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Mein Leben mit den Krokodilen - Das nächste Abenteuer beginnt

von Phine2
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Hannes OC (Own Character) Olli
26.07.2019
11.11.2020
15
22.031
6
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
07.01.2020 1.534
 
Hi
heute kommt mal wieder ein neues Kapitel
ich hoffe es gefällt euch
viel Spaß beim Lesen
Phine

Ollis Sicht:
Jetzt konnte alles nur noch besser laufen. Wir hatten die beiden Brüder erwischt und sie sogar auf Video. Jetzt konnte ich doch bei Sophie bleiben. Ich war so glücklich, dass ich Sophie, bevor sie unser Haus betreten konnte, am Handgelenk packte, zu mir herumdrehte und meine Lippen auf ihre drückte. Sofort schlang sie ihre dünnen Arme um meinen Hals und erwiderte meinen Kuss. Dabei vergrub sie ihre zierlichen Hände in meinen Haaren und zog an ihnen, was mich zum keuchen brachte. Wir lösten den Kuss und ich legte meine Stirn an ihre, schloss die Augen und flüsterte: „Jetzt wird alles wieder gut, mit dem Video können wir alles beweisen und doch noch hier bleiben“. Sie nickte und schenkte mir ein kleines Lächeln, bei dem mein Herz anfing schneller zu schlagen. Ich liebte dieses Mädchen einfach abgrundtief. Wir hörten ein Räuspern hinter uns und sofort wurde Sophie rot und vergrub ihr Gesicht in meiner Brust. Ich schlang meinen Arm um ihre Taille und musste Grinsen.

Sophies Sicht:
Man das war wieder peinlich. Immer in so intimen Momenten mussten die anderen uns unterbrechen. Drinnen rief Olli: „Mama! Papa! Hört auf zu packen!“, und schloss den Karton, welchen seine Mutter gerade packen wollte. "Die Fabrik wird sabotiert!", rief Maria aufgeregt. "Alles, was in den letzten Monaten passiert ist, war Absicht!", erklärte ich. "Wir haben sogar Beweise, hier!", meinte Hannes. Kai klappte seinen Laptop auf und klickte das erste Video an. "Okay, es geht los!", meinte Kai. Gespannt starrten wir auf den Bildschirm. "Ja, vielleicht, aber magst du mich auch, wenn ich so aussehe?", kicherte Maria. Auf dem Bildschirm sah man, wie sie und Hannes gerade rumalberten. Ich musste leicht Grinsen, denn die beiden waren echt süß zusammen. "Ähm... das Wichtige kommt gleich.", meinte Hannes verlegten. Jetzt sah man ein Poster, auf dem eine halbnackte Frau zu sehen war. "Ähm Kai, nächstes Video vielleicht?", fragte ich. Die Weißmanns begannen wieder zu packen. Auf dem Video sah man Frank und Jorgo im Kran.
"Sag mal, wo ist das denn? Ach du lie- Oliver, sag mal wart ihr in der Fabrik?", fragte Ollis Mutter entsetzt. "Ja kurz, aber jetzt mach hier mal keinen Aufstand. Wir sind dabei euch zu retten.", sprach Olli ungeduldig. "Sag mal, spinnt ihr?", fragte Herr Weißmann total entsetzt. "Wie seid ihr da überhaupt reingekommen?", erwiderte Frau Weißmann.  "Das ist doch jetzt egal!", rief Maria wütend. "Egal, sag mal tickt ihr noch ganz richtig?? Das ist überhaupt nicht egal, ihr könnt da doch nicht einfach einbrechen!", wurde Frau Weißmann lauter. "Wir sind da nicht eingebrochen! DIE sind da eingebrochen!", verteidigte uns Hannes und deutete auf den Monitor. Kai hatte schnell das Video gewechselt, sodass man jetzt die Boller Brüder sah. "Da, die Boller Brüder!", meinte Hannes triumphierend. "IHR seid da eingebrochen! Die Jungs vom Boller arbeiten da. Die haben Schlüssel.", beharrte Frau Weißmann. "Aber, der eine hat sich am Computer zu schaffen gemacht.", regte sich Maria auf. "Der ist Systemadministrator. Das ist sein Job!", erklärte Herr Weißmann leicht zornig. "In seiner Freizeit! Das glaubst du doch wohl selber nicht.", spottete Olli. "Pass mal auf, Sohnemann. Wahrscheinlich hat er grade seine Mails gecheckt. Fakt ist, er darf das und ihr dürft es nicht!", versuchte uns Herr Weißmann zu erklären. "Aber schauen sie mal! Da läuft wirklich irgendwas falsch! Sie müssen die Polizei verständigen!", rief Hannes verzweifelt. "Die Jungs, die arbeiten seit 2 Jahren in unserer Firma. Denkt ihr, die wollen arbeitslos werden?", fragte uns Frau Weißmann. "Na klar, krieg man doch voll die Kohle und so.", meinte Frank zuversichtlich. Ich riss die Augen auf und rammte ihm den Ellbogen in die Seite, denn dieser Kommentar ging gar nicht. "Jetzt ist aber Schluss! Nur weil ihr mal ein paar Einbrecher geschnappt habt, sind nicht alle Leute Verbrecher! Ihr könnt doch nicht irgendjemanden anzeigen, weil euch langweilig ist!", meinte Ollis Vater. Olli schüttelte fassungslos den Kopf und ich spürte, dass er kurz davor war zu explodieren. Ich nahm seine Hand und drückte sie. Olli verschränkte seine Finger mit meinen und erwiderte den Druck. "Das sind hart arbeitende, rechtschaffene Männer. Die haben andere Probleme, als mit euch Räuber und Gendame zu spielen.", erwiderte Herr Weißmann und klappte den Laptop zu und drückte ihn Kai in die Hand. "Werdet endlich mal erwachsen!", rief er uns zu.  Maria nahm ein Stapel Bücher und knallte ihn auf den Tisch. "Wir sind erwachsener, als du denkst!", fauchte sie ihren Vater wütend an. "Aber dir ist es doch scheißegal, ob wir hierbleiben oder wegziehen!", setzte sie hinterher. Herr Weißmann sah seine Tochter entsetzt an. "So Fräulein, ab auf dein Zimmer. Die Sachen werden eingepackt.", sprach er, bemüht ruhig. "Papa, hier ist wirklich was faul!", beteuerte Olli. "Abgang nach oben! Und du hilfst deiner Schwester!", sagte er.  Maria war kurz vor den Tränen und Olli kurz davor zu explodieren. "Mama bitte!", flehte Maria ihre Mutter an. "Nee Pipimaus, wir müssen morgen früh los. Jetzt geht packen. Kommt.", sprach Frau Weißmann mit zittriger Stimme. Man merkte, dass der Streit ihr ziemlich zu schaffen machte. "Wir können doch einfach zu den Boller Brüdern fahren und uns den Stick zeigen lassen! Dann wird sich schon herausstellen, dass -“, Hannes wurde von Herr Weißmann unterbrochen. "Jetzt ist Schluss mit dem Kinderkarneval. Los, wir haben Wichtigeres zu tun.", meinte Herr Weißmann und versuchte uns nach draußen zu scheuchen. Mir kamen jetzt auch die Tränen, eben waren wir noch so guter Dinge und optimistisch und nun war doch alles vorbei. Olli bemerkte meine Tränen und zog mich an seine Brust, in der ich mein Gesicht verbarg, damit die anderen nicht mitbekamen, wie ich weinte. "OLIVER!", rief sein Vater. "Ist okay.", flüsterte ich Olli zu. Ich wollte nicht, dass er noch mehr Ärger bekommt. Traurig blickte er mich an, um kurz darauf seinen Vater mit seinen Blicken wütend an zu funkeln. Als ich draußen war, konnte ich noch einen Blick auf Olli erhaschen, der wütend hoch zu seinem Zimmer stampfte, bevor Herr Weißmann die Tür schloss. Die Tränen liefen mir immer weiter die Wangen runter und die anderen sahen mich mitfühlend an. "Und... was machen wir jetzt?", durchbrach Jenny die Stille. Alle guckten mich an, ich seufzte und erwiderte:
"Jetzt... jetzt gehen wir zum Hauptquartier und räumen Marias und Ollis Sachen ein.". "Was? Ihr gebt einfach auf?", fragte Jenny entsetzt. "MANN JENNY!", schrie Hannes wütend, sodass wir alle zusammenzuckten und ihn mit großen Augen ansahen. "Es ist vorbei! Wir können nichts mehr tun!", zischte er bemüht ruhig und fuhr vor. "Hannes hat recht. Es ist vorbei.", sagte ich niedergeschlagen und fuhr ihm hinterher.

Ollis Sicht:
Oben in Marias und meinem Zimmer angekommen, sah ich traurig aus dem Fenster und sah Sophie und die anderen wegfahren. "Sie haben Recht. Es ist vorbei.", flüsterte ich gegen die Scheibe. Ein Schluchzen ließ mich herumfahren. "Maria!". Schnell nahm ich sie in den Arm. Maria schluchzte in meinen Armen. "Wir sollten anfangen zu packen.", meinte ich schließlich, nachdem sie sich wieder beruhigt hatte. Die ganze Zeit über waren meine Gedanken bei Sophie. Was sollte aus uns werden, wenn ich nicht mehr hier bin?  Ich würde sie fürchterlich vermissen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich ohne sie leben kann. Doch ich kann mir vorstellen, dass sie mich schnell vergessen wird, aber ich kann sie niemals vergessen. Mein Blick fiel auf das Foto, welches auf meinem Nachttisch stand. Darauf waren Sophie und ich zusehen, wie wir auf einer Decke, in unserem Garten saßen und uns küssten. Es entstand an dem Tag, an dem ich Sophie meinen Eltern, das erste Mal als meine Freundin vorstellte. Meine letzte Nacht wollte ich noch mit Sophie verbringen.


Sophies Sicht:
Im Hauptquartier verstauten wir alle Sachen, die Maria und Olli gehörten, in einer Kiste. Auch das Krokodilsschild wollten wir ihnen geben. Allgemein bauten wir unser Hauptquartier ab, denn ohne Olli und Maria gab es die Vorstadtkrokodile nicht mehr. Ich sah wie Jenny mit Hannes sprach, aber es interessierte mich nicht wirklich. Im Moment interessierte mich gar nichts mehr. Ich wollte einfach nur in mein Bett, mir die Decke über den Kopf ziehen und nie mehr aufstehen, bis Olli wieder bei mir war. Weswegen ich mich von den anderen verabschiedete, welche mich traurig ansahen. Ich verließ das Bergwerk und machte mich auf den Weg nach Hause. Zu Hause warf ich mich in meinem Zimmer auf mein Bett und musste anfangen zu schluchzen. Irgendwann musste ich eingeschlafen sein, denn ich fühlte auf einmal, wie mir jemand durchs Gesicht strich. Ich öffnete verschlafen meine Augen und blickte in Ollis Gesicht, welcher mich friedlich anlächelte. Sofort schlich sich auch auf mein Gesicht ein Grinsen.
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