*Calamity Star*

GeschichteAbenteuer, Schmerz/Trost / P16
Legolas OC (Own Character) Thranduil
16.07.2019
09.11.2019
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-Kapitel 1-

Vor vielen Jahren gab es einen Dämonen Stamm im Westen. Dieser wurde von vielen Menschen gefürchtet, weswegen sie immer wieder Truppen sandten um den Stamm zu vernichten. Doch da der Dämonen Stamm mit Fähigkeiten ausgestattet war, die den Menschen verwehrt blieben, hatten sie kaum eine Chance gegen sie. Außerdem waren die Dämonen mit langem Leben gesegnet. Die Lebenszeit eines Menschen war für sie wie ein Wimpern Schlag.
Eines Tages eröffnete sich dem Dämonen König eine noch viel größere Macht als er bereits besaß. In dem Prozess, wo er diese in sich aufnehmen wollte verletzte er seinen neugeborenen Sohn, Thranduil. Eine kleine rote Flamme brannte sich in die rechte Schläfe des Dämonen Säuglings. Die Macht war grausam und voller Bosheit. Es floss in den Körper des kleinen Neugeborenen, und wurde von Tag zu Tag stärker und stärker.
Der Dämonen König bat seinen alten Meister seinen Sohn zu unterrichten und ihm beizubringen diese Macht zu kontrollieren. Der Meister tat dies und begann den jungen Prinzen zu unterrichten.
Die Jahre vergingen und Thranduil begann die Macht in sich zu kontrollieren und wurde auch ein ausgezeichneter Schwertkämpfer.
Doch die Angst und der Hass der Menschen auf die Dämonen verging nicht. Sie griffen immer wieder an.
Thranduil war nun zu einem gut aussehenden Dämonen heran gewachsen und führte seine Truppen zum Sieg. Seite an Seite mit seinem Vater kämpfte er gegen die Menschen und gewann… bis zu jenem Tag…
Beide kämpften erneut gegen ihre Feinde, als andere Menschen, die Gelehrten, mit seltsam aussehenden Stäben angelaufen kamen. Der Stab war aus Holz und am oberen Ende war ein großer blauer Edelstein befestigt der leuchtete. Thranduil griff sie ohne zu zögern an. Die Männer murmelten ein paar Worte, bis eine heftige Druckwelle Thranduil von den Füßen riss und einige Meter weit zurückwarf. Er krachte gegen einen Fels und spuckte Blut.
Sofort kam sein Vater zu ihm.
„Geht es dir gut?“, fragte er besorgt.
„Ja, alles in Ordnung, ich-… argh…“, Thranduil hielt sich seine Brust. Ein heftiges und schmerzvolles Stechen spürte er in seiner Brust pulsieren. Erneut spuckte er Blut.
„Was ist los?!“
„Ich weiß nicht… mein Körper… er tut… so weh“, brachte Thranduil mit zusammengebissenen Zähnen hervor, bevor er seine Brust krampfhaft umschloss. Blut floss aus seiner Nase und trat aus seinen Augen hervor. Sein Vater sah erstarrt zu, wie sein Sohn unter Schmerzen litt.
„Ich werde dich nicht sterben lassen!“, rief der Dämonen König entschlossen.
Mit Zeige- und Mittelfinger berührte er die Stirn von Thranduil und murmelte ein paar Worte, bevor eine schwarze Aura um ihn erschien.
„Nein… T-Tu das nicht…“, stammelte Thranduil unter Schmerzen, als er erkannte was sein Vater vor hatte.
Doch es war schon zu spät. Der Dämonen König hatte den Zauber auf sich genommen, denn Thranduil spürte augenblicklich wie die Schmerzen aus seinem Körper wichen. Sein Vater zuckte zusammen und spuckte Blut, als sich der gesamte Zauber in seinem Körper gesammelt hatte.
„Vater, was habt Ihr getan!“, rief Thranduil.
„Ich werde… meinen eigenen Sohn… nicht sterben sehen!“
Der Dämonen König erhob sich mit Thranduils Hilfe und sah ihn mit einem gequälten Lächeln an.
„Komm… lass sie uns… fertig machen…“
Mit diesen Worten griffen Vater und Sohn erneut gemeinsam an und konnten die Menschen in die Flucht schlagen. Doch sie hatten wie die Menschen viele Opfer zu beklagen…
Nach dem Kampf brachte Thranduil seinen Vater sofort zum Heiler ihres Stammes welcher sich umgehend um den Dämonen König kümmerte. Er konnte jedoch nichts tun außer die Schmerzen zu lindern und ihm zu sagen, dass er nicht mehr viel Zeit hatte. Thranduils Vater erzählte seinem Sohn daraufhin, dass der Heiler ihn geheilt hätte. Er tat dies, damit sein Sohn sich nicht unnötig Sorgen um ihn machte und weil er ihn so sehr liebte…
Die beiden verbrachten noch viele schöne Wochen miteinander, bis Thranduils Vater dem Zauber erlag. Am Sterbe Bett erklärte der Dämonen König seinem Sohn die Situation und warum er es ihm nicht gesagt hatte.
Von Trauer, Zorn und Wut geblendet griff Thranduil mit seinen gesamten Truppen die Menschen an. Sie konnten einige Menschen töten, doch sie wurden durch den Zauber vernichtend geschlagen.
Die Menschen jedoch töteten Thranduil nicht, sondern schlossen ihn in einen Berg ein. Mit dicken schweren verzauberten Eisenketten an Hals, Hand- und Fußgelenken ließen sie Thranduil im Berg zurück und versiegelten diesen mit einer Barriere drum herum. Nur ganz bestimmte Gelehrte konnten durch die Barriere gehen und nach dem Dämon sehen, wobei sie auch nicht zögerten ihm Schmerzen zuzufügen. Das Dorf am Fuße des Berges und die Menschen die dort lebten nannten den Berg „Berg des versiegelten Bösen“.



Viele viele Jahre vergingen und in einer Nacht, wo der Vollmond schien und eine einzelne Sternschnuppe über den Nachthimmel hinweg flog, wurde ein Junge geboren. Sein Name war Legolas. Bei der Geburt starb seine Mutter, sodass er nur noch mit seinem Vater leben konnte. Legolas hatte langes blondes Haar und strahlend blaue Augen, die er von seiner Mutter geerbt hatte. Er trug eine leicht zerrissene Hose und ein weißes Hemd, das an ein paar Stellen bereits schmutzig war.
Legolas lag unter einem Baum auf einer kleinen Wiese und starrte hoch zum hellblauen Himmel, wo die Sonne hell schien. Er liebte seinen Heimatort, das Dorf, auch, wenn er nur außerhalb des Dorfes mit seinem Vater leben konnte.
„Dort ist er! Los! Schnappt ihn euch!“, hörte er auf einmal die Stimmen von einer Jungen Gruppe.
Sofort stand Legolas auf und rannte davon. Der kleine Junge lief so schnell er konnte durch den Wald. Er riskierte einen Blick nach hinten, wobei er über eine Wurzel fiel. Mit einem Aufschrei fiel er zu Boden. Legolas wollte wieder aufstehen, doch da hatte ihn die Gruppe von fünf Jungs, die älter waren als er, eingeholt. Sie schmissen ein Netz über ihn und hielten ihn fest.
„Lasst mich los!“, rief er.
„Ha! Wir sollten dich umbringen! Du bringst nur Unglück über unser Dorf!“, rief einer der Jungs.
„Nein, ich-…“, weiter kam Legolas nicht, denn die Gruppe trat und schlug auf ihn ein.
Schützend hielt der kleine Junge sich seine Arme vor sein Gesicht. Legolas unterdrückte seine Schreie so gut es ging. Nach ein paar Minuten verloren die Jungs die Lust daran und ließen von dem Jungen ab.
Hustend rappelte sich Legolas auf, nahm das Netz von sich und hielt sich seine schmerzende Seite. Humpelnd, mit blutender Nase und aufgeplatzter Lippe machte sich Legolas auf den Weg nach Hause.

Am späten Abend kam auch sein Vater nach Hause. Er hatte eine Angel über der Schulter und einen Eimer voll Fische in der linken Hand. Legolas kam aus dem Haus gelaufen und fiel seinem Vater um den Hals.
„Da bist du endlich, ich habe dich vermisst.“
„Ich komme immer zurück zu dir, Legolas“, antwortete sein Vater lächelnd und löste sich von seinem Sohn, wobei er die Verletzungen sah. „Wer hat das getan?“
„Es ist nichts. Ich bin nur vom Baum gefallen, dass ist alles.“
Sein Vater sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an, denn er wusste, dass diese Verletzungen nicht von einem Sturz aus einem Baum stammen.
„Komm, gehen wir rein und essen deine gefangenen Fische“, sagte Legolas lächelnd und nahm den Eimer an sich.
„Warte“, er blieb stehen und schaute seinen Vater fragend an. „Legolas, du weißt doch… morgen ist dein Geburtstag und…“
„Ist schon gut, Papa“, antwortete Legolas einem fröhlichen Lächeln auf den Lippen. „Gehen wir jetzt rein und essen endlich?“
Sein Vater konnte nicht anders als zu Lächeln.
„Na klar.“
Er hob die Angel hoch und folgte seinem Sohn ins Haus. Legolas wusste, dass sie nicht viel hatten, doch dies war ihm egal. Er liebte seinen Vater von Herzen, denn er war das größte Geschenk das Legolas hatte…









Hey
Ich habe diese Geschichte schon einmal reingestellt, bzw. das erste Kapitel, doch es hat mir nicht mehr gefallen, weswegen ich es gelöscht habe...
Die Geschichte spielt in einer anderen Zeit.
Dies war das neue Kapitel und ich hoffe ihr hattet Spaß daran es zu lesen.
Ich freue mich auf eure Reviews. ^^

Beste Grüße
Alphawolf7
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