Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Mein Leben mit den Krokodilen - Das nächste Abenteuer beginnt

von Phine2
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Hannes OC (Own Character) Olli
26.07.2019
11.11.2020
15
22.031
6
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.12.2019 919
 
Hi
heute kommt mal wieder ein neues Kapitel
ich hoffe es gefällt euch
Phine

Bei mir angekommen, gingen wir in die Küche und ich fragte ihn, ob er etwas trinken möchte, doch Olli lehnte ab, deswegen setzte ich mich ihm gegenüber an den Tisch. Keiner von uns wollte den ersten Schritt machen, weswegen wir uns eine Zeit lang einfach nur anschwiegen. Plötzlich ergriff Olli das Wort. „Was sollte das Sophie?“, fragte er mich. „Was meinst du?“, erwiderte ich nicht sehr schlau. „Na das mit dem Tanzen und den Klamotten. Ich meine du sahst nicht gerade abgeneigt aus, als der Typ mit dir tanzen wollte!“, warf mir Olli an den Kopf. „Klar, jetzt ist es wieder meine Schuld“, sagte ich beleidigt. „Das habe ich gar nicht gesagt“, meinte er beleidigt. „Was hast du denn dann gesagt? Mh? Das ich wie ein Flittchen mit anderen Typen vor deiner Nase rumgemacht habe? Willst du das damit sagen? Mh“, fuhr ich ihn an. „Nein. Ich wollte nur sagen, dass es mir nicht gefallen hat, wie du dich verhalten hast, du bist meine Freundin und als meine Freundin solltest du nicht mit anderen Typen tanzen, oder dich so anziehen!“, warf mir Olli an den Kopf. Ich verdrehte die Augen. „Jetzt übertreibst du aber. Ich habe nur versucht, etwas heraus zu finden, dass uns hilft, um dich und Maria hier behalten zu können und ich meine du warst auch nicht abgeneigt!“, warf ich ein. „Was meinst du denn jetzt damit?“, rief Olli. Zum Glück waren wir alleine, sonst wären Hannes und Mama von unserem Geschrei bestimmt auf uns aufmerksam geworden. „Na ich meine, dass du Jenny so angeguckt hast, als ob du gleich über sie herfallen wolltest und die Kellnerinnen hast du angesehen, wie ein notgeiler Hund!“, warf ich diesmal ihm an den Kopf. „WAS?! Ich hab doch nicht mit Jenny geflirtet und die Kellnerinnen hab ich auch nicht angeguckt, wie ein notgeiler Hund!“, rief Olli. „Natürlich hast du das!“, schrie ich zurück. „Bin ich dir nicht mehr gut genug? Reiche ich dir nicht mehr? Denkst du, weil du vielleicht umziehst kannst du mit anderen flirten?“, rief ich. Jetzt war ich in Tränen ausgebrochen. Ich konnte sie nicht mehr halten, sie liefen mir in Sturzbächen die Wangen herunter. Olli war auf mich zu gekommen, hatte sich vor mich hingekniet und seine Hände auf meine Knie gelegt. „Soph natürlich denke ich das nicht. Ich denke immer, dass ich nicht gut genug für dich bin und ja vielleicht hab ich Angst, wenn ich umziehe, aber nicht, dass ich dich nicht mehr lieben werde, sondern eher, dass du jemand besseren findest. Ich meine sieh dich an, du bist super hübsch und deine Art erst. Du bist hilfsbereit, immer für andere da, ich meine wer verliebt sich da nicht in dich? Und ja ich war eifersüchtig, als du in der Disco getanzt hast, ich meine du sahst super heiß aus. Oh man ich wäre fast geplatzt“, sagte Olli. Ich konnte es nicht glauben, er hatte Angst mich zu verlieren? Ich hatte Angst ihn zu verlieren, wenn er wegzieht. Er war eifersüchtig, wegen dem Typen, weil er mit mir getanzt hatte? Ich war genauso eifersüchtig wie er. Ich ließ mich zu Olli auf den Boden fallen und legte meine Hände um sein Gesicht. „Olli, du hast gar keinen Grund eifersüchtig zu sein. Ich liebe nur dich, sonst niemanden. Ich muss dir sagen, dass ich genauso eifersüchtig war. Ich meine so wie du die Mädchen angeguckt hast, es tat einfach weh. Es tut mir leid, dass ich das gemacht hab, ich wollte dich glaube ich wirklich etwas eifersüchtig machen, bitte verzeih mir es tut mir leid“, schluchzte ich ihm entgegen. Olli nahm mein Gesicht in die Hände und drückte seine Lippen auf meine, „Mir tut es leid, du hast Recht, ich hab den anderen Mädchen hinterher geguckt, aber nicht weil ich sie gut fand, eigentlich hab ich sie nur mit dir verglichen, das ist mir später bewusst geworden. Es tut mir leid. Kannst du mir verzeihen? Ich liebe dich Soph“, sagte er, nachdem wir uns voneinander gelöst hatten. „Natürlich verzeihe ich dir Olli, aber nur wenn du mir auch verzeihen kannst, es tut mir leid Olli“, flüsterte ich an seine Lippen. Olli grinste mich an und sagte: „Natürlich verzeihe ich dir. Ich liebe dich“. Damit drückte er seine Lippen auf meine. Es tat so gut, endlich hatten wir uns ausgesprochen und nun fühlte ich mich besser. Olli und ich lagen in meinem Bett, kuschelten, redeten und tauschten zwischen durch Küsse aus. Irgendwann musste ich eingeschlafen sein.

Ollis Sicht:
Endlich hatten wir uns wieder vertragen, das war auch gut so. Ich konnte nie lange böse auf Sophie sein, ich meine dafür liebe ich sie viel zu sehr. Gestern hatten wir uns beide gegenseitig verletzt, hätten wir einfach mit einander geredet, dann wäre das nicht passiert. Ich bin froh, dass das alles vorbei ist. Ich lag mit Sophie, in meinen Armen, in ihrem Bett. Sie war eingeschlafen und ich lauschte ihrem ruhigen Atem, es tat gut sie zu hören, zu riechen und einfach nur in meinen Armen zu halten. Ich würde sie vermissen, wenn wir umziehen müssten, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ohne sie sein soll. Wir sind nun schon ein Jahr zusammen und ich will nicht, dass es endet, doch wenn ich weg bin weiß ich nicht, ob das mit uns lange hält. Wünschen tue ich es mir auf jeden Fall, doch ich kann sie nicht dazu zwingen, dass sie auf mich wartet. Irgendwann schlief auch ich ein.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast