachen. Ich setze mich aufrecht hin und grinse ihn siegessicher an. "Das war fies „sagt der Gitarrist. "Also ich fands witzig“, sage ich. Mario schaut mich böse. Aber ernst nehmen kann ich es nicht. "Alter geh runter von mir „mault er. Doch ich denke gar nicht erst daran. Ich stütze mich links und rechts von ihm im Wasser ab und grinse ihn an. "Man Chez geh runter du bist schwer“, sagt der Gitarrist und wird rot. Die anderen beiden haben sich wieder im Griff und räuspern sich. "Der Veranstalter meint wir sollen fertig werden, einige wollen noch Autogramme“, sagt Jace. Ich richte mich auf und ziehe Mario mit auf die Beine. Jener Entledigt sich seine nassen Tanktops und ringt sich die Haare aus. Ich tue es ihm gleich und ringe mir ebenfalls die Haare aus. Jace wirft mir eine trockene Hose und ein Handtuch zu. Schnell trockne ich mir die Haare ab und ziehe die frische Hose an. Auch wenn es noch, wenn es noch so warm ist ziehe ich mir dennoch ein Shirt über. Einer der Männer vom Sicherheitsdienst steckt den Kopf durch den Zelteingang. "Jungs seid ihr soweit?“, fragt er ungeduldig. Wir nicken und folgen ihm nach draußen.
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