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Seelenverwandtschaft

GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Michael Audrey Myers OC (Own Character)
21.07.2019
30.06.2021
14
16.236
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30.06.2021 1.258
 
Die Nacht ist vorbei und der Tag ist angebrochen. Juliana hatte kaum ein Auge zubekommen. Ihre Gedanken kreisten nur um Michael und wie es ihn geht.
Müde schleppte sie sich ins Bad. Sie ging duschen, in der Hoffnung das sie dadurch wacher wird.
Nachdem duschen ging sie mit Lia in die Küche und frühstücken gemeinsam. Es war ein recht langweiliger Morgen.
Juliana räumte nach dem Frühstück die Küche auf. Auf einmal klingelte es an der Tür. Erst dachte Juliana es wäre der Postbote, doch dann fiel ihr ein es war Sonntag. Verwirrt, wer es sein könnte, ging sie zur Tür.
Als sie die Tür öffnete wurde sie gleich überfallen.
Ihre Nichte und ihr Neffe stürzen sich auf sie und Juliana geriet kurzzeitig ins Schwanken.

»Valerie, Taylor!«
Juliana war überrascht, aber dann drückte sie beide und grinste.
»Guten Morgen Schwesterchen« grüßte ihr Bruder, der lässig an der Tür stand.
»Was verschafft mir die Ehre, dass ihr mich besuchen kommt?«
»Naja, du weißt schon... Dies und jenes«
Juliana sah ihren Bruder verwirrt an. Sie wusste nicht was er meint.
»Die Kinder wollten Halloween bei ihrer Lieblingstante sein. « sagt er.
»Ahhh, wenn das so ist. Wer hat Lust auf Pudding?« fragt Juliana an Valeria und Taylor gerichtet.
»WIR!! «schrien beide laut und tanzten vor Freude.
Julianas Bruder geht seinen Kindern hinterher. Juliana schloss die Haustür.
»Wo ist deine Frau?« fragt Juliana.
»Ihr geht es momentan nicht sehr gut.«
»Darum flüchten du und die Kinder zu mir. Hoffentlich schleppt ihr nichts ein!«
Juliana läuft in die Küche, macht den Kühlschrank auf und gibt Valerie und Taylor jeweils einen Schokopudding.
»Danke!« sagen beide gleichzeitig und setzten sich an dem Küchentisch.

Juliana bemerkte das ihr Bruder Jay sie musterte.
»Habe ich Dreck im Gesicht oder warum musterst du mich?«
»Kein Sorge, du siehst super aus, aber wie geht es dir? Ist alles gut bei dir?«
»Klar geht es mir gut, warum fragst du?«

Anscheinend weißt sie noch nichts wegen dem Ausbruch. Ich möchte es ihr ungern sagen, aber es könnte sein das er auf sie abgesehen hat, dachte sich Jay.

»Nur aus Interesse.«
»Du fragst nie etwas aus Interesse. Bei dir weiß man, dass du immer etwas in Schilde fühlst. Also spuckst schon aus! Ist es wegen Mom und Dad?« Juliana wurde wütend. Sie hasste es, wenn ihr Bruder etwas weißt, was sie nicht weißt und dann versuchte er durch lächerlichen Fragen die Antwort zu bekommen, die er haben möchte.
»Das bereden wir besser unter vier Augen.«
Damit war dieses Gespräch zu Ende.

Der Rest des Vormittags und Mittags schwiegen sich Juliana und Jay praktisch an.
Valerie und Taylor zogen sich ihre Halloween Kostüme an. Valerie geht dieses Jahr als Hexe und Taylor als Geist. Juliana hat auch für Lia ein Kostüm besorgt, es war ein Kürbis Kostüm.
Lia sah darin einfach nur bezaubern aus.

Als Juliana ihre Tochter, ihre Nichte und Neffe in deren Kostüme sah, da weckte es in ihr die Erinnerung an ihr Halloween in ihrer Kindheit.
Sie und Jay wurden von ihrer Eltern streng erzogen und hatten nicht viel Freizeit. Halloween haben sie nicht oft gefeiert, aber an ein Halloweenfest konnte sich Juliana noch recht deutlich erinnern.
Da waren Juliana und ihr Bruder bei ihrer Tante Mary. Ihre Eltern haben die beiden oft bei Tante Mary gelassen, wenn sie mehr arbeiten mussten als sonst, mehr als sonstige Workaholics.
Ihre Tante Mary wohnt alleine in eine Wohnung, die für normale Menschen eine Luxus Suite sein könnte. Ab und zu hatte sie Männerbesuch, aber kein Mann war zweimal bei ihr. Ihre Tante war auch keine gute Hausfrau, geschweige denn eine gute Mutter. Sie reist viel, ist ständig auf Partys oder macht irgendwas unanständiges. Juliana fand deshalb, dass ihre Tante Mary die beste Tante auf der ganzen Welt war. Sie sticht aus der Familie heraus und dies bewunderte Juliana.
Obwohl ihre Tante keine Kinder hat, kümmert sie sich liebevoll um Juliana und Jay. An diesem einen besonderen Halloweenfest hatten sie und ihre Tante die Halloween Kostüme selbst gebastelt. Gemeinsam saßen sie zu dritt bei ihr im Wohnzimmer und haben an ihren Kostümen gearbeitet. Sie hatten so viel Spaß gehabt wie noch nie zuvor.
Am Ende des Tages ging Juliana als eine Mischung aus Vampir und Skelett, Jay als Klopapiermumie und Tante Mary als sexy Krankenschwester.
Dieses Halloweenfest war das beste in ihrem Leben gewesen und Juliana erinnert sich gerne daran zurück.

Der frühe Abend ist angebrochen. Juliana, Jay und die Kinder machten sich auf zur Süßes-sonst-gib-saures Tour.
In der Zwischenzeit hat sich Michael auf dem Weg nach Haddonfield gemacht und ist auf der Suche nach Juliana.

»Ich muss dir was wichtiges erzählen« brach Jay das lange Schweigen.
»Ich will es dir eigentlich nicht sagen und ich hatte gehofft, dass sie dich anrufen werden, aber anscheinend weißt du es nicht...«
»Was meinst du? Wer soll mich anrufen? Und warum?« Juliana war verwirrt und wusste nicht von was ihr Bruder sprach.
»Die von Smith Grove. «
»Warum?«

Juliana erinnert sich an ihr Gespräch mit Sabrina. Sie meinte, dass er heute verlegt werden sollte. Vielleicht darf ich ihn doch nochmal sehen?!, dachte sich Juliana.

»Ein Freund von mir, der im Gefängnis erarbeitet wo Micheal verlegt sollte, hat es mir gesagt. Er ist entkommen.«

Julianas Herz setzt für eine Sekunde aus. Sie glaubt nicht was sie da hörte. Innerlich hoffte sie, dass Jay sagt Es war ein Scherz, aber dies sagte er nicht.
»Hey, ist alles gut bei dir?« Jay streichelt ihr den Rücken. Juliana kamen die Tränen. Die Achterbahn Gefühle fuhr zig Loopings ohne eine Pause.

Was Juliana und Jay nicht wussten, sie wurden die ganze Zeit beobachtet. Michael wurde wütend als er sah, wie Jay Juliana den Rücken streichelt. Aber seine Wut vermischte sich mit Verwirrung als er Juliana und den Kinderwagen sah.

»Warum sollte er fliehen?« flüstert sie.
»Das weißt niemand.«

Und in diesem Augenblick klingelt Juliana Handy. Sie sah auf das Display und glaubte ihren Augen nicht. Es war Doktor Loomis der sie anruft.
Verwirrt nimmt sie ab.
»Juliana Forrest hier«
»Miss Forrest, Wo sind sie???« schrie Doktor Loomis ins Telefon.
»Ähm, ich bin mit meinem Bruder und den Kinder auf Süßigkeitenjagd. Warum?«
»Sie müssen schnellsten nach Hause! Sie sind draußen nicht sicher! ER ist entkommen und ist höchstwahrscheinlich auf dem Weg zu Ihnen!«

Juliana fühlte sich als würde die Welt um sie herum zusammenbrechen. Als würde alles nur ein Scherz sein. Gleich würde sie auf diesem Traum aufwachen. Gleich ist es soweit, dachte sie sich.

»Miss Forrest, es ist mein Ernst! Er ist schon in Haddonfield und hat auf seinem Weg schon eine Menge Menschen ermordet. Sie sollten sich in Sicherheit begehren! Niemand ist vor ihm sicher.«

Juliana legte auf und starrt dabei in die Leere. Wie eine Maschine dreht sich Juliana um und sah auf die Stelle wo noch vor kurzem Michael gestanden und sie beobachtet hatte. Ihr beschleicht ein seltsames Gefühl.

»Wer hat dich angerufen?«
»Doktor Loomis. Er sagte... Er ist hier... Er will mich finden... « sagte Juliana und ihr Hals fühlte sich merkwürdig trocken an, als hätte sie mehrere Tage nichts getrunken.
Jay sah sie erschrockend an, dann realisiert er was seine Schwester gerade gesagt hat. Schnell nahm er seine Kinder an die Hand.
»Juliana müssen weg von hier, SOFORT!!«

Von jedem kreisen die Gedanken hin und her. Jay möchte seine Kinder beschützen, so wie seine Schwester. Doktor Loomis möchte Michael fangen und erledigen.
Micheal möchte zu Juliana und tötet jeden der ihm im Weg ist. Und Juliana möchte mit Michael wiedervereint sein.

Und damit begann der Wettlauf gegen die Zeit. Wer wird am Ende gewinnen?
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