Peking

GeschichteAbenteuer, Drama / P16 Slash
Berlin Der Professor
20.07.2019
23.01.2020
49
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Nach drei Stunden Flug kam ich dann auch endlich an und sah mir zuerst die Lage der Zentralbank. Dafür begab ich mich in ein Internetcafé und checkte die Lage auch vor Ort aus. Überall waren Protestanten, die für uns waren und alle unsere Masken und Anzüge trugen. Irgendwie cool. Als ich dann zum Gebäude sah und mir vorstellte, wie die anderen gerade dort drin sind, machte es mich so nervös. Ich wollte da rein! Jetzt!

Doch leider war das leichter gesagt als getan. Die Türen waren sicherlich verriegelt und überall standen bewaffnete Männer.

Denk nach Maya! Denk nach!

Sie würden nicht sofort versuchen den Laden zu stürmen. Zu ungeplant und riskant. Geb ihnen einen Tag Zeit... Morgen würden sie es ganz sicher versuchen!

So bereitete ich mich dann auf den folgenden Tag vor. Ich aß ausreichend, hatte genügend Schlaf und stopfte meinen Rucksack mit Lebensmitteln und Medikamenten voll. Sicherlich hatten sie all das in der Zentralbank, doch sicher ist sicher.
Ich versuchte meinen Puls ruhig zu halten, als ich davor vor meinen letzten Schlaf zu haben, bevor mein Schlafrhythmus wieder zerstört werden würde. Doch bevor ich ein Auge zu machte in meinem Hotelzimmer, holte ich meine Kette heraus und sprach. "Ich habe ein blödes Gefühl bei der ganzen Sache... Bitte beschütze jeden von uns und mach das wir alle da heile rauskommen... Ich schaffe das nicht ohne dich, hörst du?! Ich vermisse dich."

Am nächsten Morgen war es dann so weit. Ich lief zum Schauplatz und hatte anscheinend recht. Denn ein Konvoi und einige Truppen waren gerade auf dem Weg in Richtung des Eingangs. Dann tauchten oben auf der zweiten Etage viele Personen mit Masken und Anzügen auf, die auf die bewaffneten Soldaten hinunterzielten, doch der Wagen stoppte nicht.

Komm schon, Sergio...!

Ich drängelte mich immer weiter nach vorne durch die Menge, solange bis ich an dem kleinen Zaun stand, der alle Protestanten raushalten sollte. Davor stand eine Reihe an Polizisten, die auch zu uns sahen und mich blocken würden. Zum Glück wusste ich das schon vorher... Dann auf einmal sah ich jemanden aus dem Gebäude kommen und daraufhin blieb auch der Konvoi stehen. Ich brauchte einen Moment, doch dann erkannte ich die Person, die gerade aus dem Gebäude gelaufen kam und eine weiße Flagge in der linken und rote Koffer in der rechten Hand hatte. Eine Träne vor Freude lief über meine Wange, während ich meine Maske auf hatte. "DENVER!", hörte ich dann die Stimme von Stockholm, anscheinend war das nicht geplant, dass Denver hinauskam. Ich sah mich um und entdeckte die Scharfschützen.

Verdammter Mist!

Mein Plan muss aufgehen... KOMM SCHON! Nervös zappelte ich hin und her und als ich bemerkte, wie die bewaffneten Truppen langsam zurückgingen, wandte ich mich zu der Person, die neben mir stand und meinte hastig: "Wie heißt du?"

"Marko"

"Weiter?!"

"Marko Remp"

"Ich werde dir 10000 Euro schicken, wenn du diesen Cop ablenkst, Marko Remp!", sprach ich ernst und der Mann sah mich zuerst verwirrt an, doch jeder Mensch ist bestechlich. So pöbelte der Mann also den einen Cop an, der dann zwei weitere zu sich lockte, um ihm zu helfen und das war der angespannte Moment, als ich mit einem Sprung über den Zaun sprang, meine Arme hochriss und auf Denver zu lief, bis ich dann ungefähr 5 Meter vor ihm stehen blieb und langsam meine Kette rauszog, während ich eine Hand noch immer oben ließ. Als Denver dies erkannte, weiteten sich seine Augen und er sprach überrascht: "Peking?"

Ich sagte nichts und nickte nur mit einem breiten Lächeln. Denver's Mundwinkel zogen sich auch nach oben und kurz danach packte er mich leicht am Oberarm und lief zusammen mit mir rein. Die Tür schloss sich recht schnell und ebenso schnell hatte ich meine Maske vom Kopf gerissen und meinen ehemaligen besten Freund in eine langersehnte Umarmung geschlossen. "Ich hab dich so vermisst!", sprach Denver und drückte mich voller Sehnsucht, ich hatte noch nie so eine Umarmung nötig gehabt, wie diese in diesem Moment!

"Peking...", kam es dann von meiner linken Seite und ich sah Helsinki hinter dem Maschinengewehr sitzen. "Helsinki!", sprach ich freudig und ging auf ihn zu um ihn ebenfalls in eine Umarmung zu schließen. "Wo hast du gesteckt?", fragte er während Denver bereits auch neben uns stand. "Ihr habt das Problem sicherlich auch schon kennengelernt", antwortete ich und daraufhin sah ich beide an und ich merkte, dass mein ehemaliger bester Freund etwas wusste. "Er hats mir erzählt", sagte er dann und ich hatte recht. "Apropro!", sprach ich dann ganz aufgeregt und wandte mich zu Denver: "Junge oder Mädchen?" Verlegen sah mein Gegenüber runter auf dem Boden, nur um danach stolz in meine Augen zu blicken und zu sagen: "Einen Jungen". "Aww wie schön! Glückwunsch!" und sprang ihn dabei an um ihn zu umarmen.

"Denver!", kam es dann auf einmal erleichtert und ich sah wie Stockholm auf ihren Gatten zu lief und ihn in eine Umarmung schloss. "Was ist passiert? Warum bist du da rausgegangen???", fragte sie eilig und bemerkte mich gar nicht.

"Peking?!", kam es dann von der Seite, aus der Stockholm gerade kam. Ich drehte mich rum und bemerkte, wie auch die Freundin von Denver sich nun zu mir drehte. "PEKING?!", kam es dann auch von ihr und sofort wurde ich in eine Umarmung geschlossen. "Wie geht's dir? Wie? Wann?!", setzte sie dann fort und ich antwortete: "Jeder von euch hätte es auch für mich getan", ich drehte mich während ich dies sagte zu Tokio und sah ein Grinsen in ihrem Gesicht "Ich hatte zwar eine kleine Verspätung, aber hier bin ich jetzt!". Dann umarmte mich Tokio auf einmal und flüsterte: "Danke!"

"Ich würde zwar jetzt den Plan wissen wollen, aber es fehlt noch eine Person... wo ist Nairobi?"

"Unten, sie ist für das Gold zuständig", antwortete mir Stockholm mit einem Lächeln und daraufhin nickte ich nur und wurde dann von Denver hinunterbegleitet. "Es tut mir leid, dass ich mich nie bei dir gemeldet habe", sprach er dann auf einmal und ich sah ihn nur verwirrt an. "Das war der Deal, nicht wahr? Ich kann mich dann genauso entschuldigen... Man, ich hab dich ganz schön vermisst". "Du musst mir auf jeden Fall alles erzählen, was du so erlebt hast!", sagte er dann nach einem kurzen Moment und ich antwortete: "Wenn du mir auch später alles erzählst".

Dann kamen wir in einem recht dunklen Raum an und ich sah bereits geschmolzenes Gold und hörte auch schon die Stimme von Nairobi: "JA JUNGS! MACHT WEITER SO! WIR WERDEN BALD NOCH REICHER ALS REICH SEIN!" Ich fing jetzt schon an zu lächeln und als ich sie dann sah, stellte ich mich neben sie, während sie noch keine Ahnung hatte. "Also du kümmerst dich wieder um das Gold?", fragte ich und daraufhin drehte sie sich hektisch zu mir rum und rief: "PEKING!" und schloss mich sofort in eine Umarmung. "Oh mein Gott wo hast du gesteckt??? Wir haben versucht dich ausfindig zu machen!", sprach sie weiter und ich sah wieder in die liebevollen Augen der Frau. Noch einmal nahm sie mich in eine Umarmung, Gott ich habe sie alle so sehr vermisst! "Ich denke, dann hab ich wohl einen guten Job gemacht, doch hätte ich gewusst, dass so etwas passiert, denn hätte ich meine Adresse hinterlassen", antwortete ich.
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Hallo :)
Als ich dieses Kapitel geschrieben hatte, war ich so happy, dass glaubt ihr mir gar nicht. Denver und Peking sind wieder vereint! Doch... wie wird es weitergehen? Was wird Sergio sagen und wie soll Maya helfen, wenn sie noch nicht einmal den genauen Plan kennt?
Wenn euch dieses Kapitel gefallen hat, dann hinterlasst mir gerne eine Review. :)
!Ich werde die FF erst einmal pausieren, da ich nichts mehr geschriebenes und momentan auch keine Zeit habe. Keine Sorge die FF wird NICHT abgebrochen. Gebt mir eine Woche. :) Also... nächstes Kapitel am: 24.01.
Danke für's lesen ♥
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