Fate EPISODE: DEAN SMITH

von Zeref36
OneshotFantasy, Übernatürlich / P12
OC (Own Character)
20.07.2019
20.07.2019
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14.Oktober 1983:

"Dean Smith, Sebastian Koregaz, Joseph Kitakura[....]...ab nun begrüßen wir unsere jungen Rekruten bei dem LAPD(Los Angeles Police Department). Im Laufe ihrer Ausbildung prügeln wir alles Schlechte aus euch Grünschnäbeln raus, sodass sie sich für die Bürger unserer schönen Stadt durchgreifen zu können wenn es sein muss. [...]Hiermit beginnt ihre Ausbildung, ihr Frischlinge.", verlest der Polizeichef Nicolas Braddon seine vorgefertigte Rede, ehe ich meinen Sitznachbar Joseph Kitakura ansehe, der diesen Sebastian Koregaz dafür rügt, weil er an einer solchen Verantstaltung statt seiner Polizeikappe einen abgewetzten Filzhut trägt! Ich finde es schon sehr seltsam, dass man ihn so reingelassen hat... Unwillkürlich muss ich mein Grinsen unterdrücken, wohingegen Joseph und die älteren Polizisten nur enttäuscht mit dem Kopf schütteln. Sebastian grinst nur leicht verlegen, doch nutzt den Hut als Fächer, um einerseits sein Lachen zu unterdrücken und zudem noch Luft zu zu fächern.

Dies war meine erste Begegnung mit dem Polizisten, der mein Leben bald auf Grund verändern würde...

Über meine Familie habe ich nichts schönes zu berichten: meine Mutter verstarb schon früh bei einem Hausbrand, der laut meinen irren Vater von einem Dämon namens Adagire begangen wurde. Doch zu meinem Vater habe ich keinen Kontakt, da er wie so oft in meiner Kindheit meint, irgendwelche Monster jagen zu müssen, die es gar nicht gibt! Ich lebe mit meiner Freundin Linda Summers in einen der Außenbezirke Los Angeles, wo wir uns dank meines Gehaltes eine Mietwohnung besorgt haben. Ich hoffe, das mein Vater wie so oft nicht plötzlich auftaucht und meine Freundin verschreckt mit seinem Geschwafel über Monster. Ich musste mit auf die Jagd mit ihm, doch alle Monster die er und ich töteten, führten mich zu dem Schluss, das ich nicht so leben will wie er. Vielleicht liegt es an der Tatsache, das ich Einzelkind bin, weil mein jüngerer Bruder im Hausbrand starb. Nach dieser Begrüßung bewegt sich unsere Anwärtergruppe in Richtung der nächsten Bar, und ich sitze neben diesen Sebastian Koregaz, der ein, zwei Jahre jünger als ich scheint. "Was ist das mit dir und diesem Hut?", fragt ein anderer Polizist hinter uns an einem der Tische, und lacht angetrunken, woraufhin Sebastian nur meint: ...Man könnte es eine Art Familienandenken betrachten? Eher als Erbstück, da er fort ist...", und betrübt in sein Glass Whiskey schaut, ehe er es mit einem kräftigen Schluck leert und mich anschaut. "Du scheinst die hartgesottene Art zu schein: Jäger oder Armee?", fragt er mit plötzlich gähend, ehe er sich eine Lucky Strike anzündet und in die Raucherecke setzt. Irritiert will ich ihn fragen, was er mit Jäger wissen wollte, doch da hat Sebastian schon begonnen, mit anderen Rekruten ein Gespräch zu führen.

Joseph schnaubt nur entrüstet und sagt: "Ich will ehrlich wissen, wie er hier akzeptiert wurde, dieser Koregaz. Es ist schon komisch, einem Koregaz in Amerika zu begegnen, doch noch so ein undurchschaubarer Grünschnabel..." Ich lass Joseph reden und mein Telefon klingelt. Linda will wissen, was es heute zum Abendessen geben soll. Da ich kaum Denken in meinem Zustand, antworte ich rasch, das sie mich ruhig überraschen soll, und am besten noch Kuchen als Nachspeise. Ich kann schon ihr Augenrollen vor meinen inneren Auge sehen, und muss plötzlich schmunzeln. Seit meiner eher sonderbaren Kindheit habe ich einen Heißhunger auf Kuchen und vielleicht half er mir bei Nachholen aller Schulabschlüsse, die ich dank meinem Vater versäumte. Daher kann ich nicht anders, als zu grinsen. Sie meinte nun, das sie mir einen Schokoladenkuchen backen wird. Nach dem Ende meines Telefonates frage ich Joseph: "Kennst du den Hutträger persönlich?", und der Kollege mit der Brille kann da nur mit dem Blick auf den schlafenen Sebastian gerichtet sein Gestell zurecht rücken. "Man kann sagen, das unsere Familien nicht sehr gut miteinander klar kommen... Aber anders als ich scheint er schon verheiratet."  Erst jetzt wird mir richtig klar, weshalb er als Einziger keiner Frau nachgeschaut hat wie wir anderen: ein silberner Ehering ziert seine rechte Hand!

4. Dezember 1983, Los Angeles früh morgens:


"Gibt es Kuchen?", frage ich noch im Halbschlaf, als mich ein elektrischer Schlag aus dem Bett reißt und ich Sebastian in seiner sauberen Uniform sehe, den er seit dank seiner Frau immer dabei hat. "Schlafmütze, willst du vor der praktischen Zwischenprüfung weiterschlafen?", murrt der glatt rasierte Schwarzhaarige und tritt die Tür auf, ehe unserer Vorgesetzter, Chris Finnigan, das Zimmer betritt und mich schließlich aus dem Bett schmeißt. Sebastian schaut vom Gang herein und meint blöd grinsend: "Das hast du davon, Dean.", und wütend verdonnert Captian Finnigan uns zum Bodenwischen, wenn wir heute frei haben, was Sebastians Miene schnell verdunkeln lässt!
Einige Stunden später streitet sich Sebastian mit unseren Übungsleiter, weshalb wir immer scharfe Munition benutzen müssen, wenn wir doch keine Monster sondern Kriminielle bekämpfen würden. Da zieht der Leiter seine Waffe mit Gummigeschoßen und schießt schnell auf Sebastian, doch bevor wir anderen Rekruten von dem Schock erholen können, taucht mein merkwürdige Zimmerkamerad nach unten und weicht dem Schuss aus! Dann verpasst er dem Lehrer einen saftigen Dropkick, der ihm umhaut und uns sprachlos werden lässt. Nur Joseph seufzt genervt und murrt unverständliche Worte, ehe Sebastian irritiert den Leiter an der Schulter rüttelt und meint: "Ich werde keine Menschen töten, wenn es nicht sein muss. Wenn ihr vorhabt, mich deshalb durchfallen zu lassen, entgeht euch die Gelegenheit, Konflikte in Zukunft ohne so viele Ziviltoten lösen zu können. Nicht wahr, Kitakura?" Ich kann nichts sagen, als Joseph sich neben dem Lehrer stellt und ihm aufhilft, dann Sebastian frech angrinst und ihn direkt ins Gesicht schlägt! Allen fallen die Kinnladen herunter, als beide ihr Kampfwissen unter Probe stellen, ganz ohne Schusswaffen....


11.Januar 1984, Linda Parkers Haus:

Es ist spät am Abend, als ich den Dienstwagen bei ihr in der Einfahrt kurz parke und Sebastian meint: "Nun geh schon zu ihr. Ich nehme den Ärger auf meine Kappe." Ich kann dank seiner Vorlage nicht drumrum, ihn zu necken: "Du trägst doch einen Hut.", woraufhin er seine Kappe aus dem Handschuhfach hervor holt und grinsend auf die Rücksitze schmeißt. "Nun geh endlich, lass mich nicht zu lange hier warten." Seufzend steige ich aus dem Wagen aus und spüre wie eisig die Luft um das Auto geworden ist.

Seit der Trennung von meines Vaters bin ich keine Monster mehr begegnet, und ich dachte schon, ihnen für immer entflohen zu sein, doch ich sollte ich mich irren:

Schwarzäugige Gestalten erscheinen rund um das Haus und ich erkenne sie als Dämonen wieder, die mein Vater John einst mit einem spitzen, merkwürdigen Metalldolch tötete. Sie greifen mich an und ich schieße mit meiner Waffe, doch wie zu erwarten hält sie keineswegs auf! Diabolisch grinsend kesseln sie mich ein, während ich wild nach Laura rufe, doch plötzlich schlägt eine Art Blitz in einen Dämonen ein und kurzzeitig stolpert der Dämon: Sebastian hat einen Stromschlag auf einen Dämonen ausgeführt, sich an Rücken an Rücken mit mir gestellt und meint mit Mordlust: "Was wollt ihr hier?" Meine Anspannung wächst, als sich durch Schatten ein rothaariger Mann manifestiert, der auf Vaters Beschreibung von Adagire passt. "Oh, einen Koregaz hier anzutreffen ist höchst bedauerlich. Leider kann ich euch nicht töten, denn ich sehe von euch beiden mächtigen Wächter, die achtsam mich angreifen würden, wäre ich so töricht, euch etwas anzutun. Warum ich hier bin, mir wurde aufgetragen, die eigentlich vorgesehene Hülle Michaels vorzubereiten auf seine Prüfungen. Hehe, damit euch noch viel Spaß bis zum letzten Aufeinandertreffen in der Dunkelheit..."
Ich beschimpfe ihn unwillkürlich als Arschloch, denn ich ahne, was seine Worte für Grauen bedeuten können in Verbindung mit dem Auftauchen dieser blutrüstigen Dämonen der Hölle. Lächelnd verschwindet er in Schatten und die Dämonen fliehen, da sich nun Lichter um uns formen! Sofort will ich nach Linda sehen, doch ein Mann im Trenchcoat erscheint aus der Lichtsäule und packt mich fest an der Schulter. "Dean Smith, du kannst nichts mehr für sie tun. Ihre Seele ist schon im Himmel. Ich bin der Engel Cassiel, und soll dir beistehen. Wer ist dein Begleiter?" Ungläubig schaue ich den Typen an und spotte: "Klar, und ich bin der verdammte Osterhase. Lass mich zu Linda--...", bevor ich einen Stromschlag abgekomme und das Bewusstsein verliere.

Als ich wieder zu mir komme, befinde ich mich auf einem fremden  Bett und dieser Möchtegern-Engel sitzt wachend neben mir auf einen Stuhl, von welchen er sich jetzt erhebt. "Oh du bist nun wach, Dean. Gut, denn der Koregaz hat dich ausgeknockt, um erstmal eine sichere Umgebung aufzusuchen. Dein Verlust tut mir leid." Knurrend starre ich ihn an, bis die es an der Zimmertür klopft und eine junge Frau mit einem Teller Schnitzel hereintritt, mit Sebastian Hand in Hand. "Schön, das du wieder wohlauf bist. Ich dachte, mein Freund hätte dir Schwierigkeiten bereitet." Beleidigt meint Sebastian: "Ich habe ihn vor sich selbst gerettet.", und ich will mich aus Wut auf ihn stürzen, doch er weicht blitzschnell aus und Cassiel hält mich am Arm, dann sagt die Frau mit einem gruseligen Grinsen:  "Ich dulde hier keine Gewalt, klar?" Sofort verstimmen Sebastian und ich, woraufhin sie wieder erleichtert freundlich zu lächeln beginnt. Frauen mit Partner sind angsteinflößend!


3. 8.1989

Wir haben inzwischen unsere Ausbildung absolviert und im LAPD wurde unsere Gruppe eine Art Stadtlegende: Sebastian Koregaz, der Sheriff mit der Armbrust. Ja, dazu gibt es eine nette Geschichte. Denn zu unserem ersten Fall brachte er eine Armbrust mit stumpfen Bolzen mit, und schnappte binnen Sekunden die Täter, noch bevor hätte abdrücken können: denn er zielte unverhältnismäßig besser mit der Armbrust als mit unseren Schusswaffen, wo er mir und Joseph unterlegen ist, was Genauigkeit und Schnelligkeit angeht. Da war ich so baff, das ich zu lachen begann, während die Täter wegen der enormen Geschwindigkeit der Bolzen schnell auf den Boden landeten und Sebastian sie ohne Verzögerung festnahm. Im Revier sind sie in zwei Lager gespalten: die einen feiern seine unkonventionelle Art der Verbrechensbekämpfung, die anderen wie Captain Joseph Kitakura können nur mit dem Kopf schütteln.

Sebastian murrt immer noch, das Joseph statt ihm zum Captian ernannt wurde, und dieser meinem Partner bei jeder Gelegenheit unter die Nase hält. Wie Sebastian mir mal erklärte, haben seine und Josephs Familie keine harmonische Beziehung zueinander. Momentan gehen wir einigen Fällen nach, Mann ist dieser Papierkram lästig. Cassiel, der mit mir in einer kleinen Wohnung lebt, will unbedingt, das ich Monster jagen soll wie mein Vater, doch mir macht die Arbeit mit Sebastian Spaß.

2. 6.2001:

Sebastian verschwindet aus dem LAPD, da er einen schlimmen Notruf bekommen hat. Es ist das letzte Mal, das ich ihn als Polizist gesehen habe.  Seitdem seiner Tragödie sind nun 3 Monate um und ich glaube, es ist langsam an der Zeit, doch nun aufzuhören und der Nachtwache beizutreten, von der mir Sebastian erzählte. Joseph nimmt meine Entlassung gelassen, schließlich meint er nur: "Wende dich an Sastin Koregaz, den von mir aus gesehen einzig vernüftigen von denen, haha. Ich hatte mich schon gefragt, wann du endlich der Jagd nachgibst. Übrigens, hier." Er wirft mir Autoschlüssel zu und sagt: "Sebastians Abschiedsgeschenk, meinte dieses Auto gehörte deinem Vater, der erst letztes Jahr im Kampf gegen einen Dämonen gestorben ist. Leider nutzte er einen Alias, sonst hätte man dich informiert. Tut mir leid, das du es so erfahren musstest. Alles Gute, Dean." Draußen sehe ich Deans alten Impala, den Sebastian wohl nach Dads Tod an sich gebracht hat, um ihn mir zu überlassen. Danke du Arsch.
Als ich einsteige, sitzt auf dem Beifahersitz ein mir unbekannter Mann, und ich will fluchen: "Raus aus meinem Wagen!", doch er grinst nur und seufzend erklärt er mir: "Hallo, Dean Smith. Ich heiße Samuel Kaltherz und begleitete deinen Vater auf seiner Jagd. Es tut mir leid. Ich hoffe, ich kann wenigstens dich beschützen, wenn du möchtest." Ich überlege kurz, dann nicke ich, denn mit einem Engel zusammen  Jagen zu gehen ist spaßig wie einer Katze das Sprechen beizubringen. Zudem scheint dieser Samuel keinen Stock im Arsch zu haben wie Cas.

Grinsend starte ich den Motor, und fahre los zu Sastin, meiner Jagd entgegen.

Ende der Episode.

Ich hoffe sie hat euch allen gefallen. Sie spielt in Kaleido als auch UBW-Zeitlinie. Es folgt noch mehr als eine weitere Episode, aber zu Dean soll das erstmal reichen. Schönes Wochenende^^
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