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Lass mich gehen.../Vergiss mich Nicht

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Andrea "Anni" Brehme Jasmin Flemming
24.07.2019
31.12.2019
79
119.721
 
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24.07.2019 707
 
Zwei Jahre sind vergangen, zwei Jahre seit dem Jasmin Berlin verlassen hatte.

Jasmin öffnete langsam die Augen. Es war 4 Uhr früh. "Oh gott, bin ich müde." Wieder war es ein langer Abend geworden, doch die neue Kollektion musste heute Abend fertig werden. Jasmin rappelte sich langsam auf. Am liebsten hätte sie sich einfach nochmal umgedreht, doch sie dachte an ihre Kollektion und musste jetzt aufstehen, um noch alles fertigzustellen.  "Ich brauche dringend ein Kaffee."  sagte sie zu sich selbst und wanderte noch im Halbschlaf in die Küche. Sie knipste das Licht an, wo sie immer wieder vor lauter Begeisterung ihr luxuriöses Penthouse sah, was einfach fantastisch eingerichtet war.  Schon alleine die 35m² große Dachterrasse mit Holzdielenbelag und schönem Ausblick über den Dächern von New York, war es alle Male wert gewesen, so zeitig aufzustehen.  Das Penthouse bietet ringsum wunderbare Aussichten auf den Big Apple . Zu der Innenausstattung gehörten unter anderem zwei Schlafzimmer mit minimalistisch-edler Ausstattung. Ein großes Marmorbad mit einer Dusche und riesiger Badewanne. Eine große, einladende Designerküche und ein wunderschöner Eichenboden. Und in dieser Küche, stand dieser wunderbare Kaffeevollautomat. Was hätte sie nur manchmal ohne diesen getan? Jasmin drückte den Knopf für "An" und machte sich eine große Tasse frischen Kaffee. Was gab es nur  besseres in diesem Moment? Sie schnappte sich Ihre Tasse und setzte sich auf ihre Dachterrasse. Sie dachte in letzter Zeit viel nach, sie vermisste Berlin, sie vermisste ihre Mutter und vorallem vermisste sie ihre Freunde. In New York blieb keine Zeit für andere Dinge, außer für ihre Mode. Jasmin seufzte und merkte jeden Tag mehr, dass sie hier nicht glücklich werden kann. Sie hatte es weit gebracht, sie war angesagt in New York mit ihrer Mode. Doch tief in Ihr, wusste sie, dass dies nicht die Erfüllung ihres Lebens ist. Sie beschloss für sich, nach diesem Auftrag,  New York erstmal hinter sich zu lassen und zurück nach Berlin zu gehen.

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"Anni pass auf" sagte Tuner. Doch es war zu spät, die Gläser landeten auf den Boden vom Vereinsheim. Anni war gar nicht richtig  bei der Sache. Denn sie blickte immer wieder zu der blonden Frau, die sie schon die ganze Zeit musterte. Tuner:" Mensch Anni, geh hin, glob sie wartet schon drauf, dass du sie mal ansprichst" Anni ließ sich das nicht zweimal sagen und ging rüber:"Hey du, na wie geht's?" "Gut" antwortet sie, "und selbst?" "Ja also seit dem du hier bist, geht's mir viel besser" grinste Anni hämisch! "Ich bin übrigens Laura und du bist Anni richtig?" Anni erschrak ein bisschen, woher sie nur ihren Namen kennt. "Woher weisst du das"? "Ich habe dein Freund sprechen gehört und da hat er nunmal dein Namen erwähnt!" Laura hatte bis zu den Schultern lange dunkelblonde Haare, ihre Augen waren dunkelgrün und musterten Anni immer wieder. Irgendwas hat sie, dachte sich Anni. "Wollen wir heut Abend was trinken gehen?" Fragte Anni selbstbewusst. "Ne, Sorry Süsse, aber ich bin bereits vergeben." Anni war für einen kleinen Moment sprachlos, nie hätte sie gedacht, dass sie bei dieser Frau, die sie schon die ganze Zeit regelrecht anstarrte, eine Abfuhr bekäme. "Ähm…ja…ok, dann sieht man sich" antwortete Anni schnippisch. Sie war schon wieder auf den weg hinter die Theke, als sie sich nochmal umdrehte. "Hey süsse, das war ein Scherz, du bist aber auch leicht abzuwimmeln" grinste Laura. "Heute Abend im Mauerwerk?" "Zehn Uhr?" Fragte Laura. "Ja cool" sagte Anni und ging wieder hinter die Theke um einen Kaffee für einen anderen Gast zu machen.  Laura verließ in der Zwischenzeit das Vereinsheim und drehte sich mit einen verführerischen Blick nochmal zu Anni. Diese lächelte sie an und nickte leicht. Dominik kam in der zwischenzeit zu seiner Schicht und beobachtete das ganze Geschehen: "Mensch Anni, da haste ja wieder alles gegeben." lachte er herzhaft. "Ja" meinte Anni daraufhin. "Ich kann es halt." Annis Schicht dauerte nicht mehr lange, dann hat sie es auch bald geschafft...
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