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Mein Leben mit den Krokodilen - Das nächste Abenteuer beginnt

von Phine2
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Hannes OC (Own Character) Olli
26.07.2019
11.11.2020
15
22.031
6
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19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
31.07.2019 1.173
 
Wir standen vor Ollis und Marias Haus. Ich schaute hinüber zu Maria und Hannes. Hannes stellte sich gerade auf sein Skateboard, um Maria besser in die Augen zu schauen. „Ohhh wie süß!“, quietschte ich leise. Olli verdrehte die Augen und lehnte sich lässig gegen den Türrahmen. Dabei spielte er mit meinen Haaren. „Olli lass das bitte, ich will sehen ob sie sich endlich küssen“, meinte ich und drehte meinen Kopf so, dass ihm die Haarsträhne aus den Fingern glitt. Olli stöhnte genervt auf. Ich musste mir ein kichern verkneifen. „Danke, mein Held.“, meinte Maria zu Hannes. Ich stieß einen leichten Seufzer aus. So romantisch!!! „Knutschen!“, rief Frank, wofür er von Kai einen Schlag auf den Hinterkopf bekam. War ja klar, irgendwer muss die Stimmung immer ruinieren. „Okay ähm...“, stotterte Hannes. „Dann...“, stotterte Maria. „Maria! Ich geh dann mal rein, okay?!“, rief Olli herüber. Maria nickte und Olli verschwand im Haus, doch er zog mich mit. „Mann Olli! Ich wollte wissen, ob...“, weiter kam ich nicht, da Olli mich gegen die Wand drückte und seine Lippen auf meine presste. Reflexartig schlang ich meine Arme um seinen Hals und zog ihn näher zu mir. Er drückte sich näher an mich und fuhr mit seiner Zunge begierig über meine Unterlippe. Sofort gewährte ich ihm Einlass, sodass unsere Zungen nun einen leidenschaftlichen Kampf führten.

Ollis Sicht:
Endlich war ich mit Sophie alleine. Diesmal konnte keiner der anderen uns störten. Immer wenn Sophie und ich uns küssten kam einer der anderen und störte uns. Das nervte echt.

Sophies Sicht:
Nach einer Ewigkeit, die mir viel zu kurz vorkam, löste er sich von mir. „Das wollte ich schon den ganzen Tag machen.“, flüsterte er grinsend und gab mir nochmal einen Kuss, bevor er in die Küche ging und sich ne Flasche Cola holte. Ich folgte ihm ins Wohnzimmer. Er ließ sich auf den Sessel nieder und schaltete den Fernseher an. „Solltest du nicht lieber lernen?“, fragte ich ihn. Ollis war nicht gerade gut in Englisch, deswegen musste er in den Ferien English lernen. „Mach ich doch gerade. Wie kann man besser etwas lernen, als beim Fernsehen? Da erfahre ich alles Wichtige.“, meinte er und zog mich auf seinen Schoß. „Achja? Und Was?“, fragte ich spöttisch. „Na da lerne ich nämlich, wie ich etwas nicht machen sollte, damit du dich nicht aufregst und mich köpfen willst.“, grinste er mich an. „Dafür brauchst du das Fernsehen nicht“, erwiderte ich und lächelte ihn verliebt an. Ich schnappte mir die Cola und nahm ebenfalls einen Schluck, bevor ich sie Olli wiedergab. Die Tür ging auf und wieder zu. „Olli? Hast du zufällig die Cola gesehen?“, fragte Maria und kam gefolgt von Hannes ins Wohnzimmer. „Mhm.“, nickte Olli und trank die Cola aus. „Mann, du Arsch! Die hab ich mir extra aufgehoben!“. „Du hast das Nutella schon leer gegessen!“. Ich stand lieber schon mal von Ollis Schoß auf, wenn die beiden anfangen sich zu zanken, dann kann das ganz schön ausarten und da wollte ich nicht mitten drin sitzen. „Dafür hab ich schon tausendmal deinen beschissenen Spüldienst übernommen.“, feuerte Maria zurück. „Selbst schuld, hat dich ja niemand drum gebeten“, zankten sich die zwei. „Ich... hab jetzt auch nicht so nen Durst.“, meldete sich Hannes zu Wort. Da ging die Tür erneut auf und ihre Eltern betraten das Haus. „Was machen die den jetzt schon hier?“, fragte Maria geschockt. Olli machte schnell den Fernseher aus und ich warf ihm sein Schulbuch zu. „Na? Wurdet ihr jetzt endgültig von japanischen Robotern ersetzt?“, spottete Olli und lehnte sich gegen den Türrahmen, das Buch in seiner Hand. „Wir machen schon wieder Kurzarbeit. Boah nee, sag mal, wie seht ihr denn schon wieder aus? Als ob ne Bombe neben euch explodiert wäre!“, meckerte Frau Weißmann. Da hatte sie gar nicht mal so unrecht. Ich glaube, wenn Frau Weißmann wüsste, was wirklich passiert wäre, würde sie nicht mehr so ruhig bleiben. „Kurzarbeit wird aber auch immer kürzer.“, meinte Olli und ging in die Küche. „Ah mehr Cola!“, freute er sich. „Wir sind heute extra früher nach Hause um zu sehen, ob du mit deinem Nachhilfeprogramm begonnen hast.“, meinte Herr Weißmann. „Ich kann mich so schlecht konzentrieren, wenn Maria die ganze Zeit mit Hannes rumknutscht.“, erwiderte Olli. „Wir haben noch nie rumgeknutscht!“, stellte Maria empört fest.

Ollis Sicht:
Ich weiß der Kommentar mit Maria und Hannes, dass ich mich bei ihrem Rumgeknutsche, nicht konzentrieren kann, war gelogen, da sie sich noch nicht geküsst haben, aber es macht einfach so viel Spaß Maria zu ärgern, da sie bei solchen Kommentaren immer an die Decke geht.

Sophies Sicht:
„Sorry, wenn ich da nen wunden Punkt erwischt habe.“, meinte Olli grinsend. „Ach? Dann bist du Marias Freund! Dann komm mal her, Schätzecken!“, freute sich ihre Mutter und umarmte Hannes, der ziemlich überfordert schien. „Was?“, fragte Ollis Vater geschockt. „Hallo Sophie, schön dich wieder zu sehen.“, begrüßte mich Ollis Mum und umarmte mich ebenfalls, das tut sie immer, wenn ich hier bin. „Jaja, du konntest dich nicht wegen Maria konzentrieren. Ich glaube das lag eher an jemand anderem“, meinte Herr Weißmann glucksend. Ich wurde rot, da ich genau wusste, dass Ollis Vater mich meinte.   „Mama!“, stöhnte Maria genervt auf. „Nun sei nicht so verklemmt. Ihr werdet eben erwachsen, Pipimaus!“, meinte ihre Mutter. „Genau Pipimaus, mach dich doch mal locker!“, spottete Olli und kam auf mich zu. Dabei schlug seine Mutter ihn mit der Post auf den Kopf. Er schnappte sich einen Keks und bot mir auch einen an, den ich aber ablehnte. „Ähm Papa? Können wir morgen vielleicht die Baustrahler haben? Für die neue Hütte.“, fragte Olli seinen Vater und biss in seinen Keks. „Wenn sie bis zum Abend zurück sind, Pupsi!“, meinte sein Vater und kniff ihm in die Wange. Ich musste kichern. „So Maria, dann sag mal deinem Kavalier auf Wiedersehen und dann helft ihr uns den Tisch decken. Und du sagst deiner Freundin ebenfalls auf Wiedersehen. Komm Pupsi!“, meinte ihr Vater und klopfte Olli auf die Schulter. Er brachte mich zur Tür. „Das wird mein neuer Spitzname für dich.“, kicherte ich gegen seine Lippen. „Wehe!“, drohte er mir, bevor er seine Lippen auf meine drückte. „Na dann! Auf Wiedersehen, Pupsi!“, grinste ich und bevor er mir auf den Arsch hauen konnte, rannte ich zu Hannes und Maria. „Tschüss Pupsi!“, rief Hannes Olli zu.  

Ollis Sicht:
Na super jetzt hat Sophie diesen Ober peinlichen Spitznamen mitbekommen, damit wird sie mich bestimmt ab und zu aufziehen. Naja besser sie, als einer der Jungs oder jemand aus der Schule. Schließlich ist sie meine Freundin, da ist es nicht ganz so schlimm, wenn sie so etwas sagt. Bei ihr finde ich es nicht schlimm und ihr kann ich auch nicht lange böse sein.

Sophies Sicht:
„Pipimaus?“, fragten wir gleichzeitig. „Fragt nicht.“, meinte Maria augenverdrehend. „Also dann, bis morgen.“, verabschiedete sich Hannes und lief die Treppe hinunter. „Ciao!“, verabschiedete ich mich mit ner Umarmung von Maria und folgte Hannes. Als die Tür zu war mussten wir beide fürchterlich lachen. Wir fuhren nach Hause, aßen dort zu Abendessen und gingen dann relativ schnell ins Bett.
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