One Step Closer

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
Brad Delson Chester Bennington David "Phoenix" Farrell Joseph "Joe" Hahn Mike Shinoda Rob Bourdon
21.07.2019
15.09.2019
12
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Hey ihr Lieben!

Wir arbeiten akribisch an einer neuen Story, deswegen mach ich es heute Kurz ... hm ... nicht so kurz, wie sonst, was? *sorry nuschel*
Ist alles manchmal ganz schön stressig. Aber nichts desto trotz liiiiiieben wir eure Kommentare! <3

Küsschen
Juli & ihr Hörnchen


Party people in da house


Und es änderte sich schnell. Die Abendsonne zeigte sich nochmal in all ihren Farben, als die Party in vollem Gange war. Laute Musik, duftendes Essen vom Grill, kreischendes Poolvergnügen. Und dazu eine Menge Haut. Mike und Chester schauten sich abcheckend um, saßen nebeneinander auf den Liegestühlen und werteten jede Badehose aus.

„Da ist nichts drin! Ehrlich, kein Arsch und vorn auch nichts”, lästerte Mike über einen für ihn fremden Kerl in seltsam knallroter Badehose.

„Dafür ist bei der da hinten sehr viel drin”, sagte Chester und deutete auf ein Mädchen, was bei Rob saß. „Die sind niemals echt.”

„Das ist seine Cousine. Da ist alles echt, vertrau mir. Auch, wenn Gott maßlos übertrieben hat.”

„Armer Rob. Er gibt eine Party und dann sitzt nur seine Cousine bei ihm?”

„Warte ab, bis seine Eltern weg sind. Er ist doch der brave Sohn.”

„Wird hier dann alles anders? Wird der Kleine dann wild?”

„Oh ja.” Mike lachte und nippte an seinem Bier. „Willst du echt keins?”, fragte er.

„Ähm nein. Vielleicht später”, sagte er leise und sah zu Mike. „Du solltest vielleicht mal was anderes trinken.”

„Warum?”

„Weil der Abend gerade mal angefangen hat?”

„Das ist mein zweites ...”

„Wirklich?” Chester grinste. „Willst du was essen?”

„War das ein Angebot, mir etwas mitzubringen?”

„Vielleicht? Wenn du artig bist.”

„Das willst du doch gar nicht, Baby!”

„Hm … Stimmt.” Chester gab ihm einen Kuss. „Was willst du?”

„Heißes, sündiges Fleisch!”

„Sowas gibts hier nicht, hast du doch gerade festgestellt.”

„Naja, schon ...” Er schaute provokativ zu Jake. „Sicher, dass er Hetero ist?”

„Stell dich hinten an. Sollte er es je zulassen, bin ich der erste”, lachte Chester und ging rüber zu Jake. „Hey Baby. Hunger?”

„Ähm ... klar. Sag mal, ist dein Nachbar nicht ausgelastet?”

„Ich bin mir nicht ganz sicher.” Chester setzte sich zu ihm. „Vielleicht ist etwas im Bier drin.”

„Was es auch ist, er starrt mich an. Ziemlich hungrig. Hast du ihn nicht rangelassen?”

„Naja, heute Morgen nicht unbedingt. Aber du bist heiß, von daher. Ich kann es ihm nicht verübeln.”„Man könnte meinen, du wärst auch nicht ausgelastet. Vielleicht solltet ihr euch eine Ecke suchen.”

„Habe ich ihm heute Morgen vorgeschlagen. Er wollte es nicht, also hat er Pech gehabt. Komm mit, drei Teller schaffe ich nicht zu tragen. Ich bin kein Kellner.”

„Würdest du aber mehr Geld verdienen.” Jake folgte ihm zum Grill.

„Ah, Freunde von unserem Mikey, ja?” Robs Vater Lewis stand begeistert am Grill.

Verwirrt von dieser Begeisterung nickte Chester. „Ähm, ja. Was gibt es denn Leckeres?”

„Burger, Steaks, Sparerips ... und wenn ihr Vegetarier seid, hab ich noch was Spezielles”, raunte er, als wäre das geheime Ware.

Chester lachte leise. „Sir, Hanf kann man nicht essen”, sagte er frech.

„Nein, den kann man nur rauchen. Oder man macht Brownies draus!” Lewis nickte mit ernster Miene. „Meine Großmutter hat fantastische Brownies gemacht.”

„Und jetzt haben Sie welche hier?”

„Nein. Großmutter ist nicht mehr unter uns.”

Jake hörte fassungslos zu, stand kurz vor einem Lachanfall. „Ähm ... also, ich denke, ich nehm den Burger.”

„Gute Wahl, mein Junge. Sehr gute Wahl. Und du?”, fragte er Chester. „Seid ihr auch so, wie Mikey?”

„Niemand ist wie Mike, Sir.” Chester grinste. „Also … ich hätte gern einen Burger und für Mike ein Steak.”

„Oh, also Mike isst immer Sparerips, Jungchen, merk dir das. Willst du ihn glücklich machen, gib ihm was zu knabbern.”

„Ich nehme trotzdem lieber ein Steak für ihn.”

„Warum?”

„Weil er sich alles andere erst verdienen muss”, grinste Chester.

„Oh, sehr gute Einstellung.  Dann solltest du für dich Rippchen mitnehmen und sie selbst essen. Die sind Butterzart und meine Soße ist unglaublich. Er wird dir die Finger ablecken!”

„Okay, dann Burger und Rippchen.”

Lewis tat alles auf einen Teller, dazu selbstgebackenes Brot. „Lasst es euch schmecken.”

„Danke.” Chester schmunzelte und sah Jake an. „Kommst du mit zu uns?”

Jake schaute zu Mike, der mit seinem besten Freund auf den Liegen saß. „Hm, sollten wir dem Rotköpfchen dann nicht auch was mitnehmen?”

„Wenn du unbedingt willst.”

„Wäre höflich, oder?” Jake drehte sich um und stutzte, als Lewis ihm einen gefüllten Teller hinhielt. „Das soll der Rotschopf alles essen?”

„Das ist erst die Vorspeise. Dave braucht das.”

Chester sah rüber. „Der platzt doch!”

„Der trainiert das alles wieder ab.”

Chester schüttelte nur den Kopf und ging zu den Beiden. „Hey. Hunger?” Er reichte Mike den Teller mit dem Steak.

„Klar, danke dir.” Er schaute zu Jake, der Daves Teller noch immer schweigend musterte.

„Ähm ... Robs Vater sagte, das wäre für dich.”

„Klasse, danke. Ich hab echt Hunger. Meine Eltern meinten, sie müssten nur Gemüse auftischen.”

„Und das holst du jetzt alles in einem sehr ... ungesundem Ausmaß nach?”

Dave sah zu dem Kerl hoch. „Bitte? Das ist mega gesund!”

„Das ist zu viel Fett!”

Mike zog Chester vor sich auf die Liege und lachte leise.

„Ist es nicht! Das sind Proteine! Ich brauche das.”

„Wofür?”

„Hast du mal meine Arme gesehen?”

„Da ist das ganze Fleisch drauf?”

„Da sind die Proteine drin, Kleiner. Mike, wer ist der Vogel?”

„Keine Ahnung, den fick ich ja nicht!”

„Wobei er hübscher ist.”

„Als wer?”, fragte Jake verwirrt.

„Als dein Punkerfreund.” Dave deutete auf Chester, der an Mike lehnte und in seinen Burger biss.

Mikes Blick ging abschätzend über Jakes Körper. „Hm ... er ist heiß, keine Frage. Aber ich steh auf die Tattoos. Und der liebe Jake sieht langweilig aus.”

Chester sah hin und her und runzelte die Stirn. „Jake ist heiß!”

„Nicht so heiß, wie du.”

Jake, der sich auf den Rand der zweiten Liege gesetzt hatte, lachte leise. „Ich bin kein Bilderbuch!”

„Können wir ändern.” Chester grinste und wackelte mit den Augenbraunen.

„Träumst du von.” Jake schüttelte vehement den Kopf. Dann ging sein Blick zu Dave, der ebenso viele Tattoos am Arm hatte. „Mike, warum bist du nicht tätowiert?”

Der grinste frech. „Spritzenphobie.”

„Ja, dabei würde ihm das richtig gut stehen”, sagte Dave grinsend. „Irgendwann lassen wir uns zusammen stechen!”

„Nur unter Vollnarkose. Weißt du doch, Baby.”

„Aber ich hätte gern eins mit dir, Mikey. Ich mache alles was du willst!”

Mike schaute seinen besten Freund an. „Alles?”

„Naja … fast alles.”

„Schade. Wenn du alles machst, komm ich mit.” Mike grinste.

„Was müsste ich denn machen?”

Mike wackelte frech mit den Augenbrauen.

„Zu nüchtern, Mikey-Schatz.”

„Ich komme später drauf zurück.” Mike lachte und schaute zu Chester. „Warum hast du Rippchen?”

„Weil Robs Vater mich mag.”

„Mich mag er auch. Ich will Rippchen!”

Chester grinste und hielt ihm das Stück vor dem Mund.

Mike beugte sich vor und knabberte an dem Stück Fleisch, doch als Chester die Hand wegziehen wollte, knurrte er tief, was Jake zusammenzucken ließ.

„Nana! Wirst du wohl artig sein?” Chester lachte leise.

„Gib es mir!” Gerade als Chester abbiss, schoss Mike hoch und verbiss sich in der anderen Seite.

„Hol dir dein eigenes!”, knurrte Chester mit dem Fleisch im Mund und piekste Mike in die Seite.

Mike schaute ihm stur in die Augen, doch er ließ nicht los. „Meins!”, knurrte er aus dem Mundwinkel.

„Mike!” Chester zog den Kopf nach hinten, soweit er konnte, ohne das Fleisch loszulassen.

Und Mike kam hinterher.

Schnell sicherte Jake die Teller der Beiden und hielt sie Dave hin. „Noch Hunger?”

„Bei dem Anblick? Eher weniger.” Dave hob die Augenbrauen und beobachtete das Spielchen.

„Hm ... Dumme Kinder, Dave. Lass sie spielen. Der ganze Grill ist voll und sie streiten um eine kleine Rippe.”

„Mikey? Baby, der Grill ist voll mit den Dingern. Was ist in der Soße drin?”, fragte er an Jake gerichtet und schüttelte den Kopf.

„Ich will das.”, knurrte Mike stur. Dann ließ er allerdings los. „Das Teil ist voll eingespeichelt!”

Chester hatte damit überhaupt nicht gerechnet und purzelte von der Liege, nur um dann auf dem Rücken zu liegen. „Aua …”

„Schätzchen, was machst du denn da unten?”, fragte Mike scheinheilig, nachdem er sich den Mund an einer Serviette abgewischt hatte.

Knurrend warf Chester das Fleisch nach Mike.

„Boah, Ih! Das ist total vollgesabbert!”

„Wegen dir!” Chester krabbelte zu Jake auf die Liege. „Der ist kacke.”

„Ich weiß und trotzdem lässt du dich von ihm besteigen, Schatz. Was sagt das über dich?”

Lachend nahm Mike Chesters Teller und begann, die Rippchen zu essen, während er Dave zu sich lockte. Wenn Chester ihn kacke fand, konnte er ja mal mit seinem besten Freund kuscheln.

Der nahm sein Bier und rutschte näher. „Dein Kerl ist schon doof.”

„Und warum?”

„Weil der dich allein lässt.”

„Hm ... er ist nicht das Non plus Ultra. Ich kuschel auch gern mit dir.”

„Gut.” Dave legte einen Arm um Mikes Schulter und trank ein Schluck Bier.

Fest schmiegte sich Mike nach dem Essen an seinen besten Freund, während sie gemeinsam immer mehr tranken.

„Chaz, dein Typ geht fremd”, sagte Jake.

„Ja, merke ich schon. Dann musst du mit mir knutschen.”

„Bitte was? Ich bin nicht ...”

Chester verdrehte die Augen. Zu oft hatte er das jetzt schon gehört. Bevor Jake weiterreden konnte, hatte Chester seine Lippen schon auf dessen gelegt und die Hand in dessen Nacken, damit er nicht zurückweichen konnte.

„Was ... Chaz”, nuschelte Jake aus dem Mundwinkel.

Das nutzte Chester und schob seine Zunge in den Mund seines besten Freundes.

Fast war Jake versucht, hinein zu beißen, aber Chester brauchte seine Zunge zum Singen. Und so schlimm war es nun auch nicht. Er knabberte grinsend an der fremden Zunge und klatschte Chaz seine Hand auf den Hintern.

Schnurrend krabbelte Chester auf dessen Schoß und biss in dessen Lippe. „Was wolltest du sagen?”

„Schnauze. Das ist eine Ausnahme. Party und so. Bilde dir nichts drauf ein.”

„Hm. Was machst du noch alles so auf der Party?” Chester knabberte an Jakes Hals und schnurrte.

„Das sag ich dir nicht. Das mach ich nicht mit dir”, sagte Jake leise. Verdammt, warum war ihm so schwindlig?

„Warum nicht? Ich wäre perfekt für dich.”

„Und warum?”, fragte Jake leise. Er schaute kurz zur Seite, doch Mike und Dave waren nicht zu sehen.

„Weil ich dich jetzt schon ziemlich lange kenne? Du weißt, ich wäre sanft zu dir.”

Jake schluckte. „Du ... du willst ... alles?”

Chester lachte leise und streichelte leicht über Jakes Bauch. „Nicht sofort.”

„Nicht hier”, sagte er leise.

„Wollen wir rein gehen?”

„Nein ... nein, nicht hier. Chaz. Dass ... ich bin nicht so ... denke ich. Ich ... Ich weiß nicht.”

Chester streichelte Jakes Wange. „Du bist süß. Glaubst du echt ich würde dich flachlegen?”

„Nicht?” Jake sah ihn seufzend an. „Naja ... also ... es ist schön hier. Können wir einfach ... hier liegen bleiben?”

Chester legte sich halb auf ihn und streichelte Jakes Bauch. „Dieser Dave … gefällt er dir?”

„Was?” Jake schaute ihn verwirrt an. „Wie kommst du darauf?”

„Ich frage nur. Außerdem … hängt er ziemlich an Mike dran.”

„Und das soll ich jetzt ändern?”

Grinsend schmiegte sich Chester an ihn. „Ja.”

„Jetzt gleich?”

„Nein, ein bisschen will ich noch mit dir kuscheln.”

„Mehr nicht?” Jake lächelte mit roten Wangen. „Sag mal .... bist du verknallt?”

„In dich? Immer, Liebling.”

„In Mike, du Primel!”

Chester überlegte und knabberte an Jakes Ohr. „Weiß nicht. Ich mag ihn und solange hab ich es mit noch keinem ausgehalten.”

„Hm ... tut er dir denn gut?”

„Keine Ahnung. Ich kenn ihn jetzt gerade mal vier Tage so wirklich.”

„Was hast du denn für ein Gefühl?”

„Was meinst du?”

„Naja, wenn du an ihn denkst.”

„Hm … ich mag ihn halt. Ob da mehr ist … who knows. Er ist süß, heiß …“

„Er findet dich auch sehr heiß ...” Jake lächelte und schaute ihm tief in die Augen.

„Ich weiß. Ich bin ja auch heiß.” Er grinste und kam ihm etwas näher. „Und du auch.”

„Hm ... ich bin durchschnitt ...”, sagte Jake. Er biss sich leicht auf die Unterlippe.

„Mach dich nicht so klein. Baby, du bist heiß. Du hast Muskeln, deine Haare sind toll und du hast nen schönen Arsch.”

Jake verrenkte sich etwas, um nach hinten zu sehen und grinste. „Ja, der ist gut gelungen.”

„Hat der Herr da oben gut gemacht.” Chester legte frech seine Hand drauf und biss in Jakes Hals. „Zum Anbeißen.”

„Dann beißt du aber falsch ...”, seufzte Jake leise.

„Ich beiße später rein, versprochen. Aber erst will ich nochmal deine Lippen spüren.”

„Soso ...” Jake war entsetzlich aufgeregt, nickte dann aber.

Chester lächelte und sah ihm in die Augen. „Komm her. Küss mich.”

Jake bekam heftig Herzklopfen und legte seine Lippen auf Chesters. Oh Gott, war das gut. Warum, zum Teufel, war das so gut?

„Siehst du, dein Stecher hat sich schon einen anderen gesucht”, sagte Dave zu Mike und öffnete die Bierflaschen.

„Hab ich doch heute auch”, gab der zurück, während er am Türrahmen lehnte.

„Ja? Wen denn?”

Mike warf ein freches Grinsen über seine Schulter, schwieg aber.

„Wir knutschen aber nicht rum.”

„Noch nicht, nein. Trink, Baby.”

„Du willst mich also abfüllen, verstehe.” Dave trank einen Schluck und grinste. „Wollen wir zu ihnen?”

„Willst du zuschauen?”, flüsterte Mike ihm ins Ohr.

„Ich will die Lampe halten.” Dave zwinkerte ihm zu und ging zum Pool, an Brad vorbei, dem er durch die Haare wuschelte.

„Geh doch nicht weg!”, rief der theatralisch hinterher und streckte die Hand aus.

Dave sah ihn an, nahm dann Anlauf und ließ sich vor ihm Fallen. „Niemals, Liebster!”

„Na Gott sei Dank, ich dachte schon, du gehst fremd!”

„Niemals. Du weißt doch, dass ich nur dich liebe.” Dave legte den Kopf auf Brads Beine und sah zu ihm hoch.

Er schnurrte gespielt und lachte laut los. „Mikey-Mouse weint gleich!”

„Er darf zugucken.”

„Mikey! Komm her, Baby.”

„Nein, du zerstörst meinen Plan! Menno!”

Dave lachte leise und trank sein Bier. „Ich will kuscheln!”

„Dann komm her!” Mike setzte sich neben die beiden Jungs, die gar nichts registrierten und breitete die Arme aus.

Dave sah zwischen Mike und Brad hin und her. „Mit euch beiden!”

„Aber dann kann ich dich nicht knutschen!” Mike schob die Unterlippe vor.

Dave ging zu Mike und setzte sich zwischen dessen Beine, dann lockte er Brad zu sich. „Klar kannst du. Aber dafür brauch ich Bier.”

Das war für Mike kein Problem. Er zog Daves Kopf in den Nacken, warf noch einen knappen Blick zu Chester, der in eine süße Schmuserei versunken war und grinste. „Mund auf!”

„Brad rette mich, wenn er zu versaut wird!”

„Ich gucke und mach Bilder”, sagte dieser fröhlich und zückte sein Handy.

Mike, der definitiv zu viel getrunken hatte, goss das Bier in Daves Mund. „Schluck, Baby”, schnurrte er mit einem dreckigen Grinsen.

Der schluckte, bevor das Bier ihm aus dem Mund laufen konnte und lachte leise. „Wir sollten Flaschendrehen spielen.”

Mike hielt inne. „Find ich gut. Hey, Chazy!” Er stieß seinen Nachbar an.

Der zuckte zusammen und löste sich von Jake. „Hm?”

„Kannst Jake nachher vernaschen. Wir spielen jetzt Flaschendrehen. Rob, komm mit deiner Torte ran. Wo ist Joe? Hat den einer gesehen?”

„Im Wohnzimmer am rumknutschen.” Dave ruckelte sich zurecht. „Aber nur ein Mädel ist auch langweilig.”

„Naja, sind ja zwei, oder knutscht der mit einem Kerl?”

„Nein aber zwei Mädels und sieben Kerle?”

„Dann suchen wir jetzt alle zusammen und treffen uns im Wohnzimmer.”

Mike schaute zu Chester und grinste. „Gehen wir zusammen suchen?”

„Vermisst du mich schon?”, fragte der schnurrend, küsste Jake nochmal. „Auf mit dir, Baby.”

„Ja, schnapp dir die beiden Mäuschen hier. Bis gleich im Wohnzimmer.” Mike schnappte sich Chesters Hand und zog ihn mit sich. „Na, wie küsst er?”

„Fantastisch. Du solltest es ausprobieren”, sagte Chester lachend. „Aber tu ihm ja nicht weh!”

„Nein, ich küsse erst Dave, dann leg ich dich flach”, schnurrte Mike und küsste Chester verspielt, während er rückwärts weiter ging.

Chester lachte leise in den Kuss. „Du kannst kaum noch geradeaus laufen, wie willst du mich dann noch flachlegen?”

„Ich werde deinen süßen Arsch schon finden.” Mike war zu betrunken, um klar zu denken. Er war absolut rattig und er wollte jetzt knutschen. Doch bevor er Chester küssen konnte, musste er Dave haben.

„Na dann viel Glück. Beeil dich, sonst bleibe ich bei Jake”, raunte Chester in Mikes Ohr und ging ins Wohnzimmer.

Dort setzte sich Mike neben seinen besten Freund und knabberte an dessen Ohr. „Wie nüchtern bist du noch?”, raunte er.

Dave grinste und legte einen Arm um Mikes Hüfte. „Lass uns spielen.”

„Hm ... wenn die Flasche auf dich zeigt, kommst du mit einem Küsschen nicht davon!”

„Küsschen sind kein Problem, Süßer.”

„Eben drum. Joe, jetzt nimm die Zunge aus ihrem Hals und dreh an der Flasche!”

„Fuck you. Nur weil dich gerade keiner knutscht?”, murrte der leise und rutschte an den Kreis, wo mindestens zwanzig Leute saßen. „Ich bin voll schlecht in sowas”, murrte er leise. „Bei meinem Glück muss ich noch mit Dave züngeln.”

„Na bitte nicht, die Zunge gehört mir.” Mike grinste und sah zu, wie die Flasche sich auf eins der Mädchen zubewegte.

„Oh, na Gott sei Dank! Danke, dass ihr nur hübsche Weiber eingeladen habt”, grinste Joe wie ein Honigkuchenpferd und beugte sich zu dem Mädchen.

„Ich bin kein Weib.” Sie drückte ihm einen sehr feuchten Schmatzer auf, was die Freunde losgröhlen ließ. Beinahe zwanzig Minuten passierte nichts Spannendes. Männlein und Weiblein tauschten Küsschen. Auch Mike ließ sich dazu hinreißen. Als nächster war Rob an der Reihe. Und die Flasche zeigte auf Dave.

„Ohhhh, ich darf mal mehr machen, als die olle Lampe zu halten.”

Dave lachte auf. „Uhhh Robbie! Komm her, Baby!” Dave beugte sich zu ihm und gab ihm einen kleinen Kuss auf den Mund.

„Hach verdammt, jetzt bin ich verliebt!” Rob setzte sich zurück und grinste selig. „Darling, du bist dran.”

„Stell dich hinten an. Braddy ist und bleibt meine Nummer eins.” Dave zwinkerte und drehte die Flasche. Sie zeigte auf Jake. „Uh… der Neue.”

„Und er ist schon eingeküsst, Baby.”

Rob jammerte los, dass Dave fremdgehen würde und Mike murrte.

„Oh Rob. Nicht traurig sein. Später bekommst du mehr von mir.” Dave gab Jake einen Kuss. „Du bist.”

Jake lachte leise. „Ihr habt alle einen Knall.” Er drehte die Flasche, die auf Chester zeigte. „Hui, den Mund kenne ich schon.”

Chester grinste. „Mit Zunge?”

„Alles andere wäre ein Schritt zurück, oder?”

„Stimmt auch wieder.” Chester zog Jake an sich und küsste ihn tief.

Und der ging automatisch drauf ein. Er neigte den Kopf, seufzte leise in den Kuss und löste ihn nur wiederwillig.

Mike lehnte sich gelangweilt zurück. „Ich geh gleich schlafen!”

„Mikey? Willst du knutschen?”, fragte Chester lachend.

„Jaaaah! Los, dreh und machs richtig!”

„Renn hinterher und setz dich auf denjenigen, wo die Flasche hinzeigt.” Chester lachte bei der Vorstellung und drehte.

„Haha ... du bist so witzig!” Mike sah, wie alle zur Flasche, die bei Dave stoppte. „Ernsthaft? Du und mein Phoenix? Jeder darf, nur ich nicht? Daaaave, das ist unfair!”

„Ich würde auch lieber dich küssen, als den Vogel da”, murrte dieser leise.

„Er küsst toll. Na los und dann dreh, so dass die blöde Pulle zu mir zeigt.”

Chester lachte leise, krabbelte zu Dave rüber und gab diesem einen festen Kuss, leckte sogar frech über dessen Lippen.

„Bah! Mike, der sabbert!”

„Jaaah, kenn ich. Er sabbert mir immer auf den Bauch. Los, dreh die Flasche, Dave!”

Der trank noch einen kurzen und drehte. „Mikey, wenn die nicht auf dich zeigt, dann ist das dein schlechtes Karma.”

Mike schaute stur auf die Flasche. Auch wenn er es gar nicht witzig fand, dass er bisher nur ein Mädchen küssen konnte, nicht mal einen Kerl. Und erneut zeigte die Flasche auf Chester.

„Was? Ernsthaft?”, platzten Dave und Mike im Duett heraus.

Lachend lehnte sich dieser an Jake. „Die Flasche liebt mich.”

„Hui toll”, murrte Mike. „Kann mich mal bitte jemand küssen?”, jammerte er.

„Warte”, sagte Chester, küsste Dave noch einmal und gab dann Mike einen Schmatzer auf den Mund.

„Das ist doch kein Kuss!”

„Heule nicht rum. Kann ja keiner was für, dass die Flasche dich nicht mag.” Chester drehte und durfte wieder Jake küssen. „Hach, wie schön”, sagte er begeistert.

Jake drehte. Nach weiteren sechs Kussfreien Runden für Mike, wo die Mädchen mal wieder zum Zuge kamen und Rob von seiner Freundin herunter geholt werden musste, drehte Jake erneut und hob die Augenbrauen, als die Flasche auf Dave zeigte. „Hm ...”, lächelte er.

„Und nicht die Zunge vergessen, du willst ja keinen Schritt zurück machen”, sagte Chester breit grinsend. Die Jungs hatten alle schon einiges Intus, nur er und Jake waren nüchtern.

Jake lachte leise. „Na mal schauen, was du mir beigebracht hast.” Er ging auf alle viere und schaute Dave amüsiert an. „Komm her, Baby ...”

„Komm du doch. Du willst mich doch küssen”, sagte der grinsend.

Jake machte leise „Hmpf”, und krabbelte weiter auf ihn zu, bis er direkt vor ihm war. „Keine kleinen Küsschen.”

„Nun macht endlich!”, sagte Chester und rutschte an Mike ran. „Schlimm diese schüchternen Menschen.”

Dave knurrte leise. „Dein Freund ist doof”, sagte er zu Jake und zog ihn am Nacken zu sich.

Für einen Moment küssten sie sich. Zwar ohne Zunge, aber doch sehr sinnlich. So sehr, dass Mike unwillkürlich stöhnte. „Dave?”

Der hob die Hand, damit Mike wartete und seufzte leise. Okay, das war anders als die kleinen Küsschen, die er mit den anderen ausgetauscht hatte.

Einen Moment wartete Mike, doch dann tippte er Dave energisch auf die Schulter.

„Was denn?”, fragte der an Jakes Lippen.

„Kannst du jetzt mich küssen?”

Dave löste sich von Jake und sah Mike an. „Oh Baby… na komm her.”

Sofort sprang Mike auf und schwang sich auf dessen Schoß. Das war wohl das Zeichen zur Auflösung dieses Kreises, denn die Musik wurde lauter und die Leute verteilten sich in Haus und Garten.

Mike schaute Dave in die Augen. „Bitte küss mich”, flüsterte er.

Dave lächelte und streichelte Mikes Nacken. Sein Herz fing an zu rasen. Das hier war immerhin sein Mikey. Ganz vorsichtig legte  er seine Lippen auf dessen.

Als wäre das sein erster Kuss, erwiderte Mike die Berührungen zaghaft. Sanft streichelte er Daves Hals öffnete langsam den Mund und intensivierte den Kuss.

Leise seufzte dieser und zog Mike fest an sich, als ihre Zungen sich berührten.

„Also … Jake?” Chester suchte seinen Freund.

„Ja?”, fragte dieser mit Blick auf Dave und Mike.

„Du solltest ihn ablenken…”

„Hab ich doch. Der Kuss war schön!”

„Dann mach weiter, sonst musst du nachher mit mir ins Bettchen.”

Jake sah zwischen Dave und Chester hin und her. „Hm ... also ... schwere Entscheidung.”

Mike schob seine Finger unter Daves Shirt, als jemand an ihm rüttelte. „Was denn?”, nuschelte er.

Chester grinste und biss in Mikes Ohr. „Lass uns beide woanders hin, Baby”, hauchte er hinein.

Mike sah hin und her. „Dave ... kommen wir nochmal darauf zurück?”

„Ja.” Dave schnurrte leise und küsste Mikes Hals.

„Oh Mann, ich bin gerade echt krass geil. Wenn du also nicht gefickt werden willst, geh zu Jake”, sagte er leise und stöhnte leise auf.

Dave grinste. „Wenn, dann würde ich dich ficken, damit das klar ist”, sagte er und schob Mike von sich. Kaum lag er neben Dave, zog er Chester über sich. „Besorgs mir”, hauchte er.

„Hier? Mitten im Wohnzimmer?”

„Hm, lass uns in Robs Zimmer gehen.” Mike stand auf und zog Chester vehement mit sich.

„Na ob Robbie das so lustig findet?”, grinste Jake.

„Solange sie da keine Kondome rumliegen lassen und Platz machen, wenn er seine Torte vögelt”, sagte Dave und zog Jake frech auf sich. „Hey.”

„Hii ...”, schnurrte der. „Hm, so viele Jungs geküsst heute und doch bist du jetzt hier bei mir ...”

„Ja. Die Welt ist klein, oder?”

„Jaah, ich mag kleine Welten”, sagte Jake leise. Er schlang seine Arme um Daves Hals.

„Ich auch.” Dave sah neben sich und hielt die Vodka-Flasche hoch. „Willst du?”

Jake zögerte, doch was immer hier passierte, er brauchte etwas Mut, also nahm er die Flasche und trank einen großen Schluck.

Dave lachte leise und küsste Jake dann wieder.
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