Castle Crashers - 4 haun aufm Putz

GeschichteAbenteuer, Humor / P12
Blauer Ritter Grüner Ritter Königliche Wache Oranger Ritter Roter Ritter
16.07.2019
08.10.2020
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18.07.2019 5.186
 
Eine Woche später …
Der König hatte an alle umliegende Königreiche Einladungen verschickt, denn sein großes Ziel war es das Herrschaftsgebiet seines Hauses zu erweitern. Es war das Spiel der Throne. Das ging vor allem auf zwei Wegen: Eroberung oder Heirat. Letzteres war nicht gerade einfach mit vier Töchtern. Traditioneller Weise gab ein Monarch so eher Land ab, als das er welches dazubekam. Er musste also zusehen, dass er an willensschwache Bewerber kam, die sich unterbuttern ließen, so dass sein eigenes Haus den Herrschaftsanspruch errang. Eroberungen waren teuer, gefährlich und machten jede Menge Dreck. Der König wollte davon absehen, so lange es irgendwie zu vermeiden ging. Er ließ bereits alles herrichten, denn selbstbewusst ging er davon aus, dass die Mehrzahl der Eingeladenen auch zusagen würden. Sein Volk musste all das Essen für die Gäste ranschaffen. Sie murrten, aber wagten es nicht laut dagegen aufzubegehren. Die Diener des Königs waren von früh bis spät damit beschäftigt das Schloss fein rauszuputzen und sämtliche zweihundertsiebzehn Gästezimmer herzurichten. Nach drei Wochen stand alles für die Gäste bereit und sie kamen … ALLE … sogar die Drachen … auf den Standarten der Herrschaftshäuser.
So viele Menschen hatte der Festsaal noch nie gesehen, selbst in seinen besten Tagen nicht. Von überallher waren Könige, Königinnen, ihre Söhne und Töchter mit ihrem Gefolge gekommen, denn sie waren neugierig auf dieses Königreich, von dem sie, von fahrenden Händlern und anderem wanderndem Volk, gehört hatten, was sich hier zugetragen haben soll. In ein anderes Königreich kamen Majestäten nur auf zwei Wegen. Erstens: Durch Krieg, vorzugsweise wenn er gewonnen war und Zweitens durch Einladung. Letzteres war deutlich angenehmer, weil man nicht all das Elend der Bevölkerung sah. Der Festsaal war vollgestellt mit Tischen über die eine einzige riesige scharlachrote Tischdecke ausgebreitet lag, so dass es aussah, als handle es sich um einen einzigen gigantischen Tisch. Dennoch gab es nicht genügend Platz. Nur die Könige, Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen durften Platz nehmen. Ihre besten Ritter hatten hinter ihnen Stramm zu stehen und wichtig auszusehen. Sie waren sozusagen Deko. Nur die Diener des hiesigen Königs waren zugelassen, um Speisen und Getränke anzuschleppen und vollgekleckerte Teller und besabbertes Besteck abzuräumen. Der Hofstaat der Gäste musste anderswo Platz finden. Thunder fand, jetzt wo all die Majestäten hier versammelt waren, wäre es doch ein leichtes sie auf einen Schlag loszuwerden. Er war praktisch orientiert. Sie würden sich so viel Rennerei ersparen. Das hatte er bei seinen Kollegen im Vorfeld angesprochen, doch waren die übrigen drei Ritter, die schon länger im Dienst des Königs standen, von der Idee nicht gerade angetan. Cyrill gab zu bedenken, dass sie nicht wissen konnten wie fähig die Ritter der anderen Könige waren. Gut möglich, dass sie ebenso kampferprobt waren wie sie und es wäre sehr peinlich für ihren König, wenn sie erst so ein Chaos anrichteten (man stelle sich nur vor, die guten Braten vergiftet, die Prinzen von Eiszapfen aufgespießt, die Haare der Prinzessinnen elektrisiert und die Tische abgefackelt) und dann hinterher einfach niedergestreckt wurden, nein, Cyrill fand, dass alles wäre schon irgendwie unschön und wies diesen Vorschlag deswegen weit von sich. Pyro meinte, dass es auch viel zu langweilig wäre, viel mehr Spaß würden sie haben, wenn sie in jedes einzelne Land einmarschieren und unzählige Abenteuer erleben würden und Venom pflichtete ihm bei, da sie so viel Zeit zusammen als Kumpels weitab vom förmlichen Getue der Burg hätten. Und so standen sie jetzt gelangweilt hinter ihrem Herrn an der Festsaalmauer und sahen allen beim Schmausen zu. Ihr König saß direkt vor Ihnen. Rechts neben ihm seine vier Töchter. Links von ihm ein immerhin noch nicht ganz so alter Regent, König Wilhelm. Er hatte zwar auch schon graue Haare und einen langen Bart, aber er war noch nicht so ein Fossil wie der Gastgeber. Dieser Gast war ein Wackelkandidat. Angeblich hatte er Geld wie Heu und ein mächtiges Heer. Er wäre ein guter Verbündeter, sollte sich eine der Prinzessinnen dazu entschließen einen seiner Söhne zu heiraten. Wenn die Gerüchte stimmten, würde es schwierig werden sein Land zu erobern. Vielleicht hatte ihr König ihn deshalb neben sich platziert, um möglichst viel über den möglichen Freund oder Feind bei einem Tröpfchen Wein und leckerem Hirschragout mit Klößen und Preiselbeeren in Soße in Erfahrung zu bringen.
„Hattet ihr eine gute Überfahrt?“ fragte der König im Plauderton, um ein Gespräch zu beginnen.
Offenbar waren diese Gäste mit dem Schiff gekommen.
„Es hat eine Woche gedauert und kurz vor dem Ziel brach ein riesiger grüner Meeresdrachen aus den Wellen und griff das Schiff an.“
Eigentlich durften sie sich nicht bewegen, doch Pyro konnte nicht anders, als Venom und Cyrill, die rechts von ihm standen einen Blick zuzuwerfen. Das war doch bestimmt sein kleines putziges Seepferdchen. Immerhin sah es so was von der großen weiten Welt, doch hoffentlich war ihm nichts passiert. Der König hatte wohl auch so eine Ahnung worum es sich bei dem Meeresdrachen handeln könnte, doch seine Gedanken gingen in eine ganz andere Richtung.
„Ich hoffe es hat keine großen Verluste gegeben?“
„Nur ein paar Matrosen, die es gefressen hat, dann hat das Monster unser Schiff herumgeschuppst und ist anschließend abgezogen. Erfreulich war es dennoch nicht.“
König Wilhelm lud sich ordentlich Fleisch aufs Besteck, während König Castle überlegte, was er dazu sagen sollte.
"Gut, dass ihr jetzt wohlbehalten hier seid."
"So eine Einladung wollte ich mir nicht entgehen lassen. Es kursieren allerhand Geschichten über die jüngsten Ereignisse in eurem Reich. Angeblich wurden all euere Töchter entführt, aber von euren besten Rittern gerettet und obendrein habt ihr damit auch noch euer Königreich kräftig vergrößert."
König Castle war anzusehen, dass er nicht genau wusste worauf dieses Gespräch hinauslaufen sollte. Sicher, die Vulkanebenen, die Frostgipfel, die Sümpfe und die großen Maisfelder der Bauern und auch ein Teil der Wüste gehörten jetzt ihm. Es war gar nicht so einfach das sprunghaft vergrößerte Reich zu organisieren und zu verwalten.
"Ja, ich kann sehr stolz auf meine tapferen Ritter sein. Sie dienen mir gut."
"Die Gerüchte besagen, dass sie gute Kämpfer sind und ihre magischen Kräfte sehr stark sein sollen ..." sagte König Wilhelm im Plauderton.
"So, sagt man das?" sagte König Castle, der noch nicht genau wusste, wo dieses Gespräch hinführen sollte, aber eine böse Vorahnung hatte.
"Ja, allerdings."
König Wilhelm drehte sich auf seinem Stuhl um und sah hinter sich auf König Castles Elitetruppe. Die Ritter bewegten keinen Muskel, so wie es sich gehörte. Der fremde Monarch taxierte sie eine Zeit lang, dann zeigte er auf seine Ritter hinter sich. Auch sie trugen jeder eine andere Rüstungsfarbe und zwar lila, braun, dunkelblau und schwarz.
"Meine Ritter sind auch sehr fähig. Ich habe ein mächtiges Heer herangezüchtet, wobei ich sehr viel Wert darauf gelegt habe, meine Kämpfer schon in jungen Jahren in die Künste des Rittertums unterweisen zu lassen. Sie sind kampferprobt, geschickt, zäh, ausdauernd und gehorsam. Besonders Ritter mit magischen Fähigkeiten interessieren mich, deshalb bin ich sehr gespannt eure Ritter im Kampf zu sehen. Das wird sich doch bestimmt einrichten lassen."
"Morgen wird es ein großes Turnier geben", sagte König Castle erstaunlich wortkarg.
"Ein Turnier? Fein, aber es wird wohl nicht ausreichen, um das volle Potenzial eurer Ritter zu zeigen. Nur in einem Kampf auf Leben und Tod zeigt sich, aus welchem Holz ein Mann wirklich geschnitzt ist."
König Castle sah ihn mit zusammengekniffenen Augen an und sagte leise: "Da ich aber nicht beabsichtige jemandem an diesem Tisch den Krieg zu erklären, muss ein Turnier erst einmal reichen."
König Wilhelm lächelte nachsichtig.
"Gewiss, gewiss."
König Castle fürchtete, dass sein Sitznachbar hier aushorchen wollte, wie leicht es wäre dieses Königreich mit Gewalt zu nehmen. König Wilhelm war wirklich sehr gefährlich. Im Vergleich mit seinem mächtigen Heer war König Castles Streitmacht nicht mal dieses Begriffes würdig. Die Kämpfe mit den Barbaren hatten seine Streitkräfte ausgedünnt und einen Krieg würden sie wohl nicht überstehen. Deshalb war es so wichtig, dass Venom, Thunder, Pyro und Cyrill morgen gute Kämpfe ablieferten, um zu zeigen, dass dieses Königreich gut beschützt wurde. König Castle hoffte, dass eine seiner Töchter einen der Söhne Wilhelms heiratete, dann hätten sie sich ihn als guten Verbündeten gesichert, auch wenn das bedeutete, dass er einen Teil seines Landes an ihn abgeben musste. Sollten sich aber alle seine Töchter für seine Söhne entscheiden, würde sein Reich in Wilhelms aufgehen und wäre sicher bald vergessen. Für den König war es eine wirklich knifflige Angelegenheit und er war darauf angewiesen, dass in den nächsten Tagen alles glatt lief.

Es war ein großartiger Anblick, all die vielen Majestäten und ihre Gefolge waren anwesend. So viele unterschiedliche Wimpel und Banner flatterten im Wind vor der Burg, wo jetzt so viele Menschen auf der Wiese lagerten, auf der drei der vier Ritter vor einiger Zeit die Barbaren besiegt hatten. Hohe Tribünen waren aufgebaut, damit alle Adligen dabei zu sehen konnten, wie ihre Ritter ihre Ehre verteidigen würden und das Beste gaben sie vor stolz platzen zu lassen. Auch die vier Ritter des Reiches würden natürlich am Turnier teilnehmen. Ihr König und seine Töchter saßen in der Mitte umgeben von den mächtigsten Königen. Die Ritter der jeweiligen Könige und Prinzen standen immer vor ihren Herren, um sie zu präsentieren.
„Ich begrüße alle hier anwesenden Majestäten, Adligen und ihr Gefolge. Als Gastgeber werden meine besten Ritter mit dem Kampf anfangen. Wir beginnen mit dem Nahkampf. Die Vertreter von je zwei Häusern werden gegeneinander antreten. Gewinner ist, wer alle Ritter des Gegners besiegt hat und damit es später kein böses Blut gibt, sollen sich die beiden Parteien am Ende die Hand reichen.“
Die vier Ritter des Königs waren verwirrt. Thunder flüsterte seinen Kumpanen zu: „Toten die Hand reichen … kommt euch das auch irgendwie merkwürdig vor?“
Sie nickten ihm zu. Sie wussten, dass es nicht sehr respektvoll war den König in seiner Rede zu unterbrechen, aber sie mussten diesen Punkt jetzt klären, bevor es zu einem Malheur kam.
„Ich bitte um Entschuldigung eure Majestät …“ hob Venom an und überrascht wandten sich hunderte Augenpaare auf ihn. „aber sollen wir die Gegner etwa gar nicht töten?“
Die Verwunderung über ein solches Gebaren war seiner Stimme klar anzuhören.
„Nein, natürlich nicht!“ entgegnete ihr König ungehalten, weil er unterbrochen wurde.
„Wie geht denn das?“ fragte Pyro wie ein kleiner Bub, der wissen wollte wie man schwimmen lernte.
Unter den fremden Rittern machte sich langsam Unbehagen breit. Der König hob die rechte Augenbraue. Er wusste nicht, ob er seinen Rittern jetzt böse sein sollte. Er entschied, geduldig zu sein und ihnen auf die Sprünge zu helfen: „Aber das habt ihr doch schon mal gemacht. Zum Fest der Rückkehr der Prinzessinnen, als ihr gegeneinander gekämpft habt.“
Die Ritter schauten sich peinlich berührt an.
„Aber da waren wir völlig betrunken“, gab Venom zu bedenken.
„Und wir hatten als Waffen nur Hirschkeulen und einen Hering“, sagte Pyro weiter.
„Ein gefrorener Hering zwar, aber ja, ein Hering“, stellte Cyrill klar.
„Und ich war gar nicht dabei“, sagte Thunder, um klar zu stellen, dass er noch überhaupt keine Erfahrung im nicht letalen Kampf hatte.
Die anderen Ritter waren mittlerweile mächtig eingeschüchtert. Sie scharrten mit den Füßen und sahen sich nervös an. Gegen diese vier wollte keiner von ihnen kämpfen, nicht einmal, wenn er nur mit einem Hering bewaffnet war, ob nun gefroren oder nicht.
Doch es führte kein Weg dran vorbei. Ihre Herren hatten es befohlen und sie mussten ihren Befehlen folgen, ob sie nun wollten oder nicht. Fanfarenklänge tönten laut über die Ebene und ein Herold sprach: "Zuerst kämpfen die besten Ritter von König Castle gegen die von König Alfred."
Sofort traten Venom, Cyrill, Pyro und Thunder in die Arena, wobei Venom plötzlich noch laut ausrief: "Verdammt, ich hab ja noch mein vergiftetes Schwert. Wenn ich das benutze geht mein Gegner doch gleich hops." und lauter rief er: "Hat einer noch ein extra Schwert?"
Zuerst Schweigen, dann kam von irgendwoher ein Schwert in die Arena geflogen.
"Danke", sagte Venom und nahm das Schwert an sich.
Die vier Ritter von König Alfred sahen nicht gerade glücklich aus. Auch sie hatten alle eine unterschiedliche Rüstung. Sie schimmerten silber-, golden-, bronze- und kupferfarben. Vermutlich sah es aber nur so aus. Rüstungen aus diesen Metallen wären zu weich, um im Kampf zu taugen. Vielleicht war es eine Art Lack. Es war gar nicht so einfach zu kämpfen. Thunder wollte anfangen und ging entschlossen auf den Bronzeritter zu, hob sein Schwert ... und sein Gegner trat eilig einige Schritte zurück. Thunder schüttelte missbilligend den Kopf.
"Na komm schon her, komm! Hierher!" sagte er, als wäre sein Gegner ein ungezogener Hund, der lernen sollte bei Fuß zu gehen.
"Nun kämpft endlich! Wollt ihr mich blamieren?!" kam es herrisch von König Alfred.
Sie konnten den Rittern das Unbehagen ansehen. Fast taten sie ihnen leid, fast. Während Thunder und Venom einige zaghafte Paraden mit ihren Gegnern austauschten, um sie nicht zu verschrecken, überlegte Cyrill wie er Magie einsetzen könnte, ohne seinen Gegner, den kupferfarbenen Ritter, zu töten. Er fror ihn kurzerhand in einem Eisblock ein. Zu spät fiel ihm ein, dass er ihm jetzt ja aber nicht mehr die Hand geben konnte. Er kratzte sich ratlos am Helm. Was sollte er denn jetzt tun? Er drehte sich zu Pyro um, der viel zu doll auf seinen goldigen Gegner eindrosch, der nur noch im Niederknien seinen Angriffe mit seinem Schild blockierte und dem Aussehen nach zu urteilen, einfach nur darauf hoffte, dass es bald aufhörte. Kurzerhand schmiss er sich bei einem besonders harten Angriff zu Boden und blieb reglos liegen. Pyro guckte überrascht. War das jetzt eine Falle? Er zuckte mit den Achseln und ging zu Cyrill, weil der rief: "He Pyro kannst du mir mal helfen? Ich glaub ich hab die Gradzahl etwas zu niedrig eingestellt. Tau ihn mir doch mal auf!"
"Kein Problem."
Eine viel zu große Feuerwalze brach los, der die anderen vier Kämpfenden gerade noch in den hintersten Winkeln der Arena ausweichen konnten. Lautes "Ah" und "Oh" vom Publikum schwoll an. Für den eingefrorenen Ritter sah es aber übel aus. Metall brennt zwar nicht, doch wurde es so heiß, dass er dabei war in seiner eigenen Rüstung zu kochen.
"AAAAHHHH", schrie er und rannte angekocht in der Arena herum.
"Schei...benkleister, du hast es völlig übertrieben Pyro. Du musst dein Temperament mal in die Reihe kriegen!" kam es vorwurfsvoll von Cyril.
"Du hast doch gesagt auftauen und so geht es am schnellsten", verteidigte der sich.
"Sieh nur was du angerichtet hast. Los! Wenn wir unsere Angriffe kombinieren, können wir ihn bestimmt ablöschen."
Cyrill schätzte die Flugbahn ab, doch das war gar nicht so einfach, da der Typ immer hin und herrannte. Es erforderte höhere Mathematik das zu berechnen. Er schoss seinen Eiszapfenangriff ab und zeitgleich kam auch ein weniger zielgerichteter Flächenangriff von Pyro. Er käme nie darauf da irgendwas zu berechnen, sein Motto war: Irgendwo hin damit. Das Eis schmolz und eine kalte Dusche ging auf den Kupferritter hernieder. Der atmete schwer und sah völlig verstört aus. Cyrill wollte den Anweisungen Folge leisten und trat auf seinen Gegner zu, der jetzt stockte und offenbar die Luft anhielt, dann drehte er sich um, und nahm die Beine in die Hand.
"He, warte! Ich brauch doch noch deine Hand."
Offenbar hatte der Kupferritter ihn falsch verstanden, denn er rannte jetzt noch schneller, überwand völlig überraschend im vollen Lauf mit einem Hechtsprung die Absperrung und war verschwunden.
"Wow, das hat er bestimmt lange geübt", kam es von Pyro, der sich jetzt wieder daran erinnerte, dass da ja was war von wegen Hände schütteln und so. Er drehte sich wieder zu seinem goldenen Gegner um, der kurz zu ihm hingesehen hatte und jetzt wieder so tat, als ob er K.O. wäre. Pyro ging zu ihm und streckte ihm die Hand hin.
"He, na los, ich helf dir auf."
Eine unsichere Hand streckte sich ihm entgegen. Überraschend schnell rappelte sich der goldene Ritter auf und ging dann eilig aus der Arena heraus. Auch Venoms und Thunders Gegner hatten aufgegeben und waren verschwunden. Immerhin hatten Venom und Thunder überhaupt keine Magie eingesetzt, um ihre Gegner zu schonen. Besonders Venoms Magie hatte langzeitfolgen. Selbst wenn ein Gegner nicht sofort starb, könnte die Vergiftung ihn Stunden oder Tage später dahinraffen. Diese Runde war vorbei. In der nächsten sollten sie nur zusehen. Es kämpfte ein rosafarbener Ritter, ein türkisener Ritter, ein gelber Ritter und ein weißer Ritter gegen einen lilanen, einen braunen, einen schwarzen und einen dunkelblauen Ritter. Auch hier konnten einige von ihnen Magie anwenden.
"Siehst du, der lilane Ritter kann auch mit Feuer umgehen", neckte Venom Pyro.
"Ich kann das aber besser", behauptete Pyro. "Ihr habt doch gesehen wie ich vorhin alles abgefackelt habe."
Naja, das sollte aber so eigentlich nicht sein."
"Nicht?" fragte Pyro verwundert.
"Wir sollen doch achtsam sein", gab Cyrill zu bedenken.
"Achtsam... was war das noch gleich?" fragte Pyro nach und zerbrach sich den Kopf.
"Du sollst es mit deinen Kräften nicht übertreiben", versuchte Cyrill ihn zu belehren.
"Ist ja gut, ist ja gut, passt schon", wollte sich Pyro nichts sagen lassen.
"Naja dieser Regenbogenangriff von dem einen da sieht aber nicht so gefährlich aus", sagte Thunder und lehnte sich auf die Absperrung.
"Das täuscht, siehst du, den will jetzt keiner mehr angreifen und er unterstützt all seine Kumpels", kam es von Venom. "Das erinnert mich daran wie Skrotus zu Korgoth gesagt hat: "Ich werde dir Schmerzen zeigen, von denen du nicht wusstest, dass sie existieren, du wirst ein ganz neues Spektrum von Schmerzen erfahren, wie ein Regenbogen.""
Es ärgerte ihn, dass seine Freunde gar nicht darauf eingingen und es absichtlich einfach überhörten.
"Ich denke sie könnten noch mehr. Bestimmt haben sie mehr Erfahrung im Showkampf als wir und wollen nur niemanden ernsthaft verletzten", gab Cyrill zu bedenken.
Bei den letzten Worten sah er Pyro streng an, der sich keiner Schuld bewusst zu sein schien. In dieser Runde hatte tatsächlich die erste Mannschaft mit dem Regenbogenfeuernden rosafarbenen Ritter gewonnen. In späteren Runden konnte aber der lilane Ritter mit seiner Mannschaft aufholen. Es schien fast so, als wollte König Castle möglichst lange damit warten, bis er seine Ritter wieder in den Ring schickte. Erst als alle anderen Mannschaften bereits das zweite Mal gekämpft hatten, ging es für sie wieder los.
"Vielleicht sollten wir lieber mit Holzschwertern kämpfen?" fragte Cyrill besorgt seine Kollegen.
"Au ja, dann kann ich das anzünden und ich hab ein Feuerschwert", kam es fröhlich von Pyro zurück.
Seine Kumpels wechselten einen Blick.
"Vergesst was ich gesagt habe", sagte Cyrill und seufzte.
"König Castles Ritter gegen die Ritter von König Ramirez", kam es vom Ansager.
König Ramirez Ritter trugen ocker-, lavendelfarbene-, zitronenfarbene- und limettenfarbene Rüstungen. Auch sie konnten ein paar Magieangriffe, doch hatten sie bisher nicht besonders mächtig ausgesehen.  Der Anfang zog sich dahin. König Ramirez Ritter sahen nicht so aus, als wenn sie angreifen wollten. Sie hatten den ersten Kampf ihrer Gegner natürlich auch mit angesehen und waren schon jetzt schweißgebadet. Cyrill beschloss diesmal lieber keinen magischen Angriff einzusetzen und er warf Pyro einen strengen Blick zu, damit er ähnlich handelte, doch der rief ihm zu: "Bleib mal lieber in der Nähe, ich weiß nicht, ob ich das mit dem nicht verbrennen hinkriege."
Aus irgendwelchen Gründen wechselte der Zitronenfarbene Ritter seine Position und hatte jetzt Cyrill als Gegner. Der Ockerfarbene Ritter schuppste seinen lavendelfarbenen Kollgen Pyro zu und wandte dann selbst seinen ersten Magieangriff gegen Venom an. Es war eine kleine Sandböe, die Venom in seinem Sichtfeld behinderte. Venom kannte sich seit ihrem Abenteuer im Süden mit Sand aus, doch schaffte es sein Gegner trotzdem ihn von der ungeschützten Seite anzugreifen. Gerade noch rechtszeitig konnte Venom seinen Schild herumreißen und ihn abwehren. Es war nicht einfach wieder in die Offensive zu gehen, denn sein Gegner deckte ihn ordentlich mit Schlägen ein. Venom machte einen Ausfallschritt und kam so in die Lage selbst zum Angriff anzusetzen. Er fand, dass sein Gegner schon recht passabel war und sie tauschten mehrere Paraden aus. Thunder hatte sich mit seinem Gegner verhakt. Sie setzten beide zuerst mehr auf Kraft und schoben sich mehr durch die Arena, bis sie dann doch lieber auf Technik setzten. Von Technik hatte Pyro nur mal gehört, bei ihm lief der Kampf meist völlig intuitiv ab. Das Spitze Ende musste in den anderen rein, egal wie. Es kam wie es kam, irgendwelche Strategien überlegte er sich da nicht. Das rächte sich, als er auf eine Finte seines Gegners hereinfiel. Der Angriffstoß war so groß, dass sich Pyro der Länge nach hin packte, doch das war nichts Neues für ihn. Gerade dafür hatte er einen magischen Feuerangriff entwickelt. Es war ein Feuerwirbel, der ihn ruckzuck wieder hoch und noch höher in die Luft wirbelte und dabei ordentlich Hitze abstrahlte. Sein Gegner stolperte zurück. Das Publikum war offenbar begeistert. Wann bekam man schon mal sowas zu sehen. Cyrill versuchte diesmal besonnener vorzugehen. Er beobachtete seinen Gegner genau und konnte so dessen Angriffe vorhersehen und immer abwehren. Er ging selten in die Offensive. Seine Taktik bestand darin seinen Gegner zu schwächen und zu zermürben, so dass er irgendwann gar nicht mehr hart zuschlagen brauchte, um ihn zu besiegen und ihn dabei nicht zu verletzen. Der Plan ging auf. Ein gezielter Stoß und sein Gegner lag keuchend auf dem Boden und gab auf. Ein Aufstöhnen ging durchs Publikum. Cyrill drehte sich rasch herum. Worum ging es denn?
Pyro hatte es wohl mal wieder übertrieben. Sein Kontrahent, der Lavendelritter sackte zu Boden.
"Was hat er denn?" fragte Pyro verwundert.
Venom, dessen Gegner gerade eilig die Arena verließ, wies ihn auf etwas hin: "Sieh mal, er hat da was am Kopf."
Pyros Klinge ragte dem Lavendelritter aus dem Helm, auf zwei Seiten.
Viele aus der Menge waren inzwischen aufgestanden, um besser sehen zu können, was die hinter ihnen sitzenden Leute veranlasste ebenfalls aufzustehen, damit sie überhaupt etwas sehen konnten. Überall waberten Gespräche und Ausrufe herum: "Das ist gegen die Regeln", "Eine Unverschämtheit", "Weiß er denn nicht wie teuer es ist gute Ritter zu finden?", "Das spricht sich bestimmt herum und bald will keiner mehr bei Turnieren mitmachen."
Besonders König Ramirez war erzürnt.
"Wie kann er es wagen! König Castle soll das eure Gastfreundschaft sein?"
Der alte König richtete sich auf und sah streng auf seinen Ritter hinunter: "Pyro, was hast du dir nur dabei gedacht? Du hast ganz genau gewusst, dass du deinen Gegner nicht töten sollst."
"Aber der simuliert doch nur", versuchte er sich herauszureden.
"Nein, der simuliert nicht, der Mann. Das wird noch Folgen für dich haben. Ich werde mir eine angemessene Strafe für dich überlegen."
Pyro verschränkte die Arme hinter dem Rücke, sah beschämt zu Boden und stocherte mit seinem linken Panzerstiefel in der losen Erde herum. Er hatte es ja gar nicht böse gemeint. Im Eifer des Gefechts war das nur so irgendwie passiert. Das ändert nichts daran was geschehen war. Ein Ritter war tot. Das Stadion brodelte. Um die Lage wieder zu beruhigen rief der König das Tjosten aus. Das war eine Sportart wo zwei berittene Ritter versuchten sich mit stumpfen Lanzen vom Pferd zu stoßen. Dabei konnte doch eigentlich nichts schief gehen. Dachte er. Tatsächlich lief auch alles zuerst recht friedlich ab. Das dramatischste war noch, wie der lilane Ritter seinen Kontrahenten, einen grauen Ritter über den Tilt, die Beschränkung zwischen den einzelnen Seiten, hinwegschleuderte. Er stand aber auf und war nicht weiter verletzt. Auch Cyrill und Thunder schafften es ihre Gegner mehr oder minder elegant aus dem Sattel zu holen. Jetzt war Pyro auf seinem Kamel dran. Er wollte auf keinen Fall riskieren wieder irgendwen abzumurksen und so hielt er seinen stumpfe Lanze immer irgendwohin wo sein Gegner gerade nicht war. Sein Gegner, diesmal ein beigefarbener Ritter, traute sich aber auch nicht anzugreifen, vielleicht wollte er das Echo nicht erleben. Und so ritten sie volle zwei Runden einfach nur an ihnen vorbei bis Pyros Kamel den Beigeritter vom Pferd spuckte. Dann war Venom dran. Hinterher heiß es überall es wäre ein Unfall gewesen. Der grüne Ritter hatte einfach vergessen seinem Krokosaurus einen Maulkorb zu verpassen. Kaum war das gegnerische Pferd in Reichweite, sperre der Krokosaurus sein Maul auf und biss ihm den Kopf ab. Das Duell war natürlich sofort beendet. Venom fing sich damit einen Tadel ein, doch weil es nicht direkt seine Schuld gewesen war und der andere Ritter nicht verletzt war, brauchte er nichts weiter zu befürchten. Alles in allem war das Turnier nicht der große Erfolg geworden, den sich König Castle erhofft hatte, obwohl Thunder ja meinte, dass alles durchaus einen Zweck erfüllt hatte. Nämlich, den der Abschreckung.

Nach dem Turnier bestanden ihre Herren darauf ihre Ritter unter die Dusche zu schicken. Sie sagten, es müsse sein, weil sie beim Essen nicht den Geruch der völlig verschwitzten Männer ertragen wollten. Die Duschen befanden sich unter einem künstlich angelegten Kanal. Mittels Knopfdruck öffneten sich die Schleusen und eine Art künstlicher Wasserfall ergoss sich auf denjenigen, der das Wasser bestellt hatte. Das Wasser war Arschkalt, nein es war sogar noch kälter als Arschkalt, denn kein Arsch wäre je so kalt wie dieses Wasser. Das war der Grund warum das Duschen unter den hiesigen Rittern so unbeliebt war. Es erforderte schon einiges an Mut den Knopf zu betätigen, wenn man wusste, dass man gleich beinahe von einem eiskalten Wasserstrahl erschlagen werden würde. Nur Cyrill schien das nichts auszumachen. Er hielt es von allen am längsten unter der Dusche aus. Heute war es sehr voll, denn sie hatten alle Order sich zu entstinken. Im Prinzip war es auch normal, wenn die duschenden Männer mit den Dienerinnen schäkerten, doch zwei große, kräftige Ritter glaubten wohl sie könnten sich alles erlauben, als sie eine junge hübsche Dienerin unflätig bedrängten. Viele der anderen Ritter standen nur da und griffen nicht ein. Doch dieses Verhalten ging Venom gegen das Ehrgefühl. Er war der Retter der Rechtlosen, Held der Hilflosen und Kämpfer aller -losen, die noch übrigblieben.
„Kennt ihr keinen Anstand? Lasst sie gefälligst in Ruhe!“
Die beiden Machos drehten sich überrascht um. Offensichtlich hatten sie nicht damit gerechnet bei ihrem Treiben gestört zu werden.
„Was geht es dich an?“
„Ich bin da, um das Land und die Leute, die darin leben zu beschützen und wer nicht spurt kriegt volles Pfund aufs Maul!“
Der eine Ritter wollte etwas erwidern, der zweite machte sich kampfbereit. Letztere bekam gleich eine verpasst, als Venom seinen Worten Taten folgen ließ. Sein Gegner sank sofort bewusstlos zu Boden, denn während die Kollegen des grünen Ritters sich gerade entrüsteten, trug er noch seinen Harnisch. Ein Panzerhandschuh konnte schon sehr hart sein. Alle Augen waren jetzt auf den Tumult gerichtet. Gespannt wartete jeder Ritter was jetzt passieren würde. Der zweite Unruhestifter hob beschwichtigend seine Hände und sagte unterwürfig: „Schon gut, wir haben‘s kapiert. Wir verschwinden ja schon. Lass mich meinen Kollegen nur eben fortschleifen.“
Venom starrte ihn mordlustig an. Es sah gar nicht so aus, als würde er ihn einfach ziehen lassen wollen.
„Sei Lieb zu den anderen Kindern Venom!“ sagte Thunder in einem neckenden Tonfall „oder soll ich dich wieder bestrafen wie das letzte Mal, als du unter der Dusche warst?“
Venom sah ihn finster an. Elektrizität und Wasser vertrugen sich nicht, dass hatte er schmerzhaft lernen müssen. Er grummelte nur und ließ die beiden unsittlichen Ritter verschwinden. Die anderen Ritter wandten sich schleunigst wieder ihren eigenen Waschungen zu, zumindest bis Cyrill auf die Idee kam eine Ice-Bucket Challenge zu veranstallten. Ruckzuck hatten sie die Duschräume wieder für sich.


Nachdem sie beim abendlichen Festmahl wieder wie die Ölgötzen strammstehen mussten, waren Venom, Thunder, Pyro und Cyrill froh, als sie anschließend in den Speisesaal der Ritter verschwinden durften, um selbst zu Essen und endlich von all dem höfischen Getue wegzukommen. Die Majestäten würden sich nach dem Essen bei Tanz und Spiel vergnügen. Da konnten sie ihre Ritter nicht gebrauchen. Bisher hatten die Eliteritter mit den anderen Rittern der Gäste kaum ein Wort gewechselt. Sie hatten einfach keine Veranlassung gesehen. So war es auch an diesem Abend. Sie beachteten die anderen nicht weiter, aßen ihr Essen und verschwanden dann in ihren Schlafraum. Die Ritter des Königs schliefen in einem langen Schlafsaal, wo alles durcheinanderschnarchte und man glauben könnte in einem Sägewerk gelandet zu sein. Doch die Eliteritter des Königs genossen eine Extrabehandlung. Sie hatten einen eigenen Schlafraum, wo nur Venom schnarchte. Der Raum war nicht gerade groß, maß nur fünf mal sieben Meter und es befanden sich nur zwei Doppelstockbetten und Halterungen für Ihre Waffen und Rüstungen darin. Es gab nur ein kleines, einfaches Bleiglasfenster, welches bloß einen Teil des Lichts durchließ. Trotz dieser mildernden Umstände war die Unordnung unübersehbar. Es war ganz erstaunlich wie sie es schafften selbst einen so kleinen, spartanischen Raum vollständig zu vermüllen. Die Dienerschaft traute sich schon seit langem nicht mehr herein und so wuchs das Chaos wie eine interessante neuartige Lebensform und durchlief mehrere Evolutionsstufen. Einzig Cyrills Bett war picobello. Er war als einziger der Vier ordentlich und mochte es, wenn alles seinen Platz hatte. Anfangs hatte er einen schweren Stand mit seinen Kollegen gehabt, die immer alles stehen und liegen ließen wo es ihnen gerade einfiel. Da hatte Cyrill noch militärische Ordnung halten wollen, doch die geballte chaotische Energie von Pyro und Venom hatte diese Motivation bald erstickt. Als dann auch noch Thunder kam, war alles vorbei und weil Cyrill nicht einsah ständig hinter seinen Kollegen her zu räumen, gab er sich ganz bescheiden damit zufrieden zumindest seinen eigenen, freien Bereich im zum Fenster zugewandten oberen Etagenbett zu haben. Es war so sauber, dass man sogar davon essen könnte, Venom allerdings störte es gar nicht, dass sein eigenes Bett unordentlich war, er aß seine Nussmischung trotzdem darin.
„Meint ihr der König gibt bald den Befehl einige andere Königreiche zu erobern?“ fragte Thunder nachdenklich.
Er lag im oberen Bett, über Venom‘s und starrte an die Decke. Das war gar nicht so uninteressant wie man denken könnte, denn hin und wieder konnte er einem Holzwurm bei der Arbeit zu sehen.
„Hoffentlich, mir wird es langsam zu langweilig“, sagte Venom kauend. „Aber habt ihr bemerkt wie die Prinzessinnen uns beim Turnier zugejubelt haben?“
Es gab ein lautes Klirren, als Pyro ungeschickt alle Rüstungsständer umriss. Er rappelte sich wieder hoch, blickte sich um und sah die anderen entschuldigend an. Venom und Thunder schien es gleichgültig, doch von Cyrill gab es einen warnenden Blick und Pyro fing an alles wieder aufzustellen, wobei er sich tatsächlich Mühe gab, dass Cyrills Rüstung senkrecht da hing.
„Meint ihr die Prinzessinnen werden sich wirklich verheiraten?“ fragte Cyrill. „Ziehen sie dann weg?“
„Bestimmt“, kam es von Thunder.
„Wird irgendwie komisch sein, ohne Prinzessinnen, die wir retten könnten“, sagte Venom und warf sich eine große Walnuss in den Hals.
Die anderen sagten nichts. Doch sie dachten alle das Gleiche: Stand ihnen eine langweilige, abenteuerlose Zukunft bevor?
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