Fate / Anbruch des Sturms

GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18
Illyasviel von Einzbern Leysritt OC (Own Character) Sella
18.07.2019
25.12.2019
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Vieles ist in diesem Jahr passiert. Verborgene Magier-Persönlichkeiten traten vermehrt in der Magier-Gesellschaft auf. Einige hatten bestimmte Hintergrundgeschichten andere hatten niedere Motive; und in einigen Fällen waren auch höhere Mächte am Werk.
Das Ereignis, welches ihnen den Aufschwung oder das Ende bescherte, war der, vom Uhrenturm genannte Kaleidoscope-Gralskrieg in Fuyuki. Es wurde bestätigt, dass dort die zweite große Magie gewirkt wurde; jedoch schweigt man über die genaueren Umstände.
Was danach geschah, war ein Nachbeben der besonderen Art. Da alle Master den Krieg überlebten, aus noch unbekannten Gründen, verteilten sich diese wieder auf ihre Gebiete. Hier sind besonders drei Persönlichkeiten hervorgegangen:

- Freya Isengrim; kehrte zu ihrem Clan zurück. Entgegen der Meinung, dass sie sich von ihm trennen wollte, blieb sie und wurde neues Oberhaupt. Unter ihrer Leitung, so erzählt man sich, kommen die Clans des Öfteren zusammen und man schmiedet Allianzen. Allerdings soll sich Freya, die meiste Zeit über in Fuyuki aufgehalten haben, als Gast von Rin Tosaka.

- Satoshi Hinata; kehrte zur Nachtwache zurück. Dort übernahm er wieder seine Pflichten, bis es Schwierigkeiten mit seinen Kräften gab und mehrere Mitglieder und Freunde einschreiten mussten. Über weitere Details weiß nur die Wache Bescheid.

-Erich Rhoell reiste ebenfalls nach Europa zurück. Doch er wurde an mehreren Orten gesichtet; in der Nähe von Trifas in Rumänien; in Lyon in Frankreich und in Dublin /Irland. Überall folgen ihm heftige Auseinandersetzungen mit Magiern; allerdings in gewissen Rahmen, so dass er noch nicht auf bestimmten Kopfgeldlisten steht. Seine Motive sind nicht wirklich ersichtlich und es gibt neue, unbestätigte Informationen, dass er sich in Russland befinden soll.

Über die anderen Master gab es keine Informationen, weshalb man in diesem Bericht nicht viel zu ihnen sagen kann. Doch eines lässt sich sagen, dass die eben genannten Personen, noch großen Einfluss auf die Magiergemeinschaft haben werden.

Bericht Ende.

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Dezember/ St. Petersburg

Erich steht vor einer großen, fein verzierten Holztür. Trotz der Dicke des Holzes und der magischen Schutzvorrichtungen, hört er, wie im inneren eine Feier veranstaltet wird. Bevor er hineingeht, hört er eine weibliche Stimme näherkommen: „Wieso nochmal, muss ich mitkommen?“ Mit einem Blick zurück sieht er zu Illya.
Sie sieht sehr elegant aus; ihre Haare wurden glatt gekämmt und mit einem Haarreif geschmückt, der mit kleinen Diamanten und einer violetten Rose geschmückt ist. Dazu trägt sie ein dunkelviolettes Abendkleid, welches am unteren Ende mit weißen Schneeflocken verziert ist und ihre, nun fraulichere Figur betont. Ihr violetter Wintermantel wurde ihr von den Bediensteten abgenommen.
Genauso verhielt es sich mit Erichs Mantel, den er über seinem offiziellen Adelsgewand, welches auf Basis eines Anzugs gefertigt wurde, getragen hat. Die Embleme mit den Raben an Gürtel und Brust, sowie sein Schwert, durfte er behalten.
Mit einem Räuspern antwortet Erich ihr: „Aus dem Grund, dass die Gemeinschaft sehen muss, dass du zu meinem Haushalt gehörst. Als Begleitung zeigt es außerdem, dass dein Stand sehr hoch ist; was auch in vielerlei Hinsicht stimmt.“ Er stellt sich links neben ihr und bietet seinen Arm an: „Außerdem muss man bei solchen Anlässen eine schöne Dame dabeihaben; so will es die Etikette.“ Ungläubig sieht Illya ihn an: „Ja genau. Deswegen. Nicht aus dem Grund, weil du mich gern in Sowas sehen würdest!“ Mit leicht schüttelndem Kopf aber guter Laune über Erichs naive Ehrlichkeit, hakt sie sich bei ihm ein und die Tür wird geöffnet.

Die Beiden treten einige Schritte hinein und sehen von einem Balkon hinunter auf etwas, dass einer Hochzeit gleichkommt. Ein Paar wird bejubelt, alle feiern ausgelassen und jeder scheint Spaß zu haben. Gefesselt von den Ereignissen erschrickt Illya, als jemand neben ihnen das Wort erhebt: „Fesselnd nicht. Eine Verbindung wird gefeiert.“ Erich dreht sich zur besagten Person um: „In der Tat. Zudem viel ergreifender als die Feier, die ich einst hatte.“ Sein Gegenüber beginnt zu leise zu lachen. Erich setzt nun ein wenig nach: „Es freut mich, dass sie sich entschlossen haben, direkt zu mir zu kommen, als dass ich sie Suchen müsste. Jedoch möchte ich sie bitten meine Begleitung nicht zu erschrecken.“ Der Mann, mit dem Erich sprach, kommt nun einen Schritt auf Illya zu. Er steuert zwar auf die vierzig zu, ist aber immer noch gut anzusehen. Mit Vorsicht nimmt er Illya’s Hand und haucht ihr einen Kuss auf den Handrücken. „Bitte um Vergebung, Milady.“ Mit elitärem Blick sieht sie zu ihm herab und bedankt sich dafür; so wie sie es mit Erich übte.
Die kleine Gruppe, wird von Magiern begleitet, die als Bodyguards fungieren. In einem Hinterzimmer, abseits des Trubels, bietet der Fremde den beiden, eine bequeme Sitzgelegenheit. Er selbst setzt sich ihnen gegenüber in einen altmodischen Ledersessel; zwischen ihnen steht ein kleiner Tisch mit drei Gläsern.
Erich fragt ihn frei heraus: „Kein Glas für eure Frau?“ „Nein. Sie ist seit langem Tod.“ „Schon hart dies über eine Schwangere zu sagen.“ Selbstzufrieden lächelt Erich ihn an. Der Fremde lächelt zurück: „Wie die Rhoells der Vergangenheit. Aber fehlt da nicht noch etwas?“ Erich nickt ihm zu, dann beginnt er mit der Vorstellung: „Da sie mich bereits kennen, stelle ich meine Begleitung vor.“ Erich zeigt mit seiner Hand neben sich: „Meine Begleitung; Illyasviel von Einzbern. Tochter von Kiritsugu Emiya und Irisviel von Einzbern.“ Illya sieht mit einem bösen Blick zum Fremden. Anschließend zeigt er zu dem Fremden und blickt zu Illya: „Illyasviel, dass ist Ivanov Redweniev. Großherzog des vereinten, russischen Magiereiches.
Seit einem besonderen Ereignis, herrscht seine Familie als einzige Magierfamilie überhaupt, über ein Reich, dass über zwei Kontinente geht.“ Sie ist zwar gefasst, doch Erich weiß, dass Illya ihn am liebsten mit Fragen löchern will.
Der Magier bei ihnen, will nun zur Sache kommen: „So. Wir wissen alle, was der Grund für unser Treffen ist. Also; schenk den feinsten Wein ein.
Jetzt wird verhandelt!“