Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Mein Leben mit den Krokodilen - Das nächste Abenteuer beginnt

von Phine2
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Hannes OC (Own Character) Olli
26.07.2019
11.11.2020
15
22.031
6
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
05.03.2020 1.299
 
Hallo
heute kommt mal wieder ein neues Kapitel
ich wollte einmal Lilly Ellamara danken, dass sie so fleißig Reviews schreibt
danke schön
hoffe das Kapitel gefällt euch
Phine


Im Bergwerk angekommen, lag ich zwischen Kai und Hannes, wobei ich mich an letzteren angelehnt hatte. Jorgo und Peter erzählten uns gerade, wie es im Restaurant lief. „Und dann hat der Typ uns Krabben zum Essen vorgelegt! Kein Wunder warum McDonalds mehr Kunden hat als dieser Laden.“, erzählte Jorgo. Wir anderen mussten lachen. Zusammen saßen wir in unseren Schlafsäcken um das Feuer und hielten unsere Marshmallows drüber. „H-h-h-hhier f-f-findet uns k-k-keiner, b-b-bis morgen f-f-früh.“, meinte Peter zu Jenny. „Was Olli und Maria wohl grade machen?“, fragte Hannes Gedanken verloren. „Er zockt Gameboy und sie sucht sich nen Typen, der sich traut sie auf den Mund zu küssen.“, meinte Frank.  „Ich glaub sie denken auch gerade an uns.“, meinte Kai. „Sag mal Jenny... was ist eigentlich mit deinen Freunden? Vermisst du sie gar nicht, wenn du die ganzen Ferien über hier bist?“, wandte sich Frank an Jenny. Jenny zuckte mit den Schultern. „Naja...“, sagte sie. Skeptisch sah ich sie an. „Jetzt in den Ferien sind sie eh nicht da. Oder arbeiten alle.“, erklärte sie. „Ich finde es gut, dass du anders bist. Und nicht arbeitest.“, meinte Jorgo. „Ich pass ja immerhin auf Kai auf. Solange Tante im Urlaub ist.“, erwiderte Jenny. „Kriegst du was dafür?“, fragte Kai entsetzt. „Als Praktikantin bei Douglas kriegt man mehr, aber für´n Lebenslauf kommt´s besser auf nen Behinderten aufzupassen“. „Was?, hauchte Kai völlig erschüttert. „Ich hab noch keine Social skills in meiner Vita. Und meine Freunde machen ständig irgendwelche Cherity-Events.“, meinte sie leicht verzweifelt. „Sehen die auch so aus wie du?“, fragte Frank grinsend, ich verdrehte nur die Augen. „Klar, die sehen super aus. Alle nenne uns die In Clique“, meinte Jenny. „Bring die doch mal mit“, grinste Frank sie an. „Weißt du, wir sind so in, dass wir lästern, wenn jemand zwei Tage lang dasselbe an hat. Oder sich keine Markenklamotten leisten kann.“, sagte Jenny niedergeschlagen. Die Jungs sahen an sich runter. „Viellicht bringst du sie besser doch nicht mit“, nuschelte Frank. „Wenn meine Eltern ihren Job verlieren würden, dann dürften sie das auf keinen Fall erfahren. Sonst wäre ich sofort unten durch. Die retten immer nur ihren eigenen Arsch“, sagte sie traurig. Lächelnd wandte sie sich an uns. „Ihr rettet auch meinen... Obwohl ich mich echt blöd benommen hab“, grinste sie uns an. „So blöd bist du ja gar nicht, Jenny“, grinste Kai. „Auch wenn du schon voll erwachsen bist“, spottete Hannes, was mich kichern ließ. „Ihr seid auch echt in Ordnung. Auch wenn ihr noch voll die Kinder seid“, grinste Jenny. Plötzlich klingelte mein Handy. Ich sah drauf und sofort schlich sich ein Grinsen auf mein Gesicht. „Na, ich kann mir denken, wer da anruft“, grinste Jorgo mich an. Er hatte Recht, es war Olli. Ich erhob mich und entfernte mich ein Stück von den anderen. Sofort hob ich ab.

Ollis Sicht:
Als ich vom Essen kam, sah ich, dass ich einen verpassten Anruf hatte. Ich sah, dass Sophie mich angerufen hatte. Deswegen rief ich sie sofort zurück. Mir war egal, dass es schon so spät war. Ich wollte ihre Stimme hören. Nach dem dritten Klingeln hob Sophie ab, und als ich ihre Stimme hörte, schlich sich ein breites Grinsen auf mein Gesicht. „Hey, Baby. War gerade essen und hab jetzt erst gesehen, dass du mich angerufen hast“. „Ach ich wollte dir nur mitteilen, dass wir den Stick haben und Hannes hatte Recht, die Maschinen funktionieren noch, das heißt deine Eltern können ihren Job wiederbekommen und ihr könnt wieder nach hier ziehen“, sprach sie ins Telefon. Ich konnte ihr Grinsen bis hier hin hören und ich wusste genau, dass ihre Augen gerade in diesem Augenblick strahlten. Das ließ mein Herz schneller schlagen. „Wie habt ihr das denn Bitte geschafft?“, fragte ich sie. Jetzt war ich echt neugierig. „Weißt du noch der Typ, den Hannes für unsere Mutter im Internet, gefunden hat?“, fragte Sophie neugierig. Natürlich erinnerte ich mich noch daran, schließlich war das der Abend, an dem ich mich mit Sophie gestritten hatte. „Klar erinnere ich mich“, antwortete ich ihr. „Aber was hat der mit der Firma meiner Eltern zu tun?“, fragte ich sie. „Also der Typ, wollte heute Abend wieder mit unserer Mutter essen gehen, deswegen war er zu Hause, als Hannes und ich nach Hause kamen. Auf dem Tisch lag sein Schlüssel und an dem war ein Stick dran, der genauso aussah, wie Hannes ihn beschrieben hat. Dann hat Hannes dem Typen seinen Saft über die Hose gekippt, damit der abgelenkt war und wir haben in der Zeit seinen Stick in den Laptop gesteckt, da hat man dann gesehen, dass alle Maschinen nur deaktiviert waren. Wir sind dann dem Typen gefolgt und Jenny hat sich beim Luxor als Kellnerin ausgegeben, hat von ihm den Schlüssel bekommen und dann wollte Kai den Stick kopieren, aber das hat nicht geklappt. Dann sind die anderen los und haben nach einem Stick gesucht, der genauso aussieht, aber wir haben keinen gefunden. Kai hat nur einen gefunden, der gleich war, aber grün. Dann hat Jenny ihn einfach mit Nagellack angemalt und Schwuppdiwupp wir haben die Sticks ausgetauscht“, erklärte mir Sophie mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Ich war mächtig Stolz auf sie und die anderen. „Baby, dass habt ihr super gemacht, aber was macht ihr jetzt mit dem Stick?“, fragte ich sie. „Wir haben uns gedacht, dass wir den Stick morgen deinem Vater geben und er den Rest erledigt“, sagte sie. Ich stimmte ihr zu, denn die Idee war gut. „Was machst du gerade?“, fragte ich sie. Ich vermisste sie einfach schrecklich und ich wäre jetzt echt gerne bei ihr. „Nach Heute wollte keiner von uns alleine sein. Deswegen schlafen wir alle zusammen im Bergwerk“, erzählte sie mir. „Wie gerne ich jetzt bei dir wäre, wenn ich nur daran denke. Du, ich, Lagerfeuer“, zählte ich auf, ich wollte so gerne bei ihr sein, sie in den Arm nehmen, mich mit ihr unter die Decke kuscheln und das Lagerfeuer genießen. Man ich vermisste sie einfach schrecklich, dabei waren wir gerade mal sechs Stunden von einander getrennt. „Ich hätte dich jetzt auch gerne bei mir. Mit dir ist einfach alles besser. Ach man Olli, dass ist doch scheiße, ich vermisse dich einfach so schrecklich. Zum Glück sehen wir uns morgen wieder, ich würde es keinen Tag länger von dir getrennt aushalten“, seufzte sie ins Telefon. Ich verstand sie, bei mir war es genauso, ich vermisste sie einfach schrecklich. „Ich weiß Baby, aber ich vermisse dich jetzt, ich will jetzt bei dir sein, dich in den Arm nehmen, dich Küssen und dich nie wieder loslassen. Man das ist doch Scheiße. Ich freue mich auf morgen, wenn ich dich endlich wieder in den Arm nehmen kann, dann wirst du mich nicht mehr los“, sagte ich ihr. „Dich will ich auch gar nicht mehr los werden“, grinste sie ins Telefon. Plötzlich hörte ich, wie die anderen nach Sophie riefen. „Du ich muss Schluss machen, die anderen rufen nach mir“, sagte Sophie. „Ok, wenn es sein muss. Ich liebe dich Baby, bis morgen“, seufzte ich. „Ich liebe dich noch mehr“, sagte sie und ich spürte wie mein Herz schneller schlug, es schlug immer schneller, wenn Sophie diese drei Worte sagte. Dann legten wir auf. Ich seufzte, ich vermisste sie einfach so sehr. Ich war froh, dass ich sie morgen endlich wieder sah.

Sophies Sicht:
Als Olli aufgelegt hatte, ging ich zurück zu den anderen. Ich legte mich wieder in meinen Schlafsack. Schließlich wünschten wir uns eine gute Nacht. Die anderen schliefen dann auch recht schnell ein. Ich musste noch lange an Olli denken, aber irgendwann schlief auch ich ein.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast