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Mein Leben mit den Krokodilen - Das nächste Abenteuer beginnt

von Phine2
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Hannes OC (Own Character) Olli
26.07.2019
11.11.2020
15
22.031
6
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.02.2020 1.752
 
Hey Ho,
heute kommt endlich mal wieder ein neues Kapitel heraus.
Ich hoffe es gefällt euch
Phine

Ollis Sicht:
Bei Sophie klingelte ich und mir wurde von Hannes die Tür geöffnet, welcher mich traurig anlächelte, er nickte mit dem Kopf die Treppe hoch und öffnete die Tür weiter, sodass ich ganz reinkommen konnte. Drinnen lief ich die Treppe hoch und ohne an zu klopfen lief ich in ihr Zimmer. In Sophies Zimmer angekommen, sah ich sie auf ihrem Bett liegen. Sie schlief, dabei sah sie so wunderschön aus, dass ich auf sie zu schlich und mich vorsichtig zu ihr aufs Bett setzte. Ich betrachtete sie und fuhr vorsichtig mit meinem Zeigefinger über ihre Wange. Ihre Haut ist so weich. Plötzlich flatterten ihre Lider und sie öffnete verschlafen die Augen. Sofort schlich sich ein Lächeln auf mein Gesicht, als ich ihre braunen Augen sah. Sie erwiderte mein Lächeln und mein Herz fing an schneller zu schlagen. „Was machst du denn hier?“, lächelte sie mich an. „Ich wollte dich noch einmal sehen, bevor wir morgen Abschied nehmen müssen“, erwiderte ich. Sofort erlosch ihr Lächeln und es versetzte meinem Herzen einen Stich. Ich drückte sie fester an mich und sofort schmiegte sie sich fester an mich. Ich merkte wie sie wieder anfing zu weinen und wischte ihre Tränen mit meinem Daumen weg. "Wir schaffen das!", meinte ich zuversichtlich. Traurig lächelnd schmiegte sie sich enger an mich. So lagen wir da und hingen jeweils unseren eigenen Gedanken nach. Irgendwann spürte ich Sophies ruhigen Atem und sah, dass sie eingeschlafen war. Traurig beobachtete ich sie, wie sie fest an mich gedrückt schlief. Auch wenn ich zu ihr gesagt habe, dass wir das schaffen, so habe ich selbst meine Zweifel. Ich wohne doch dann viel zu weit weg! Und Sophie sieht viel zu gut aus... sie kann jeden haben und wird nicht ewig auf mich warten. Aber kampflos gebe ich uns nicht auf! Ich werde so oft es geht zu ihr fahren oder sie zu mir holen, so viel stand fest!

Sophies Sicht:
Am nächsten Morgen wachte ich in Ollis Armen auf. Ich drehte mich zu ihm und sah, wie er mein Gesicht betrachtete. Ich lächelte ihm zu und auch er lächelte mich an. „Wie hast du geschlafen?“, fragte er mich. „In deinen Armen schlaf ich immer gut, dass weißt du doch“, sagte ich ihm. Dabei lächelte ich ihn an, aber das Lächeln erreichte meine Augen nicht, dass bekam er mit, denn er fragte: „Hey Süße, was ist denn los?“. Sofort wurde ich wieder traurig und mir stiegen Tränen in die Augen. „Ich musste nur an nachher denken, ich will mich nicht von dir verabschieden“, sagte ich ihm die Wahrheit und jetzt liefen mir die Tränen wirklich die Wangen runter. Olli nahm mich fester in den Arm und sagte: „Hey beruhige dich, ich will mich auch nicht von dir verabschieden, aber ich weiß nicht, was wir sonst noch tun sollen, nachher fahren wir zu Oma und dann ist alles vorbei“. Seine Worte machten es nicht besser und ich vergrub mein weinendes Gesicht in seiner Brust. Olli hielt mich einfach nur weiter fest und so lagen wir da, Arm in Arm, hingen beiden unseren Gedanken nach. Irgendwann klingelte Ollis Telefon. Er löste seinen Arm von mir und ging ans Telefon. „Ja?“, „Jetzt schon?“, „Okay, bis gleich“, waren Bruchstücke, die ich von dem Telefonat mitbekam. Als er auflegte, setzte ich mich auf und sah ihn an. Er legte seine Hand an meine Wange und sah mir in die Augen, dabei sagte er: „Süße, das war mein Vater, er hat gesagt, dass ich nach Hause kommen muss, da sie Hilfe brauchen, beim Verladen der Sachen“. Sofort kamen mir wieder die Tränen. Er wischte sie mir weg und sagte: „Hey du und die anderen, kommen nachher doch noch mal vorbei jetzt ist doch noch kein Abschied“. Er nahm mich fest in den Arm und ich drückte mich an ihn. Als wir uns lösten, drückte er seine Lippen auf meine. Schnell wurde der Kuss leidenschaftlicher, aber man merkte auch die Trauer und die Angst in unserem Kuss. Der Kuss war leider viel zu schnell wieder vorbei und ich brachte Olli zur Tür, dort drückte er mir noch einen Kuss auf, bevor er sich von mir löste und in Richtung seines Hauses verschwand. Als ich die Türe schloss, stand Hannes hinter mir und nahm mich in den Arm. Sofort kamen mir die Tränen und ich weinte mich bei meinem Bruder aus. Nach einiger Zeit lösten wir uns voneinander, ich lief die Treppe hoch in mein Zimmer und machte mich fertig. Ich zog mir ein schwarzes Top, eine schwarze Hotpants und schwarze Chucks an. Als ich fertig war machten Hannes und ich uns auf den Weg zu Olli und Maria. Das Wetter spiegelte genau meine Laune, es regnete, wie aus Eimern. Auf dem Weg trafen wir die anderen, die die Sachen, die wir gestern eingepackt hatten, dabeihatten. Zusammen liefen wir weiter, als wir um die Ecke bogen sahen wir, wie Olli seinem Vater half eine blaue Plane über den Anhänger zu ziehen, der an ihrem Auto befestigt war. Als Ollis Vater uns sah, klopfte er Olli auf die Schulter und sagte, dass er noch mal das Haus abgeht. Olli und Maria kamen uns entgegen und mir schossen Tränen in die Augen. Olli nahm mich in den Arm, ich vergrub mein Gesicht in seiner Brust und musste so sehr schluchzen, dass ich anfing zu zittern. Olli zog sich sofort seinen Pulli aus und mir über den Kopf, dann nahm er mich wieder in den Arm. „Ich will nicht, dass du gehst“, flüsterte ich an seiner Brust. Er drückte mich nur noch fester an sich, drückte sein Gesicht in meine Haare und sog meinen Duft ein. „Ich will dich doch auch nicht verlieren“, nuschelte er in mein Haar. Ich löste mich etwas von ihm und sah ihm in die Augen. Dass seine Augen, die sonst immer so sprühten vor Mut, Frechheit und Fröhlichkeit, jetzt so traurig und leer wirkten, brach mir das Herz. "Ich liebe dich. Ich liebe dich über alles. Wir schaffen das, dass verspreche ich dir.", flüsterte er. „Ich liebe dich auch“, sagte ich und drückte verzweifelt meine Lippen auf seine, er erwiderte den Kuss genauso leidenschaftlich wie ich. Als wir uns voneinander lösten, liefen wir zu den anderen, die uns die ganze Zeit beobachtet hatten. Zuerst trat Frank vor Olli und übergab ihm seine Krokokette. "Ich finde es echt scheiße, dass ihr wegzieht.", murmelte er, als er Olli umarmte. Dieser nickte ihm zu. Als nächstes kam Jorgo. Er übergab seine Kette Olli wortlos, schenkte ihm nur einen traurigen Blick. Auch Peter sagte nichts und Kai lächelte nur schwach. Hannes stand Maria gegenüber, beide hatten alles wortlos beobachtet. Olli zog mich etwas von den anderen weg. Er umschlang mich mit seinen Armen und drückte mich fest an sich. Ich vergrub mein Gesicht an seiner Brust und schluchzte leise auf. Seine Hände fuhren über meinen Rücken, zu meinem Hals, bis zu meinen Wangen. Sanft umschloss er mein Gesicht und sah mir fest in die Augen. "Ich liebe dich, vergiss das nie.", sagte er. „Ich liebe dich auch“, flüsterte ich ihm zu, ich drückte Olli einen Kuss auf die Lippen und er erwiderte den Kuss sofort. Der Kuss war so verzweifelt, dass mir noch mehr Tränen kamen. Meine Arme schlangen sich um seinen Hals und zogen ihn so noch dichter zu mir. Als wir uns wieder gelöst hatten, sahen wir uns in die Augen. Wie sehr ich ihn vermissen werde, wenn er nicht mehr da war, ich wusste nicht, ob ich das aushalten würde, ohne ihn, dafür liebte ich ihn einfach zu sehr.
Er lächelte mich aufmunternd an, dabei wusste ich, dass er selber verzweifelt war, dafür kannte ich ihn einfach zu gut. Seufzend gingen wir zu den anderen zurück. Hannes und Maria umarmten sich gerade. Langsam kamen wir alle dazu und verfielen in eine Gruppenumarmung. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie Jenny uns traurig ansah. Ich glaube sie war nicht ganz ehrlich zu uns, als sie uns sagte, dass ihre Freunde genauso zu ihr halten. Als wir uns lösten umarmte ich Maria noch einmal feste. „Du bleibst meine beste Freundin“, flüsterte ich ihr zu. Jetzt mussten wir beide noch mehr weinen und sie sagte: „Für immer“. Nachdem wir uns gelöst hatten, zog Olli mich noch einmal in seine Arme und drückte seine Lippen auf meine. Plötzlich rief der Vater der beiden, dass sie jetzt fahren mussten. Doch Olli hielt mich fest, als ob er mich nie wieder loslassen wollen würde. Jetzt hatte auch er Tränen in den Augen. Es war das erste Mal, dass ich Tränen bei ihm sah. Er legte seine Hand an meine Wange und wischte sanft mit seinem Daumen meine Tränen weg. Er versuchte mich an zu lächeln, jedoch erkannte ich, dass das Lächeln nicht seine Augen erreichte. "Ich liebe dich!", hauchte er und beugte sich zu mir runter. "Ich liebe dich auch!", hauchte ich, bevor ich ein letztes Mal seine Lippen auf meinen spürte. Zusammen sahen wir zu, wie Olli und Maria ins Auto stiegen und wegfuhren. Während sie immer kleiner wurden, winkte mir Olli aus dem Auto Fenster zu. Wir blieben solange stehen, bis sie hinter einer Ecke verschwunden waren. Ich spürte, wie jemand meine Hände nahm, es waren Hannes und Kai, die versuchten mir Trost zu spenden. Ich konnte nicht glauben, dass ich Olli echt verloren hatte. Schließlich gingen wir alle nach Hause, wo auf Hannes und mich eine Überraschung wartete.

Ollis Sicht:
Ich konnte es nicht glauben. Es war wirklich vorbei. Jetzt hatte ich Sophie wirklich verloren. Ich sah noch aus dem Auto Fenster, wie sie weinend vor unserem ehemaligen Haus stand und auch mir kamen wieder die Tränen. Ich sah sie solange an, bis wir um die Ecke waren. Danach sah ich sie nicht mehr. Sofort stöpselte ich mir meine Kopfhörer in die Ohren und drehte die Musik so laut, sodass, ich nichts anderes mehr mitbekam, dabei sah ich mir die Bilder von Sophie und mir an, die ich auf meinem Handy hatte. Auf den Bildern waren wir noch so glücklich und jetzt ist alles vorbei. Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass alles so schnell vorbei war. Vor nicht mal einem Monat war alles perfekt. Ich hatte eine super Freundin, tolle Freunde, ich war glücklich und jetzt hatte ich gar nichts mehr. Es war zum Haare ausreißen. Ich musste Sophie so oft es geht besuchen, ich konnte es nicht riskieren, sie zu verlieren.
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