Dangerous Love

GeschichteRomanze, Thriller / P18
21.07.2019
07.11.2019
22
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4
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Hey Leute!

Ich wage mich nach sehr langer Zeit wieder einmal an eine Story und dieses Baby liegt mir wirklich sehr am Herzen. Mein zugegeben dritter Anlauf dafür, aber zu meiner Freude schon viele Kapitel vorgearbeitet und somit auf dem Besten Weg.
Eine etwas chaotische Liebesgeschichte die ich mit einer gesunden Portion Spannung würzen will ;)

Mehr möchte ich an dieser Stelle noch gar nicht verraten. Lest einfach mal rein und natürlich würde ich mich riesig über jegliche Art von Lob und Kritik freuen. Feedback wäre mir wirklich sehr wichtig.

Ansonsten: Hoffentlich viel Spaß beim Lesen ^.^v

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PROLOG

Ich war gerade einmal vierzehn als meine Mutter starb. Im Grunde war mein Leben bis zu diesem Zeitpunkt mehr als perfekt verlaufen. Meine Eltern führten eine Bilderbuchehe. Sie hatten beide gute Jobs, verdienten gut und konnten sich so ein recht schmuckes Häuschen am Rande der Stadt leisten. Weit ab vom Trubel und somit in idyllischer Lage um ihre zwei Jungs groß zu ziehen.

Meine Wenigkeit und meinen acht Jahre jüngeren Bruder. Uns fehlte es an nichts; täglich kam frisch- und selbstgekochtes Essen auf den Tisch, uns wurde es ermöglicht an jeder erdenklichen Freizeitgestaltung teilzuhaben wenn wir Lust darauf hatten. Vom Fußballtraining bis hin zum Musikunterricht und über Kinobesuche war alles ohne wenn und aber drinn. Die schicke Familienkutsche in der Garage, der Pool im akkurat getrimmten Garten; das war doch der Traum einer jeden Familie?! Und wir lebten ihn.

Doch die wohlbehütete Kindheit hatte je ein Ende als bei meiner Mutter Krebs diagnostiziert wurde. Langsam fing das Funderment unserer Familiengeschichte zu bröckeln an und nach einem halben Jahr - indem meine Mum langsam aber stetig ihren Lebenswillen verlor - war alles zu einem einzigen Trümmerhaufen zerfallen.

Erst da erkannte ich wie sehr sie eigentlich die ganze Familie all die Jahre über zusammengehalten hatte. Mein Vater verlor vollends den Boden unter seinen Füßen nach ihrem Tod. Er schmiss seinen Job, verbrachte die meiste Zeit in Bars und betrank sich bis zur Bewusstlosigkeit. Die Schulden stapelten sich und ich hatte keine Ahnung dass man sich schneller ohne zu Hause wiederfand, als man gucken konnte. Er verlor regelmäßig die Beherrschung wenn er getrunken hatte. Ließ uns seinen Schmerz und Kummer spüren...

Es lief alles aus dem Ruder und wenn einen der kleine Bruder mit Tränen in den Augen immer und immer wieder fragte, was denn mit unserer Mutter wäre und warum sie unseren Vater nicht endlich aus seiner Misere half, dann machte das die Situation auch nicht gerade leichter. Irgendwann wollte man nur noch weg von all dem Chaos. Vergessen wie alles stetig den Bach runter ging. Irgendwie all dem entkommen. Mein Leben hatte von da an wirklich eine steile Kurve genommen und war im Grunde zum Scheitern verurteilt...
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