Unforgetable things

GeschichteDrama, Romanze / P16
Harry Styles Liam Payne OC (Own Character)
25.07.2019
24.08.2019
9
13951
2
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hello bevor ihr anfangt zu lesen, vorab eine kleine Warnung:
In dieser Geschichte wird Kindesmisshandlung und die zentralen Folgen davon eine bedeutende Rolle spielen. Es werden keine allzu krassen vorkommen, aber das Thema auch nicht verharmlosen. Suizid und Depressionen, wie auch Borderline werden hier keine Rolle spielen!

Das Ganze klingt gerade irgendwie Schlimmer als es eigentlich sein wird. Eine zentrale Rolle wird aber natürlich auch die Liebe spielen und die Gründung einer Familie, wie das Musikbuissness.
Soo, jetzt wünsche ich euch erstmal viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass euch die Geschichte gefällt.
Lasst mir bei Gelegenheit doch mal ein Kommentar dar. Wie jeder weiß, kann man ja nur durch Rückmeldung wachsen.

Schöne, warme Sommergrüße wünscht euch Loona
_______________________________________________________________________________

„Schatz, hast du auch wirklich alles?“, fragte meine Mutter zum tausendsten Mal heute Morgen fürsorglich nach. Sie betrachtete mich kritisch und anschließend meine Koffer. Ich verdrehte meine Augen, erneut. Es war gerade mal sechs Uhr morgens. Dafür dass es grad mal Anfang März war, schien draußen die Sonne. Ein Zeichen für mich, dass es warm werden würde. Gerade heute, das erste Mal nach Winter und ich fliege nach Brooklyn wo es mit Sicherheit regnerisch und kalt sein wird.
„Jaha! Können wir jetzt los? Timo und Frank warten schon. Bitte Mom!“
„Jaja.“
Ich gab ein ungewolltes leises knurren von mir, eigentlich wollte ich es mir verkneifen. Nur sobald ich von Timo und Frank anfing war sie wie ausgewechselt. Nur weil Frank vorbestraft ist. Er hatte noch nicht mal etwas Dramatisches getan. Er hat des Öfteren Fehlverhalten anderen gegenüber gehabt, aber diese hatten es auch verdient. Zu mir war er jedoch immer total süß, also sollte meine Mom sich gefälligst nicht so aufspielen. Ich stieg in ihr Auto und wartete nur noch auf sie. Sie räumte noch schnell meine Koffer in den Kofferraum. Nach gefühlten fünf Minuten stieg sie auch endlich ein und brachte sich mit viel zu hoher Geschwindigkeit zum Flughafen, wo meine zwei besten Freunde schon auf mich warteten. Mit Jungs hatte ich mich schon immer besser verstanden, als mit Mädchen.
Am Flughafen angekommen, sah ich sofort die zwei Jungs. Beide waren älter als ich und was Liebe anging, auch viel erfahrener. Timo ging zu meiner Mom und half ihr mit meinem Gepäck.
„Heyy, kleine. Wir müssen es kurz machen, weil du dich beeilen musst und wir gleich wieder wegmüssen“, grinste Frank verschmitzt. Er musterte mich  mit seinen eisblauen Augen. Auch er hatte ein kleines Lächeln auf den Lippenl, dennoch aber einen traurigen Blick. Verständlich immerhin kannten wir uns seit zwölf Jahren und hatten so viel zusammen durchgemacht. Sie kamen auf mich zu und schlossen mich fest in ihre Arme, eine Gruppenumarmung, wie wir es oft taten. Man werde ich die Beiden vermissen. Wer half mir denn dann jetzt, wenn ich wieder einmal in Probleme geriet. Wer kochte mir mein Lieblingsessen, wenn ich schlecht drauf war. Wer brachte mir jeden Morgen einen Kaffee Mocha? So viele Kleinigkeiten, auf die ich von nun an für ein Jahr verzichten musste.
„Viel Spaß in Brooklyn und lass mal von dir hören. Wir kommen dich vielleicht mal besuchen… Also dann…“, murmelte Frank betrübt. „Und bau keinen scheiß, sei vernünftig und hilfsbereit und meld dich gefälligst, sobald du gelandet bist.”
„Hör auf Timo”, murmelte meine Mom. Sie war so ruhig in Franks Nähe. „Du wirst mir fehlen.”
Ich nickte ebenso betrübt. „Ich euch auch“, meine Stimme wurde gegen Ende immer trauriger. Ich löste mich widerwillig und sah beiden traurig hinterher, wie sie mein Gepäck zu der Gepäckkontrolle brachten.
Meine Mom ging schweigend neben mir her.
„Tschüss, süße! Viel Spaß und meld dich mal ab und zu“, verabschiedete sich meine Mutter, auch sie ging sofort danach. Ohne Umarmung und nur dahin gemurmelte Worte. Ganz klar: Sie war noch immer sauer, dass ich es wirklich durchzog, statt bei ihnen Zuhause zu hocken. Ich war vierundzwanzig Jahre! Was erwarteten sie denn bitte von mir?!
Seufzend machte ich mich durch die Kontrollen, um anschließend in meinen Flieger zu steigen. Ich ging über den blauen Flugzeugteppich zu meinem Platz. Neben mir saß ein älterer Herr. Er wirkte ziemlich streng und würdigte mich zum Glück keines Blickes. Sofort ließ ich mich in das weiche Polster meines Sitzes sinken und schloss meine Augen.

Auf gehts…. Ihr werdet mir fehlen… wie soll ich die neun Stunden- oder waren es zwölf?- Flug bloß überleben…?
Ich hatte diese Nachricht in unsere Gruppe geschrieben. Die Letzte bevor es los ging.

Schlafen
Timo… er dachte auch nur ans Schlafen.
Schau in dein Handgepäck, hab dir zwei Bücher eingepackt^^
Frank. Das war so typisch. Hätte ich eigentlich mit rechnen müssen. Lächelnd legte ich mein Handy auf meinem Schoß ab und öffnete mein Handgepäck. Er hatte mir wirklich zwei Bücher eingepackt. Seine Lieblingsbücher! Am Liebsten würde ich ihn jetzt dafür umarmen. Aber stattdessen lehnte ich mich zurück schaltete mein Handy auf Flugmodus und setzte meine Kopfhörer auf. Dann hörte ich meine >>Reading<< Playlist auf Spotify und begann das erste Buch.
Review schreiben