Is there a light in the dark?

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Joachim "Joko" Winterscheidt Klaas Heufer-Umlauf Mark Tavassol Thomas Schmitt
25.07.2019
15.10.2019
43
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Hier kommt das neue Kapitel!Da ich nichts weiter zu sagen habe: Viel Spaß beim Lesen! ❤️

"In die Augen gucken, sonst gibt es sieben Jahre schlechten Sex!"

-Klaas-

Ich bin tatsächlich noch eine Woche im Krankenhaus, ehe ich dann entlassen werde. Die restlichen Tage war nur Thomas zu Besuch. Er hat mir unter vier Augen erzählt, wie es Joko den Tag ging, als Mark hier war. Also habe ich die Treffen mit Joko und Mark im Krankenhaus abgesagt, habe aber mit beiden telefoniert, damit sie wissen, es geht mir gut. Ich habe überlegt, auch diese Dategeschichte abzusagen, aber beide haben mir zugesichert, dass sie das nicht möchten, aber ich habe für mich entschieden, daraus maximal 4 Dates zu machen, das muss dann ausreichen. Meine Sehkraft ist tatsächlich Tag für Tag besser geworden und als ich entlassen wurde, durfte ich auch endlich diese Brille absetzen. Mit Mark habe ich nun mein erstes Date und ich bin tatsächlich aufgeregt. Ich weiß nicht, was genau er geplant hat, aber er kennt mich ja auch sehr gut und weiß, was ich mag. Es klingelt und ich gehe zur Tür, öffne sie und sehe Mark, der mir breit grinsend gegenübersteht.
"So... bereit?"
Ich nicke.
"Bevor du fragst... nein, ich verrate dir nicht, was wir machen. Aber du wirst es lieben!"
Ich grinse und wir gehen zusammen raus, zu seinem Auto, wo er automatisch zur Beifahrertür läuft und sie mir öffnet.
"Danke, das ist lieb, aber das hätte ich geschafft!"
"Oh Gott, ja... tut mir leid..."
Wir lachen und steigen ein, schnallen uns an und er fährt los. Ich frage tatsächlich nicht einmal, wo wir denn hinwollen. Mark hält irgendwann vor einem Club an, den ich kenne, da wir hier mit Gloria aufgetreten sind. Vor dem Club stehen Leute.
"Gehen wir zu einem Konzert?", frage ich Mark.
"Kann man so sagen, ja. Wir haben VIP Karten!"
Er fährt in die Tiefgarage und parkt. Wir steigen aus und er zeigt mir den Weg. Wir sind direkt im Backstage-Bereich.
"Und? Wo ist nun der Sänger oder die Band?", frage ich Mark.
"Ähm... nun ja... also..."
"Was?"
"Der Sänger steht vor mir..."
Ich blinzle.
"Wie bitte?"
"Du hast schon verstanden. In der letzten Woche habe ich organisiert, dass wir heute auftreten."
Ich schaue ihn fassungslos an.
"Wieso?"
"Weil ich denke, nach den vier Wochen, in denen die Angst einen großen Teil deines Lebens dominiert hat, dir ein Konzert richtig gut tun kann."
Ich grinse und falle ihm in die Arme.
"Danke!"
"Kein Problem!"
Also machen wir uns fertig und zwei Stunden später stehe ich auf der Bühne, beginne das Konzert mit "Der Sturm" und vergesse das ganze Dreiecks-Liebeswirrwarr in meinem Kopf. Ich singe und bin für die zwei Stunden unfassbar glücklich.

Als wir wieder bei mir zuhause ankommen, bestellen wir Pizza und reden über das Konzert.
"Ich hoffe, dass es dir gefallen hat."
Ich grinse ihn an.
"Es hat mir sehr gefallen! Danke für das spontane Konzert!", sage ich und beiße in mein Pizzastück.
"Das freut mich."
Wir essen auf und ich hole dann Bier.
"So...einmal anstoßen auf unsere Date-Night."
Mark grinst, wir stoßen einander an, wobei Mark seinen Blick zu den Flaschen wendet.
"In die Augen gucken, sonst gibt es sieben Jahre schlechten Sex."
Ich nehme einen Schluck.
"Du kannst gerne herausfinden, ob er wirklich schlecht ist", sagt er und ich verschlucke mich.
Mark klopft mir auf den Rücken.
"Tut mir leid", murmelt er, er ist mir so nahe, dass ich seinen Duft rieche.
Ich stelle mein Bier auf den Tisch. Mark sieht mich an, entschlossen.
"Wofür entschuldigst du dich?", frage ich, meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern und er kommt mir näher.
"Keine Ahnung..."
Seine Lippen legen sich auf meine, bewegen sich und ich erwidere das. Schnell wird der Kuss leidenschaftlicher und lustvoller, wir lassen uns auf die Couch fallen und ich übernehme die Kontrolle. Setze mich auf ihm und küsse ihn verlangend.

Fortsetzung folgt Samstag! Danke fürs Lesen
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