Du und Ich

von Naumi
GeschichteHumor, Romanze / P18
Kagome Sesshoumaru
23.07.2019
08.11.2019
97
77.861
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23.07.2019 539
 
Hallo,

hier ein kleines Projekt an dem ich mit der wunderbaren Deathity gearbeitet habe.
Wir schreiben beide eine FF zu einem Wort.
Weder besonders lang, noch mit tiefer gehender Story, einfach um mal wieder ins Schreiben reinzukommen. Thema hier war "Kusskatstrophen."
Viel Spaß!

LG Naumi



Feuchte Küsse

Kagome war ein Tollpatsch.
Es war ein Fakt der sie schon ihr Leben verfolgte und der seinen furchtbaren Höhepunkt, ihrer Meinung nach gehabt hatte, als sie in einen Brunnen gezogen wurde und ein wahnsinnig mächtiges Juwel zerbrach.

Dennoch, machte sie sich nach der Schlacht gegen Naraku, nicht mehr so viel aus ihrer Unfähigkeit, auch nur einen Tag ohne ein Desaster zu erleben.

Es gab Wichtigeres und auch wenn, sie sich das immer wieder einzureden versuchte, musste sie sich in dem Moment in dem sie gegen Sesshōmaru stieß und sich ihre Lippen gegen die Wange des Daiyōkais, mit einen lauten Schmatzen drückten eingestehen, dass ihr Leben manchmal einfach zu grausam mit ihr umsprang.

Es war weder der Fakt, das die Wange des mächtigen Inu samtweich war, noch der Ausdruck von absoluter Überraschung, als er seinen Angriff gegen einen einfach Oni zum Stoppen brachte, die ihr so übel mitspielte, sodass sie selbst erstarrte.
Nein, es war eben jene Tatsache, dass sie schon länger sich eben danach sehnte, ihm einen Kuss zu geben, welche dafür sorgte das sie am liebsten in einen Loch im Boden versunken wäre.

Denn ein feuchter Kuss auf seiner rechten Wange, wenn ihnen ein ganzes Schlachtfeld voller Gegner gegenüberstand, kam in keiner ihrer Träumereien vor.
Noch immer spürte sie zudem die Faust ihres Gegners, der erst dafür gesorgt hatte, dass sie in Richtung Sesshōmarus getaumelt war.

Was sie auch noch immer an ihren Lippen fühlte war seine Wange, doch statt sofort zurückzuschrecken, bemerkte die Miko noch immer total neben sich stehend, wie warm diese Wange doch war, wie seine Finger sie stützend an der Hüfte festhielten, weil er versucht hatte ihr zu helfen sie zu stabilisieren .
Natürlich freute sie sich auch etwas, wie viel Glück sie damit gehabt hatte, sich nicht selbst an seiner Rüstung zu verletzen.
Aber überwog ohne Zweifel die Peinlichkeit der Freude.


Doch dann, es waren nur Sekunden in Wahrheit vergangen, griffen ihre Zahnräder wieder und sie wollte sich zurückziehen.
Doch weit kam sie nicht, drückte sie der Daiyōkai doch zurück an seine Lippen.
Die Berührung blieb flüchtig und dann erlaubte er der nun total verwirrten Priesterin, auch schon sich zu lösen. Als sie jedoch einen Schritt zurücknehmen wollte, gab es ein Ruck und Kagome stellte fest, dass sie in einer nun wohl noch misslicheren Lage war.
Auf diese Art an dem Dämonen zu hängen, hatte sie sich in ihrer persönlichen Fantasie sicher nicht so vorgestellt!

„Nicht!“

Ihr halber Schrei ließ den Daiyōkai einhalten, welcher sich hatte abwenden wollen, wieder hin zum Kampf.
Seine Augen fanden das Problem schnell und noch bevor Kagome auch nur irgendetwas dagegen unternehmen konnte, dass ihre langen Haare sich in dem Metall seiner Rüstung verheddert hatten, durchtrennten seine Krallen die Verbindung.
Entrüstet, verwirrt und sauer stand die Miko da. Die eine Seite ihrer Haares ein gutes Stück kürzer und sah dem Herr des Westens dabei zu, wie er dem Feind, als wäre nichts passiert, Einhalt gebot.

Update 01.06.2020
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