Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Mein Leben mit den Krokodilen - Das nächste Abenteuer beginnt

von Phine2
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Hannes OC (Own Character) Olli
26.07.2019
11.11.2020
15
22.031
6
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.11.2019 1.134
 
hi
ich habe heute schon die Zeit dazu gefunden ein neues Kapitel hochzuladen
ich hoffe es gefällt euch
viel Spaß
Phine

Am nächsten Tag trafen wir uns im Hauptquartier, alle außer Kai waren da, keine Ahnung wo der war. Olli und Maria erzählten den anderen gerade davon, dass sie wegziehen sollten. Ich saß neben Olli, welcher seinen Arm um meine Schulter gelegt hatte. Ich hatte meinen Kopf auf seine Brust gelegt, damit niemand meine Tränen sehen konnte. Frank sagte: „Wegziehen? Man Olli ihr könnt doch nicht einfach Wegziehen“. Maria erklärte: „Man Frank ohne die Fabrik ist die halbe Stadt arbeitslos. Hier gibt es bald gar keine Jobs mehr. Und deswegen müssen wir zu Oma ziehen“. „Ja, aber die Maschinen können doch nicht einfach von heute auf Morgen kaputt gehen, sind die so alt?“, fragte Hannes. Olli meinte: „Nein. Die sind sogar schon Computer gesteuert“. Jetzt mischte sich Jorgo ein und fragte: „Kann man die nicht reparieren oder Umtauschen?“. „Jorgo so Maschinen gibt’ s doch nicht bei LIDL zu kaufen! Und reparieren ist viel zu teuer“, sagte Maria genervt. Mir entfloh ein schluchzen, Olli drückte mich fester an sich und drückte mir einen Kuss auf den Kopf. Frank fragte, an Hannes, Olli und mich gewandt: „Habt ihr denn irgendetwas angefasst, als ihr drin wart?“. Olli rechtfertigte uns: „Wir waren ja noch nicht mal drin“. Jetzt meldete auch ich mich das erste Mal zu Wort, „Hey aber die Typen mit der schwarzen Karre, die waren drin und seitdem steht alles still“. Die Jungs sahen mich an und Olli meinte: „Das kann Zufall sein“. „Muss es aber nicht“, widersprach Maria. Hannes sagte: „Wir sollten da nochmal hin und sehen ob da irgendwie Reifenabdrücke sind und dann fahren wir in die Stadt und suchen den Wagen.“. „Ey nicht nötig alle gepimpten Karren stehen jeden Abend vorm Chrome dieser R & B Disco am Bahnhof.“ erklärte Frank uns. Auf einmal hörten wir ein Piepen und Peter meinte: „OOO-OH L-L-Leute W-W-wir b-b-b-bekommen Besuch.“. Wir standen auf und stellten uns in einer Reihe nebeneinander und zwar so, dass wir alle den Eingang im Blick hatten. Ich stand neben Olli, der seinen Arm um meine Taille legte. Plötzlich trat Jenny hinter dem Lamellen Vorhang hervor und Jorgo fragte: „Alter wer ist denn das?“. Hannes antwortete genervt: „Das ist Jenny Kais Cousine“. Maria fragte entsetzt: „Du kennst sie?“, darauf nickte Hannes. Kai kam hineingefahren und Olli meinte: „Kai nur Krokodile dürfen wissen, wo das Hauptquartier ist!“, und nickte in Jennys Richtung. „Krokodile, ah dann seid ihr also Kais behinderte Freunde“, sagte Jenny. Ich verdrehte die Augen und dachte mir, oh man die merkt auch nicht, dass wir alle eigentlich ganz normal sind. Frank sah Olli an und Jorgo meinte: „Äh Frank ist ein bisschen Körperlich benachteiligt“. Dabei formte er mit seinen Händen einen Bauch. Frank argumentierte: „Ja und Jorgo ist Ausländer“. „A- A- A-Aber i-i-i-ich b-b-bin g-g-ganz n-n-normal!“ sagte Peter stotternd. Ich musste mir das Grinsen verkneifen, denn die drei verhielten sich echt blöd. Jenny fragte: „Wieso trefft ihr euch dann hier unter der Erde, ich mein SOOO hässlich seid ihr ja gar nicht.“ Jorgo sagte: „Wir glühen hier nur vor und dann geht’s ab in die Disse.“ Olli sagte endlich: „Kai sie kann hier nicht bleiben.“. „Stimmt“, sagte Jenny, „und du auch nicht Kai sonst kriegst du hier noch ne Lungenembolie und du bist weiß Gott schon behindert genug, also sag Tschüss zu deinen Spielkameraden wir gehen jetzt“. Jenny wollte Kais Rollstuhl in Richtung Ausgang schieben, doch Kai zog die Bremse an und sagte: „Nein, du gehst. Ich bleibe!“. Jenny ging um den Rollstuhl herum, stellte sich vor Kai, stemmte die Ellbogen in die Hüfte und sagte: „Ich hab deiner Mutter versprochen dich nicht aus den Augen zu lassen. Was ist, wenn du hier unten einen Anfall bekommst und keiner ist bei dir?“. „Ich bekomme höchstens nenn Anfall, wenn du jetzt nicht gehst!“, erwiderte er. „Ok“, meinte Jenny, „aber eins sag ich dir, dass wird ein Nachspiel haben kleiner!“. Sie nahm ihre Tasche von Kais Schoß, drehte sich um und verschwand. Maria fragte Jorgo: „Ähm wir glühen hier nur vor?“. „Was denn?“, sagte Jorgo, „Nicht das sie denk wir sind voll die Babys!“. „Ihr seid voll die Babys!“, warf ich ein. „Ab heute Abend sind wir Teenager!“ meinte Jorgo und setzte sich seine Sonnenbrille auf. Ich schüttelte nur mit dem Kopf. Lange blieben wir nicht mehr im Hauptquartier.

Als wir zu Hause ankamen, zogen Hannes und ich uns um, extra für die Disco heute Abend mit den anderen Krokodilen. Ich zog mir eine weiße Hotpants an mit breitem braunem Gürtel und einem schwarzen luftigen Top mit kleinen Blumen drauf. Meine Haare hatte ich mir gelockt, aber sonst offengelassen und mich nur ganz leicht geschminkt. Auch Hannes hatte sich schick gemacht. Er hatte ein Hemd an und die Haare zurück gegellt. Doch wir machten uns gar nicht auf den Weg zur Disco, wir waren mit Mama auf dem Weg zu einem edlen Luxusrestaurant. Ich fuhr neben Hannes und flüsterte ihm zu: „Ich bring dich um, dass du mich damit reinziehst, das ist echt nicht fair“. Hannes hatte doch tatsächlich ein Date für Mama, mit irgendeinem fremden Typen, organisiert und dorthin waren wir auf dem Weg. „Sagt mal Leute, sollen wir nicht doch lieber wo anders essen?“, fragte Mama, als einer der Türsteher Mamas und mein Fahrrad und Hannes Skateboard mitnahm. Hannes schüttelte den Kopf und zog mich in Richtung Tür, da wurden wir aufgehalten. Ein Mann in einem schicken Anzug stieg aus einem gelben Sportwagen und fragte: „Christina?“. Mama und ich drehten uns überrascht um und sie fragte: „Meinen sie mich?“. „Gleich am Hintern erkannt“, grinste er sie an, meine Augen weiteten sich. Ich meine was war das Bitte für ein schlechter Anmachspruch? Mama wollte gerade gehen, als er sie zurückhielt. „Warten sie, ich bins Piff- Paff 34“, meinte er. Piff- Paff 34? Wer sollte das denn sein? Kannte Mama wirklich jemanden der sich so nannte? „Okay Hannes, hol Hilfe“, zischte Mama ihm zu. Hannes jedoch wandte sich an den Mann und fragte: „Ähm, suchen sie Wirtschaftswunder 24?“. „Genau“, bestätigte der Mann. „Tja dann!“, grinste Hannes Mama an und klopfte ihr auf die Schulter. Mama lächelte den Mann kurz an und sagte: „Einen Moment“, dabei packte sie mich und Hannes am Arm und zischte uns zu: „Ihr habt genau fünf Sekunden Zeit mir das zu erklären“. Zum Glück erklärte Hannes ihr alles, denn ich hatte echt keine Ahnung, was ich hätte sagen sollen.

Nun saßen wir vier hier in diesem Restaurant und Hannes und ich hatten einen riesigen Teller Muscheln vor uns. Das war so ekelig, ich hätte daneben Spucken können, doch Mama sagte, dass wir erst aufstehen dürfen, wenn wir aufgegessen haben.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast