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Mein Leben mit den Krokodilen - Das nächste Abenteuer beginnt

von Phine2
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Hannes OC (Own Character) Olli
26.07.2019
11.11.2020
15
22.031
6
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19 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
09.08.2019 1.297
 
Hi
heute folgt das nächste Kapitel ich hoffe es gefällt euch
Phine

Am nächsten Tag wurde ich von Hannes geweckt. Wir machten uns fertig und trafen uns mit den anderen und fuhren gemeinsam zu unserem neuen Versteck. Wir fuhren den Berg hinunter in das Bergwerk, Kai hielt am Eingang an und legt etwas auf einen Stein. „Was machst du da?“, fragte ich nach. „Bewegungssensoren, damit wir wissen, wenn jemand kommt.“, grinste er mich an. Genial!  Gemeinsam mit Olli baute ich die Strahler auf, wobei er mich immer wieder an sich zog, um mir einen Kuss aufzudrücken, damit wir etwas sehen konnten. „Ey Olli! Die Strahler sind doch viel cooler als die Lichterkette.“, meinte Frank. „Wenn die Fabrik pleitegeht, dann können wir sie ja behalten!“, meinte Jorgo aufgeregt. Ich kniete mich auf den Boden und zeichnete unser Logo auf ein Plakat, welches Olli mit seinen Sprühdosen aussprühen wird. „Dann hätten unsere Eltern keine Arbeit mehr, du Idiot!“, stellte Olli klar und umarmte mich von hinten, als ich wieder aufstand, um mir meine Arbeit anzusehen. „Na und? Arbeit ist doch voll scheiße, wozu gibt es Harz IV?“, meinte Frank. „Wenn ich mal groß bin, werd ich auch mal arbeitslos.“, erklärte Jorgo stolz. „Warum überrascht mich das nicht?“, gab Maria ihren Senf dazu. Olli grinste und begann meinen Hals zu küssen. Ich schloss meine Augen, legte den Kopf zur Seite und genoss es. „Je fetter das Hauptquartier, desto geiler die Bande!“, grinste Frank und kletterte die Leiter hinunter. „Dann sind wir die Geilsten!“, meinte Jorgo. „Ihr seid auf jeden Fall die Fettesten.“, meinte Maria. Als alle fertig waren, bestaunten wir unser Werk. „Das hat wirklich keiner.“, sagte ich. „Auf jeden Fall ist das Hauptquartier perfekt für die Krokodile.“, meinte Olli, legte mir den Arm um die Schulter und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich nickte bestätigend.

Am Abend fuhren wir zur Firma von Ollis und Marias Eltern. Wir mussten die Strahler noch abgeben, kamen aber zu spät. „Scheiße! Zu spät! Wir haben Papa versprochen die Strahler sind abends zurück.“, regte sich Maria auf. „Sind sie doch.“, meinte Olli und kletterte über den Zaun. Hannes folgte ihm. Auch Frank wollte drüber klettern, schaffte es aber nicht. „Äh, ich pass auf, dass der Rollstuhl nicht geklaut wird.“, redete er sich heraus, während wir die Baustrahler rüber reichten.
„Äh, ich sitze drin.“, meinte Kai. „Seid vorsichtig!“, trichterte Maria Hannes und Olli ein und reichte ihnen den letzten Strahler. „Kennst uns doch.“, grinste Hannes. „Eben.“, meinte sie. Die Jungs liefen los und Maria warf mir einen bittenden Blick zu. Ich seufzte, kletterte ebenfalls über den Zaun und rannte den Jungs nach. Hannes reichte mir einen der Baustrahler. Man ist der schwer. Gemeinsam joggten wir zum Hintereingang. Olli rüttelte an der Tür, aber sie ging nicht auf. „Äh Olli? Ich glaub man braucht da so ne Chipkarte oder so.“, machte Hannes ihn darauf aufmerksam. „Was?“, fragte Olli entgeistert, da ging die Tür auf und jemand blendete uns mit einer Taschenlampe. Schnell hielt ich mir meine Hand vor die Augen. „Was macht ihr hier?“, fragte uns ein Junge so um die 18- 19 Jahre barsch. „Was machen sie hier?“, konterte Olli. „Schnauze sonst Fresse du Pfosten!“, fuhr er ihn an, da bemerkte er die Strahler. „Klaut ihr hier Zeug?“, fragte er uns. „Wie denn, wir waren noch nicht mal drinnen!“, verteidigte uns Hannes. „Das könnt ihr der Polizei erzählen!“. Schon zückte er sein Handy hervor. „Mein Vater hat sie uns geliehen!“, sprach Olli schnell. „Wer ist denn dein Vater?“, fragte er skeptisch nach. „Bernd Weißmann.“, erklärte Olli. Er sah uns noch einmal misstrauisch an. Da rief jemand von drinnen nach ihm. „Stellt die Dinger hier ab. Ich sorge dafür, dass Bernd sie bekommt.“, meinte der Typ ziemlich unfreundlich. Mit dem stimmt was nicht. Als wir uns nicht rührten wiederholte er sich zorniger. „Stellt die Dinger hier ab!“. Schnell taten wir was er sagte und er schloss die Tür. „Was´n des für´n Arsch?“, fragte Olli wütend. „Keine Ahnung.“, sagte ich. So machten wir uns auf den Weg zu den anderen. Gerade als wir am Ausgang waren hörten wir hinter uns ein Auto. Der Zaun öffnete sich und wir rannten schnell nach draußen und brachten unsere Fahrräder in Sicherheit. Das Auto raste mit ganz schöner Geschwindigkeit an uns vorbei. Das war echt knapp. „Sag mal spinnt der?“, regte sich Maria auf. „Mann, ist das ein geiles Auto!“, staunte Jorgo. „Krass! Voll iso mäßig, ey!“, stimmte Frank ihm zu. „V-v-voll gefährlich s-s-so o-ohne Blinker um die K-k-kurve.“, meinte Peter. „Los Abfahrt!“, ordnete Olli an und wir fuhren nach Hause. An unserer Haustür verabschiedete Olli sich mit einem langen Kuss von mir. Dann ging ich ins Haus.

„Hey, wir sind wieder da!“, rief ich ins Haus. „Wenn ich ne strenge Mutter wäre, würde ich jetzt fragen, warum ihr so spät seid.“, meinte Mum und lief mit einer Schüssel voll Quark vom Badezimmer zur Küche. Was macht sie denn da? „Wenn wir brave Kinder wären würden wir es dir vielleicht sagen.“, grinste Hannes und nahm die Schüssel, die sie auf den Tresen stellte. „Hm lecker, gibt es Kartoffeln mit Quark?“, fragte er und probierte. „Der schmeckt aber irgendwie anders als sonst.“, stellte er angewidert fest. Ich betrachtete das Zeug misstrauisch. „Liegt daran, dass es eine Gesichtsmaske ist.“, meinte Mum und nahm ihm die Schüssel ab. „BÄÄÄÄ!“, spuckte Hannes es wieder aus. Ich fing an zu lachen und setzte mich dann kichernd an den Tisch. Hannes funkelte mich wütend an. „Hey, bei mir ging heut so der Punk ab.“, fing Mum an zu reden und klatschte sich das Zeug aufs Gesicht. Ich und Hannes schauten ihr dabei angewidert zu. „Die Real-Time-Performans konvergieren Richtung Ruhrgebiet und die so, wir verwenden aber den Real-Konksen-Test. Und ich dachte so krass, kein Wunder, dass sie so dauernd ihre Benschmarks verfehlen“, erklärte sie uns. „Echt krass.“, meinten Hannes und ich gleichzeitig, obwohl wir nichts von dem verstanden, was sie meinte. „Du Mama, ich glaub, dein neuer Job ist irgendwie nicht gut für dich“, meinte Hannes und betrachtete unsere Mutter, wie sie sich weiter das Zeug auf dem Gesicht verteilte. „Also irgendjemand schlaues hat mal gesagt, ein Job ist nicht schlecht, es ist nur gut oder schlecht, was man daraus macht.“, erwiderte sie. „Wenn du meinst.“, meinte ich wenig überzeugt. „Er macht aus dir ein Quarkmonster“, stellte Hannes fest. „Ich will halt nicht so verschrumpeln wie Oma!“, meinte sie. „Mama, du bist die schönste Mama der ganzen Stadt.“, erwiderte Hannes. „Und du der größte Schleimer.“, neckte ich ihn. „Das ist lieb Schatz, aber nichts bleibt wie es ist“, erwiderte sie und gab ihm einen kleinen Klecks von der Gesichtsmaske auf seine Nase. Hannes wischte ihn weg und nahm die Zeitschrift, welche auf dem Tisch lag und schlug sie auf. „Krass, hier steht, dass die Wahrscheinlichkeit von einem Blitz getroffen zu werden höher ist, als mit dreißig noch einen Mann zu finden. Wird ja ganz schön knapp für dich.“, meinte Hannes zu Mum, ich verschluckte mich an meinem Wasser. Das kann er doch nicht einfach so sagen. „Tz, da steht auch drin das Dieter Bohlen ein total netter Typ wäre.“, meinte sie patzig. Ich grinste sie nur an. Hannes lehnte sich zurück und sah sie skeptisch an. „Mann Hannes, sehe ich wie eine Frau aus, der es an irgendwas im Leben fehlt?“, meinte sie und guckte uns ernst an. Jedoch sah sie mit dem Zeug in ihrem Gesicht nicht so aus, als ob sie zufrieden war. Sonst wollte sie sich ja auch nicht verändern wollen. „Ich brauch keinen Mann. Wirklich nicht!“, erwiderte sie, nahm sich zwei Scheiben Gurken aus dem Salat und legte sie auf ihre Augen. Hannes und ich tauschten einen Blick aus, der so viel bedeutet wie ja sie braucht dringend jemanden.
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