Only you can make me smile

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Chikaru Minamoto
25.07.2019
27.08.2019
2
1823
 
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Miyuki:

Ich schaue aus meinem Fenster und sehe dieses Glück, als sie sich gegenseitig in die Augen blicken, bevor sie mit ihren Gesichtern einander immer näher kommen und sie ihre Lippen aufeinander pressen. Im Rausch der Sinne schließen sie ihre Augen und genießen jeden Augenblick. Ich freue mich wirklich für dich, Shizuma, dass du wieder jemanden gefunden hast, der dich glücklich macht. Dieses Mädchen “Nagisa“ hat so vieles hier an unserer Schule bewirkt und ganz ehrlich. Ich freue mich für euch Beide und hoffe, dass ihr zusammen glücklich werdet.

Was war das?

Ein Wassertropfen geht zu Boden und ich spüre, wie meine Augen etwas feucht werden und mir ein kleiner Fluss an Tränen an den Wangen hinab rinnt. Warum fange ich an zu weinen? Wieso schon wieder? Ich freu mich doch für die Zwei oder geht es etwa um mich?
Ich finde es einfach nicht fair, dass andere über mein Schicksal entscheiden! Ich versuche mir die Tränen mit meinem Arm vom Gesicht zu wischen, doch sie fließen weiter, wenn ich daran denke, dass ich jemanden heiraten muss, den ich gar nicht kenne. Ich möchte auch dieses Glück fühlen, welches Shizuma und Nagisa einander teilen.
Ein Lächeln legt sich auf meine Lippen, als ich sage, dass ich die Zwei beneide. Wieso darf ich nicht lieben, wen ich möchte?
Was ist das? Wer ist da?
Ich spüre Hände, welche sich um meine Taille legen und einen warmen Körper, welcher sich fest an mich drückt.
Ihr Haar duftet wunderschön. Das ist doch...Chikaru, die Schülerpräsidentin von Le Rim. Ich drehe mich zu ihr und sie schaut mich mit diesen großen Augen an, bevor sie mich fragt, weshalb ich so betrübt sei, dabei weiß sie es bereits...
Je näher ich meinem Abschluss komme, desto eher würde der grausame Tag für mich kommen. Am liebsten hätte ich wieder los geheult, aber ich versuche es mir vor ihr zu verkneifen und bleibe stark. Ich mache ein ernstes Gesicht, bevor sie mich plötzlich in ihre Arme nimmt und mich an ihre Brüste drückt. Ich spüre ihre langen schwarzen Haare in meinem Nacken und ihre zarten Hände, wie sie durch meine Haare fahren. Ihr Körper ist so weich und fühlt sich geborgen an.
Was ist mit mir?
Ich spüre, wie ihr Herz zu klopfen beginnt und auch meines, wie wild zu rasen beginnt, als ich in ihren Armen liege. Ihr Blick spendet mir Trost, bevor sie mit ihrer Hand meine Haare, leicht beiseite streicht und mein Ohr frei legt.
Sie flüstert mir: „Sei nicht so betrübt Rokujo, denn weißt du? Ich habe auch ein Geheimnis.“ Ich erstarre und blicke ihr in die Augen, bevor sie im nächsten Moment ihre Lippen auf meine presst. Ich versuche mich dagegen zu wehren, doch ihre Lippen fühlen sich so schön sanft und weich an und ich schließe meine Augen. Dieser Kuss weckt in mir ein völlig anderes Gefühl. Es lässt mich alles vergessen, woran ich vorher dachte. Ich lasse mich fallen und genieße diesen einen Augenblick mit ihr. Oder war da vielleicht mehr zwischen uns? Ich meine irgendwie gefiel sie mir schon immer… Als ich sie damals in „Carmen“ auf der Bühne sah, konnte ich meinen Blick nicht von ihr abwenden, doch hatte ich immer die andere Sache im Hinterkopf und keinen Platz für die Liebe.
„Oh Nein!“ Ich merke wie meine Augen feucht werden, bei diesem Gedanken, kein freies Leben führen zu können. Sie drückt ihre Lippen fester auf meine und fasst mich an den Armen, bevor sie ablässt und mich mit ihrem wunderschönen Lächeln ansieht.
Chikaru war immer sehr freundlich, während ich mein Herz im Inneren, meist verschlossen hielt. Darf ich überhaupt so etwas, wie Liebe für sie empfinden. Diese roten Schleifen in ihrem Haar, diese Augen! Erst jetzt merke ich, wie mein Herz beginnt auf zu tauen, bei ihrem Anblick.
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