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Seelenverwandtschaft

Kurzbeschreibung
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Michael Audrey Myers OC (Own Character)
21.07.2019
30.06.2021
14
16.236
3
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Dieses Kapitel
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01.11.2020 1.435
 
Anfang Dezember. Fast zwei Monate nach Michaels Geburtstag.

Juliana ist noch bei sich zuhause. Normalerweise müsste sie eigentlich schon auf den Weg zur Arbeit sein doch sie fühlte sich an diesem Morgen einfach nur schrecklich.
Sie überlegte schon sich krank zu melden, aber dieser Gedanke wird durch ein klingeln zu Nichte gemacht. Es war ihr Handy, welches klingelt. Juliana zwang sich aufzustehen. Sie blieb kurz, mit einer Hand vor dem Mund und die andere Hand vor dem Bauch, stehen. Sie dachte ihr Essen würde sich gleich aus ihrem Körper verabschieden.
Das Handy klingelt weiter.
"Ist ja schon gut. Ich komme doch gleich" mault sie vor sich hin.

Sie nahm den Anruf entgegen.
"Forrest, Hier" meldet sie sich und ihre Stimme klang einfach nur erbärmlich.
"Juliana du musst so schnell wie möglich hier her kommen! Es ist dringend!" schrie die Stimme am anderen Ende der Leitung.
"Wer ist den da?" fragte Juliana. Sie konnte die Stimme nicht zuordnen und hatte vergessen auf das Display zu schauen.
"Ich bins, Sabrina. Du musst unbedingt jetzt zur Arbeit kommen. Es geht um Leben und Tod!"
Mit diesen Worten beendet Sie das Telefonat und ließ Juliana mit einem riesigen, großen Fragezeichen zurück.

Plötzlich wurde Juliana speiübel und sie rannte zum Badezimmer. Toilettendeckel auf und Kopf rüber.
Als Juliana sich die Seele aus dem Leib gekotzt hat, legte sie ihren Kopf auf den Toiletterand ab. Sie erblickte ein Stäbchen auf dem Waschbecken. Erst war die verwirrt gewesen, aber dann kam ihr die Erkenntnis.
Schnell stand sie auf und nahm sich das Stäbchen vom Waschbeckenrand. Sie glaubte es nicht, was sie da sah.
Ihr kam wieder den Anruf von Sabrina in den Sinn und schnell nahm sie ihre Arbeitstasche und die Autoschlüssel und fuhr so schnell wie möglich zur Arbeit.

Sie kam bei der Arbeit an und lief mit schnellen Schritten zur Eingangstür. Im Empfangsbereich wartet auch schon Sabrina auf sie.
"Oh Gott Juliana, endlich bist du da", Sabrinas Stimme versagte beinahe und ihre Augen sind gerötet.
"Was ist den los? Hast du geweint?"
Juliana verstand die Welt nicht mehr.
Sabrina wischte sich vereinzelte Tränen aus dem Gesicht.
"Geht schon, aber sei jetzt ehrlich zu mir. Würdest du gezwungen, es zu machen?"
"Wie gezwungen? Wovon redest du?"
Bevor Sabrina antwortet konnte, erklang eine fremde Stimme.

"Miss Forrest, kommen Sie bitte in mein Büro."
Juliana sah zu dem Mann der sie angesprochen hatte. Es war der Chef der Klinik.
Juliana ging mit langsamen Schritten auf ihn zu. Als sie an Sabrina vorbei ging, legte diese ihre Hand auf Julianas Schulter und sah sie mitleiden an.

Im Büro des Chefs saß Doktor Loomis, der Juliana ausdruckslos ansah, als sie den Raum betritt.
"Bitte, nehmen Sie Platz" wies der Chef sie an. Juliana nahm zögern neben Doktor Loomis Platz.
"Miss Forrest, wissen Sie weshalb ich Sie heute in mein Büro kommen lasse?"

"Um ehrlich zu sein, Sir, Nein."

"Nun, dann kläre ich es auf.", er nahm eine Akte vom Schreibtisch und schlug diese auf. Juliana schluckte schwer, ihr Herz fing an schneller zu pochen.

"Es geht um den 19.10., Sie hatten an diesen Tag kein Dienst. Ist das korrekt?"

"Korrekt", sagte sie mit schweren Herzen.

"Weshalb waren Sie trotzdem auf der Arbeit?"

"Ich habe Patientenakten aktualisiert"

"Den ganzen Tag?", fragte der Chef mit einer hochgezogende Augenbraue.

"Fast den ganzen Tag"

"Sie sind am Abend, trotzdem in den Flügen 210 gegangen.", er machte eine kurze Pause. Juliana ahnte schlimmes, was gleich passieren wird.
"Und zwar zum Patienten 219A, Michael Myers. Warum?"

Julianas Herz schlug immer schneller. Sie dachte es springt ihr gleich aus der Brust. Ihre Stimme fing leicht an zu beben.
"Er hatte Geburtstag und ich wollte in Gesellschaft leisten."
Der Chef nickte und schrieb etwas in die Akte. Doktor Loomis schwieg weiterhin hin.
"Was haben Sie genau bei Myers gemacht?"
Juliana fühlte die Panik immer weiter aufsteigen. Sie konnte ihm doch nicht erzählen das sie mit Michael Sex hatte. Sie würde ihren Job verlieren und Michael auch. Einfach alles.
Auf einmal klopfte es an der Büro Tür.

"Herein", ruft der Chef. Ein Wachmann kam herein.
"Sir, wir haben ihn in den gewünschten Raum gebracht."
"Gut, Danke. Wir kommen."
Der Chef stand auf.
"Doktor Loomis, Miss Forrest, würden Sie mir bitte folgen."
Doktor Loomis stand auf. Juliana zögerte. Ihre Beine fühlten sich wie Pudding an. Langsam schaffte sie sich auf zu raffen und folgte den Männer in einen Raum am Ende des Ganges.
Als sie an diesen besagten Raum angekamen, hielt ein anderen Wachmann Ihnen schon die Tür auf.
Juliana war geschockt, als sie sah wer in diesem Raum saß.
Es war Michael.

"Bitte, Miss Forrest, nehmen Sie doch wieder Platz", der Chef bot ihr einen Stuhl an. Zögern nahm sie gegenüber von Michael Platz. Doktor Loomis blieb an der Wand stehen und der Chef setzte sich am Kopf Ende des Tisches hin.

"So dann fahren wir mal fort.", er schlug wieder die Akte auf.
"Wir waren ja stehen geblieben, was Sie, Miss Forrest, am 19.10. Bei Myers gemacht haben. Wollen Sie es uns sagen?"
Juliana drehte langsam den Kopf zu ihrem Chef. Sie glaubte beinahe ihre Stimme verloren zu haben. Der Chef sah sie durchdringend an.

"Wie gesagt, ich habe Michael Gesellschaft zu seinem Geburtstag geleistet.", sagte Juliana mit leiser Stimme.
"Was für eine Art Gesellschaft?", fragte er bohrend weiter.
"Ich habe mit ihm geredet.", log sie.
"Geredet? Noch was?"
Juliana schüttelt den Kopf. Der Chef legte sich in seinem Stuhl zurück.

"Miss Forrest, Sie können hier alles sagen. Es bleibt unter uns und es wird nicht nach draußen gelangen. Also seien Sie ehrlich. Hat Sie Mister Myers vergewaltigt?"
Juliana glaubte nicht was die da hörte. Micheal und Vergewaltigung? Niemals.

"Wie bitte? Wie kommen Sie darauf?", Julianas Welt stand Kopf.
"Sagen wir mal so, es kamen gewisse Frauengeräusche aus dem Zimmer von Mister Myers und Sie haben uns bestätigt, dass Sie zu diesem Zeitpunkt bei ihm gewesen war, was auch Ihre Schüsselkarte uns zeigte. Und gewisse Patienten haben ebenfalls bestätigt Geräusche gehört zu haben. "
Juliana war sprachlos. Sie war verloren. Es war Vorbei, Ende, Schluss.
Aus Reflex hielt sie sich einen Hand schützen vor dem Bauch.

"Miss Forrest, seien Sie bitte ehrlich. Wurden Sie vergewaltigt oder haben Sie sich freiwillig eingewählt?"

Julianas Gedächtnis setzte aus. Alle Blicke waren auf Sie gerichtet, selbst Michael. Sie musste jetzt was sagen. Es war die reinste Katastrophe. Sie wollte Micheal retten auch wenn sie ihn dann nicht mehr sehen konnte und sogar ihren Job verlor.

"Es war meine Idee. Ich habe Micheal genötigt mit mir zu schlafen."
Doktor Loomis, ihr Chef und Michael sahen Juliana geschockt an.
"Was haben Sie gerade gesagt?", fragte der Chef ungläubig nach.
"Ich war es. Ich habe Micheal Tabletten gegeben, sodass er sich nicht wehren konnte. Und dann habe ich ihn... genötigt, mit mir zuschlafen."

Jetzt ist es raus, dachte sich Juliana.

Die Herren schlucken schwer. Der Chef schlug die Akte zu.
"Wenn das wahr ist, Miss Forrest, dann müssen ich Sie leider kündigen. Eine so verantwortliche Schwester können wir hier nicht gebrauchen. Sie bekommen in den nächsten Tagen Ihre Kündigung per Post. Das Wachpersonal begleitet Sie nach draußen."

Ein Wachmann kam zu Juliana und packte sie an ihrem Arm. Sie stand unfreiwillig auf. Ihr letzter Blick ging zu Michael. Sie war den Tränen nahe. Sie konnte ihn einfach nicht verlassen. Er hat doch niemanden mehr.
Bevor Juliana aus dem Raum gezogen wurde, formte sie mit den Lippen die Worte, Ich liebe dich, und sie wusste anhand Michaels Reaktion, dass er sie verstanden hatte.
Der Wachmann schleifte Juliana raus. An alle schauten sie hinterher. Als sie an Sabrina ankamen, stand sie mit Tränen in den Augen und die Hand vor dem Mund im Empfangsbereich.
Juliana vermisste sie schon jetzt.

Juliana stand jetzt draußen vor der Klinik. Mit schweren Schritten ging sie zu ihrem Auto.
Im Auto bricht die Mauer der Gefühle ein. Die Tränen flossen wie ein Wasserfall aus ihren Augen. Was hat sie bloß getan?

"Verzeihe mir Micheal.", sagte sie. Ihr Hand ruhte wieder auf ihrem Bauch.

"Ich werde eine gute Mutter sein und auf unser Kind auf passen."
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